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Defense wins Championships!
Man hört den Slogan immer öfter und auch in anderen Sportarten wird von einer „soliden Abwehr“ als „Basis“ für den Erfolg gepredigt. Im College-Football wird seit Jahren die SEC wegen ihrer schnellen und aggressiven Abwehr hoch gehandelt und man stellt oft fest, dass es tatsächlich auf Abwehrleistungen ankommt, wenn man gegen gute Teams spielt. Doch wie genau ist es nun, mit dem Ansehen der Abwehr als Mannschaftsteil? Wie wichtig scheint eine starke Abwehr in der NFL zu sein? Und, wird sie wirklich so wenig beachtet?
Interessanterweise haben Abwehrspieler kaum einem Glamour-Faktor. Die meisten Fans kaufen Trikots von den Star-Spielern, welche nun mal meistens in der Offense zu finden sind. Man möchte gerne Quarterback sein, oder Wide-Receiver, manchmal Running-Back. Diese Jungs machen die Punkte, feiern ausgelassen, fangen spektakuläre Bälle und haben einiges and Täuschungsmanövern in der Tasche. Das Madden-Cover, auch wenn es nie ein gutes Omen ist, hat eigentlich auch immer Quarterbacks etc. zu bieten. Sicherlich, ohne selbst zu punkten, kann man kein Spiel gewinnen und ein Quarterback ist eben auch als Leitfigur sehr wichtig. Doch man könnte meinen, dass die Abwehr manchmal ein eher unverdientes Schattendasein fristet. Zugegeben, keiner möchte beim freundschaftlichen Spielchen gerne in der Abwehr sein, einfach nicht sexy genug, aber wenn man es genauer betrachtet, ist es oft die Abwehr die den entscheidenden Unterschied macht. Mit einer guten Abwehr kann sich die Offense einen schwachen Tag erlauben, weil man nicht unbedingt 30+ Punkte erzielen muss, um zu gewinnen. Eine gute Abwehr verschafft den Akteuren der Offense Zeit zu ruhen und eine gute Abwehr sorgt dafür, dass die Stars im Angriff wirklich zeigen müssen was sie können.
Von den vier Mannschaften, die dieses Jahr in den Conference-Championship-Spielen aktiv sind, führten drei die Abwehr-Statistiken der Regular-Season an: 1. Pittsburgh, 2. Baltimore, 3. Philadelphia. Einzig was das Laufspiel anging musste man sich in der gleichen Reihenfolge mit den Plätzen zwei bis vier zufrieden geben. Erstaunlicherweise machten die Steelers bisher auch den besten Eindruck, da die Erwartungen gleichermaßen auf Offense und Defense verteilt sind. Als Coach hat man mehr Spielraum wenn man sich auf seine Abwehr verlassen kann und nicht vor jedem mittelmäßigen Quarterback oder Running-Back Angst haben muss, sondern weiß, dass auch die LTs dieser Welt nicht unbedingt erfolgreich sein werden. Sogar die Cardinals, die in der Saison bisher nicht gerade ob ihrer Abwehr bekannt waren, konnten sich durchsetzen, da die Abwehr ihren Teil beitrug (mit freundlicher Unterstützung von Delhomme).
Fakt ist, dass sehr oft, man nehme nur mal die meisten Fantasy-Ligen, der Fokus auf der Offense ist. Fakt ist auch, dass es sehr oft sowohl einer guten Offense als auch einer guten Defense bedarf, um erfolgreich zu sein. Nur so konnte sich Baltimore bis hierhin durchkämpfen. Rookie Quarterback? Egal. Verletzungspech bei den Running-Backs? Egal. Warum? Weil die Defense gehalten hat und die Offense somit nicht immer die Sterne vom Himmel spielen musste.
Es gibt zwar einige Beispiele für bekannte und angesehene Abwehrspieler (Tatupu, Urlacher, Bailey...), das Hauptaugenmerk liegt jedoch weiterhin auf der Offense. Ich merke es selbst bei der Auswahl des Football-Spiels mit Freunden: die meisten wollen ein Spiel sehen wo der Endstand so in den 30er bis 40er Bereichen liegt. Klar, das ist unterhaltsam, aber ab und an ist es auch spannend und interessant einen defensiven Kampf zu sehen, bei dem am Ende vielleicht nur 20 Punkte erzielt werden, aber dennoch reichlich gute Spielzüge zu sehen sind. Ich will nicht sagen, dass es komplett zu Unrecht ist, es ist jedoch wichtig, nicht zu vergessen, dass die Abwehr mehr als nur der Pausenclown ist.
Schon gleich wird sich Zeigen, ob Arizona die Power hat die Eagles zu besiegen, oder ob die Cardinals gar defensiv ein paar überraschende Plays machen, um zu gewinnen. Es würde mich jedoch nicht wundern, am Ende die Eagles im Superbowl zu sehen, weil die Abwehr schlechte Tage von Westbrook und McNabb bisher auch mehrmals ausbügeln konnte.
Dominik Breuer
Dominik Breuer ist seit Herbst 2008 für AFinsider.de tätig und vor allem für die AFinsider-Gamedays zuständig. Als gebürtiger Eifler ist er in den Niederlanden aufgewachsen, wo er momentan in Maastricht Finanzwesen studiert.In seinen Blogs findet man nebst aktuellen Themen und Fantasy-Football auch Kommentare zu seinen Lieblingsteams, den LSU Tigers und Seattle Seahawks. Nebst Football sind auch andere Sportarten kein Tabu, weshalb er sich unter anderem auch gerne mit Fußball beschäftigt.
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[14.05.12-08:05]Websl
2.märz????? etwas im monat geirrt würde ich sagen!!!!!!
[12.05.12-17:05]Seau55
its all about vitamin B.
[11.05.12-17:05]Seau55
was will man mit dem. Auf der Bank versauern lassen?!
[10.05.12-16:05]Patriots
Nichts für Ungut, mag zwar sein, dass die Strafen verhältnismäßig hoch ausgefallen sind, aber das...
[06.05.12-21:05]quentin23