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Fantasy Football: Woche 4
Mit der ersten BYE-Woche haben wir Fantasy-Spieler nun eine weitere Herausforderung. Denn die Verletzungen einiger Spieler haben viele von uns schon im Handlungsspielraum eingeschränkt. Auch heute gibt es wieder einen kurzen Blick auf den aktuellen Spieltag in Sachen Fantasy. Wo gibt es gute Match-Ups, worauf sollte man achten, was kann man im Free-Agency beobachten.
Zunächst als Eröffnung ein paar Worte zu meinen Tipps der Vorwoche. Seneca Wallace war wie erwarter keine Fantasy-Granate als Ersatz für Hasselbeck und hätte durchaus ein oder zwei Interceptions mehr werfen können. Julius Jones spielte recht gut, aber ein Teil seiner Punkte kam aus dem Passspiel, worunter der Touchdown. Deshalb bin ich hier weiterhin vorsichtig, bis sich das Laufspiel an sich besser etabliert hat. Da weder Edgerrin James noch Justin Forsett bisher große Einsätze bekommen haben, darf man jedoch davon ausgehen, dass Jones in den meisten Spielen wenigstens eine solide Punktzahl erreichen wird. Kevin Kolb bot eine klasse Leistung als Fantasy-Ersatz (natürlich auch als „echter“ Ersatz). Dies bringt leider diese Woche nichts wegen der BYE-Woche.
Diese Woche dürfte für Matt Forte eine produktive sein. Gegen die Lions wird er vermutlich etwas effizienter laufen können und die Tatsache, dass Jay Cutler das Passspiel inzwischen etabliert hat, sollte es der Abwehr erschweren sich auf nur eine von beiden Angriffsweisen einzustellen. Natürlich ist auch Jay Cutler diese Woche eine gute Option. Bei den Receivern der Bears bin ich noch vorsichtig. Zwar hat Devin Hester den Touchdown letzte Woche gefangen, aber Johnny Knox ist bisher ein häufiges Ziel von Cutler. Beide haben Potential, aber eben auch etwas Risiko im Fantasy-Roster. Auch Braylon Edwards würde ich mit Vorsicht genießen. Zwar wird er seine Catches bekommen, aber mit einer solch unsicheren Quarterback-Situation in einer schwachen Offense, sollte es bessere Möglichkeiten geben. Bei Jamal Lewis und Jerome Harrison wird sich bald zeigen, wie die Arbeitsverteilung abläuft. Da James Davis diese Saison nicht spielen kann, könnte Harrison seine Chance nutzen und die leichte Verletzung von Lewis als Sprungbrett zum Starterjob nehmen. Da das Passspiel hier wenig ausgereift ist, dürfte der „Hauptakteur“ dieser beiden wohl durchaus BYE-Week-Relevanz haben. Oben genannter Julius Jones gegen Indianapolis könnte, auch da Wallace weiter als Quarterback spielt, einen guten Tag erleben. Das Passspiel der Seahawks wird wohl wegen guter Colt-Abwehr weniger produzieren. Auf jeden Fall starten sollte man die Giants Running Backs und als Ersatz durchaus deren Receiver (Smith, Manningham). Man spielt immerhin gegen Kansas City. Bei den Patriots muss man weiterhin etwas vorsichtiger sein, was Brady und Moss betrifft, doch diese Woche könnte gutes bringen. Die Ravens, an sich sehr gut in der Abwehr, haben schon einige längere Pässe erlaubt, bekanntlich Moss‘ Spezialität. Das Redskins-Passspiel könnte gegen Tampa erstmals gute Leistung bringen. Die Yards von z.B. Campbell stimmen zwar bisher, aber die Touchdowns blieben meist aus. Diese Woche ist das Ensemble Campbell/S.Moss/C.Cooley durchaus einen Blick wert. Trotz dem Gegner, den Jets, kann man sich wie üblich auf seine Saints verlassen. Pierre Thomas ist zurück, also auch er sollte von der Bank in die Formation gebracht worden sein. Bei Pittsburgh wird vermutlich Rashard Mendenhall einiges an Arbeit bekommen. Das Laufspiel war bisher sehr schwach und Willie Parker ist verletzt. Gegen die Chargers kann man durchaus laufen, weshalb der junge Spieler seine Chance nutzen sollte und sich mit einer guten Leistung für weitere Einsätze anbieten wird. Da Mewelde Moore vermutlich in der Redzone zum Einsatz kommen wird, ist ein gewisses Risiko vorhanden, aber da Optionen wie Michael Turner und DeAngelo Williams diese Woche nicht verfügbar sind, muss man eben auch mal ein paar gewagtere Aktionen starten. Ryan Grant wird mit seinen Packers gegen Minnesota Schwierigkeiten haben, das Passspiel der Packers sollte aber erwartungsgemäß funktionieren. Bei den Vikings ist in Sachen Receivern das letzte Wort noch nicht gesprochen, der Touchdown von Sidney Rice scheint allerdings eher Ausnahme zu sein. Da Favre aber jeden Receiver der frei ist findet, kann man nicht darauf bauen, dass der „Go-To-Guy“ auch in der Redzone den Ball bekommt. Oaklands Running Backs sind wohl die einzigen Spieler der Raiders die Fantasy-Relevanz haben. Gegen Houston sollte man etwas bewirken können. Da dies der einzig funktionierende Teil der Offense ist, können hier ein paar Punkte erzielt werden. Auch die Backs aus Denver, Moreno und Buckhalter, scheinen ihre Yards und Carries zu bekommen, sodass man auch dort einen Starter finden kann. Bei den Receivern ist die Situation auch noch recht offen. Fakt ist jedoch, dass Orton wohl die meisten mit seiner bisherigen Leistung überrascht hat.
Tashard Choice sollte inzwischen vergriffen sein, denn er wird in den nächsten Partien extra Carries bekommen. Marion Barber ist weiter angeschlagen und Felix Jones fällt wegen einer Verletzung aus. Choice kann gut laufen und wird dies nun vermehrt zeigen dürfen, durchaus Starter-Potential. Nachdem Laurent Robinson, mein Tipp der Vorwoche, sich prompt verletzt hat und den Rest der Saison wohl verpassen wird, kann man vielleicht ein gewisser Herr Burton für eine Überraschung sorgen. Kyle Boller ist der Ersatz für Bulger, sollte aber nur im Extremfall als startender Quarterback benutzt werden. Bisher gibt es wenig Anhaltspunkte, dass seine durchaus solide Leistung der Vorwoche mehr war als eine Einzelerscheinung. Avery dürfte von diesem Wechsel profitieren, da seine Schnelligkeit und die bessere Reichweite von Boller (vs. Bulger) gut harmonieren. Die Receiver in Miami würde ich ebenfalls etwas herabstufen. Henne hat zwar einen guten Arm, wird aber erstmal das Tempo der NFL verarbeiten müssen. Tyler Thigpen ist eine Idee für einen freien Platz auf der Bank. Sollte Henne nicht den nötigen Fortschritt zeigen, ist Thigpen, letztes Jahr ein mehrfacher Fantasy-Held, eine Option.
In diesem Sinne: Viel Erfolg.
PS: BYE-Woche haben übrigens die Falcons, Cardinals, Panthers und Eagles.
Dominik Breuer
Dominik Breuer ist seit Herbst 2008 für AFinsider.de tätig und vor allem für die AFinsider-Gamedays zuständig. Als gebürtiger Eifler ist er in den Niederlanden aufgewachsen, wo er momentan in Maastricht Finanzwesen studiert.In seinen Blogs findet man nebst aktuellen Themen und Fantasy-Football auch Kommentare zu seinen Lieblingsteams, den LSU Tigers und Seattle Seahawks. Nebst Football sind auch andere Sportarten kein Tabu, weshalb er sich unter anderem auch gerne mit Fußball beschäftigt.
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Ehrenhaft von Welker, allerdings würde ich Brady bei dem Spielzug genauso viel Schuld zuweisen. D...
[06.02.12-19:02]Nils
Hat der Buschmann überhaupt Ahnung von Football gehabt? Der kommentiert anscheinend alles.
[06.02.12-16:02]Patriots
"Fehlerfreie Giants?" Was is das denn für ein schwachsinniger Titel? (Sorry) How ever,...
[06.02.12-16:02]apatsman
"Stecker Du bist ein Fuchs" hat mir am Ende des Rest gegeben...Buschi war mal wieder für ...
[06.02.12-15:02]Basti.MLBI
Zum Glück hab ich ESPN America und Sport1+. Hab nur mal kurz auf Sat1 reingeschaut. Die aussage &...
[06.02.12-13:02]Websl