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Blogs - Fabian Landwehr
Dienstag, 22. September 2009Tops und Flops
An diesem Spieltag wuchsen einige Spieler über sich hinaus, während andere weit unter ihren Möglichkeiten spielten und den Spieltag am liebsten vergessen wollen.
Zu den Top-Spielern dieser Woche gehört ohne Zweifel Frank Gore, Runningback der San Francisco 49ers. Ihm scheinen die Seattle Seahawks als Gegner zu liegen, am vergangenen Sonntag erzielte er zum zweiten Mal mehr als 200 Lauf-Yards in einem Spiel - der Gegner waren bis jetzt immer die Seahawks. Gore trug den Ball zwei Mal in die Endzone mit Läufen über 79 bzw. 80 Yards.
Kurt Warner stellte einen Rekord auf. Der Quarterback der Arizona Cardinals brachte 24 seiner 26 Passversuche an den Mann, das entspricht 92,3 %. Damit überflügelte er Vinny Testaverde, der 1993 91,3 % seiner Pässe komplettieren konnte.
Defensive End Antwan Odom registrierte im Spiel der Cincinnati Bengals gegen die Green Bay Packers fünf Sacks, vier davon, nachdem Left Tackle Chad Clifton das Spiel verlassen musste. Nichtsdestotrotz zeigte Odom eine beeindruckende Leistung, aber auch die restliche Defense der Bengals spielte beeindruckend.
Weit weniger beeindruckend - eher beeindruckend schlecht - war dagegen die Defense der Dallas Cowboys. Ließ sie gegen die Tampa Bay Buccaneers im ersten Spiel 450 Yards zu, waren es am Sonntag gegen die New York Giants 425 Yards. Bei 330 Pass-Yards wurden die Schwächen der Cowboys-Secondary überdeutlich. Bisher gelangen der Defense nicht ein Sack und auch kein Turnover. Turnover produzierte nur Quarterback Tony Romo und davon gleich drei Stück. Gerade mal 13 Pässe bei 29 Versuchen konnte Romo komplettieren.
Für die Washington Redskins und die San Diego Chargers wird die Red Zone eher zur Dead Zone. Zusammengenommen kommen sie auf eine Bilanz von 0-18, die Redskins hatten dabei das Glück, gegen die St. Louis Rams zu spielen, die Chargers dagegen hatten mit den Baltimore Ravens eine der stärksten Verteidigungen der Liga gegen sich.
Kicker Jeff Reed von den Pittsburgh Steelers hätte sich nach dem Spiel in Chicago gegen die Bears wahrscheinlich am liebsten ein tiefes Loch gegraben, um sich darin zu verstecken. Er verfehlte gleich zwei Field-Goal-Versuche, jeweils aus einer Entfernung von 38 Yards und 43 Yards. Normalerweise ist Reed ein verlässlicher Kicker, das Spiel gegen die Bears war sein viertes Spiel, in dem er zwei Versuche nicht versenken konnte - das letzte war am 26. September 2004.
Blogs - Fabian Landwehr
Mittwoch, 19. August 2009Rücktritt vom Rücktritt, die zweite
Wer hätte das gedacht - Brett Favre kehrt nach seinem zweiten Rücktritt zurück in die NFL und unterschreibt bei den Minnesota Vikings einen Vertrag. Er wird in dieser Saison zwischen zehn und zwölf Millionen US-Dollar verdienen, aber das wird wohl kaum ein Grund sein, warum Favre sich noch immer nicht mit dem wohlverdienten Ruhestand abfinden kann. Vielmehr scheint er immer noch nicht verwunden zu haben, dass die Packers ihm letztes Jahr eine klare Absage erteilten, als er aus dem Ruhestand plötzlich zurückkam und damit sämtliche Pläne der Packers über den Haufen warf.
Ob Favre an seine guten Leistungen aus der ersten Hälfte der letzten Saison anknüpfen kann, bleibt fraglich. Er ist ohne Frage noch immer ein guter Quarterback, aber er wird am 10. Oktober 40 Jahre alt - übrigens fünf Tage nach dem Spiel gegen die Packers. Es wird interessant zu sehen, wie Favre in Green Bay empfangen wird, spielte er doch 16 Jahre für die Packers und wurde dort zur Legende und zukünftigem Hall-of-Famer. Packers Linebacker Nick Barnett wird ihm auf jeden Fall einen netten Empfang bieten: "After all those years of not being able to hit him, do I want to hit him? Of course I want to hit him."
Für die Vikings lohnt sich die Verpflichtung Favres allemal. Zum einen finanziell, zum anderen sportlich. Die Vikings verkauften seit Dienstag 2500 Dauerkarten und 8000 normale Tickets, auch das Jersey von Favre wurde im NFL-Shop schon über 1500 mal verkauft. Sportlich machen die Vikings einen großen Schritt in Richtung Playoffs, vielleicht sogar in Richtung Superbowl. Zum gefährlichen Laufspiel kommt nun auch noch ein gutes Passspiel hinzu - wenn Favres operierter Wurfarm es zulässt. Denn sind wir doch mal ehrlich: Weder Tarvaris Jackson noch Sage Rosenfels bereiten den gegnerischen Defense-Koordinatoren großes Kopfzerbrechen, mit Favre sieht das schon anders aus.
Wir dürfen also auf die Saison 2009 gespannt sein, aber auch die Offseason wird interessant werden: Bleibt Favre bei den Vikings, tritt er endgültig zurück oder kommt er doch wieder?
Blogs - Fabian Landwehr
Sonntag, 26. Oktober 2008Kyle Orton: Vom Game-Manager zum Matchwinner
Während der Pre-Season wurde in Chicago ein offener Konkurrenzkampf um den Stammplatz als Quarterback ausgerufen. Die beiden Kontrahenten hießen Kyle Orton und Rex Grossman. Die Verträge beider Spieler wurden um ein Jahr verlängert, wobei Grossmans Vertrag auslief und Orton noch ein Jahr Laufzeit hatte, sein Vertrag läuft also erst 2009 aus. Und schon konnte der Wettkampf beginnen.
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jap, sehr fein
[08.09.10-07:09]apatsman
Achso. Ich hab gedacht, alles was er bei seinem neuen Team verdient wäre ein Extra auf die garant...
[08.09.10-06:09]Rumpel
Houshmandzadeh verzichtet doch gar nicht auf Geld. Seine garantierten sieben Millionen bekommt er...
[07.09.10-18:09]Marcus
Vom Sportlichen her machts natürlich Sinn. Gibt aber nicht viele, die für einen Titel auf ne Meng...
[07.09.10-18:09]Rumpel
Sehr schön.
[07.09.10-17:09]Patriots