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Es wird heiß...
Aber der Reihe nach... anfangen will ich mit den Lions. Was das Team von Jim Schwartz in der Saison bisher geleistet hat, ist schon beeindruckend. Nach der enttäuschenden 6-10-Bilanz aus dem Vorjahr sind die Lions nun seit fünf Wochen ungeschlagen. Okay, mag der geneigte Fan und Zuschauer sagen, die Gegner waren ja nun auch nicht die Bank. Kansas City, Tampa Bay, Minnesota, okay... der Sieg gegen die Cowboys war der erste Härtetest und der grandiose Comeback-Sieg wird dem Team weiter Rückenwind für den Rest der Saison geben. Erste Leidtragende waren die Bears, die nicht wirklich eine Chance gegen Matthew Stafford, Jahvid Best und Calvin Johnson hatten. Stafford ist mit einem Rating von 101,4 der sechstbeste Quarterback der Liga. Calvin Johnson hat mit neun Touchdowns in den ersten fünf Spielen einen neuen Liga-Rekord aufgestellt . Beinahe will man den Bears noch gratulieren, haben sie es doch als erstes Team geschafft, Johnson nur einen Touchdown im Spiel zu zugestehen. Jetzt schon mal in den Kalendar eintragen: 24. November und 1. Januar! Dann werden Packers und Lions zum Divisions-Duell antreten und sich wohl auch entscheiden, wer in den Playoffs Heimspiel-Recht haben wird.
Wenig überraschend wechseln die Broncos nun in der bye-week ihren Starting-Quarterback. Kyle Orton muss den Platz also für den Jungspund Tim Tebow räumen, der schon im letzten Jahr für jede Menge Rummel gesorgt hat. Für Orton dürfte es, sollte Tebow nicht schon im ersten Spiel mit einem Kreuzband-Riss ausfallen, das letzte Spiel für die Broncos gewesen sein. So richtig konnte er nie Fuß fassen in der Liga, wenngleich seine Zeit in Denver zu den besseren gehört haben dürfte. Aber Tebows Vorschusslorbeeren und auch der bisher wenig überzeugende Auftritt der Broncos in der Frühphase der Saison werden wohl dafür sorgen, dass Tebow die Saison zu Ende spielen darf. Es bleibt abzuwarten, ob er dem Druck stand halten wird. Aber nun gilt es erstmal in den Trainingseinheiten sich an den Platz hinter dem Center zu gewöhnen. Ernst wird es erst in Woche sieben in Miami.
Eine ähnlich niedergeschlagene Stimmung dürfte in Philadelphia und in Glendale herrschen. Eagles und Cardinals tun sich bisher in der Liga richtig schwer und so verwundert es kaum, dass nach Woche fünf die Experten über jene Preseason-Wechsel diskutieren. Damals zog es QB Kevin Kolb von den Eagles zu den Cardinals, weil man sich in Philly sicher war, dass man mit dem Ex-Sträfling und -Hundekämpfer Michael Vick den richtigen Mann im Kader hatte. In Arizona hat Kolb vor allem damit zu kämpfen, dass man es ihm mitten im Umbruch des Teams mit dem Trade von Runninback Tim Hightower ebenfalls nicht wirklich leichter gemacht hat. So gestaltet sich das Spiel der Cards in vielen Fällen zu einseitig und erhöht den Druck. In Philly hingegen sieht man, dass Vick immer noch nichts dazu gelernt hat. Was ihm zu Beginn seiner Karriere schon Kritik einbrachte, dass er es zu oft erzwingen will, statt sicher Bälle ins Aus zu werden, kehrt nun wieder zu ihm zurück. Zudem stolpert die Defense der Eagles ziemlich, was im Gegensatz zum letzten Jahr eine deutliche Schwächung des Teams ist. Es bleibt abzuwarten, was sich die Coaches einfallen lassen werden. In Philly wird man jedenfalls nicht auf eine Alternative wie Kolb zurückgreifen können, der im letzten Jahr ja durchaus gezeigt hat, dass er das Team führen kann. In Glendale hingegen muss man sich wohl damit abfinden, dass man sich mitten im Umbruch befindet.
In Chicago heißt es mal wieder... What about Cutler? Sicher ist, dass Cutler und seine O-Line nicht wirklich gut zusammen funktionieren. Wer das Spiel gegen die Lions gesehen hat, und ich habe nur einige Ausschnitte sehen können, sah einen Cutler, der wie ein aufgescheuchtes Kaninchen vor Kyle van den Bosch, Ndamukong Suh und Kollegen über das Feld gejagt wurde. Spätestens seit der merkwürdigen Verletzung von Cutler im Conference Championship Game gegen die Packers scheint es einen Bruch zu geben zwischen den O-Linern und ihren Chef. Sicher mag die Entlassung von Center Olin Kreutz ihren Anteil haben - übrigens ein Schritt, den nur die wenigsten Bears-Fans nachvollziehen konnten. So musste die O-Line mal wieder umgestaltet werden, angeblich um sie sicherer und Cutler mehr Zeit geben zu können. Es zeigte sich vor allem im Monday Night Game, dass der Plan mal gar nicht aufgegangen ist. So kommt und kam in Chicago mal wieder der Ruf auf, Cutler schnellstens zu traden. Allerdings scheint mir das doch ein wenig kurzsichtig gedacht. Schließlich ist Cutler ja nicht der Schuldige daran, dass es nicht läuft. In meinen Augen stimmt es nicht zwischen O-Line und Quarterback. Vielleicht wäre Headcoach Lovie Smith gut beraten, den Quarterback mal zu wechseln. Ich weiß, in der Liga macht man das nicht einfach mal so. Aber Caleb Hanie hat schon als Ersatz im Spiel gegen die Packers im eben jenem Conference Championship Game Cutler auf das Beste vertreten.
Matthias Knauer
Matthias Knauer ist 30 Jahre alt. Als Neuling im Team von Afinsider.de hofft der Blogger dem Niveau und den Anforderungen der Kollegen und vor allem der zahlreichen Leser gerecht zu werden. In den letzten Zügen seines Studiums der Germanistik und Informationswissenschaft in Düsseldorf, ist er Fan der Chicago Bears und der Pittsburgh Steelers.
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[14.05.12-08:05]Websl
2.märz????? etwas im monat geirrt würde ich sagen!!!!!!
[12.05.12-17:05]Seau55
its all about vitamin B.
[11.05.12-17:05]Seau55
was will man mit dem. Auf der Bank versauern lassen?!
[10.05.12-16:05]Patriots
Nichts für Ungut, mag zwar sein, dass die Strafen verhältnismäßig hoch ausgefallen sind, aber das...
[06.05.12-21:05]quentin23