amazon.de
1&1 Mobile
 

Wer ist online?

 
Gäste: 30 | Insider: 1
 
 

Leserkommentare

 
 
 

Blog Kalender

 

 Apr   Mai 2012   Jun

SMDMDFS
   1  2  3  4  5
  6  7  8  9101112
13141516171819
20212223242526
2728293031 
Julianna Willis Technology
 
 

Neuer Insider

 
 
 

Machtwechsel all über all!?

 
Autor: Matthias Knauer Dienstag, 18. Oktober 2011
 

minnesotaDabei deutet sich auf Seiten der Vikings ein Machtwechsel an. Starting-Quarterback Donovan McNabb hatte keine gute Partie, weil er dank der agressiven Verteidigung der Bears gegen den Lauf gezwungen war, dass Spiel seines Teams in Gang zu halten. Das gelang allerdings eher nicht so erfolgreich und im letzten Viertel der Partie entschied Chef-Trainer Leslie Frazier seinen etatmäßigen Starter vom Feld zu nehmen und stattdessen seinem Rookie-Ersatzmann Christian Ponder eine Chance zu geben. Der zeigte für seine erste Partie eine durchschnittliche Leistung, konnte sein Team aber nicht mehr zu Punkten führen.
Schon kurz nach dem Spiel stand Fraziers Entscheidung schon auf dem Prüfstand und er ließ offen, ob Ponder in der kommenden Partie gegen die Packers der neue Starter sein wird. Die Journalisten schienen da durchaus einen Nerv zu treffen, denn Frazier gestand, dass er da durchaus drüber nachdenken werde. Auch die Homepage der Vikings meldete heute (Dienstag, 16:16 Uhr), dass die Vikings am Mittwoch eine Entscheidung verkünden werden, ob es einen Wechsel auf der Quarterback-Position geben wird. Für McNabb wäre die Entscheidung gegen ihn wohl ein weiterer Karriereknick, aber ähnliche Probleme hatte er beispielsweise auch in Philadelphia mit Kevin Kolb durchzustehen. Gespannt werden wir also auf Mittwoch warten, wobei gerade die Partie gegen die Packers für Ponder wohl ein leichtes, erstes Spiel werden dürfte. Denn bei einer miesen Leistung wird man die Packers-Defense hochloben und bei einer starken Leistung von Ponder wird man Frazier für die mutige und gute Entsheidung feiern. Mein Tipp: Ponder wird starten!

oaklandÄhnliche Probleme haben die Raiders nun, nachdem ihr Starter Jason Campbell im Spiel gegen die Browns nach einer Verletzung ausschied. Nach der Partie meldete die medizinische Abteilung den Bruch des Schlüsselbeins und das Ende der Saison für Campbell. Umgehend wurden in der Woche die ersten Tradegerüchte laut, erst recht, nach dem es beispielsweise in Denver oder auch bei den Bengals vor beziehungsweise während der Saison einige Veränderungen auf der Position des Spielmachers gegeben hat. So ist in Denver nun Kyle Orton frei, nachdem Tim Tebow am kommenden Wochenende zum ersten Mal in dieser Saison starten wird. Heißester Kandidat dürfte aber wohl Carson Palmer sein.
Der ehemalige Starter der Bengals wollte schon vor der Saison von den Bengals entweder einen langjährigen, gut dotierten Vertrag, oder einen guten Trade. Beides blieb ihm verwehrt und so fristet der inzwischen 31-jährige seine Zeit bei den Bengals, im Wissen darum, dass er dort nicht mehr wird spielen dürfen. So listen die Bengals nur Andy Dalton und Bruce Gradkowski in ihrer Depth Chart. Als diese Zeilen entstehen, meldete nfl.com, dass die Raiders wohl kurz vor einem Trade mit Palmer stehen. Damit wird dem Ersatzmann von Sonntag, Kyle Boller, bei den Raiders wohl nur wieder ins zweite Glied zurückrücken. Es bleibt jedenfalls spannend.

detroitsanfranciscoBeinahe handgreiflich wurde es hingegen in Detroit. Ein knapper Sieg der Gäste, dazu eine enttäuschende Leistung der Lions-Offense beim letzten Drive der Herren um Matthew Stafford und dann jenes Händeschütteln. Traditionell trafen sich Jim Harbaugh, seines Zeichens Cheftrainer der 49ers, und sein Kollege Jim Schwartz von den Lions, nach der Partie in der Feldmitte zum obligatorischn Händeschütteln. Doch irgendwas war da mit Harbaugh durchgegangen. Denn sein eingesprungener Handschlag sah eher so aus, als könnte er sich nicht entscheiden, ob er seinen Gegenüber jubelnd um den Hals fallen solle, einem seiner Spieler im Jubel auf die Schulter schlagen oder Schwartz vor die Mappe hauen will. Der zeigte sich anfangs auch sichtlich irritiert, über die überschwängliche Körperlichkeit seines Gegenübers. Momente später setzte Schwartz dann zum "Gegenangriff" an. Quer über das Feld und quer durch die Spieler, und wer auch immer auf dem Feld rumturnte, bahnte er sich einen Weg zu Harbaugh und gab ihm ein paar wohl nicht nur lobpreisende Worte mit auf den Weg. Verständlich, denn zeichnen sich die after game handshakes in der Regel durch eine gewisse Emotionslosigkeit aus, war nun alles anders.
Niemand wird Schwartz verwehren, dass man die Gestik und das Gebahren Harbaughs auch als Geste der Arroganz des Gewinners deuten konnte. Frei nach dem Motto: "Haha, Jim Ich hab' es deinen Löwen gezeigt und nun können die Kätzchen wieder ins Körbchen!"
Als unbeteiligter Zuschauer konnte ich mich über diese Emotionalität zweier junger Trainer nur freuen. Klar, kann man nun sagen, dass sich die Trainer als Chefs ein wenig zügeln müssen, ich finde es aber umso erfreulicher, dass es für die beiden Jims eben noch kein job as usual ist, sondern eine emotionale Herausforderung, wo sich der Druck einer ganzen Woche, die Arbeit, Vorbereitung und Engagement  entlädet in der Freude über den Sieg, oder in der Enttäuschung der Niederlage. Wenn es nach mir geht, bitte mehr davon!

stlouisramsGemeinsam mit den Colts (!) und den Dolphins (!) sind die Rams ein Team, dass in dieser Saison noch nicht gewonnen hat. Sicher hat man in St. Louis nicht damit gerechnet, dass man in diesem Jahr die Playoffs erreichen wird. Aber ein wenig mehr Gegenwehr hätte man dann vielleicht doch erwarten dürfen. Sam Bradford und Steven Jackson sind wahrlich nicht zu beneiden. Vor allem Jackson, der immer noch zu einem der besten und stärksten Runningbacks der Liga zählt, spielt seit Jahren bei einem Team, dass in den meisten Jahren kein Land sieht und mit "the greatest show on turf" nicht mehr viel zu tun hat. So recht scheint das Team den Fuß nicht auf den Boden zu bekommen. Die Partie gegen die Packers hätte man bei den deutschen Rundballern mit einer Partie zwischen Rot-Weiß Oberhausen und dem FC Bayern München verglichen.
Es wundert nicht wirklich, dass die Rams kurz vor der Trade-Deadline noch mal aktiv geworden sind und Wide Receiver Brandon Lloyd von den Broncos angefordert haben. Er soll dem Team helfen, das Spiel weniger eindimensional zu machen, denn mal ehrlich, so gut Jackson auch ist, alleine kann er keine Partie drehen. Als kleiner Fan der Rams, meine Footballneugier wurde durch the greatest show on turf zumindest manifestiert, wünsche ich dem Team, dass sie zumindest nicht Letzter der Liga werden. Aber auch das könnte in diesem Jahr schwer genug werden.

Kommentare
Robert Blumenfeldt
(195.88.117.xxx) 27-10-2011 09:31
also im letzten punkt muss ich schon widersprechen... es gab sicher nicht wenige, die die rams als divisionsieger der nfc west gesehen haben...bei den vorstellungen vor allem der niners letztes jahr und vorallem auch der rams sicher auch nachvollziehbar...

bradford ist nach herrschender meinung immernoch ne art franchiseQB-contender, dem ich mich auch anschließen würde. zumal er mit b. lloyd auch ne ordentliche waffe an die hand bekommt...also dieses jahr ist natürlich geschenkt und so kann man noch n guten draftpick abbekommen... nächstes jahr (ohne verletzungen) werden sie wieder da sein; vorallem in dieser division
 
avatar
Websl
(Registered) 27-10-2011 10:07
Ich hab die Rams vor der Saison auch als sicheren NFC West Sieger gesehen. Nach der überraschend guten vor Saison war ich mir eigentlich ziemlich sicher. Vorallem weil die anderen NFC West Teams sich auch nicht mit Ruhm bekleckert hatten. Das die Niners so eine gute Saison hinlegen würden, hat glaub ich nicht mal in SF selber gedacht.

Für die Rams ist die Saison abgehackt und jetzt hat man die Möglichkeit einen Pick im nächsten Draft zu bekommen. Und dann muss man auf eine bessere Saison 2012 hoffen.
 
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben!

Blogs - Matthias Knauer