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Tebow, Rams und Vollmer - Woche acht
Lange hatten die Fans der Rams in dieser Saison auf den ersten Sieg ihres Teams warten müssen. Auch gegen die favorisierten Saints aus "The Big Easy" gaben die wenigstens Buchmacher, Analysten und Fans dem im Umbruch befindlichen Team der Rams eine Chance. Erstens kam es anders, und zweitens als man dachte, was die Liga ja nicht ohne Grund so interessant macht. Andererseits muss man wohl anmerken, dass die Saints bis in dritte Viertel tief geschlafen haben und dann trotzdem "nur" mit zehn Punkten Unterschied verloren haben.
Auf Seiten der Rams gibt es mindestens zwei Gründe für den Überraschungserfolg des Wochenendes. So setzte Sam Bradford am Wochenende weiterhin aus und sein Ersatzmann A. J. Feeley übernahm den Chefposten hinter dem Center und machte dabei eine durchaus solide, wenn auch keine spektakuläre Partie. Zudem scheint sich die später Verpflichtung von Widereceiver Brandon Lloyd inzwischen für das Team auszuzahlen. Das Hinzufügen der zweiten Dimension im Offensivspiel gibt dem starken Runningback Steven Jackson mehr Räume und somit auch mehr Schlagkraft.
Es scheint beinahe so, als hätte das junge Team der Rams in Jackson, Feeley und Lloyd ein erfahrenes Gerüst gebraucht. Mit den Cardinals wartet in der nächsten Woche ein Rivale um den vorletzten Platz in der Division. Da wird sich zeigen, ob die Rams Profit von ihrem Erfolg ziehen können.
In den Meadowlands dürfte man am Sonntagabend tief durchgeatmet haben, als die Dolphins doch noch geschlagen werden konnten, nachdem sie im letzten Viertel mit zehn Punkten vorlagen. Das immer noch sieglose Team aus Florida hatte des den Favoriten aus New York schwer gemacht. Obwohl das Wetter durchaus auf der Seite des Heimteams war.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte es überraschenden ersten Schnee gegeben. Wieso auch immer, Dave Dameshek war es einen Platz in seinem "Shame Report" wert, hatte der Stuff der Giants doch bis zum Anpfiff das Feld wieder von der weißen Pracht befreit. So konnten sich die Fans nicht über rutschigen Turf und Schneeballschlachten auf den Rängen freuen, sondern sahen Dolphins, die phasenweise die Giants vorführten. Am Ende machte der Quarterback den Unterschied. Eli Manning, der in dieser Saison mal keinen Wettkampf mit dem großen Bruder durchziehen muss, zeigte eine lupenreine Leistung. 349 yards und zwei Touchdowns sprechen eine deutliche Sprache. In der Verfassung dürfte Manning zumindest Chancen auf den Pro Bowl haben.
Die Wahl zu den beiden Conference Allstar Teams hat übrigens an diesem Wochenende begonnen. Alles weiter findet ihr unter dem offiziellen NFL-ProBowl Balloting. Würde mich durchaus interessieren, wer euer Spieler der Saison sind.
In Denver hatten die Fans schon lange darauf gewartet, dass endlich die Hoffnung des letzten Jahres die Rolle eines Starters zugeteilt bekommt. Tim Tebow ersetzte Kyle Orton als Quarterback und entsprechend groß waren die Hoffnungen in Denver. Nach der Partie gegen die Lions war die Enttäuschung umso größer. Nicht mal 50 Prozent aller Pässe brachte er ans Ziel, dazu drei Fumbles und eine Interception, knapp 170 yards und einen Touchdown. Von einer überzeugenden Leistung kann da nicht die Rede sein.
Zumal die Lions sich beinahe ein Spiel daraus machten, wer von der D-Line zuerst am gegnerischen Quarterback ist. Sieben Mal musste Tebow zu Boden gehen und konnte sich auch nicht dem Spott des Gegners entziehen. Imitierte Stephen Tulloch bei seinem ersten Sack doch die hockende, knieende Tebow-Geste. In Amerika führte das in der Folge natürlich zu Diskussionen, ob Tulloch damit die religiösen Gefühle von Tebow verletzt haben könnte, und und und.
Interessanter ist viel mehr die Diskussion um Tebow. Dameshek attestiert ihm nicht nur, dass seine O-Line schlecht sei, sondern dass er es auch nicht besser kann. Peter King von Sports Illustrated mutmaßt schon jetzt über das Ende von Tebow als Starter. Sicher ist, dass die Broncos spätestens nach dieser zersetzenden Niederlage gegen die Lions die Saison abhaken können. Am Ende durfte sogar Shaun Hill, Backup von Matthew Stafford, mitspielen, was Zeichen genug für die absolute Überlegenheit der Lions ist.
In der knappen Partie der Steelers und der Patriots durfte "unser" Deutsche in der Liga mal wieder mitmischen. Als Right Tackle machte er über weite Strecken eine ordentliche Partie. Blöd nur, dass er am Ende an der Niederlage der Patriots nicht ganz unbeteiligt war.
Im letzten Drive der Patriots gelang es Vollmer nicht in der Shot Gun Formation seinen Gegenspieler Brett Keisel zu blocken. Der kam durch und schlug Tom Brady den Ball aus der Hand, den Troy Polamalu dann entgegen aller Regeln bis in die Endzone schlug. Saftey und das Ende des Spiels und Niederlage für die Patriots. Als Vollmer-Fan hoffe ich, dass es seine Spielzeit dennoch nicht beeinträchtigen wird.
Matthias Knauer
Matthias Knauer ist 30 Jahre alt. Als Neuling im Team von Afinsider.de hofft der Blogger dem Niveau und den Anforderungen der Kollegen und vor allem der zahlreichen Leser gerecht zu werden. In den letzten Zügen seines Studiums der Germanistik und Informationswissenschaft in Düsseldorf, ist er Fan der Chicago Bears und der Pittsburgh Steelers.
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[14.05.12-08:05]Websl
2.märz????? etwas im monat geirrt würde ich sagen!!!!!!
[12.05.12-17:05]Seau55
its all about vitamin B.
[11.05.12-17:05]Seau55
was will man mit dem. Auf der Bank versauern lassen?!
[10.05.12-16:05]Patriots
Nichts für Ungut, mag zwar sein, dass die Strafen verhältnismäßig hoch ausgefallen sind, aber das...
[06.05.12-21:05]quentin23