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Was ist los hinter dem Center!?
Über die Entscheidung von Coach John Fox, seinem Nachwuchs-Quarterback mehr Spielzeit zu geben, konnte man vor einigen Wochen noch einigermaßen erstaunt die Stirn runzeln. Tim Tebow, von den Fans sehnsüchtig als Heilsbringer und Gewinner-Typ erwartet, übernahm das Ruder von Kyle Orton. Der Veteran hatte sein Team nur zu einer 1-4 Bilanz führen können. Auch die ersten beiden Partien von Tebow waren wenig berauschend, aber er schien dem Team wieder etwas wie Hoffnung zu geben.
Fünf Wochen später ist sein Team mit einer 5-5-Bilanz wieder auf Platz sieben in der Conference und riecht laut schnüffelnd an den Playoffs. Sicher, Tebows Werte sind immer noch weit entfernt von den Leistungen eines Aaron Rodgers in Green Bay. Weniger als 50% seiner Pässe kommen an, in fünf Spielen brachte er es gerade mal auf knapp 700 Yards durch Pässe. Immerhin macht er nur wenige Fehler, seinen sieben Touchdowns steht nur eine Interception gegenüber, zudem ist er bereits für mehr als 380 Yards gelaufen und so drei Touchdowns erzielt hat. Damit dürfte er lauffreudigen Quarterbacks wie Michael Vick ein wenig Konkurrenz machen.
So unkonventionell und wild das Spiel des Linkshänders sein mag, es ist erfolgreich. Das sehen die Coaches genauso und bereiteten mit einer einfachen Personalentscheidung ihrem Nachwuchs-Star das Feld für die kommende Saison. Mit der Entlassung des ursprünglichen Starting-Quarterbacks Kyle Orton am Dienstag sprechen sie damit Tebow eine gehörige Portion Vorschusslorbeeren aus.
In meinen Augen eine nachvollziehbare Entscheidung. Orton war schon in seiner Zeit in Chicago kein enthusiastischer Spieler. Oft wirkte er wenig dynamisch und ohne rechten Willen. Tebow hat den Pferden aus Denver neue Prärieluft eingehaucht. Mit ein wenig Glück dürfte es sogar bis in die Playoffs reichen, aber bis dahin wird der Kojote noch oft heulen.
Was aus Orton wird, wird sich zeigen. Inzwischen gibt es Gerüchte, dass er nach Chicago zurückkehren könnte. Wir werden sehen...
Nach einigen Stolperern haben die Lions wieder die Jagdfährte gefunden. Einmal mehr zeigte Matthew Stafford am Wochenende gegen die Panthers, dass er das Potential hat zum König der Löwen zu werden. Zur Halbzeit lag sein Team daheim gegen Cam Newton und seine Panther mit 27:14 in Rückstand. Klar, in der Liga sind 13 mickrige Punkte kein sanftes Ruhekissen. Was Stafford dann aber in Halbzeit Zwei auf den Astro Turf des Ford Fields zauberte, war aller Ehren wert.
35 (!) Punkte machten die Lions nach dem Seitenwechsel und ließen gerade mal acht Punkte zu. Das auch erst zu einem Zeitpunkt, als die Partie ohnehin längst entschieden war. Am Ende standen 335 Yards, fünf Touchdowns und zwei Interceptions auf Staffords Konto. Dabei kam er in der zweiten Halbzeit bei 15 Pass-Spielzügen auf gerade mal zwei Fehlwürfe, sorgte aber allein für drei Touchdowns.
Hatten die Lions vor einigen Wochen noch dank einer löwenstarken Defense das Spiel gegen Toni Romo und seine Dallas Cowboys gedreht, war nun die Offense am Zug. Nun gut, zugegeben, die Panthers um den sonst so starken Rookie Cam Newton zählen sicher noch nicht wieder zum Stärksten der Liga, aber ich glaube 35 Punkte in einer Halbzeit, 21 im letzten Viertel, das kann sich durchaus sehen lassen.
Es könnte alles so schön sein für Lovie Smith und seine Chicago Bears. Die letzten vier Partien wurden alle gewonnen. Zum Auftakt in die AFC West-Wochen gewann man gegen die Chargers und trotz der starken Bolts-Defense hielt man durch den Sieg den Anschluss an die Divisions-Gegner aus Green Bay und Detroit.
Doch dann die Hiobs-Botschaft zum Wochenstart. Jay Cutler hat sich im Spiel gegen die Chargers den Daumen der Wurfhand gebrochen. Bis heute, Mittwochmittag, gibt es noch keine genauere Spezifizierung, wie lange Cutler ausfallen wird. Als sicher dürfte es gelten, dass sein Backup Caleb Hanie beim Gastspiel in Oakland das Team anführen wird.
Gern erinnert man sich an das NFC-Championship Game der letzten Saison zurück, als Cutler verletzt aussetzen musste und Hanie, nach einem Zwischenspiel von Todd Collins, die Partie gegen die Packers zu Ende spielte. Damals machte der Nachwuchs-Spieler zumindest auf mich einen kompetenten, durchsetzungsstarken und sicheren Eindruck. Nun kommt aber hinzu, dass Hanie nun erstmals als Starter auf dem Feld stehen wird.
Zudem machen die Verantwortlichen in Chicago klar, dass der Ausfall von Cutler nichts an den Erwartungen ändert. Um weiter im Rennen um die Playoffs zu bleiben, und sei es nur als zweites Wildcard-Team, müssen die Bears gewinnen. Was den Druck auf Hanie nicht gerade zuirücknimmt. Zudem steht am Donnerstag die Partie der Packers bei den Lions an, sprich die Chance für die Bears, ein wenig Boden auf die beiden Führenden in der Division gut zu machen. Die Raiders hingegen sind in der engen AFC West die Gejagten und wollen ihren Platz an der Spitze festigen.
Im "Black Hole" der Liga dürfte es für die Bears ein enges Rennen werden, und Hanie vor der ersten wirklich großen Bewährung stehen. Wenn er so souverän und sicher wie im Championship Game auftritt, gibt es eine Chance. GO BEARS!
und die bears können ruhig auf hanie setzen..der hat im NFCCG ne sehr ordentliche leistung abgeliiefert, gegen eine damals noch sehr starge packers-defence..auf jeden fall ne richtige entscheidung, orten nicht zu holen.
Matthias Knauer
Matthias Knauer ist 30 Jahre alt. Als Neuling im Team von Afinsider.de hofft der Blogger dem Niveau und den Anforderungen der Kollegen und vor allem der zahlreichen Leser gerecht zu werden. In den letzten Zügen seines Studiums der Germanistik und Informationswissenschaft in Düsseldorf, ist er Fan der Chicago Bears und der Pittsburgh Steelers.
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[14.05.12-08:05]Websl
2.märz????? etwas im monat geirrt würde ich sagen!!!!!!
[12.05.12-17:05]Seau55
its all about vitamin B.
[11.05.12-17:05]Seau55
was will man mit dem. Auf der Bank versauern lassen?!
[10.05.12-16:05]Patriots
Nichts für Ungut, mag zwar sein, dass die Strafen verhältnismäßig hoch ausgefallen sind, aber das...
[06.05.12-21:05]quentin23