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Playoff-Zeit, aber mal sowas von...

 
Autor: Matthias Knauer Dienstag, 10. Januar 2012
 

houstonAlso der Reihe nach. Das erste Spiel des Wochenendes gehörte einmal mehr dem Team, was in dieser Saison vor allem nach den Ausfällen ihrer beiden ersten Quarterbacks, wohl zu den Überraschungen des Jahres gehören.

Taylor Jonathan Yates sollte man sich merken, denn als so genannter "third string" gehörte ihm die Ehre, eine neue historische Bestmarke für die Texans zu setzen. Nicht nur, dass es erstmals zum Erreichen der Playoffs gereicht hat, sondern dank einer konzentrierten und vor allem defensiv starken Partie gegen überforderte Bengals ging es logischerweise auch zum ersten Mal in die Divivional Playoffs.

Doch die Ravens werden ein anderes Kaliber sein. Das Laufspiel, was den Texans am Samstag sehr geholfen hat, wird gegen die Jungs aus Baltimore schwer zu etablieren sein. Aber mit Sicherheit kann man dasvon sprechen, dass das oft zitierte Momentum auf Seiten der Mannschaft aus Texas ist.

Oft genug gab es schon den Fall, dass einem Team die spielfreie Woche vor den Playoffs nicht gut getan hat und die Texans haben einen Weg gefunden, zu gewinnen. Ich bin gespannt.

neworleansNiemand wird wirklich daran gezweifelt haben, dass Drew Brees und seine Saints gegen die Lions gewinnen werden. Hätte ich wetten müssen, mein Tipp wäre klar gewesen. Aber wieso, war es dann doch so klar?

Die Lions haben die Liga überrascht. Aggressives, offensives Play-Calling, dazu ein, zwei, drei beeindruckende Comeback-Siege und, dass muss ich als Bears-Fan einfach erwähnen, profitierte das Team von den Verletzungen und den daraus resultierenden Niederlagen der "monsters of the midway". Das Ergebnis war klar: Playoffs

Doch Drew Brees ist einfach nicht zu schlagen. Was die Defense der Saints mitunter zu Wünschen übrig lässt, gleicht die Offense spielend aus. Nach einem 14:10 Rückstand ballerte Brees seine Werte in astronomische Höhen. 466 Pass-Yards, 33 von 44 Pässen zugestellt, drei Touchdowns und am Ende nicht mal vielleicht ein knappes Spiel.

In der Form wird Brees auch am Wochenende gegen die 49ers das Zünglein an der Waage sein. Aber auch hier gilt, die 49ers sind einen bis drei Schritte ernst zunehmender als die Lions, wo galt, Matthew Stafford, Calvin Johnson und Jahvid Best außer Gefecht setzen, fertig. Doch die 49ers überzeugen in diesem Jahr vorallem durch die Defense, und wie war dieser Spruch noch gleich!?

newyorkgiants Kuriose Geschichte rund um die Partie der Falcons gegen die Giants: Alle Punkte machten die Giants und das noch dummerweise. Denn die mickrigen zwei Punkte, als Fan der NFC South bleibt mir da leider keine andere Ausdrucksweise offen, die zwei Punkte der Falcons hat Eli Manning direkt mit erledigt, als es in der Endzone diese kuriose "intentional grounding" Strafe gab.

Ich meine, ich schaue nun noch nicht ewig Football, aber ich denke, inzwischen sind es zehn Jahre, NFL, NFLE, GFL, aber so eine Strafe war mir bis dahin noch nicht untergekommen. Wie kann den ein unvollständiger Pass zu Punkten des Gegners führen? Okay, dass man mit dieser "intentional grounding" Strafe verhindern will, dass der Quarterback immer dann den Ball wegwirft, nur damit die heranrasenden D-Liner ihn nicht in den Astro Turf nageln können, sehe ich ein.

Aber in der Situation!? Manning versucht verzweifelt den Verteidigern zu entkommen und wirft dann einen Pass, irgendwie, Hauptsache keine Saftey riskieren. Gelingt auch, wenn die Refs nicht wären und das Regelheft im Anschlag hätten. Für meinen Geschmack sollte man da noch mal dran arbeiten, auch wenn eine Regeländerung für die Giants bei der Partie gegen die Packers wohl nicht rechtzeitig wäre. Da wird wohl erheblich mehr Gegenwehr zu erwarten sein.

pittsburghWozu sind die Steelers eigentlich gegen die Broncos angetreten? Ist es zu viel Verschwörung, anzunehmen, dass die Steelers nicht gewinnen wollten, oder sollten!? Anders lässt sich so manche Entscheidung, gerade gegen Ende der Partie nicht erklären, oder doch?

Immerhin war der Drive zum Ausgleich sehr ordentlich und Big Ben Roethlisberger schien seine viel diskutierte Knöchel-Verletzung vergessen zu haben. Dann bekommt man noch vor dem Ende der regulären Spielzeit noch mal den Ball. Gut, die Feldposition war nicht gut, keine Timeouts mehr, also was tun? "Hail Mary"? Field Goal-Versuch? Schneller Pass an die Seitenlinie!?

Für die Seitenlinien-Variante war zu wenig Zeit. Field Goal-Versuch? Okay, 67 Yards sind weit, sehr weit. Hail Mary, die risikoloseste Variante, also los. Doch statt einem Riesending in die Endzone geht Big Ben zu Boden, Sack, Ende der Spielzeit. Klar, die Broncos haben aggressiv verteidigt. Fünf Pass-Rusher, statt der üblichen drei. Aber irgendwas hätte doch möglich sein sollen.

Wenn man schon nicht das Vertrauen in seinen Kicker hat, und man eh davon ausgeht, dass es nur noch diesen einen Spielzug gibt, wieso nicht mal ein Trickspielzug? Aber sei's drum, das Spiel ist zu Ende und ich habe im Tim Tebow einen amtlichen Michael Vick-Nachfolger gefunden, auch und vor allem im Sinne meiner persönlichen Abneigung.

Kommentare
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Sascha
(Registered) 11-01-2012 00:47
Niner ein bis drei Schritte besser? Stafford-Johnson und Best ausser Gefecht setzen? Du olltest doch wissen das Best nach dem Niners Spiel out war, da mussten die Saints gar nix ausschalten. Und wird nur eine der Bälle von Wright oder Berry gefangen kanns auch anders ausgehen! Hier geht dir als Bears Fan jegliche Objektivität flöten! Allein schon zu schreiben das die Lions nur aus 3 Spielern bestehen und man überhaupt nur Glück hatte weil ganz Chicago verletzt war! Verzeih, setzen 6! Eine starke Lions Saison in so wenigen Sätzen schlecht zu machen zeugt von schlechter journalitischem Gespühr! Du solltest vor deinen Blogs einfach mal besser ´nachlesen und nicht frei Schnauze schreiben was du denkst!
 
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Revis Island
(Registered) 11-01-2012 08:08
die regel um das intentional grounding gibt es nicht um sonst. natürlich sieht das komisch aus wenn der gegner durch eine strafe punkte bekommt, aber das gleiche gilt für das "holding" in der endzone.
warum das so mit dem IG so geregelt ist ist schnell erklärt. wer würde den ball nicht lieber wegwerfen als ein saftey zu verursachen?! aber die defense hat sich die 2pkt verdient. wie sollten sie sonst je zu einem saftey/sack kommen wenn der QB den ball jedes mal wegwerfen dürfte. natürlich wirft man noch um den hauch einer chance zu haben dass er wo ankommt(interception gefahr). noch dazu verhindert man dass man selber gesackt wird und vlt noch schlimmer den ball verliert.
meiner meinung nach eine gerechte regel über die sich jeder QB in klaren ist und manning hatte bei dießem spielzug nicht viele möglichkeiten.
 
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Websl
(Registered) 11-01-2012 13:07
Ganz schlechter Blog diesmal. Die Lions auf nur 3 Spieler zu begrenzen zeugt nicht gerade von Fachwissen. Die Front-4 der Lions ist eine der besseren in der Liga. Dann gibt es neben Johnson auch noch Titus Young und Brandon Pettigrew, die heuer des öfteren Big Plays hatten. Und das die Lions nur durch die Verletzungen von den Bears profitierten ist absoluter Schwachsinn. Die Lions waren in der ganzen Saison besser als die Bears. Und auch als Cutler und Forte noch nicht verletzt waren.

Und der Saftey gegen die Giants war absolut berechtigt. IG in der Endzone ist nunmal ein Saftey. Wenn es das nicht wäre, dann würde ja jeder nur noch den Ball auf den Boden werfen, wenn er in der eigenen Endzone unter Druck gesetzt wird. Dann hätte die Defense überhaupt keine Chance irgendwie an den QB zu kommen.

Wie gesagt, diesmal wars ein ganz schlechter Blog. Da hat man von dir bei weiten bessere gelesen.
 
Cecil_Rhodes
(Registered) 11-01-2012 14:44
Auch das mit Roethlisberger versteh ich nicht ganz. Er kann ja schlecht eineinhalb Sekunden nach dem Snap einen 55-yard-Pass raushauen, als er noch Freiraum hatte. Wer soll den denn fangen außer die cheerleader oder Usian Bolt im fliegenden Start bei der 4 X 100m Staffel? Und wenn er von der OL nicht die nötige Zeit bekommt, muss man nunmal mit so einem Spielende leben.
 
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