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Wer hätte das gedacht?
Zwei Wochen sind gespielt in der NFL, und schon gibt es etliche Überraschungen zu verzeichnen. Die ersten Trends, sowohl positiv als auch negativ, lassen sich erkennen. Ich greife an dieser Stelle mal die interessantesten Statistiken einiger Teams und Spieler auf und gebe eine erste Prognose ab, wie die weitere Saison verlaufen könnte.
Wer hätte gedacht, dass die San Francisco 49ers nach zwei Spieltagen die NFC West anführen?
Würde man nur die Statistik ansehen, könnte man denken, dies sei keine Überraschung, die 49ers könnten ja leichtere Gegner gehabt haben als die Konkurrenz. Das erstaunliche an den Siegen der 49ers war jedoch, dass sie gegen die beiden eigentlichen Favoriten auf den Divisionstitel, Seattle und Arizona, kamen. Shaun Hill spielt solide und ohne viele Fehler, Frank Gore kam im Spiel gegen Seattle nach schwachem Saisonauftakt richtig in Fahrt und lief für über 200 Yards, und die auch im Vorjahr schon starke Defense ließ im Schnitt nur 13 Punkte pro Partie zu. Sollte es so weitergehen, führt die NFC West-Krone nur über San Francisco. Wirft man jedoch einen Blick auf den Spielplan der 49ers kommen erste Bedenken auf, ob der Höhenflug so weitergeht. Ob die 49ers lange an der Divisionsspitze bleiben hängt vor allem davon ab, wie stark sich die Konkurrenz in den nächsten Spielen zeigt. Sollten zehn Siege oder mehr nötig sein um Divisonssieger zu werden, haben die 49ers keine große Chance, acht oder neun Siege wären aber durchaus machbar.
Wer hätte gedacht, dass die New York Jets (und nicht die New England Patriots) nach zwei Spieltagen die AFC East anführen?
Bei den Patriots läuft die Saison noch nicht, wie von vielen erwartet. Die Defense leidet derzeit darunter, dass alternde Stars getradet wurden, sowie an Verletzungen, insbesondere der von Jerod Mayo. Aber auch die Offense funktioniert noch nicht wie gedacht. 17 Punkte im Schnitt sind nicht grade typisch für eine Offense um Tom Brady. Im ersten Spiel waren die Patriots am Rande einer Niederlage, kamen jedoch mit dem Sieg davon aufgrund eines Fumbles von Leodis McKelvin. Im zweiten Spiel gelang der Offense nicht mal ein Touchdown gegen die starke Jets-Defense. Bei den Jets hingegen läuft alles besser als erwartet. Rookie-Quarterback Mark Sanchez hat sich noch nicht viele Fehler geleistet, das Laufspiel funktioniert ganz gut und die Defense ließ im Schnitt nur acht Punkte zu. Der Spielplan bietet zwar noch einige starke Gegner auf, und auch Mark Sanchez wird sicherlich noch den ein oder anderen Fehler machen, aber dennoch ist den Jets durchaus zuzutrauen bis zum Schluss mit den Patriots um den Divisionstitel zu spielen.
Wer hätte gedacht, dass die Denver Broncos (und nicht die San Diego Chargers) nach zwei Spieltagen die AFC West anführen?
Die Defense der San Diego Chargers ist trotz der Rückkehr von Shawne Merriman nicht so stark wie erwartet, 51 Punkte wurden bereits zugelassen. Dazu verlor man vor dem zweiten Spieltag Nose Tackle Jamal Williams für die gesamte Saison. Die Offensive um Philipp Rivers ist stark, auch ohne LaDainian Tomlinson. Es wird wohl diese Saison wieder viele Shootouts geben wie letztes Jahr. Bei den Broncos hingegen läuft es nach der turbulenten Offseason besser als erwartet. Das Laufspiel um Moreno und Buckhalter funktioniert gut, Kyle Orton spielt bisher besser als die Preseason vielleicht vermuten ließ und die Defense ließ erst 13 Punkte in zwei Spielen zu. Mit einem Blick auf den Spielplan der Broncos ist der dritte Sieg im dritten Spiel durchaus machbar, zumal es gegen Oakland geht. Danach jedoch warten viele sehr schwere Herausforderungen, sodass ich bezweifle, dass die Broncos wieder bis zum Schluss um die Playoffs kämpfen werden. Den Chargers traue ich derzeit noch mehr zu in der schwachen AFC West.
Wer hätte gedacht, dass Drew Brees noch stärker zu sein scheint als in der Vorsaison?
Dass Drew Brees nach zwei Spieltagen bereits für 669 Yards geworfen hat, konnte man vielleicht noch erwarten, wenn man einen Blick auf seine Statistiken der letzten Saison wirft. Dass die Offense stark sein wird, konnte man auch erwarten. Aber so stark? Bereits unglaubliche 93 Punkte erzielten die Saints. Das Laufspiel um Mike Bell funktionierte in den ersten beiden Wochen besser als erwartet, das Juwel bleibt jedoch die Pass-Offense der Saints. Brees’ Quarterback-Rating nach zwei Wochen liegt bei 132.9, und rechnet man die Statistiken für eine ganze Saison hoch, ist Brees auf dem Weg zu 5352 Passing Yards und 72 Touchdowns. Die Statistiken werden natürlich noch fallen, aber dennoch wird Brees wieder eine Monster-Saison hinlegen. Ob auch Rekorde fallen, wird sich im Laufe der Saison zeigen, die Vorraussetzungen dafür hat Brees auf jeden Fall mit einem fantastischen Saisonstart gelegt.
Wer hätte gedacht, dass Antwan Odom nach zwei Spieltagen bereits sieben Sacks auf seinem Konto hat?
Den meisten Leuten nicht mal großartig bekannt, ist Antwan Odom, Defensive End der Cincinnati Bengals, auf dem Weg zu einer ganz starken Saison. Zwei Sacks im ersten Spiel gegen Denver, fünf Sacks im zweiten Spiel gegen Green Bay. Zwei Spiele, sieben Sacks. Damit fehlt dem Veteranen, der bereits seine sechste Saison spielt, nur noch ein Sack um seine Saisonbestleistung zu egalisieren. 2007 gelangen ihm, damals noch für Tennessee, acht Sacks, jedoch in 16 Spielen. Jetzt bleibt nur abzuwarten, ob Odom an seine starken Leistungen anknüpfen kann.
Wer hätte gedacht, dass ein Tight End die NFL nach zwei Spieltagen in Receiving Yards anführt?
In der Liste der Spieler mit den meisten Receiving Yards findet man ganz vorne nicht die großen Namen, die man dort vielleicht am ehesten erwartet. Erst vier Spieler erzielten über 200 Yards, darunter Mario Manningham und Steve Smith von den New York Giants, Santonio Holmes von den Pittsburgh Steelers und Tight End Dallas Clark von den Indianapolis Colts. Alles keine Namen, die man hier unbedingt ganz vorne erwarten würde. Die größte Überraschung hier ist für mich jedoch, dass ein Tight End bisher die meisten Yards erzielte. Elf Receptions für 222 Yards, davon 7 Receptions für 183 Yards in Spiel zwei gegen Miami in knapp 15 Minuten, in denen die Colts-Offense nur auf dem Platz war, ist mehr als stark, besonders für einen Tight End.
Patrick Vöcking
Patrick Vöcking ist 21 Jahre alt und absolviert gerade die Ausbildung zum Steuerfach-angestellten.Der Gators-Fan ist in Gronau nahe der niederländischen Grenze zu Hause. In der NFL schlägt sein Herz für die Indianapolis Colts.
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Ehrenhaft von Welker, allerdings würde ich Brady bei dem Spielzug genauso viel Schuld zuweisen. D...
[06.02.12-19:02]Nils
Hat der Buschmann überhaupt Ahnung von Football gehabt? Der kommentiert anscheinend alles.
[06.02.12-16:02]Patriots
"Fehlerfreie Giants?" Was is das denn für ein schwachsinniger Titel? (Sorry) How ever,...
[06.02.12-16:02]apatsman
"Stecker Du bist ein Fuchs" hat mir am Ende des Rest gegeben...Buschi war mal wieder für ...
[06.02.12-15:02]Basti.MLBI
Zum Glück hab ich ESPN America und Sport1+. Hab nur mal kurz auf Sat1 reingeschaut. Die aussage &...
[06.02.12-13:02]Websl