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Wenn nach dem ersten Saisonviertel schon Awards zu vergeben wären...
Das erste Viertel der Saison ist schon gespielt, also Zeit um die ersten Zwischenfazits zu ziehen. Heute stelle ich mir einfach mal vor, die alljährlichen Auszeichnungen der besten Spieler, offensiv wie defensiv, sowie die besten Rookies und der des besten Coaches, würden bereits jetzt schon vergeben werden. Also vergebe ich jetzt hier meine Auszeichnungen für die besten Spieler/den besten Coach nach dem ersten Saisonviertel:
Most Valuable Player, Offensive Player of the Year: Peyton Manning (Quarterback, Indianapolis Colts)
Manning genießt derzeit den wahrscheinlich besten Saisonstart seiner zwölfjährigen NFL-Karriere. In jedem Saisonspiel warf er bisher für über 300 Yards, hat bereits neun Touchdowns und das beste Quarterback-Rating der Liga mit 114.5. Nach einem holprigen Start gegen Jacksonville, in dem man mit einem 14-12 Sieg entkam, startete die Offensive der Colts durch. In nicht einmal 15 Minuten produzierte man 27 Punkte gegen die Miami Dolphins, danach fertigte man mühelos Arizona und Seattle ab. Der wichtigste und unentbehrlichste Spieler für den Erfolg seines Teams, somit der MVP des ersten Saisonviertels.
Defensive Player of the Year: Darren Sharper (Cornerback, New Orleans Saints)
Es ist zwar bereits sein 13. Jahr in der Liga, könnte jedoch das beste seiner Karriere werden für Darren Sharper. Nach nur vier Spielen hat Sharper bereits fünf Interceptions zu verzeichnen, zwei davon trug er bereits für Touchdowns zurück. Insgesamt trug er seine Interceptions für 275 Yards Raumgewinn zurück, was einem Durchschnitt vonn 55 Yards pro Interception entspricht. Sharper ist in seinem ersten Jahr in New Orleans bereits einer der Pfeiler der in den vergangenen Jahren anfälligen Defensive, und dafür mitverantwortlich das die Saints ein deutlich ausgeglicheneres Team besitzen als in den Vorjahren, in denen man sich lediglich auf die Offensive verlassen konnte um Spiele zu entscheiden. In der Diskussion um den besten Defensivspieler könnte man derzeit auch Elvis Dumervil von den Denver Broncos einbeziehen, und auch für ihn gute Argumente bringen, jedoch spielt Sharper bisher eine fantastische Saison, die ihresgleichen sucht.
Offensive Rookie of the Year: Mark Sanchez (Quarterback, New York Jets)
Während der ersten Saisonniederlage der Jets gegen die New Orleans Saints sah Mark Sanchez zum ersten Mal wie ein Rookie aus. Drei Interceptions, vier Sacks und ein Passer-Rating von grade einmal 27.0. Wenn man jedoch auf die Spiele zuvor blickt, war Sanchez einfach phänomenal für einen Rookie-Quarterback. Drei Siege in seinen ersten drei Spielen, dazu stets gute Leistungen. Fünf Touchdowns gelangen ihm in seinen ersten drei Spielen (davon ein Rush-TD), er komplettierte stets mindestens 56% seiner Pässe und sein Quarterback-Rating lag nie unter 80. Die Jets werden in dieser Saison und in der Zukunft noch viele Spiele mit ihrem Rookie-Quarterback gewinnen.
Defensive Rookie of the Year: Brian Cushing (Linebacker, Houston Texans)
An dieser Stelle könnte ich auch starke Argumente für Derek Cox von Jacksonville oder James Laurinaitis von St.Louis bringen, jedoch habe ich mich für Brian Cushing von Houston entschieden, da er bisher die konstantesten Leistungen gebracht hat. 33 Tackles verzeichnete Cushing bisher, nie weniger als sieben in einer Partie. Dazu gelangen ihm bereits vier Tackles für negative Raumgewinne sowie drei Pass Deflections. Auch wenn die Defensive der Texans bisher nicht überragend gespielt hat, die Präsenz von Cushing merkte man in jedem Spiel, und sein Spiel wird sich auch noch deutlich verbessern, was den Texans Hoffnung machen sollte für die Zukunft.
Coach of the Year: Josh McDaniels (Denver Broncos)
Es hätte wohl niemand gedacht, dass die Denver Broncos die ersten vier Saisonspiele allesamt gewinnen würden. Schon gar nicht nach solch einer Offseason. Der Franchise Quarterback Jay Cutler wurde zu den Chicago Bears getradet, und auch Tight End Tony Scheffler sowie Wide Receiver Brandon Marshall haben laut über Wechselabsichten nachgedacht. Kein guter Start eigentlich für einen Rookie-Headcoach. Die Defensive spielt fantastisch bisher, lässt nur 6.5 Punkte pro Partie zu, und die Offensive spielt zwar nicht herausragend, jedoch bisher gut genug um mit dem Sieg davonzukommen. Zwar könnte man mit schwachen Gegnern bisher argumentieren, jedoch waren nur zwei der vier Gegner richtig schlechte Teams, Cleveland und Oakland. Die anderen beiden sind Cincinnati und Dallas. Die Offensivpower der Dallas Cowboys konnte man im Griff halten, und durch einen Wunder-Spielzug gewann man gegen die Cincinnati Bengals, die ohne die Niederlage ihrerseits noch ungeschlagen wären. McDaniels macht mehr als offensichtlich einen fantastischen Job bisher in Denver, nachdem vor der Saison so viel gegen die Broncos zu laufen schien, und nicht wenige Experten Denver bereits vor dem ersten Spieltag abgeschrieben hatten.
Brian Cushing oder James Laurinaitis von den St. Louis Rams,der in meinen Augen auch eine echt gute Saison spielt mit 34 Tackles(25 Solo) und nem Fumble Recovery.
Klar rein von den Zahlen her is Cushing besser....
Patrick Vöcking
Patrick Vöcking ist 21 Jahre alt und absolviert gerade die Ausbildung zum Steuerfach-angestellten.Der Gators-Fan ist in Gronau nahe der niederländischen Grenze zu Hause. In der NFL schlägt sein Herz für die Indianapolis Colts.
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