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Mein persönlicher MVP-Watch, Woche 12
Allmählich beginnt sich die Spreu vom Weizen zu trennen, denn langsam aber sicher kristallisieren sich die wahren MVP-Kandidaten heraus. So sehe ich derzeit die Top 4 meiner Liste als die Spieler, unter denen der MVP-Award vergeben wird, die folgenden Platzierungen besitzen wohl nur noch Außenseiterchancen nach derzeitigem Stand. Derzeit reden viele nur über Chris Johnson und Adrian Peterson als die wohl besten Running Backs derzeit, und das auch zu Recht. Ich würde jedoch gerne mal Steven Jackson in einem guten Team sehen, denn ich bin mir sicher, wäre er bei den Titans oder Vikings oder ähnlich guten Rushing Teams, würde auch Jackson in die Diskussion um den derzeit besten Running Back gehören. Aber zurück zum Thema, hier nun also mein MVP-Watch, Woche 12:
Platz 1: (1)Brett Favre (Quarterback, Minnesota Vikings)
Favre spielte einmal mehr eine unglaublich starke Partie. Drei Touchdown-Pässe und knapp 400 Passing Yards sprechen eine deutliche Sprache. Favre scheint auch nicht, wie in den letzten beiden Saisons, zur Hälfte der Saison einzubrechen, sondern seine Form scheint immer überragender zu werden. Allein in den letzten vier Spielen warf Favre zwölf Touchdown-Pässe und nicht eine Interception. Dazu erreichte er bereits acht Mal in dieser Saison ein Quarterback-Rating von über 100, was eine persönliche Bestleistung für den 40-jährigen Spielmacher der Vikings ist.
Platz 2: (3)Drew Brees (Quarterback, New Orleans Saints)
Drew Brees war erst der zweite Quarterback, der ein perfektes Quarterback-Rating gegen ein von Bill Belichik trainiertes Team erzielen konnte. Der erste war nebenbei der Quarterback des anderen ungeschlagenen Teams, Peyton Manning. Brees konnte die Patriots-Defensive nach Belieben auseinandernehmen und bewies dadurch einmal mehr, dass er zu den allerbesten Quarterbacks der Liga gehört. Die Offensive der Saints ist wohl derzeit kaum zu stoppen solange Brees die Snaps aufnimmt.
Platz 3: (4)Chris Johnson (Running Back, Tennessee Titans)
Langsam stellt man sich die Frage, ob überhaupt jemand Chris Johnson derzeit aufhalten kann. Bereits zum sechsten Mal in Folge lief er für über 125 Yards, zum dritten Mal in derselben Zeit für über 150 Yards. Johnson ist auf dem Weg zu über 2.000 Rushing Yards. Derzeit wohl der beste Running Back, denn jede Defensive weiß vor dem Spiel was bzw. wer kommt, und dennoch kann ihn niemand stoppen.
Platz 4: (2)Peyton Manning (Quarterback, Indianapolis Colts)
Peyton Manning warf bereits zum dritten Mal in Folge zwei Interceptions in einem Spiel, etwas was ihm zuvor seit 2001 nicht mehr passiert ist. Dennoch spielte Manning eine ordentliche Partie gegen Houston, er komplettierte 77 % seiner Pässe und warf drei Touchdown-Pässe. Da die oberen drei Kandidaten jedoch am Wochenende nahezu fehlerfreie Leistungen ablieferten, fiel Manning trotzdem um zwei Plätze im Ranking. Dennoch ist er weiterhin mitten in der MVP-Konversation, denn ohne ihn wäre die Colts-Offensive wohl nicht viel wert.
Platz 5: (8)Philip Rivers (Quarterback, San Diego Chargers)
Rivers Statistiken sind sicherlich nicht die besten unter allen Quarterbacks in dieser Saison, aber sie können sich durchaus sehen lassen. Rivers ist auf dem Weg zu über 4.200 Yards und 28 Touchdown-Pässen bei nur 9 Interceptions. Rivers ist mittlerweile der wohl wichtigste Spieler der Chargers-Offensive und führte die Chargers bisher in jedem Spiel zu mindestens 21 Punkten. Die letzten drei Spiele knackte man sogar jeweils die 30-Punkte-Marke und die Chargers haben nun sechs Spiele in Serie gewinnen können.
Platz 6: (5)Tom Brady (Quarterback, New England Patriots)
Brady hatte gegen die Saints-Defensive einen ganz schweren Stand und lieferte wohl sein schwächstes Spiel seit der Niederlage gegen die Jets in Woche 2 ab. Abgesehen von den zwei Spielen spielt Brady aber zweifelsfrei eine starke Saison, denn er ist weiterhin auf dem Weg zu knapp 4.800 Passing Yards und knapp 30 Touchdowns. New England sollte noch einige Siege in dieser Saison einfahren können, also noch genug Zeit für Brady sich von der schwachen Partie gegen New Orleans zu rehabilitieren.
Platz 7: (6)Maurice Jones-Drew (Running Back, Jacksonville Jaguars)
Die Niederlage der Jaguars gegen San Francisco hat den kleinen MVP-Hoffnungen von Jones-Drew sicherlich einen deutlichen Dämpfer verpasst, denn mit jeder Niederlage sinken seine Chancen in der Konversation eine Rolle zu spielen. Nichtsdestotrotz spielt Jones-Drew eine starke Saison und bestätigt mit dieser Saison einmal mehr, dass er brandgefährlich ist, denn er konnte in seiner bisher vierjährigen Karriere bereits 51 Touchdowns erzielen und nur in 2007 gelangen ihm nicht mindestens 10 Touchdowns.
Platz 8: (-)Aaron Rodgers (Quarterback, Green Bay Packers)
Rodgers spielt eine klasse Saison und verdient vielleicht sogar ein deutlich höheres Ranking im MVP-Watch. Sein einziges Problem sind die vielen Sacks, die er einstecken muss. Aber abgesehen davon, dass seine Offensive Line vielleicht nicht die beste der NFL ist und er teilweise den Ball zu lange hält, spielt Rodgers konstant wie nur wenige andere Quarterbacks. Rodgers unterliefen erst fünf Interceptions (drei davon in einem Spiel) und er hat bereits 22 Touchdowns auf dem Konto und für über 3.100 Yards geworfen. Abgesehen von den Sacks also, lassen sich seine Statistiken durchaus mit denen der Top-Quarterbacks dieser Saison vergleichen.
Platz 9: (-)Adrian Peterson (Running Back, Minnesota Vikings)
Adrian Peterson spielt ohne jede Frage erneut eine ganz starke Saison, auch wenn sie durch die Leistungen von Chris Johnson derzeit sicherlich etwas im Schatten steht. Peterson gelang es lediglich in drei der elf Partien nicht, die Endzone zu finden und in ebenfalls nur drei Spielen gelang es ihm nicht, mindestens 80 Rushing Yards zu erreichen. Das einzige Problem, dass Peterson auch in dieser Saison beibehalten hat, ist seine Ballkontrolle, denn bereits sechs Fumbles unterliefen ihm in dieser Saison, fünf davon führten zu Turnovern.
Platz 10: (-)Matt Schaub (Quarterback, Houston Texans)
Schaub beweist in dieser Saison, dass er zu den besseren Quarterbacks der Liga gehört. Er ist auf dem Weg für über 4.700 Passing Yards und 31 Touchdowns. Das einzige, was Schaub (oder vielmehr dem gesamten Texans-Team) noch fehlt, ist die Fähigkeit, knappe und wichtige Spiele für sich zu entscheiden. Auch gegen Indianapolis spielte Schaub zunächst eine gute Partie, dann jedoch ging er mit seinem Team unter, er verursachte 3 Turnover in der zweiten Hälfte. Das ist wohl das einzige Manko, dass man Matt Schaub anhängen kann. Sollte er es überwinden können, zählt er in Zukunft sicherlich zu den Top-Quarterbacks der gesamten Liga.
Patrick Vöcking
Patrick Vöcking ist 21 Jahre alt und absolviert gerade die Ausbildung zum Steuerfach-angestellten.Der Gators-Fan ist in Gronau nahe der niederländischen Grenze zu Hause. In der NFL schlägt sein Herz für die Indianapolis Colts.
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Dadurch haben die Pats zeit verloren. Und wenn ich mich recht erinnere hat Brady danach eine. Sac...
[07.02.12-00:02]Websl
@Websl Fängt Welker den Ball, gewinnen die Patriots zu 90%. Was war an dem Drop von Hernande ...
[06.02.12-22:02]Nils
50% gehen auf Brady, da der Pass schlecht geworfen war und 50% an Welker, da er den Ball normaler...
[06.02.12-21:02]Websl
nobody is perfect! Schuld hin oder her. die giants kann man mittlerweile schon als angstgegner de...
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Ehrenhaft von Welker, allerdings würde ich Brady bei dem Spielzug genauso viel Schuld zuweisen. D...
[06.02.12-19:02]Nils