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Clemson siegt im Thriller gegen LSU

175782-ncaa_football_logo_smallSilvester leitet traditionell den Schlussspurt der Bowl-Saison ein. Entsprechend fanden gleich vier Spiele am letzten Tag des Jahres statt. In Atlanta konnten sich die Clemson Tigers in einem hochklassigen Spiel erst in letzter Sekunde gegen LSU durchsetzen.

Im Sun Bowl beendete Georgia Tech eine lange Durststrecke gegen ein erneut enttäuschendes USC.

Den Liberty Bowl sicherte sich Tulsa mit einer starken Vorstellung gegen Iowa State und im Music City Bowl triumphierte Vanderbilt über NC State, obwohl die Statistik eher für das Wolfpack sprach.

Chick-fil-A Bowl – Clemson Tigers vs. LSU Tigers 25:24

Im Georgia Dome gab es das Duell zwischen den Tigers aus der ACC (Clemson) und der SEC (LSU). Es sollte ein Thriller werden der alles lieferte. Explosive Offense, harte Defense und ein dramatisches Ende zugunsten der Clemson Tigers.

Es dauerte nicht lange bis das Spiel ordentlich Fahrt aufnahm. Clemson hatte zuerst den Ball, doch Sammy Watkins verlor ihn direkt im ersten Spielzug wider. LSU schlug in Form von Running Back Jeremy Hill Kapital. Clemson glich mit der nächsten Serie jedoch aus. Quarterback Tajh Boyd überwand die letzten elf Yards zu Fuß zum 7:7. Danach bestimmten beide Verteidigungen das Spiel, erst zu Beginn des zweiten Viertels gelangen die nächsten Punkte. Quarterback Zach Mettenberger fand Receiver Jarvis Landry in der Endzone zur Führung für LSU. Danach warf Boyd seinen ersten Touchdown-Pass. Sammy Watkins fing den Ball. Der anschließende Extra Punkt wurde jedoch geblockt. Es gab keine weiteren Punkte mehr vor Ende des zweiten Viertels.

Zu Beginn des dritten Abschnitts war es erneut Jeremy Hill der die Endzone fand. Der Running Back lief über 57 Yards zum Score. Dann verlor Andre Ellington zum zweiten Mal den Ball. Dieser wurde von LSU erobert. Sie nutzen es zu einem Field Goal. Anfang des vierten Viertels kam das Team aus der ACC wieder heran. Boyd, der das ganze Spiel unter massivem Druck der Defense stand, führte sein Team weit in die gegnerischer Hälfte. Kicker Chandler Catanzaro verkürzte auf 16:24. Knapp drei Minuten vor Ende fand Tajh Boyd Receiver DeAndre Hopkins zum Touchdown. Doch die two point Conversion scheiterte und so lag Louisiana State immer noch zwei Punkte vorne.

Clemson stoppte den Drive der Tigers und bekam den Ball 1:48 vor Schluss zurück. Boyd und seine Offense brachten den Ball tief in die Hälfte von LSU und so war es an Kicker Chandler Catanzaro, der aus 37 Yards zum Sieg traf.

Tajh Boyd spielte herausragend (35/49, 339 Yards, 2TD). DeAndre Hopkins fing 13 Pässe für 190 Yards und zwei Touchdowns. Für LSU lief Running Back Jeremy Hill für 125 Yards und zwei Touchdowns.

Sun Bowl – USC Trojans vs. Georgia Tech Yellow Jackets 7:21

Das lange Warten hat für Georgia Tech ein Ende: Erstmals seit 2004 gewannen die Yellow Jackets wieder ein Bowl Game. Die ersten Punkte gab es jedoch erst im zweiten Viertel: Quarterback Vad Lee fand David Sims aus drei Yards zur Führung. USC schaffte jedoch zum Ende des zweiten Viertels den Ausgleich: Max Wittek, der für den verletzten Matt Barkley spielte, warf einen Neun-Yard-Touchdown-Pass auf Silas Redd.

Nach der Pause bekam USC zuerst den Ball, machte aber nichts aus dem Ballbesitz und war zum Punt gezwungen. Jamal Golden legten dann einen fulminanten Punt-Return bis an die Ein-Yard-Linie hin. Von dort war es QB Tevin Washington, der das Leder in die Endzone zum Touchdown bewegte – 14:7 Yellow Jackets. Daraufhin standen die Defensivreihen bis zum Beginn des Schlussviertels. Bis dann Washington einen TD-Pass über 17-Yards auf Orwin Smith zur Vorentscheidung warf.

Die Trojans versuchten danach nochmal alles, doch die Bemühungen waren vergebens. Stattdessen leistete sich Wittek in den letzten zwei Angriffsserien seines Teams zwei Interceptions. Die Trojans, die als Preseason-Nummer-eins in die Saison gestartet waren, beenden die Saison also mit fünf Pleiten aus den letzten sechs Spielen.

Das Spiel war eindeutig vom Lauf geprägt. Georgia Tech gewann diesen Vergleich mit 289 Yards gegenüber 98 von USC. David Sims allein lief für 99 Yards (1 REC TD). Bei den Trojans war Freshman-QB Wittek deutlich überfordert und kam lediglich auf 107 Yards (14/37, 1 TD, 3 INT).

Liberty Bowl – Iowa State Cyclones vs. Tulsa Golden Hurricane 17:31

In Memphis, TN, erwischten die Cyclones eindeutig den besseren Start ins Spiel: Iowa State erzielte 17 Punkte im ersten Viertel. Nach einem Field Goal aus 33 Yards von Edwin Arceo fing Jeremy Reeves eine Interception gegen Tulsa-Quarterback Cody Green und trug den Return zum Touchdown. Für Tulsa schlug drei Minuten später Alex Singleton mit einem Zwei-Yard-Touchdown-Lauf zurück, doch die Cyclones hielten den Fuß auf dem Gas. QB Sam B. Richardson warf einen 69-Yard-Touchdown-Pass auf Ernst Brun Jr. zum 17:7.

Alles im Griff also für Iowa State? Mitnichten! Vom zweiten Viertel an lief der Golden Hurricane buchstäblich alles in Grund und Boden! Es begann nach 33 Sekunden im zweiten Viertel mit einem Acht-Yard-TD-Lauf von Green. Wenig später legte Alex Singleton seinen zweiten TD-Lauf hin und am Ende des dritten Viertels war es erneut Singleton, der die Führung auf 28:17 ausbaute. Ein Field Goal von Daniel Schwarz am Anfang des vierten Viertels sorgte dann für die Vorentscheidung.

Tulsa dominierte vor allem auf dem Boden und lief als Team für 320 Yards – Iowa State erzielte insgesamt nur 268 Scrimmage-Yards! Running Back Trey Watts alleine lief für 149 Yards.

Music City Bowl – NC State Wolfpack vs. Vanderbilt Commodores 24:38

In Nashville, TN, gewann nicht etwa das aktivere, sondern vielmehr das effizienter spielende Team. Das waren die Commodores von Anfang an. Ihren ersten Drive schloss Quarterback Jordan Rodgers mit einem kurzen Touchdown-Pass auf Chris Boyd ab. NC State hingegen leistete sich in drei der ersten vier Angriffsserien Turnovers, die jeweils mögliche Punkte verhinderten.

Im zweiten Viertel kam es zu einem Shootout. Vanderbilt erzielte einen Touchdown-Lauf durch Zac Stacy über sechs Yards, NC State verkürzte mit einem Ein-Yard-TD-Lauf von Tony Creecy. Dann lief Wesley Tate für „Vandy“ zu einem sieben-Yard-TD. Im Gegenzug returnierte Tobais Palmer den Kickoff für das Wolfpack über 94 Yards zum Touchdown. 40 Sekunden vor der Pause war es schließlich Jordan Matthews, der einen 18-Yard-TD-Pass von Rodgers zum 28:14-Pausenstand fing.

Nach der Pause gelangen beiden Teams Field Goals und mit nur noch knapp fünf Minuten zu spielen war es Rodgers selbst, der mit einem 15-Yard-Touchdown den Deckel drauf machte.

Vanderbilt erzielte insgesamt 225 Yards, NC State kam auf 424, leistete sich aber auch fünf Ballverluste, während die Commodores keinen einzigen Turnover verkraften mussten.

Rodgers warf für 108 Yards (2 TD) und Stacy lief für 107 Yards. Beim Wolfpack warf Mike Glennon für 383 Yards (35/53, 1 TD, 3 INT), während es Palmer auf acht Receptions für 111 Yards brachte und zusätzlich noch 173 Return-Yards (1 TD) drauflegte.

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