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    registriert am 11.01.2018

College Football News

Florida State holt sich den Orange Bowl

orangebowlDie Florida State Seminoles haben sich den Orange Bowl gewonnen. In Miami standen sich David und Goliath gegenüber, dieses mal sollte Goliath gewinnen. In einem über weite Strecken einseitigen Spiel half den Huskies auch kreatives Coaching nicht. Die Seminoles konnten nach vier Niederlagen in BCS Bowls mal wieder gewinnen. Zuletzt war Ihnen das 1999 gegen Virginia Tech gelungen.

Orange Bowl - Northern Illinois Huskies vs. Florida State Seminoles 10:31

Das Spiel begann schnell, Florida State spielte schon in der ersten Serie einen vierten Versuch aus und hatte Erfolg. Doch es brachte keine Punkte, weil Receiver Nick O'Leary den Ball wenig später fumbelte. Northern Illinois eroberte diesen. Kurze Zeit später bekamen die Seminoles den Ball zurück. Lonnie Pryor nutzte das und lief über 60 Yards in die Endzone. Danach war es an den Huskies einen vierten Versuch auszuspielen und auch sie hatten Erfolg. Desroy Maxwell lief für 35 Yards. Darauf aufbauend, konnte Kicker Mattew Sims aus 25 Yards auf 3:7 verkürzen. Zu Beginn des zweiten Viertels verschoss der Kicker von FSU, Dustin Hopkins, ein Field Goal aus 50 Yards. Vier Minuten vor der Pause begann das Team aus der ACC einen Drive der im zweiten Touchdown enden sollte. Am Ende der Serie warf E.J. Manuel den Ball zu Rashad Greene. Somit nahmen sie eine 14:3 Führung mit in die Pause.

Mit seinem Field Goal zum 17:3 brach Kicker Dustin Hopkins den Rekord für die meisten erzielten Punkte eines Spieler im College Football. Am Ende des Abends sollte Hopkins 443 Punkte in seiner Karriere gekickt haben. Doch Northern Illinois war noch nicht geschlagen. Bei einem 3. Versuch und 15 fand Quarterback Jordan Lynch Receiver Akeem Daniels für 55 Yards. Lynch schloss den Drive mit einem Pass zu Martel Moore in die Endzone ab. Danach blieben die Huskies in Ballbesitz. Sie spielten einen Onside Kick und eroberten ihn. Sie schafften es den Ball weit in die Hälfte der Seminoles zu bewegen. Doch dann warf Lynch eine Interception. Terrence Brooks fing den Ball ab. Das war ein schwerer Dämpfer für den Außenseiter. Florida State konnte kein Kapital aus dem Turnover schlagen. Doch die Defense spielte so gut, dass der Offense ein durchschnittlicher Tag reichte. Kurz vor Ende des dritten Viertels lief E.J. Manuel in die Endzone und gab den Noles eine beruhigende 24:10 Führung. Direkt darauf nahm Cornerback Xavier Rhodes ein Fumble auf. Mit dem anschließenden Ballbesitz entschied FSU das Spiel. Erneut war es Lonnie Pryor der in die Endzone lief, dieses mal aus 37 Yards Entfernung. Es waren die letzten Punkte im Spiel und so konnte FSU feiern.

Speziell für Head Coach Jimbo Fisher dürfte das ein wichtiger Sieg sein. Denn auch unter Ihm verlor die Mannschaft viele wichtige Spiele. Northern Illinois versuchte in diesem Spiel alles und versteckte sich nicht. Doch Onside Kicks und kreative Spielzüge konnten den Qualitätsunterschied nicht kompensieren. Die Offensive Line war mit dem Pass Rush von FSU vollkommen überfordert. Jordan Lynch hatte selten Zeit und auch das Laufspiel konnte sich nur selten entscheidend in Szene setzten. In der Offense reichte Florida State ein sehr mittelmäßiger Tag. Speziell E.J. Manuel hat trotz guter Statistik schon bessere Spiele gemacht, dennoch wird seine Zukunft in der NFL liegen. Fakt ist jedoch auch, dass sich einige Experten nach dem Spiel bestätigt fühlen dürften. NIU hatte Herz, Leidenschaft und Kreativität, aber nicht die Qualität um mit den Seminoles mitzuhalten.

E.J. Manuel warf für 291 Yards und einen Touchdown, einen weiteren erlief er. Running Back Lonnie Pryor machte aus fünf Versuchen 134 Yards und zwei Touchdowns. Receiver Kenny Shaw fing sechs Pässe für 61 Yards. Bei Northern Illinois fing Receiver Tommylee Lewis fünf Pässe für 61 Yards.

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