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Sugar Bowl: Louisville schockt Florida

sugarbowlDie Louisville Cardinals haben sich für die Niederlage im Sugar Bowl 2008 revanchiert. Der Außenseiter kontrollierte die Partie von Beginn an und gewann souverän. Für den Favoriten aus Florida durfte das eine der bittersten Pleiten in den letzten Jahren sein.

 

Sugar Bowl – Louisville Cardinals vs. Florida Gators 33:23

Die Gators waren als erstes in der Offense, doch richtig auf dem Platz waren sie noch nicht. Quarterback Jeff Driskel warf einen Pass nach links, etwas zu ungenau. Der Ball wurde von seinem Receiver genau in die Arme von Louisvilles Terell Floyd gelenkt, der aus 38 Yards in die Endzone lief. Nach einem Punt von Florida kamen die Cardinals erneut in Ballbesitz. In dieser Serie konnten sie dreimal einen dritten Versuch erfolgreich abschließen und ein neues First Down erzielen. Am Ende war es Jeremy Wright der den Ball aus einem Yard in die Endzone trug. Louisville 14, Florida 0. Das Team aus der SEC konnte danach endlich einen guten Drive hinlegen. Mit viel Laufspiel kamen sie bis kurz vor die Endzone der Cardinals. Dann sorgten jedoch zwei Strafen dafür, dass sie sich mit einem Fieldgoal von Caleb Sturgis begnügen mussten. Johan Wallace stellte den alten Abstand mit einem Kick aus 27 Yards bald wieder her. Louisville sollte noch einen Touchdown in der ersten Hälfte erzielen. Quarterback Teddy Bridgewater warf einen perfekten Pass zu DeVante Parker und das Team aus der BIG EAST lag 24:3 vorne. Sekunden vor der Pause spielte Florida einen vierten Versuch und zwei unmittelbar vor der gegnerischen Endzone aus und hatte Erfolg. So ging es mit einem Rückstand von „nur“ 14 Punkten in die Pause.

Direkt zu Beginn des dritten Viertels versuchte es Florida im Stile der New Orleans Saints mit einem Onside Kick. Doch dieser konnte nicht erobert werden. Statt dessen sorgten eine 15 Yards Strafe dafür, dass die Cardinals ein extrem kurzes Feld vor sich hatten. Das nutzte wiederum Teddy Bridgewater der Damian Copeland bediente. Nur zwei Spielzüge später wurde Driskel von Calvin Pryor gesackt und verlor den Ball. Dieser Fehler wurde jedoch nicht bestraft weil Kicker John Wallace aus 43 Yards veschoss. Wenig später wurde ein weiterer Versuch von Wallace geblockt. Von der Offense der Alligatoren kam wenig. Doch sie sollten noch eine gute Chance bekommen. Ein Pass von Bridgewater in der eigenen Hälfte wurde abgelenkt und landete in den Armen von Floridas Josh Evans. Doch Geschenke wollte man nicht annehmen. Es war erneut ein ungenauer Pass von Driskel der von Andrew Johnson angefangen wurde. Dabei waren die Gators nur neun Yards von der Endzone entfernt. Den Drive nutzte Louisville um ein Field Goal zu erzielen. Direkt danach trug Floridas Andre Debose den Kickoff 100 Yards zurück in die Endzone. Es war der längste Return-Touchdown in der Geschichte des Sugar Bowls. Zwei Minuten vor dem Ende kamen sie durch einen Touchdown-Pass von Driskel auf Kent Taylor nochmal auf 23:33 heran, doch es reichte nicht für ein Comeback, geschweige denn zu einem Sieg.

Louisville konnte feiern. Es dürfte eine der größten Überraschungen der letzten Jahre sein. Florida ging als klarer Favorit ins Duell. Ich denke, der schwerste Vorwurf den man der Mannschaft aus der SEC machen muss, ist der mangelnde Fokus. Das Spiel war schon gewonnen, bevor es überhaupt los ging. Das zeigte sich in einer schlampigen Offense. Auch die Defense wurde am Anfang regelrecht vorgeführt. Als man sich dann besann war es zu spät. Louisville gewann vollkommen verdient. Für Head Coach Charlie Strong dürfte das eine besondere Freude sein, war er doch lange Defensive Coordinator bei den Gators.

Louisvilles Quarterback Teddy Bridgewater spielte sehr stark. Er komplettierte 20 von 32 Pässen für 266 Yards, zwei Touchdowns und eine Interception. Jeremy Wright lief für 84 Yards und einen Touchdown.

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