NFC gewinnt den Pro Bowl 2011

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Autor Marcus Blumberg

2011probowllogoDie NFC All-Stars haben den diesjährigen Pro Bowl gewonnen. Nach einjähriger Pause war das All-Star Game der NFL zurück auf Hawaii und beide Teams sorgten für ein Spektakel. Allerdings erwischte die NFC, die von Atlantas Mike Smith trainiert wurde, einen deutlich besseren Start ins Spiel. Die AFC zeigte sich erst in der zweiten Halbzeit von ihrer besseren Seite. Am Ende stand ein klarer Erfolg für die NFC und DeAngelo Hall von den Washington Redskins wurde nach einer Interception, einem erzwungenen Fumble und einem Fumble-Return-Touchdown zum wertvollsten Spieler gewählt.

 

afc_logo AFC Pro Bowl Team 41:55 NFC Pro Bowl Team nfc_logo

Die AFC legte zwar die erste längere Angriffsserie hin, doch diese endete mit einem gescheiterten vierten Versuch. Im Gegenzug marschierte die NFC zu ihrem ersten Touchdown durch Fullback Ovie Mughelli von den Atlanta Falcons. Danach warf San Diegos Philip Rivers eine Interception, woraufhin Adrian Peterson (Vikings) den zweiten Touchdown für seine Conference erzielte. Im nächsten Drive warf Rivers seine zweite Interception.

Im zweiten Viertel leistete sich auch Falcons-Quarterback Matt Ryan einen Pick, doch Colts-QB Peyton Manning tat es ihm wenig später gleich. Im Anschluss führte Ryan sein Team zu einem weiteren Touchdown und fand seinen Teamkollegen Tony Gonzalez in der Endzone. Als nächstes vervollständigte Manning einen Pass, doch Wes Welker (Patriots) verlor ihn direkt wieder – Washingtons DeAngelo Hall trug den Ball zum Touchdown. Im nächsten NFC-Drive warf Ryan dann einen 26-Yard-Touchdown-Pass auf Arizonas Larry Fitzgerald. Für die AFC kam Matt Cassel (Chiefs) aufs Feld und auch er schaffte einen Pass zum Gegner. Im Anschluss lief St. Louis‘ Steven Jackson über 21 Yards zum nächsten NFC-Touchdown. Kurz vor der Pause durften dann endlich die AFC-Pro-Bowler jubeln: Jamaal Charles lief zu einem Acht-Yard-TD. Zur Halbzeit stand es 42:7.

Das dritte Viertel begann mit einem guten Drive von Bill Belichicks Team, den Rivers mit einem ansehnlichen 16-Yard-Touchdown-Pass auf Colts-Wide-Receiver Reggie Wayne abschloss. Beim anschließenden Kickoff-Return versuchte Chicagos Devin Hester einen Lateral, der zu Boden fiel und von Jacksonvilles Martell Owens zum Touchdown für die AFC getragen wurde. Es stand somit nur noch 42:21. In der Folge schoss David Akers ein 41-Yard-Field-Goal und die AFC schlug noch einmal im dritten Abschnitt zu: Rivers über 28 Yards auf Jaguars-Tight-End Mercedes Lewis.

Im Schlussviertel traf zunächst Akers erneut und dann machte Carolinas Linebacker Jon Beason mit seinem Interception-Return-Touchdown den Deckel auf die Partie. Am Ende sorgte die AFC aber nochmal für Aufsehen, denn nach ein paar Laterals erzielte Cleveland-Center Alex Mack einen 40-Yard-Touchdown nach ursprünglichem Pass von Cassel auf Dwayne Bowe (Chiefs).

Bester Offensiv-Spieler war wohl Matt Ryan mit 118 Yards und zwei Touchdowns. Adrian Peterson lief für 80 Yards und einen Touchdown. Auf Seiten der AFC hatte Philip Rivers 192 Yards (2 TD / 2 INT), Jamaal Charles lief über 72 Yards (1 TD).

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