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  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

Vorschau: Super Bowl XLV

gamedayAm Sonntag treffen die Pittsburgh Steelers auf die Green Bay Packers in Super Bowl XLV im Cowboys Stadium von Arlington, TX. Geht es nach den Buchmachern, sind die Packers leicht favorisiert, jedoch nur mit 2½ Punkten Vorsprung. Insofern darf man von einem spannenden und höchst interessanten Spiel ausgehen. In diesem Artikel gibt es nun die wichtigsten Infos zum krönenden Abschluss der Saison 2010.

Wir schauen auf die wahrscheinlichen Gameplans der Teams, blicken auf die entscheidenden Matchups und am Ende gebe ich noch meine letzte Prognose (Picks der Redaktion) für diese Saison ab.

pittsburghgreenbay 

Pittsburgh Steelers vs Green Bay Packers

Nacht auf Montag, 00:30 Uhr MEZ (Live bei Das Erste, ESPN America, Sport1+ & Puls 4)

Verletzte

Steelers: Die große Frage bleibt, ob Center Maurkice Pouncey spielen kann. Seine Knöchelverletzung machte Training seit dem AFC Championship Game gegen die New York Jets unmöglich. Auch am Donnerstag fand das Training ohne ihn statt, jedoch trug er da schon wieder Turnschuhe und keine Schiene mehr. Dennoch ist sein Einsatz äußerst fraglich. Das zweite Sorgenkind des Teams ist Defensive End Aaron Smith, dessen Oberschenkelverletzung immer noch ein Thema ist. Er spielte seit Wochen nicht mehr, trainierte aber zuletzt wieder eingeschränkt mit. Ein Einsatz im Super Bowl ist fraglich, aber noch nicht ausgeschlossen.

Packers: Green Bay geht verhältnismäßig gesund ins Spiel. Der lange verletzte Linebacker Frank Zombo trainierte wieder voll, sollte also bereit sein bis Sonntag. Er verpasste die letzten sechs Spiele. Außerdem scheint sich Outside Linebacker Erik Walden rechtzeitig von seiner Knöchelstauchung erholt zu haben. Er kehrte auf den Trainingsplatz zurück, absolvierte bislang aber nur ein dosiertes Programm. Alle anderen verfügbaren Spieler sind einsatzbereit.

Gameplan

Steelers Offense vs Packers Defense

Das Grundprinzip der Steelers-Offensive ist das Laufspiel. Rashard Mendenhall stellte nicht zuletzt gegen die Jets unter Beweis, wie schwer er zu stoppen ist. Die Packers
wiederum sind gegen den Pass besser als gegen den Lauf, so dass dies den Steelers in die Karten spielt.

ben_roethlisberger

Allerdings wäre ein Ausfall von Pouncey ein herber Verlust, da u.a. er die Räume für den Lauf durch die Mitte frei macht. Doug Legursky überzeugte zwar im Training durch gute Athletik, doch Pouncey ist nochmal eine Klasse besser. Hinzu kommt, dass Nose Tackle B.J. Raji in überragender Form ist und ein großes Problem für sein Gegenüber darstellen wird.

Die größte Herausforderung für die Packers wird jedoch Ben Roethlisberger sein, denn er ist schwer zu Boden zu kriegen und kann durch sein Improvisationstalent Spielzüge verlängern. Spannend wird sein, wie die Matchups zwischen den Receivern und Defensive Backs aussehen werden. Vermutlich verteidigt Charles Woodson hauptsächlich gegen den physisch starken Hines Ward, während Tramon Williams mit seiner Schnelligkeit auf Mike Wallace abgestellt sein wird. Bleibt also Sam Shields als Nickelback gegen wen auch immer die Steelers im Slot aufbieten. Das könnten Antwaan Randle-El, Antonio Brown oder Emmanuel Sanders sein. Darüber hinaus benötigen die Packers den Pass-Rush von Clay Matthews, um Roethlisberger so gut wie möglich unter Druck zu setzen. Allerdings wird Defensive Coordinator Dom Capers häufig auf Blitzes der Defensive Backs setzen, wobei hier gerade Woodson eine gefährliche Option ist.

Packers Offense vs Steelers Defense

Vorweg sei gesagt, dass man gegen die Steelers eigentlich nicht laufen kann. Sie haben die mit Abstand beste Laufverteidigung der Liga und ließen in der Saison nur knapp mehr
als 60 Yards pro Spiel auf dem Boden zu. Für die Packers sollte dies aber kein zu großes Problem sein, denn ihre große Stärke ist ohnehin der Pass.

Erfolgreiche Läufe über James Starks auch aus den Drei-Back-Sets sind also nur ein Bonus. Ansonsten liegt der Fokus eindeutig auf Quarterback Aaron Rodgers. Dies gilt für beide Seiten! Daher ist ein Schlüsselfaktor in dieser Partie das Duell zwischen der Offensive Line vor Rodgers und den Outside Linebackern der Steelers. Lamarr Woodley und James Harrison treten an gegen die Offensive Tackles Chad Clifton (links) und Bryan Bulaga (rechts). Wer immer hier die Oberhand behält, hat gute Chancen, das Spiel zu gewinnen.

Während jedoch die Laufverteidigung schier unüberwindlich ist, kann man durch die Luft durchaus Schaden anrichten. Hier kommen Rodgers‘ Topanspielstationen ins Spiel. Der beste Wide Receiver der Packers ist ohne Zweifel Greg Jennings. Gegen ihn wird Bryant McFadden verteidigen. Auf der anderen Seite steht der erfahrene Donald Driver, auf den Ike Taylor wartet. Zudem präsentierten sich Jordy Nelson und James Jones zuletzt in ausgezeichneter Verfassung und auch die Tight Ends Andrew Quarless, Tom Crabtree und Donald Lee zeigten sich als zuverlässige Anspielstationen. Doch egal, was die Packers und Rodgers tun, sie müssen tunlichst vermeiden, Safety Troy Polamalu aus den Augen zu verlieren. Der Defensive Player of the Year ist schier überall und immer für eine entscheidende Aktion gut.

Special Teams

Beide Teams verfügen über gute Return-Spieler, die Packers präsentierten sich jedoch in der Saison häufiger anfällig in der Return-Coverage. Im Super Bowl könnten solche Nachlässigkeiten teuer werden. Was die Kicker angeht, ist Mason Crosby auf Seiten Green Bays auf dem Papier sicher die zuverlässigere Lösung als Shaun Suisham. Jedoch sollte beiden die klimakontrollierte Atmosphäre im Cowboys Stadium entgegenkommen.

Prognose

Bei den Buchmachern sind die Packers leichter Favorit, die allgemeine Auffassung ist jedoch, dass die Steelers im Vorteil sind. Genau genommen nehmen sich beide Teams aber nicht viel. Vor allem die vermeintlich bessere Pittsburgh-Defensive ist nicht so ein großer Faktor, denn bei den zugelassenen Punkten belegen diese Teams die ersten beiden Plätze. Die Steelers erlaubten 14,5 Punkte pro Spiel, die Packers deren 15.

Dies hieße, wir müssten uns auf eine Abwehrschlacht vorbereiten. Dazu wird es aber wohl doch nicht kommen, denn beide Offensiven können punkten. Die Steelers haben dies in ihren letzten beiden Super-Bowl-Auftritten schon unter Beweis gestellt und die Packers taten dies in der Saison ebenfalls sehr überzeugend. Insgesamt ist der Angriff der Packers aber explosiver, wodurch sie gepaart mit ihrer starken Verteidigung durchaus zu Recht als leichter Favorit in die Partie gehen.

Ich glaube zwar an das alte Motto, nach dem Defenses Championships gewinnen, doch beide Defenses sind stark und es ist eben nur ein Spiel, was für gewöhnlich eben doch durch die Offense gewonnen wird. Daher gewinnen die Green Bay Packers, wenn auch knapp.

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