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  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

CBA-Verhandlungen gescheitert, NFLPA löst sich auf (Update)

nflDie vor einem Mediator abgehaltenen Verhandlungen um einen neuen Grundlagenvertrag zwischen der NFL und der Spielergewerkschaft NFLPA wurden am letzten Tag des aktuellen Collective Bargaining Agreements (CBA) ergebnislos beendet. Als Resultat daraus reichte die NFLPA pünktlich zur Frist um 17:00 Uhr Ostküstenzeit einen Antrag zur Auflösung der Gewerkschaft ein. Somit gibt es derzeit kein CBA und die NFL hat niemanden, mit dem sie verhandeln kann.

Im Anschluss hat eine Gruppe von Spielern eine Kartellklage eingereicht. Der Hauptpunkt dieser ist der Vorwurf, dass die Teams konspirierten, um den Arbeitsmarkt für die Spieler einzuschränken.

Als Hauptkläger haben sich hierfür schon die Star-Quarterbacks Tom Brady, Drew Brees und Peyton Manning bereiterklärt. Bei einem Erfolg solch einer Klage könnte die kommende Saison unter den Bedingungen der vergangenen Spielzeit stattfinden.

Die Verhandlungen vor Vermittler George Cohen in Washington, DC dauerten insgesamt 17 Tage an und am Ende scheiterten sie nach Aussage des Vorsitzenden der NFLPA, DeMaurice Smith, daran, dass die Teambesitzer nicht bereit waren, den Spielern Einblick in die Finanzunterlagen der letzten zehn Jahre zu gewähren. Zu dieser Forderung kam es, weil die Liga eine Milliarde US-Dollar zusätzlich zu ihrem bisherigen Anteil an den insgesamt neun Milliarden Gesamteinnahmen forderte. Als Begründung dafür nannte man finanzielle Schwierigkeiten einiger Teams. Diese wiederum wollte die Gewerkschaft verifiziert sehen.

Ein etwaiges Kartellverfahren würde in Minnesota stattfinden unter der Leitung von Richter David Doty. Die NFLPA wird unterdessen als ein Wirtschaftsverband fortbestehen, der die Interessen von aktuellen und ehemaligen professionellen Footballspielern vertritt.

Update: Das NFL Network berichtete wenig später, dass die NFL einen Lockout ausgerufen hat. Man beruft sich auf zwei Team-Quellen. Es wird erwartet, dass die Spieler dies mit ihrer Klage anfechten werden.

Im Übrigen wurde die Kartellklage gegen die NFL gestern bereits in Form einer Sammelklage eingereicht. Insgesamt treten zehn Spieler als Kläger auf. Dies sind neben den drei Genannten Logan Mankins (Patriots), Vincent Jackson (Chargers), Ben Leber und Brian Robison (beide Vikings), Osi Umenyiora (Giants) und Mike Vrabel (Chiefs). Überraschend stieß noch Von Miller dazu, der für den Draft gemeldet hat und von Texas A&M kommt.

Die Klage stellt im Grunde alles infrage: Die Free Agency in ihrer jetzigen Form, dazu die Franchise-Tender- und Franchise-Tag-Regularien, die Gehaltsobergrenze und selbst der Draft steht auf dem Prüfstand.

Sollte Richter Doty einen Lockout verhindern, würde die Free Agency relativ kurzfristig beginnen, jedoch ohne alle geltenden Regeln. Durch den Wegfall der NFLPA könnten etwa bisher nicht zugelassene Spielerberater tätig werden, da es eben keine Beschränkungen mehr gibt. Des Weiteren würde der Spielbetrieb wohl gesichert sein und nebenher würde eben der Prozess laufen, wie es 1993 bereits einmal der Fall war.

Ein weiteres Problem in diesem Szenario wäre die Tatsache, dass die NFL sich irgendwie auf allgemeine Regeln festlegen müsste, ohne gegen das Kartellrecht zu verstoßen.

Würde einem Lockout dagegen stattgegeben, wüsste derzeit keiner so recht, wie es weiterginge.

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