NFL Draft 2011: Newton Nr. 1

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Autor Marcus Blumberg

logo_nfl_draftQuarterback Cam Newton von der Auburn University ist der erste Pick im NFL Draft 2011. Er spielt künftig für die Carolina Panthers. Dieser Pick war von vielen im Vorfeld erwartet worden. An zweiter Stelle wurde Linebacker Von Miller (Texas A&M) von den Denver Broncos ausgewählt. Danach zogen die Buffalo Bills Defensive Tackle Marcell Dareus (Alabama).

Die Cincinnati Bengals entschieden sich an Position vier für Wide Receiver A.J. Green aus Georgia. Die erste kleinere Überraschung war dann der Pick der Arizona Cardinals, die Cornerback Patrick Peterson (LSU) wählten. Eigentlich wurde für dieses Team ein Quarterback erwartet. An Position sechs sorgten die Atlanta Falcons für einen Paukenschlag, als sie sich per Trade den Pick der Browns sicherten und Wide Receiver Julio Jones (Alabama) auswählten.

Drei Quarterbacks unter den ersten zwölf

Mit Cam Newton eröffnete wieder einmal ein Quarterback den Draft und obwohl die diesjährige QB-Klasse als nicht so hochkarätig angesehen wurde, waren die Spieler dieser Position früh heiß begehrt. An Position acht schlugen die Tennessee Titans zu und pickten Jake Locker aus Washington. An Position zehn wurde schließlich Blaine Gabbert (Missouri) von den Jacksonville Jaguars erlöst, nachdem ihn einige weiter oben erwartet hatten. Der Schocker schlechthin aber wohl der Pick der Minnesota Vikings. Diese zogen an Position zwölf Christian Ponder von der Florida State University.

Aggressive Falcons

Die Falcons bezahlten einen hohen Preis für Julio Jones an Position sechs. Für den Pick der Cleveland Browns schickten sie ihren 27. Pick sowie ihren Zweit- und Viertrundenpick und ihre 2012er Erst- und Viertrundenpicks nach Ohio. Im Gegenzug hat QB Matt Ryan nun eine dritte starke Passoption neben Roddy White und Tony Gonzalez.

Die Browns wiederum schickten den 27. Pick (und den 70.) wenig später weiter an die Kansas City Chiefs, die dafür ihren 21. Pick den Browns überließen. Damit sicherten diese sich Defensive Tackle Phil Taylor von Baylor – ebenfalls eine eher unerwartete Wahl.

Offensive Tackles

In diesem Draft waren von vornherein nicht viele herausragende Offensive Tackles zu finden. Der erste war Tyron Smith (USC) an Position neun zu den Dallas Cowboys, die dringend Verstärkung auf dieser Position nötig hatten. Der Nächste war dann Nate Solder (Colorado), den die New England Patriots an Position 17 auswählten. Er dürfte der Nachfolger von Matt Light werden, dessen Vertrag ausgelaufen ist.

Der dritte Offensive Tackle im Draft wurde dann Anthony Costanzo von Boston College. Er ging an Nummer 22 von Bord und wird in Zukunft Peyton Manning bei den Colts beschützen. Völlig überraschend war dann die Wahl der Seahawks an Position 25: Sie zogen James Carpenter aus Alabama. Erst an Position 29 wurde dann Gabe Carimi (Wisconsin) – der selbsternannte beste Tackle im Draft – von den Chicago Bears gezogen. Und mit dem letzten Pick der ersten Runde wählten die Green Bay Packer Derek Sherrod von Mississippi State.

Value Picks

Auch aufgrund des Runs auf die Quarterbacks, fielen andere hoch geschätzte Spieler tief. Darunter z.B. Defensive End Robert Quinn (North Carolina). Diesen sicherten sich die St. Louis Rams an 14. Glücklich dürften auch die New York Giants sein, die an Position 19 den zweitbesten Cornerback in diesem Draft erwischten: Prince Amukamara (Nebraska). Den größten Fang aber machten vielleicht die New Orleans Saints, denn an Position 24 bekamen sie Defensive End Cameron Jordan von Cal.

Nennenswert ist auch der 28. Pick. Die Saints tauschten mit den Patriots, die dadurch den Erstrundenpick der Saints im nächsten Jahr erhielten und obendrauf den 56. Pick in diesem Draft. Mit dem 28. Pick sicherte sich New Orleans Running Back Mark Ingram (Alabama), der wohl der beste Spieler seiner Position im Draft ist. Er gewann 2009 den Heisman Award für den besten College-Spieler des Landes. Mit Jordan und Ingram darf man die Saints wohl als Sieger zumindest der ersten Runde ansehen.

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