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  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

Durchbruch in Verhandlungen, Einigung steht bevor

nflWird es eine NFL-Saison 2011 geben und wenn ja, wird sie doch noch rechtzeitig starten? Seit dem späten Abend am Donnerstag sieht es ganz danach aus!

Beide Parteien tagten bis spät in die Nacht in New York, um ein neues Collective Bargaining Agreement vorzubereiten. Und wie mehrere Medien einstimmig berichteten, gab es nun Durchbrüche bei mehreren für beide Parteien entscheidenden Themen. So wurde Einigkeit über das neue Rookie-Gehalts-System erzielt, auf die gerichtliche Aufsicht über Belange der NFL wird in Zukunft verzichtet und eine Gehaltsobergrenze für 2011 ist festgelegt worden.

Nach Meinung vieler Experten war das neue Rookie-Gehalts-System eine große Hürde in den Verhandlungen der letzten Tage und Wochen. Hier kam es zu einer Einigung, die wie folgt aussieht:

Die Erstrundenpicks im Draft sollen standardmäßig Fünfjahresverträge erhalten, wobei das fünfte Jahr eine Team-Option ist. Wird diese gezogen, erhalten Top-10-Picks in diesem fünften Jahr ein Gehalt, das in der betreffenden Saison dem Durchschnitt der zehn höchsten Gehälter in der Liga für die jeweilige Position entspricht. Wird die Option nach dem dritten Jahr gezogen, wäre das Geld dem Spieler garantiert.

Für die Picks elf bis 32 gilt, dass die Option dem Spieler im fünften Jahr ein Gehalt zusichert, das dem Durchschnitt der Plätze drei bis 25 auf der Gehaltsliste einer Position entspricht. Auch hier gilt, dass das Geld garantiert ist, wenn die Option nach dem dritten Jahr gezogen wird.

Dies ist ein Kompromiss, denn eigentlich wollten die Spieler nur Verträge über vier Jahre, um danach selbst entscheiden zu können, wie es mit der jeweiligen Karriere weitergeht. Die Teams bestanden auf die Sicherheit eines möglichen fünften Jahres.

Zudem gibt es in Zukunft eine Gehaltsobergrenze für die Rookie-Verträge gemäß ihrer Position im Draft. Hierzu sind allerdings noch keine konkreten Zahlen bekannt.

Der nächste wichtige Punkt ist der Verzicht der Spieler auf eine gerichtliche Aufsicht, die seit 1993, dem Start des kürzlich abgelaufenen CBA, immer wie ein Damoklesschwert über den Besitzern hing. Die Teams wollen nicht, dass auch in Zukunft Klagen zu diversen Sachverhalten bei Richter Doty in Minneapolis, MN, landen. Im Gegenzug sind die Besitzer aber bereit, ein neues unabhängiges Schiedsgericht zu implementieren, das unter dem Vorsitz von ehemaligen Richtern tagen soll. Hier sollen dann Fälle wie Berufungen gegen Spielersperren und Strafen sowie Dopingfällen geklärt werden. Disziplinarstrafen, die vom Commissioner verhängt werden, fallen aber offenbar nicht unter deren Zuständigkeit.

Zudem einigte man sich grundsätzlich auf eine Gehaltsobergrenze für 2011. Diese soll bei 120 Mio. US-Dollar pro Team liegen. Hinzu kommen 21 Mio. in Zusatzleistungen. Im Jahr 2009, dem letzten mit einer Gehaltsobergrenze, betrug die Summe noch 128 Mio. Dollar. Damals gab es aber auch keine Begrenzungen für Rookie-Gehälter. Was noch geklärt werden muss, ist die Gehaltsuntergrenze, die festlegt, wie viel Prozent der in diesem Fall 120 Mio. Dollar in die Teams investiert werden muss. Es sollen aber dem Vernehmen nach nur knapp unter 100 Prozent werden.

Da die letzte Saison ohne Obergrenze operierte und Teams wie die Cowboys oder Steelers mehr als diese 120 Mio. an ihre Spieler zahlten, könnte es zudem Ausnahmeregelungen geben, um die Arbeitsplätze von Spielern zu sichern. Demnach könnte für einen hochbezahlten Spieler eine Ausnahme gemacht werden, so dass sein Gehalt die Obergrenze um bis zu drei Mio. Dollar überschreiten dürfte. Im Jahr 2012 würde sich diese Ausnahme auf die Hälfte reduzieren. Dies ist alles noch sehr spekulativ.

Noch zu klären ist eine Reihe von Kleinigkeiten, die wohl nicht mehr zum Scheitern der Verhandlungen führen werden. Der scheinbar wichtigste Punkt ist das sog. „Right of First Refusal“. Dies bedeutet, dass Teams bei Vertragsangeboten von anderen Teams für ihre Free Agents gleichziehen und die Spieler somit behalten können. Die Besitzer hätten gerne die Möglichkeit, bis zu drei ihrer bisherigen Spieler quasi zu Restricted Free Agents zu machen. Die Spieler weigern sich bisher jedoch, darauf einzugehen.

Des Weiteren sollen sich die Spieler wieder zu einer Gewerkschaft zusammenschließen, bevor das CBA in Kraft treten kann und außerdem müssen noch die Kartellklage sowie die Klage wegen der TV-Verträge beendet werden. Außerdem stellt sich noch die Frage der Altersversorgung für ehemalige Spieler im Ruhestand. Eine spruchreife Einigung könne jedoch schon innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden erfolgen. Es sei sogar möglich, dass beide Parteien über das Wochenende am Verhandlungstisch verweilen könnten.

Ziel ist es in jedem Fall, am 21. Juli zum Treffen der Besitzer in Atlanta, GA, ein unterschriftsreifes CBA vorliegen zu haben. Sollte dieses dann die Zustimmung von mind. zwei Dritteln der 32 Besitzer erhalten, könnte der Geschäftsbetrieb gemäß eines Notfallplans innerhalb weniger Tage danach wieder aufgenommen werden.

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