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Der Lockout ist vorbei - Football is back!

nflDer Lockout ist vorbei! Wir haben wieder Football! In Washington, D.C. wurden übers Wochenende und noch am frühen Montagmorgen die Weichen für eine Einigung im 133 Tage andauernden Kampf um ein neues Collective Bargaining Agreement (CBA) gestellt.

Die Führung der NFLPA hat zugestimmt, die 32 Spielervertreter stimmten einstimmig für ein neues CBA und nach übereinstimmenden Medienberichten werden auch die Hauptkläger im Kartellprozess „Brady et. al. gegen die NFL“ ihren Segen geben. Es müssen zwar noch alle Spieler abstimmen, doch in der Geschichte der NFL gab es noch nie einen Fall, in dem die Spieler nicht der Empfehlung ihrer Repräsentanten folgten.

Was jetzt noch folgt, ist die Wiedervereinigung der Spieler zu einer Gewerkschaft, was aber aufgrund der Einigung zu einer Formalie geworden ist. Der neue Grundlagenvertrag geht bis zum Ende der Saison 2021 und somit über zehn Jahre. Eine Ausstiegsklausel wird es nicht geben.

Zeitplan

Aufgrund der Zeitknappheit wird der Prozess der Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs in der NFL deutlich beschleunigt. Bereits am heutigen Montag um 18:00 Uhr Ostküstenzeit (Dienstag, 00:00 Uhr MESZ) wird die Liga die Free-Agent-Liste veröffentlichen.

Am Dienstag dann öffnen die Tore der Teamgelände, so dass alle unter Vertrag stehenden Spieler wieder zur Arbeit gehen können, um zu trainieren und um an Teamsitzungen teilzunehmen. Des Weiteren sind ab dann Spieler-Trades wieder erlaubt. Außerdem sind ab 10:00 Uhr morgens (16:00 Uhr MESZ) Verpflichtungen von Undrafted-Free-Agents und den eigenen Draftpicks möglich. Darüber hinaus darf mit allen Free Agents verhandelt werden.

Am Donnerstag öffnet die Waiver-Liste, während ab 16:01 Uhr (22:01 Uhr MESZ) Spieler entlassen werden können.

Die Free Agency beginnt offiziell am Freitag um 18:00 Uhr (Samstag, 00:00 Uhr MESZ). Ab diesem Moment können Verträge geschlossen werden.

Trainingscamps werden am Mittwoch eröffnet, Trainingseinheiten in voller Ausrüstung sind jedoch erst ab Samstag gestattet. Das führt auch dazu, dass die echten Camp-Aktivitäten auch erst am Samstag beginnen. Dies ist Teil des neuen CBA.

Die Frist für die Bildung der neuen Gewerkschaft und der damit einhergehenden Ratifizierung des neuen CBA seitens der Spieler ist im Übrigen am 4. August. Bis dahin müssen also alle Formalien erledigt sein. Das Ligajahr beginnt offiziell um 16:01 Uhr Ostküstenzeit (22:01 Uhr MESZ). D.h. auch, dass zu diesem Zeitpunkt kein Team mehr die Gehaltsobergrenze überschreiten darf.

Highlights des neuen CBA

Die wichtigsten Punkte des neuen CBA sind die Folgenden:

  • Die Gesamteinnahmen, die sich derzeit auf etwa neun Milliarden Dollar im Jahr belaufen, werden zu 52 % an die Besitzer und zu 48 % an die Spieler gehen.
  • Die Gehaltsobergrenze für 2011 beträgt exakt 120,375 Millionen US-Dollar mit einer Ausnahme von bis zu drei Millionen Dollar für drei Spieler unter Vertrag (max. eine Million pro Spieler). 2012 dürfen Teams bis zu drei Spieler wählen, bei denen Ausnahmen in Höhe von 1,5 Millionen Dollar insgesamt erlaubt sind. All dies dient dazu, einen leichteren Übergang zur im Vergleich zu 2009 geringeren Obergrenze (128 Millionen) zu schaffen.
    Hinzu kommen Zusatzleistungen in Höhe von 22 Millionen Dollar. Die Gehaltsuntergrenze liegt bei 89 Prozent. Dies entspricht aktuell 107,1 Millionen Dollar.
  • Unrestricted-Free-Agency ist nach einer Zeit von vier Jahren in der Liga zu gewähren.
  • Erstrunden-Draftpicks erhalten grundsätzlich Vierjahresverträge mit einer Teamoption für ein fünftes Jahr. Top-10-Picks bekämen im fünften Jahr ein Gehalt, das dem Durchschnittsgehalt der zehn Topverdiener auf der jeweiligen Position entspricht. Picks elf bis 32 erhielten ein Gehalt aus dem Durchschnitt der Plätze drei bis 25 auf der Gehaltsrangliste für die betreffende Position. Alle Draftpicks von der zweiten Runde abwärts bekommen standardmäßig Vierjahresverträge mit Gehältern gemäß ihrer Draftposition.
  • Die Einführung einer Team-Gehaltsobergrenze für Rookies: Hierzu sind noch keine genauen Details bekannt. Insgesamt können alle Teams zusammen nur noch 874 Millionen Dollar für Rookies ausgeben. Zudem dürfen Rookies, sobald sie unter Vertrag stehen, nicht mehr in den Streik treten. Tut es ein Spieler trotzdem, wird ihm untersagt, seinen Vertrag nachträglich zu verändern bzw. zu besseren Bezügen zu verlängern.
  • Die Trainingscamps starten später als bisher und zwei Vollkontakttrainingseinheiten pro Tag sind nicht mehr gestattet.
  • Die Offseason Team Activities (OTA) werden von 14 auf zehn reduziert.
  • Die Kadergröße zum Start des Trainingscamp wird von 80 auf 90 Spieler erhöht.
  • Die aktiven Mannschaftskader am Spieltag werden von 45 auf 46 Spieler erweitert. Gleichzeitig wird der dritte Quarterback zu jeder Zeit aktiv sein.
  • Jeder Spieler, der in der Zeit des neuen CBA mind. ein Spiel in der NFL absolviert, wird ein lebenslanges Recht auf die Krankenversicherung der NFL haben.
  • Über die kommenden zehn Jahre wird die Liga ca. eine Milliarde US-Dollar in einem sog. "Legacy Fund" für Spieler bereit stellen, die vor 1993 ihre Karriere beendet hatten. Beide Seiten werden an den Kosten beteiligt sein.

Hinzu kommt der Wegfall der gerichtlichen Aufsicht über die arbeitsrechtlichen Belange der NFL, die seit 1993 bestand. Und es wird eine Art Berufungsgericht eingeführt, das Strafen für Spieler bei Vergehen auf dem Platz sowie Dopingvergehen behandeln wird. Den Vorsitz werden ehemalige ordentliche Richter haben. Disziplinarische Strafen, die von Commissioner Roger Goodell ausgesprochen werden im Rahmen der „Personal Conduct Policy“, sind hiervon nicht betroffen.

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