Folge uns

Neueste Kommentare

Crack download software KAPPA Workstation 5.12.04 Schlumberger vista v2017 Forsk Atoll v3.3.2 CADWor...
Woche 10 im TV in Joomla Artikel
Interessanter wird es bei der QB Position... Die können ja jetzt Cutlers Vertrag nach dieser Saison ...
Jared Allen wurde schon ganze Zeit falsch eingesetzt und war deshalb völlig fehl am Platz. Der Trade...
Mal eine vorsichtige Frage... die Bears haben die Saison doch jetzt schon aufgegeben, oder? Erst Jar...
Wo gibt es Football im TV ?

Neuer Insider

  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

Previews 2011: New Orleans Saints

neworleansVor zwei Jahren gewannen die Saints den Super Bowl. Seither ist einiges passiert. Die Hauptakteure sind allesamt noch da, hinzu kamen neue Gesichter, die das Team zurück auf den Thron bringen sollen. Im letzten Jahr spielten sie erneut stark auf, waren aber in entscheidenden Momenten nicht mehr so entschlossen wie in der Vorsaison. Die Playoffs wurden dennoch erreicht. Nun geht es darum, mit neuer Motivation in einen vielleicht noch härteren Kampf um die NFC South einzusteigen.

In dieser Ausgabe der Previews 2011 auf AFinsider.de schauen wir ins Bayou zu den New Orleans Saints. Wir klären, ob dieses Team stärker ist als das im Vorjahr.

Rückblick auf 2010

Der Saisonstart verlief durchwachsen für die damals amtierenden Champions. Auf den Auftaktsieg gegen die Vikings folgte ein knapper Erfolg in San Francisco. Daraufhin verlor man gegen Atlanta im Superdome. Von da an wusste jeder, dass die Saison kein Selbstläufer werden würde. Überhaupt kam die sonst so starke Offensive anfangs nicht in Tritt. Erst in Woche sechs, beim 31:6 über Tampa Bay, zeigte das Team, was möglich war. Nach einer überraschenden, aber deutlichen Pleite gegen Cleveland in der siebten Woche, gelangen sogar sechs Siege in Folge. Erst Baltimore beendete die Serie in Woche 15. Und der Sieg im vorletzten Saisonspiel bei den Falcons gab neue Hoffnung auf den Divisionssieg. Doch eine Woche später unterlag man schließlich gegen die Buccaneers, was die Wildcard besiegelte.

Als großer Favorit reisten die Saints schließlich nach Seattle, um dort aber kalt erwischt zu werden. Scheinbar wurden die Seahawks unterschätzt, denn am Ende stand es 41:36 für Seattle und die Operation Titelverteidigung fand für das Team von Sean Payton ein jähes Ende.

Transfers

Zugänge

  • S Jonathan Amaya (Trade, Dolphins)
  • OT Alex Barron (Free Agent, Cowboys)
  • OT Jordan Black (Free Agent, Jaguars)
  • CB Quincy Butler (Free Agent, Rams)
  • RB Patrick Cobbs (Free Agent, Dolphins)
  • NT Aubrayo Franklin (Free Agent, 49ers)
  • FB Korey Hall (Free Agent, Packers)
  • LB Will Herring (Free Agent, Seahawks)
  • LB Curtis Johnson (Free Agent, Rams)
  • DT Tom Johnson (Free Agent, CFL-Calgary)
  • C Olin Kreutz (Free Agent, Bears)
  • CB Trumaine McBride (Free Agent, Cardinals)
  • DE Turk McBride (Free Agent, Lions)
  • S Paul Oliver (Free Agent, Chargers)
  • NT Shaun Rogers (Free Agent, Browns)
  • RB Darren Sproles (Free Agent, Chargers)
  • CB Fabian Washington (Free Agent, Ravens)
  • DE Cameron Jordan (Draft, California)
  • RB Mark Ingram (Draft, Alabama)
  • LB Martez Wilson (Draft, Illinois)
  • DB Johnny Patrick (Draft, Louisville)
  • DL Greg Romeus (Draft, Pittsburgh)
  • LB Nate Bussey (Draft, Illinois)

Abgänge

  • LB Stanley Arnoux (entlassen)
  • DT Remi Ayodele (Free Agent, Vikings)
  • RB Reggie Bush (Trade, Dolphins)
  • CB Randall Gay (entlassen)
  • S Matt Giordano (Free Agent, Raiders)
  • C Jonathan Goodwin (Free Agent, 49ers)
  • RB Lynell Hamilton (entlassen)
  • DT Anthony Hargrove (Free Agent, Eagles)
  • LS Jason Kyle (entlassen)
  • LB Marvin Mitchell (Free Agent, Dolphins)
  • TE Jeremy Shockey (entlassen, Panthers)
  • OT Jon Stinchcomb (entlassen)
  • DL Jimmy Wilkerson (Free Agent, Chiefs)
  • S Usama Young (Free Agent, Browns)

Von den Free Agents sticht Olin Kreutz heraus. Er verfügt über sehr viel Erfahrung und war lange Zeit der große Leader in Chicago. Seine Präsenz sollte den Saints gut zu Gesicht stehen. Ansonsten wird viel von den Rookies Cameron Jordan und Mark Ingram erwartet. Reggie Bushs Abschied mag schmerzen. Die Entscheidung ist jedoch nachvollziehbar, da er sehr häufig verletzt war und eher für dritte Versuche eingeplant war. Diesen Job macht Darren Sproles aber besser. Alex Barron steht dagegen aufgrund eines Meniskusschadens gar nicht zur Verfügung.

Offense

Für Jon Stinchcomb rückt dessen bisheriger Backup Zach Strief in die erste Mannschaft als Right Tackle. Außerdem wird Olic Kreutz der neue Center. Die anderen drei Positionen besetzen wie gehabt Left Tackle Jermon Bushrod und die Guards Carl Nicks und Jahri Evans. Die Backup-Tackles sind Jordan Black und Charles Brown. Als weitere Guards stehen Brian De La Puente und Roger Allen bereit. Der Ersatzmann für Kreutz ist Matt Tennant.

 

Brees
Drew Brees (CC-BY) Foto von rubendn

Quarterback Drew Brees spielte 2010 erneut stark auf, machte aber vielleicht ein paar Fehler zu viel. Seine 4.620 Yards sind beachtlich, genauso die 33 Touchdown-Pässe. Einzig die 22 Interceptions stören. Dennoch ist er das Herz dieser vielseitigen Offensive. Für den Notfall haben die Saints noch Chase Daniel und Sean Canfield in der Hinterhand.

 

Eine der großen Starken dieser Einheit ist die Vielzahl an guten Receivern. Marques Colston ist sicher die Nummer eins. Aber auch Lance Moore, Robert Meachem und Devery Henderson werden fast ebenso häufig von Brees bedient. Hinzu kommen die Tight Ends Jimmy Graham und David Thomas, die auch gute Hände haben. Das Team ist also schwer ausrechenbar.

Im Backfield ist wohl Rookie Mark Ingram – Heisman-Gewinner 2009 – der Starter. Er zeigte schon auf dem College eine beeindruckende Kombination aus Power und Balance. Es wird schwer, ihn zu Boden zu bringen. Hinzu kommt der letztjährige Starter Pierre Thomas. Beide sollten sich gut ergänzen und den jeweils anderen frisch halten. Dazu kommt der wieselflinke und extrem schnelle Darren Sproles. Er ist ein weiterer Receiver im Backfield und ein idealer Running Back für dritte Versuche. Ein echter Playmaker, dem man nur den Ball geben muss.

Defense

Die Defensive der Saints war im vergangenen Jahr die viertbeste insgesamt und die viertbeste gegen den Pass in der Kategorie der zugelassenen Yards. Ein Grund dafür ist die starke Defensive Line, die ständig Druck auf den Quarterback ausübt. Die Defensive Ends sind Alex Brown und Will Smith. Als Tackles starten Sedrick Ellis und Neuzugang Aubrayo Franklin. Rookie-Defensive-End Cameron Jordan gibt erst einmal den Backup, genauso Turk McBride. In der Mitte stehen noch Swanson Miller und Shaun Rogers zur Verfügung.

Die Linebacker werden angeführt von Middle Linebacker Jonathan Vilma. Neuzugang Will Herring und Scott Shanle stehen ihm zur Seite. Die Alternativen sind Jo-Lonn Dunbar in der Mitte und Clint Ingram sowie Jonathan Casillas auf den Seiten.

In der Secondary setzt man auf Altbewehrtes: Die Cornerbacks heißen Jabari Greer und Tracy Porter, als Safeties spielen Roman Harper und Malcolm Jenkins. Als Reserve stehen die Cornerbacks Leigh Torrence und Patrick Robinson zur Verfügung, als Safeties hat man noch Pierson Prioleau und Neuzugang Paul Oliver.

Special Teams

Der Kicker bleibt der nicht immer sichere Garrett Hartley, während die Punts von Thomas Morstead ausgeführt werden. Im Returnspiel können die Saints auf eine Reihe von Spezialisten zurückgreifen. U.a. werden wohl Devery Henderson und Robert Meachem für Kickoffs zuständig sein. Punts übernehmen zumeist Lance Moore und Darren Sproles. Um den Long-Snapper-Posten kämpfen derzeit noch Justin Drescher und Kyle Nelson.

Prognose für 2011

Das Team war schon im Vorjahr gut. Es könnte mit den Schlüssel-Neuzugängen Mark Ingram, Olin Kreutz und Darren Sproles aber nochmal einen Schritt nach vorne machen. In jedem Fall sind die Saints für ein enges Rennen um die NFC South gerüstet. Und wenn man die Playoffs erreicht, dann ist auch ein Einzug ins Championship Game bzw. in den Super Bowl ein realistisches Ziel.

  • Keine Kommentare gefunden