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  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

Previews 2011: New England Patriots

newenglandMit neuem Jugendstil verblüfften die New England Patriots im Vorjahr die Footballwelt. Sie dominierten ihre Gegner nach Belieben und sahen wie das beste Team der Liga aus. Bis dann in den Playoffs früh Schluss war. Die Zielsetzung in Foxborough bleibt davon jedoch unverändert. Man will wieder auf den Thron und versucht es nun mit einer Mischung aus jungen, frischen Spielern und erfahrenen Haudegen, die teils woanders nicht klarkamen. Hinzu kommt wahrscheinlich ein neues Defensivsystem. So sieht es jedenfalls aus.

In dieser Ausgabe der Previews 2011 schauen wir auf die New England Patriots und versuchen zu klären, ob dieses Jahr wieder der Titel drin ist.

Rückblick auf 2010

Die Saison stand unter dem Stern junger, unerfahrener Spieler. Besonders offensiv funktionierte die Einheit besser als jede andere der Liga. All das lag hauptsächlich an Tom Brady, der seinen zweiten MVP-Award einsackte mit unglaublichen 36 Touchdowns bei nur vier Interceptions. Nebenbei stellte er auch noch einen neuen Rekord auf für die längste Serie von Pässen ohne Interception – sie läuft in der Regular Season immer noch. Misstöne gab es auch, doch die wurden elegant ruhiggestellt. So schickte man Randy Moss früh weg, nachdem dieser Unzufriedenheit über seine vertragliche Situation äußerte. Und Guard Logan Mankins beendete seinen persönlichen Streik zur Saisonmitte.

Nach der 14-2-Saison – der besten Bilanz in der NFL – folgte jedoch die unrühmliche Niederlage zu Hause gegen die Jets. Das Team machte bis dahin eher seltene Fehler und traf fragwürdige Entscheidungen. Man kämpfte sich zwar gegen Ende noch einmal in Reichweite, die Jets hatten aber den längeren Atem.

Transfers

Zugänge

  • DT Albert Haynesworth (Trade, Redskins)
  • WR Chad Ochocinco (Trade, Bengals)
  • DE Mark Anderson (Free Agent, Texans)
  • DE Shaun Ellis (Free Agent, Jets)
  • DE Andre Carter (Free Agent, Redskins)
  • LB Niko Koutouvidas (Free Agent, Buccaneers)
  • S James Ihedigbo (Free Agent, Jets)
  • LB Ricky Brown (Free Agent, Raiders)
  • WR Tiquan Underwood (Free Agent, Jaguars)
  • TE James Dearth (Free Agent)
  • OT Nate Solder (Draft, Colorado)
  • DB Ras-I Dowling (Draft, Virginia)
  • RB Shane Vereen (Draft, California)
  • RB Stevan Ridley (Draft, LSU)
  • QB Ryan Mallett (Draft, Arkansas)
  • OL Marcus Cannon (Draft, TCU)
  • TE Lee Smith (Draft, Marshall)
  • LB Markell Carter (Draft, Central Arkansas)

Abgänge

  • OG Stephen Neal (Karriereende)
  • RB Fred Taylor (Free Agent)
  • OL Quinn Ojinnaka (Free Agent, Rams)
  • S Brandon McGown (entlassen)
  • K Shayne Graham (Free Agent, Cowboys)
  • DE Ty Warren (entlassen, Broncos)
  • OT Nick Kaczur (entlassen)
  • TE Alge Crumpler (entlassen)
  • LB Tully Banta-Cain (entlassen)
  • CB Tony Carter (entlassen, Vikings)
  • OT Mark LeVoir (entlassen, Ravens)
  • LS Matt Katula (entlassen)
  • CB Jonathan Wilhite (entlassen)
  • S James Sanders (entlassen)
  • LB Marques Murrell (entlassen)
  • S Jarrad Page (Free Agent, Eagles)

Die namhaftesten Neuzugänge sind unzweifelhaft Albert Haynesworth und Chad Ochocinco. Beide sind bekannt dafür, für Unruhe zu sorgen, wenn ihnen etwas nicht passt. Doch Coach Belichick hat schon andere Unruhestifter in den Griff bekommen. Auffällig ist, dass man so viele gelernte 5-Technique-Defensive-Ends akquiriert hat. Shaun Ellis, Andre Carter und Mark Anderson sind allesamt keine Outside Linebacker. Eine Umstellung des Defensivsystems ist also zumindest möglich.

Außerdem rüstete man kräftig im offensiven Backfield auf mit gleich zwei Running Backs in den ersten drei Runden des Drafts. Hinzu kommt Quarterback Ryan Mallett, der ein interessanter Pick sein könnte. Die Abgänge von Leuten wie Ty Warren oder James Sanders kamen ziemlich überraschend, waren sie doch bisher meist erste Wahl.

Offense

Egal wen man fragt oder unter welchen Gesichtspunkten man schaut, eines scheint klar zu sein: Tom Brady war im letzten Jahr der beste Quarterback und auch Spieler der NFL. Seine Leistung war nicht nur individuell herausragend, er machte auch seine Mitspieler besser. Und das trotz einer Stressfraktur im Fuß. Diese ist nun dank einer Operation ausgeheilt und der zweifache MVP ist zum Saisonstart topfit. Um den zweiten Platz streiten sich Brian Hoyer und Ryan Mallett, die beide in der Preseason ordentlich aussahen.

Vor Brady steht eine imposante Offensive Line. Sie wurde kürzlich mit dem Madden-Award für die beste O-Line der NFL ausgezeichnet. Angeführt wird die Gruppe immer noch von Left Tackle Matt Light. Daneben steht All-Pro-Guard Logan Mankins, der kürzlich einen neuen Sechsjahresvertrag unterschrieb. Der Center ist Dan Koppen, während Guard Dan Connolly und der deutsche Tackle Sebastian Vollmer die rechte Seite bewachen. Als Tackle-Alternativen stehen Erstrundenpick Nate Solder und Steve Maneri bereit. Als Guards sind noch Thomas Austin und Rich Ohrnberger in der Verlosung, als Center Ryan Wendell.

Die wichtigsten Wide Receiver im Team sind wohl Wes Welker, Deion Branch und Neuzugang Chad Ochocinco. Im Idealfall spielen die Patriots mit mind. drei Receivern, wobei Welker vorwiegend im Slot spielt. Hinzu kommen Brandon Tate, Julian Edelman und Taylor Price, der sich in der Preseason in den Vordergrund spielte. Tiquan Underwood ist zudem jemand, der für Furore sorgen könnte, sollte er den Sprung ins Team schaffen. Als Tight Ends stehen Rob Gronkowski und Aaron Hernandez parat. Beide sind starke Receiver. Rookie Lee Smith wird vor allem als Blocker fungieren.

Die Running-Back-Gruppe ist so breit besetzt wie lange nicht mehr. BenJarvus Green-Ellis kehrt nach seiner ersten 1.000-Yard-Saison zurück. Ebenso der wieselflinke Danny Woodhead. Sammy Morris bleibt wohl als gelegentlicher Fullback im Team. Neu sind Stevan Ridley und Shane Vereen. Außerdem ist Kevin Faulk Bestandteil der Mannschaft, beginnt das Jahr jedoch auf der PUP-Liste.

Defense

Hier wird es interessant. Bislang basierten Belichicks mannigfaltige Aufstellungsvarianten immer auf einer 3-4-Grundformation. Doch nicht nur die letzte Saison machte deutlich, dass nicht genügend Druck von den Outside Linebackern erzeugt wurde. Um Abhilfe zu schaffen, könnte man nun vermehrt im 4-3-System spielen. Hierfür wurden diverse 5-Technique-Spieler verpflichtet.

Die Defensive Line würde mit vier Mann in etwa so aussehen: In der Mitte ist Vince Wilfork in jedem System gesetzt. An seine Seite rückt nun Haynesworth, der in diesem System zuletzt in Tennessee aufblühte. Die Ends wären Eric Moore und Jermaine Cunningham. Als Alternativen hätte Belichick Mark Anderson, Shaun Ellis und Andre Carter. Genug für einen aggressiven Pass Rush. In der Mitte stehen noch Mike Wright, Kyle Love, Myron Pryor und Gerard Warren zur Verfügung.

Die drei Linebacker sind in dieser Konstellation Rob Ninkovich, Brandon Spikes und natürlich Jerod Mayo. Letzterer führte die Liga mit 175 Tackles an. Er würde auch häufiger blitzen als bisher. Die Ersatzleute sind Gary Guyton, Tracy White und Dane Fletcher.

In der Secondary zählt Cornerback Devin McCourty für einige Experten nach nur einem Jahr schon zu den besten Cover-Cornerbacks der NFL. Auf der anderen Seite kehrt Leigh Bodden nach langer Verletzungspause zurück. Rookie Ras-I Dowling könnte eine gute Verstärkung werden. Kyle Arrington und Darius Butler müssen sich steigern. Auf den Safety-Positionen könnte es eng werden. Patrick Chung scheint fest im Sattel zu sitzen, nicht so Brandon Meriweather. Bei ihm erwartet man eine Steigerung zum bisher gezeigten. Sonst sitzen ihm Sergio Brown und James Ihedigbo im Nacken.

Special Teams

Kicker Stephen Gostkowski ist zurück, Zoltan Mesko geht in seine zweite Saison als Punter. Die Kickoffs trägt Brandon Tate zurück, die Punts Julian Edelman. Wer den Long Snapper geben wird, steht noch nicht fest. Derzeit liegt hier James Dearth gut im Rennen.

Prognose

Über die Offensivkünste dieses Teams muss man nicht viel sagen. Dort sind die Patriots im Grunde konkurrenzlos. Die Defensive war die Schwachstelle und wurde zumindest auf dem Papier verstärkt. Sollten die Neuerungen gerade in diesem Bereich fruchten, wird es schwer, Belichicks Mannen zu stoppen. Wenn es im Vorfeld der Saison einen klaren Super-Bowl-Kandidaten aus der AFC gibt, wären es die Patriots.

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