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Interessanter wird es bei der QB Position... Die können ja jetzt Cutlers Vertrag nach dieser Saison ...
Jared Allen wurde schon ganze Zeit falsch eingesetzt und war deshalb völlig fehl am Platz. Der Trade...
Mal eine vorsichtige Frage... die Bears haben die Saison doch jetzt schon aufgegeben, oder? Erst Jar...
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  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

Previews 2011: Chicago Bears

chicagoViele mögen es bereits vergessen haben, aber die Bears sind der amtierende Champion der NFC North. Das mag zwar nicht allzu viel heißen, ist aber ein respektabler Fakt. Das bedeutet nämlich, dass Chicago durchaus einen guten Job gemacht hat im letzten Jahr. Die gefürchtete Defensive kam wieder zur Geltung und offensiv war man besser als erwartet. Zudem sollte durchaus noch Luft nach oben sein für Lovie Smith und seine Mannen.

Wir sind in unserer Preview-Serie auf AFinsider.de nun bei den letzten vier Teams angekommen. Den Auftakt machen heute die Bears, die zuletzt bis ins NFC Championship Game vorgestoßen sind. Die Frage ist: Können sie da wieder hinkommen?

Rückblick auf 2010

Die Bears spielten eine überzeugende Saison mit starken Vorstellungen über das gesamte Jahr hinweg. Wirklich schlecht sahen sie eigentlich nur in New York in Woche vier und gegen die Patriots in Woche 14 aus. Ansonsten war man immer gut dabei. Selbst die Niederlagen waren meist knapp. In der letzten Woche der Regular Season hätte man die Packers im Lambeau Field mit einem Sieg aus den Playoffs werfen können. Stattdessen schonte man seine Spieler, da ein Freilos in Runde eins bereits sicher war. Green Bay gewann und erreichte eine Wildcard.

Im Divisional Game daheim im Soldier Field wurden die aufstrebenden Seahawks gestoppt. Es war eine enge Partie, Chicago ging aber als Sieger vom Feld. In der Woche darauf empfingen die Bears die Packers. Und spätestens da wurde jedem in Chicago klar, welche Chance man am Ende der regulären Saison vergab. Denn in dieser Partie war Green Bay einfach besser und erreichte den Super Bowl. Den Bears blieb nur das anschließende Theater um Quarterback Jay Cutler, dessen Knieverletzung ihn weite Teil des Spiels kostete. Man war allerorts der Meinung, Cutler hätte sein Team im Stich gelassen.

Transfers

Zugänge

  • WR Roy Williams (Free Agent, Cowboys)
  • TE Matt Spaeth (Free Agent, Steelers)
  • P Adam Podlesh (Free Agent, Jaguars)
  • WR Sam Hurd (Free Agent, Cowboys)
  • RB Marion Barber (Free Agent, Cowboys)
  • DT Amobi Okoye (Free Agent, Texans)
  • C Chris Spencer (Free Agent, Seahawks)
  • OL Gabe Carimi (Draft, Wisconsin)
  • DT Stephen Paea (Draft, Oregon State)
  • DB Chris Conte (Draft, California)
  • QB Nathan Enderle (Draft, Idaho)
  • LB James Thomas (Draft, West Virginia)
  • WR Dane Sanzenbacher (Undrafted-Rookie-Free-Agent, Ohio State)

Abgänge

  • LB Hunter Hillenmeyer (entlassen)
  • DT Tommie Harris (entlassen, Colts)
  • RB Garret Wolfe (Free Agent)
  • LB Pisa Tinoisamoa (Free Agent)
  • P Brad Maynard (Free Agent, Texans)
  • S Danieal Manning (Free Agent, Texans)
  • C Olin Kreutz (Free Agent, Saints)
  • WR Rashied Davis (Free Agent, Lions)
  • QB Todd Collins (Free Agent)
  • Devin Aromashodu (Free Agent, Vikings)
  • TE Brandon Manumaleuna (entlassen)

Auf den offensiven Skill-Positionen bediente man sich gleich mehrfach bei den Cowboys. Der Abgang von Olin Kreutz könnte noch Nachwirkungen haben. Er war der Leader des Teams. Ansonsten gehörten Hunter Hillenmeyer und Tommie Harris lange zum Stamm.

Offense

Das Team gewann in der vergangenen Saison elf Spiele. An der Offensive Line lag dies aber nur bedingt. Die Bears ließen mit 56 ligaweit die meisten Sacks zu. Insofern kommt Rookie Gabe Carimi gerade recht. Er soll als Right Tackle ebenso wie Left Tackle J’Marcus Webb für Stabilität sorgen. Neuer Center wird Roberto Garza. Die Guards heißen Chris Williams und Lance Louis. Der Universalbackup ist Frank Omiyale, der bis auf Center eigentlich jede Position der O-Line bekleiden kann. Außerdem stehen Chris Spencer und Edwin Williams bereit.

Quarterback Jay Cutler ist wieder fit und bereit für eine Wiederholung der starken Vorsaison. Der nun 28Jährige machte 2010 deutlich weniger Fehler als im Vorjahr und war maßgeblich am Erfolg der Bears beteiligt. Seine Ersatzleute heißen Caleb Hanie und Rookie Nathan Enderle.

Playmaker Devin Hester kehrt als Wide Receiver zurück und hat nun Roy Williams an seiner Seite. Er ist schon aufgrund seiner Größe eine interessante Option für Cutler. Earl Bennett ist der dritte Receiver im Pass-freundlichen System von Offensive Coordinator Mike Martz. Johnny Knox, Sam Hurd und Rookie Dane Sanzenbacher heißen die Alternativen. Wer den Job des Tight Ends bekommt, ist noch unklar. Matt Spaeth, Desmond Clark und Kellen Davis liegen eigentlich fast gleichauf.

Im Backfield bleibt Matt Forte der Starter, wobei sowohl Marion Barber als auch Kahlil Bell genügend Einsatzzeit bekommen dürften. Eddie Williams ist der Fullback.

Defense

Eine besonders starke Saison legte Defensive End Julius Peppers hin. Ihm gelangen nicht nur acht Sacks, er erzwang auch noch drei Fumbles und fing zwei Interceptions. Israel Idonije sammelte ebenfalls acht Sacks. Die Defensive Tackles sind Henry Melton und Anthony Adams. Hinzu kommen Matt Toeiana und Amobi Okoye für die Mitte und Corey Wootton als End.

Der Antreiber im Team der Bears ist seit Jahren Linebacker Brian Urlacher. Ihm zur Seite steht Lance Briggs, der jedoch mit seinem Vertrag unzufrieden ist. Hier könnte es Ärger geben. Der dritte im Bunde ist Nick Roach. Die Backups sind Brian Iwuh, J.T. Thomas und Dom DeCicco.

Als Cornerbacks starten Charles Tillman und Tim Jennings. Die Safeties heißen Chris Harris und Major Wright. Die Ersatz-Corner sind Corey Graham und Zackary Bowman, für die Safeties stehen noch Craig Steltz und Chris Conte bereit.

Special Teams

Der Kicker bleibt Robbie Gould, als neuer Punter wurde Adam Podlesh verpflichtet. Johnny Knox wird die Kickoff-Returns übernehmen, Devin Hester kümmert sich um die Punts. Patrick Mannelly ist als Long Snapper vorgesehen.

Prognose für 2011

Es wäre sicher fatal, die Bears zu unterschätzen. Gerade weil sie trotz so schwacher Offensive Line dennoch so stark auftraten. Die Löcher vor Cutler sollten nun gestopft sein. Daher ist zumindest eine Bestätigung der Leistung aus dem Vorjahr möglich. Das hieße, die Playoffs sind drin. Sicherlich gehen die Packers als Divisionsfavoriten in die Saison, aber mit den Bears muss man rechnen.

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