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  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

Previews 2011: Pittsburgh Steelers

pittsburghErst zum zweiten Mal in ihrer ruhmreichen Geschichte verloren die Steelers im Februar einen Super Bowl. Gegen die Packers reichte es nur zum zweiten Platz. Dass man aber überhaupt soweit vorstieß, war nach den Querelen zu Saisonbeginn nicht zu erwarten. Das Team von Mike Tomlin präsentierte sich jedoch gewohnt nervenstark und überzeugte vor allem mit traditionell starker Defensive. In dieser Spielzeit kann das Ziel also nur lauten, sich um einen Platz zu verbessern.

Dies ist die vorletzte Ausgabe der Previews 2011 auf AFinsider.de. Es geht heute um den amtierenden Champion der AFC, Pittsburgh Steelers. Natürlich versuchen wir zu klären, ob das Team in der Lage ist, erneut den Super Bowl zu erreichen.

Rückblick auf 2010

Die Saison begann mit erneuten Misstönen rundum Quarterback Ben Roethlisberger. Dieser war zum wiederholten Male mit dem Vorwurf der sexuellen Belästigung in Verbindung gebracht worden. Es wurde keine Anklage erhoben. Trotzdem belegte ihn Commissioner Roger Goodell mit einer Vierspiele-Sperre zum Saisonstart. So begann man also die Spielzeit mit Dennis Dixon als Quarterback. Dieser verletzte sich in Woche zwei, so dass Charlie Batch übernehmen musste. Trotz dieser Unwägbarkeiten gewannen die Steelers drei ihrer ersten vier Spiele. Nur gegen Baltimore gab es eine Niederlage.

Roethlisberger kehrte in Woche sechs zurück und schlug prompt die Browns. Bis zum Saisonende verlor man nur noch drei weitere Spiele: In New Orleans, gegen New England und gegen die Jets. Am Ende stand eine 12-4-Bilanz und ein Freilos für die Wildcard Playoffs.

Im Divisional Game traf Pittsburgh zum dritten Mal in der Saison auf die Baltimore Ravens und gewann nach großem Rückstand in der ersten Hälfte. Im Championship Game empfingen die Steelers die Jets. Nach hartem Kämpf setzte man sich auch hier durch. Im Super Bowl hatte man letztlich keinen guten Tag erwischt und unterlag den Packers.

Transfers

Zugänge

  • TE John Gilmore (Free Agent, Buccaneers)
  • WR Jerricho Cotchery (Free Agent, Jets)
  • DT Cam Heyward (Draft, Ohio State)
  • OL Marcus Gilbert (Draft, Florida)
  • DB Curtis Brown (Draft, Texas)
  • DB Cortez Allen (Draft, Citadel)
  • DL Chris Carter (Draft, Fresno State)
  • OL Keith Williams (Draft, Nebraska)
  • RB Baron Batch (Draft, Texas Tech)

Abgänge

  • S Tuff Harris (Free Agent)
  • TE Matt Spaeth (Free Agent, Bears)
  • DB Anthony Madison (Free Agent, Lions)
  • LB Keyaron Fox (Free Agent, Redskins)
  • DE Nick Eason (Free Agent, Cardinals)
  • WR Antwaan Randle-El (entlassen)
  • OT Max Starks (entlassen)
  • OT Flozell Adams (entlassen)
  • OT Nevin McCaskill (entlassen, Jets)

Ein Topteam zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass es nur punktuell verstärkt werden muss. Die Steelers sind ein Paradebeispiel dafür. Im Draft bemühte man sich hauptsächlich, den Kader aufzufüllen. Und die Abgänge sind größtenteils Spieler, die zu alt waren oder nicht mehr benötigt wurden.

Offense

ben_roethlisberger
Ben Roethlisberger (CC-BY) Foto von SteelCityHobbies
Die Offensive Line wird angeführt von Left Tackle Jonathan Scott. Er übernimmt für Flozell Adams. Die Guards heißen Chris Kemoeatu und Doug Legursky, der Right Tackle ist Willie Colon. In der Mitte steht Center Maurkice Pouncey. Er wurde im Super Bowl aufgrund einer Verletzung schmerzlich vermisst. Zweitrundenpick Marcus Gilbert und Chris Scott heißen die weiteren Tackles. Die Backup-Guards sind Tony Hills (kann auch Tackle spielen) und Ramon Foster. Als Reserve-Center ist Trai Essex vorgesehen.

Nach seiner Sperre bewies Ben Roethlisberger einmal mehr, dass er zu den besseren Quarterbacks in der Liga zählt. Er findet einfach Wege, Spiele zu gewinnen und ist aufgrund seiner Statur nur schwer zu Boden zu bringen. Besonders gefährlich wird er, wenn er aus der Pocket ausbricht und im Laufen wirft. Seine Ersatzleute bleiben Dennix Dixon und Charlie Batch. Byron Leftwich ist erst einmal verletzt.

Der wichtigste Anspielpartner für „Big Ben“ ist und bleibt Hines Ward. Dieser benötigt noch 46 Receptions für 1.000. Mike Wallace etablierte sich als Mann für lange Pässe. Keiner hatte zuletzt mehr Receptions über 20 oder mehr Yards. Hinzu kommen Emmanuel Sanders, Antonio Brown und wohl einer aus Arnaz Battle und Jerricho Cotchery. Heath Miller bleibt der Tight End mit den Backups John Gilmore und Weslye Saunders.

Rashard Mendenhall startet als Running Back und wird unterstützt von den Backups Isaac Redman und Mewelde Moore. Moore wird auch gern als Passempfänger im Backfield eingesetzt. David Johnson startet als Fullback.

Defense

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Troy Polamalu (CC-BY-SA) Foto von Andy M¢
Die Steelers-Defense war die zweitbeste der NFL und die beste gegen den Lauf. Sie ließen weniger als 63 Lauf-Yards pro Spiel zu, was mit Abstand der Bestwert der Liga war.

Die Defensive Line besteht aus den Ends Aaron Smith und Brett Keisel sowie Nose Tackle Casey Hampton. Erstrundenpick Cam Heyward ist die erste Alternative als End, Ziggy Hood die zweite. In der Mitte steht Chris Hoke parat.

Die Linebacker-Gruppe zählt sportlich zu den besten der NFL. Zudem dürfte sie die am besten bezahlte Einheit der Liga sein. Bis auf Inside Linebacker James Farrior unterschrieben alle Starter in letzter Zeit hochdotierte Verlängerungen. Neben Farrior spielt Lawrence Timmons in der Mitte. Für den Pass Rush sorgen die Outside Linebacker James Harrison und LaMarr Woodley. Beide zusammen hatten im letzten Jahr 21 Sacks. Die Backups sind Stevenson Sylvester und Larry Foote innen sowie Jason Worilds und Chris Carter außen.

In der Secondary wartet der vielleicht beste Safety der NFL, Troy Polamalu. Er ist scheinbar überall. Egal wo der Ball ist, kann der 30Jährige nicht weit sein. 2010 gelangen ihm sieben Interceptions und 63 Tackles. Trotz langwieriger Probleme an der Achillessehne. Daneben steht Ryan Clark. Die Cornerbacks sind Ike Taylor und Bryant McFadden. Hinzu kommen als Ersatz die Safeties Will Allen und Ryan Mundy. Die weiteren Cornerbacks heißen William Gay und Keenan Lewis.

Special Teams

Der Kicker bleibt Shaun Suisham, als Punter setzt man weiterhin auf Daniel Sepulveda. Im Returnspiel wechseln sich Antonio Brown, Emmanuel Sanders und Mewelde Moore ab. Der Long Snapper ist Greg Warren.

Prognose für 2011

Viel gibt es an dieser Mannschaft nicht auszusetzen. Und anders als im Vorjahr, scheint es in diesem Sommer keine Skandale oder anderweitige Nebenkriegsschauplätze zu geben. Alle sind fit und daher steht einem neuen Anlauf Richtung Super Bowl wenig entgegen. Einzig die Hürde New England könnte zu hoch sein. Gegen Tom Brady sieht die vielgelobte Steelers-Defense meist alt aus. Gegen alle anderen sollte sie halten. Die Steelers muss man zum engeren Favoritenkreis auf den Super Bowl zählen.

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