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Interessanter wird es bei der QB Position... Die können ja jetzt Cutlers Vertrag nach dieser Saison ...
Jared Allen wurde schon ganze Zeit falsch eingesetzt und war deshalb völlig fehl am Platz. Der Trade...
Mal eine vorsichtige Frage... die Bears haben die Saison doch jetzt schon aufgegeben, oder? Erst Jar...
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32 in 32: Miami Dolphins

miamiDenkt man an South Beach, dreht sich derzeit alles um den amtierenden NBA-Champion Miami Heat und dessen Superstars LeBron James und Dwyane Wade. Doch eigentlich sind die Dolphins seit jeher die große Nummer rundum Miami. Insofern kann der Status Quo kein Dauerzustand sein, wenn es nach den (zahlreichen) Besitzern des Football-Teams geht.

Folglich wurde einmal mehr alles über den Haufen geworfen und ein weiterer Neuanfang gewagt. Mit neuem Head Coach und neuem Quarterback. Die Geschichte der Dolphins 2012 wird eine spannende, weil unberechenbare. Man geht in die Saison mit mehr Fragezeichen als QB-Kandidaten und will doch nur eines: Endlich wieder oben angreifen.

Rückblick

Wie so häufig in letzter Zeit ging der Saisonstart der Dolphins gründlich in die Hose. Man kam mit 0-7 aus den Startlöchern und somit war praktisch schon zur Halbzeit klar, dass auch das Jahr 2011 ein verlorenes sein würde.

Umso erstaunlicher, dass das Team dann aber doch noch die Inspiration fand, die eigene Bilanz auf 6-10 aufzubessern. Unter anderem gelangen Siege gegen die Divisionsrivalen Buffalo Bills und New York Jets.

Positiv aufgefallen ist dabei Reggie Bush, der erstmals in seiner NFL-Karriere die 1.000-Yard-Marke durchbrach und nachwies, dass er eben doch ein vollwertiger Running Back sein kann. Quarterback Matt Moore brachte bitter nötige Stabilität in eine Offense, die neben Bush eigentlich nur aus einem starken Brandon Marshall bestand.

Offseason

Schon im Vorjahr trennte man sich vom bis dahin noch als Berater tätigen Bill Parcells und übergab das Heft des Handelns an General Manager Jeff Ireland. Der beschloss nun nach langem hin und her, Tony Sparano zu entlassen und – ebenfalls nach langer Suche – Joe Philbin als neuen Head Coach zu engagieren.

Es folgten interessante Personalentscheidungen, die für einige Verwunderung sorgten und maßgeblichen Einfluss auf das Team jetzt und in der Zukunft haben werden…

Transfers

Zugänge:

  • QB Ryan Tannehill (Draft, Texas A&M)
  • OT Jonathan Martin (Draft, Stanford)
  • DE Olivier Vernon (Draft, Miami – FLA)
  • TE Michael Egnew (Draft, Missouri)
  • RB Lamar Miller (Draft, Miami – FLA)
  • LB Josh Kaddu (Draft, Oregon)
  • WR B.J. Cunningham (Draft, Michigan State)
  • DT Kheeston Randall (Draft, Texas)
  • WR Rishard Matthews (Draft, Nevada)
  • DB Richard Marshall (Free Agent, Panthers)
  • OG Artis Hicks (FA, Browns)
  • QB David Garrard (FA)
  • DE Jamaal Westerman (FA, Jets)
  • S Tyrell Johnson (FA, Vikings)
  • WR Legedu Naanee (FA, Panthers)
  • LB Gary Guyton (FA, Patriots)
  • WR Chad Johnson (FA, Patriots)
  • OG Eric Steinbach (FA, Browns)

Abgänge:

  • WR Brandon Marshall (Trade, Bears)
  • LB Marvin Mitchell (FA, Vikings)
  • QB J.P. Losman (FA)
  • DE Kendall Langford (FA, Rams)
  • RB Lex Hilliard (FA, Vikings)
  • DE Phillip Merling (entlassen, Packers)
  • DB Will Allen (FA, Patriots)
  • OL Vernon Carey (FA)
  • OT Marc Colombo (FA, Cowboys)
  • LB Jason Taylor (Karriereende)
  • QB Chad Henne (FA, Jaguars)
  • S Yeremiah Bell (entlassen, Jets)

Die Quarterback-Personalie hatte Priorität für die Dolphins. Hier versuchte man zunächst, Peyton Manning an Bord zu holen. Mit dem bis heute äußerst fragwürdigen Transfer von Brandon Marshall nach Chicago machte man sich diese Perspektive zunichte, noch bevor sich der Star-QB ernsthaft Gedanken machen konnte.

Also fiel die Wahl auf Ryan Tannehill, der allerdings ein Langzeitprojekt sein dürfte. Er ist athletisch sehr gut, aber definitiv noch zu grün, um Starter in der NFL zu sein. Folglich wurde Matt Moore erstmal gehalten und als zusätzliche Absicherung kam der erfahrene David Garrard.

Die Wundertüte ist Chad Johnson, der bei den Patriots keinen Fuß auf die Erde bekam und die schlechteste Saison seiner Karriere ablieferte. Man glaubt, er habe noch irgendwas im Tank. Dies muss er allerdings beweisen.

Offense

Die Offensive Line steht. Rookie Jonathan Martin startet als Right Tackle und somit gegenüber von Top-Mann Jake Long. Die Guard-Positionen besetzen Richie Incognito und Neuzugang Artis Hicks, der Center bleibt Mike Pouncey. Mit Eric Steinbach hat man zudem eine zuverlässige Alternative für die Guards.

Im Backfield bleibt Reggie Bush die Nummer eins und erhält Unterstützung durch Daniel Thomas und Steve Slaton. Den Fullback-Job dürfte sich Charles Clay sichern.

Die Wide-Receiver-Position ist in Miami weiterhin von überschaubarer Qualität. Derzeit haben wohl Davone Bess und Brian Hartline die Nase vorn. Legedu Naanee ist sicher ein Kandidat im Slot und bei Johnson darf man gespannt sein, ob er den Sprung ins Team schafft. Wenn ja, könnte er eine brauchbare Option sein. Als Tight Ends stehen Anthony Fasano und Michael Egnew bereit.

Doch wer startet als Quarterback? Die wahrscheinlichste Antwort darauf lautet derzeit Garrard. Er ist auf dem Papier sicher der zuverlässigste von allen dreien. Gegen ihn spricht, dass er ein Jahr lang wegen einer Bandscheiben-Operation nicht aktiv war. Zudem kennt Moore das Team besser als seine zwei Konkurrenten. Er ist allerdings auch die unspektakulärste Variante.

Überraschend wäre jedoch, wenn sich am Ende doch Rookie Tannehill durchsetzen sollte. Erstens verpasste er die ersten Tage des Trainingscamps, zweitens glaubt keiner, dass er schon ein NFL-Team führen könne und drittens tut man einem jungen Quarterback bestimmt keinen Gefallen, wenn man ihn mit doch eher schwachen Receivern unnötig früh ins kalte Wasser wirft.

Defense

Defensiv bauen die Dolphins um. Weg vom 3-4, hin zur Standard-4-3-Defense. Das kommt in erster Linie Defensive End Jared Odrick entgegen, der nun in der 5-Technique seine Pass-Rush-Qualitäten besser ausspielen kann als bisher in der 3-Technique.

Auf der anderen Seite macht Cameron Wake den Übergang weg vom Outside Linebacker zum End. Als Alternativen stehen Neuzugang Jamaal Westerman und Rookie Olivier Vernon parat. In der Mitte warten Randy Starks und Paul Soliai.

In der neu formierten Linebacker-Riege starten Karlos Dansby, Kao Misi und Kevin Burnett. Neuzugang Gary Guyton wurde zuletzt in New England kaum noch gebraucht und versucht jetzt zu beweisen, dass er doch in der Lage ist, in einer 4-3-Formation zu glänzen.

In der Secondary werden Vontae Davis und Richard Marshall als Cornerbacks starten. Hinter ihnen lauern Nolan Carroll und Sean Smith auf ihre Chance. Carroll ist zudem erster Kandidat in Nickel-Formationen.

Die Safety-Positionen besetzen Chris Clemons und Reshad Jones. Jimmy Wilson und Tyrrell Johnson sind die Ersatzleute.

Special Teams

Dan Carpenter ist weiterhin der Kicker des Teams und mit Punter Brandon Fields hat das Team kürzlich erst bis 2016 verlängert. Kick-Returns sind die Sache von Clyde Gates oder Davone Bess, um die Punts kümmern sich Reggie Bush oder eben Bess. Der Long Snapper ist John Denney.

Spielplan

09.09.2012   @  Texans
16.09.2012   vs. Raiders
23.09.2012   vs. Jets
30.09.2012   @  Cardinals
07.10.2012   @  Bengals
14.10.2012   vs. Rams
28.10.2012   @  Jets
04.11.2012   @  Colts
11.11.2012   vs. Titans
15.11.2012   @  Bills
25.11.2012   vs. Seahawks
02.12.2012   vs. Patriots
09.12.2012   @  49ers
16.12.2012   vs. Jaguars
23.12.2012   vs. Bills
30.12.2012   @  Patriots 

Ausblick

Der größte Fehler der Dolphins-Organisation in den letzten paar Jahren lag wohl darin, jegliche Konstanz schon im Keim zu ersticken. Das setzt man auch in dieser Saison fort. Schon im letzten Jahr hatte man auf dem Papier eine ordentliche Defense und eine fragwürdige Offense.

In diesem Jahr bleibt die Offense fragwürdig, wobei zumindest das Laufspiel erwiesenermaßen funktionierte und personell nicht verändert wurde. Dafür setzte man aber hinter die Defense ein zusätzliches Fragezeichen durch die Systemumstellung. Sicher ist das 4-3 ungemein leichter zu spielen als das 3-4, doch eine gewisse Eingewöhnungszeit erfordert es dennoch.

Letztlich scheint eine 6-10-Bilanz möglich, wobei 7-9 im Idealfall das höchste der Gefühle sein dürfte. An die Playoffs braucht man angesichts des Spielplans und der starken Konkurrenz in der AFC East nicht zu denken.

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