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32 in 32: New York Jets

nyjetsWenn es um die New York Jets geht, ist Drama garantiert. Das war in der vergangenen Saison der Fall und wird sich jetzt auch nicht ändern. Ganz im Gegenteil, denn auch in diesem Jahr scheint das Potential für Gesprächsstoff aus dem Big Apple vorhanden zu sein.

Mit der Ankunft von Tim Tebow geht die Diskussion um den Quarterback in eine neue Runde. Die Chemie im Team ist weiterhin fraglich und die Erwartungen sind wie jedes Jahr hoch.

Sind die Jets wirklich in der Lage, die Probleme der letzten Jahre in den Griff zu bekommen oder wird es erneut nur viel Show ohne Erfolg? Darum geht es in der heutigen Ausgabe von "32 in 32".

Rückblick

Man ging mit einer klaren Erwartungshaltung in die Saison. Nie ging es darum, ob man die Playoffs erreichen würde. Viel mehr wurden höhere Ziele angestrebt.

Bis zum 11. Dezember war man auch auf Kurs. Mit dem 37:10 gegen die Chiefs lag man bei einer Bilanz von 8-5. Doch dann verlor man die abschließenden drei Partien, wobei vor allem die letzte in Miami besonders schmerzhaft verlief. Das 17:19 besiegelte das Verpassen der Playoffs und die pure Enttäuschung.

Zumeist ging es mehr um die Eskapaden und die schlechte, teaminterne Atmosphäre. Das führte zu einem verkorksten Saisonende, was für die Jets bedeutete, dass die Spielzeit bereits Ende Dezember beendet war.

Offseason

In dieser Offseason ist Tim Tebow eindeutig das Gesprächsthema Nummer eins, obwohl es eigentlich im Vorhinein das Ziel war, Peyton Manning zu verpflichten. Da dieser Versuch jedoch scheiterte, wurde prompt mit Mark Sanchez verlängert. Später holte man noch Tebow.

Nachdem die Leistung der Offense doch sehr enttäuschend war, musste etwas geändert werden. Dies geschah in Person von Tony Sparano. Der ehemalige Dolphins-Head-Coach soll den Angriff wieder zum Laufen bringen.

Währenddessen hat Antonio Cromartie verkündet, dass er sich wieder als Wide Receiver versuchen will. Bereits an der High School und am College spielte er sowohl in der Defense als auch in der Offense. Seine Aussage, dass er sich selber als zweitbesten Receiver im Team hinter Santonio Holmes sieht, war dann aber auch intern umstritten. Nichtsdestotrotz trainiert der Cornerback nun auch bei den Wideouts mit und versucht, sich einzuspielen.

Transfers

Zugänge:

  • DE Quinton Coples (Draft, North Carolina)
  • WR Stephen Hill (Draft, Georgia Tech)
  • S Josh Bush (Draft, Wake Forest)
  • OG Robert Griffin (Draft, Baylor)
  • WR Jordan White (Draft, Western Michigan)
  • RB Terrance Ganaway (Draft, Baylor)
  • LB Demario Davis (Draft, Arkansas State)
  • S Antonio Allen (Draft, South Carolina)
  • S LaRon Landry (Free Agent, Redskins)
  • K Josh Brown (FA, Rams)
  • WR Chaz Schilens (FA, Raiders)
  • S Yeremiah Bell (FA, Dolphins)
  • QB Tim Tebow (Trade, Broncos)

 Abgänge:

  • RB LaDainian Tomlinson (Karriereende)
  • S Gerald Alexander (FA)
  • QB Mark Brunell (FA)
  • WR Plaxico Burress (FA)
  • CB Marquice Cole (FA, Patriots)
  • S Jim Leonhard (FA, Broncos)
  • TE Matthew Mulligan (FA, Rams)
  • QB Kevin O'Connell (FA, Chargers)
  • DE Ropati Pitoitua (FA, Chiefs)
  • FS Brodney Pool (FA, Cowboys)
  • CB Donald Strickland (FA)
  • OL Robert Turner (FA, Rams)
  • LB Jamaal Westerman (FA, Dolphins)

Im diesjährigen Draft wurden vor allem zwei Spielertypen gesucht und im Endeffekt auch gefunden: Quinton Coples ist der Pass Rusher, der für noch mehr Druck aus der Defensive Line sorgen soll. Des Weiteren war es das Ziel, einen Receiver zu draften, der das Potential hat, neben Santonio Holmes zu starten. Stephen Hill hat eindeutig die Fähigkeiten und das Talent dazu.

Außerdem wurde noch ein weiterer Wide Receiver verpflichtet, der sich für den Platz als Gegenüber von Holmes bewirbt: Chaz Schilens kommt von den Oakland Raiders.

Abschließend sollte noch LaRon Landry erwähnt werden, der aus der Hauptstadt verpflichtet wurde und von Beginn an eine Verbesserung für die Safety-Position ist.

Offense

Rex Ryan hat sich deutlich ausgedrückt: Mark Sanchez wird der Quarterback der Jets sein. Obwohl die Medien diese Diskussion immer wieder hervorbringen, ist sie eigentlich nicht vorhanden. Doch wenn man die Schwächen der beiden Akteure bedenkt, scheint die Lage dann doch nicht so klar zu sein.

Sanchez konnte auch vergangenes Jahr nicht wirklich überzeugen und dementsprechend kann Tebow hier eine Alternative darstellen. Allerdings ist sein Passspiel nicht vergleichbar mit dem von Sanchez. Nach Ryan will man zwar zurück zum Ursprung und ein Ground-and-Pound-Spiel aufziehen, doch gerade heutzutage braucht man zumindest ein solides Passspiel.

Deswegen soll Tebow mehr in Wildcat-Formationen spielen und somit sein Improvisationstalent ausnutzen. Damit dies auch funktioniert und die Offensive im Allgemeinen wieder ins Rollen kommt, wurde Tony Sparano als verpflichtet.

Damit diese Offensivtaktik aber auch funktionieren kann, muss das Spiel aus dem Backfield optimal laufen. Shonn Greene hat in seiner ersten Saison als unangefochten bester Running Back im Team die 1.000 Yards knacken können. Doch es gibt Zweifel, ob der 26-Jährige auch für die nächsten Jahre das Fundament der Offense sein kann. Die Rolle von LaDainian Tomlinson wird höchstwahrscheinlich Joe McKnight übernehmen.

Eine weitere große Baustelle ist der zweite Wide Receiver. Wer wird neben Santonio Holmes starten? Dieser hatte in der letzten Spielzeit zwar  Probleme, doch sein Platz als erste Option ist ihm sicher. Rookie Stephen Hill und der ehemalige Raider Chaz Schilens werden den Platz unter sich ausmachen. Momentan würde Schilens wahrscheinlich starten, doch je nachdem wie sich Hill entwickelt, hat auch er das Potential dazu.

Allerdings ist der athletische Wideout noch sehr roh. Durch das Triple-Option-System, was an der Georgia Teich gespielt wird, fehlen ihm die Abläufe, die er für die NFL benötigt. Im Slot wird Jeremy Kerley spielen. Tight End Dustin Keller erzielte vergangenes Jahr die meisten Receiving-Yards im Team und wird erneut eine sehr wichtige Rolle spielen. Der Versuch von Antonio Cromartie, als Wide Receiver aufzulaufen, sollte beobachtet werden.

Die Offensive Line hat mit Center Nick Mangold, Left Tackle D'Brickashaw Ferguson und Right Tackle Brandon Moore drei exzellente Spieler, welche ihren Job mehr als solide ausüben. Left Guard Matt Slauson spielt zwar nicht auf diesem Niveau, überzeugte vergangene Spielzeit aber mit seiner Konstanz.

Das große Fragezeichen ist weiterhin der Right Tackle. Veteran Wayne Hunter agierte 2011 nur mittelmäßig. Seine Rolle als Starter ist unsicher. Doch auch der Zweitrundenpick aus dem Jahr 2012, Vladimir Ducasse, konnte sich nicht so entwickeln, wie erhofft. Dementsprechend gibt es an dieser Stelle momentan keine optimale Lösung.

Defense

Rex Ryan liebt es, seine Defense enorm aggressiv spielen zu lassen. Doch trotz alledem kam man bei den Sacks nur auf Platz 17 in der NFL. Um genau das zu verbessern, wird die Basis eventuell auch mal auf eine 4-3 umgestellt werden. Grundsätzlich wird die 3-4 aber beibehalten.

Mit Rookie Quinton Coples hat man den perfekten Defensive End gedraftet, um diesen System-Wechsel zu vollziehen. Nose Tackle Sione Pouha hilft mit seiner Präsenz in der Mitte enorm. Um ihn herum profitieren alle und bekommen durch ihn die Möglichkeit, sich besser durchsetzen zu können. Neben ihm wird Sophomore Muhammad Wilkerson starten, welcher nach einer soliden Rookie-Saison zu einem Star heranreifen soll.

Als Linebacker werden in der Mitte Bart Scott und David Harris starten. Scott merkt man seine 31 Jahre mittlerweile an, obwohl er in den letzten Jahren zur Elite auf seiner Position gehörte. Eventuell wird Demario Davis einige Snaps für ihn übernehmen. Harris hingegen ist der Leader der Front-Seven und wird auch dieses Jahr wieder eine ganz wichtige Rolle spielen.

Daneben starten Calvin Pace, welcher ein eminent guter Spieler gegen den Lauf ist und Bryan Thomas. Hier muss abgewartet werden, ob er sich von seiner Knieverletzung erholen kann. Falls dies geschieht, gehört ihm der Platz als Starter.

Im System der Jets wird wirklich jeder Defensiv-Akteur bis auf die beiden Cornerbacks für den Blitz genutzt. Neuzugang LaRon Landry ist somit der perfekte Safety dafür. Mit seiner explosiven Spielweise wird er dem Team sehr helfen. Ebenfalls neu im Team ist der ehemalige Dolphin Yeremiah Bell. Als Veteran bringt er eine Menge Erfahrung mit in die Jets-Secondary.

Mit Darrelle Revis sind grundsätzlich einige andere Probleme hinfällig, da sich der Safety nur noch um die andere Seite des Spielfelds kümmern muss. Revis ist der einzig wirkliche Cornerback, der jeden Receiver komplett aus dem Spiel nehmen kann. Gegenüber läuft Antonio Cromartie auf. Dieser ist zwar nicht annähernd so konstant, doch in guter Form ebenfalls auf sehr hohem Niveau.

Probleme könnte es hier aufgrund der fehlenden Tiefe geben. Wenn sich einer der Starter verletzt, ist nur noch Cornerback Kyle Wilson als adäquater Ersatz anzusehen. Ein weiterer Ausfall wäre dann nur sehr schwer zu verkraften.

Special Teams

Nick Folk hat eine solide Saison hinter sich, wird jedoch Konkurrenz vom Veteran Josh Brown bekommen. Als Punter sollte erneut T.J. Conley auflaufen. Nachdem die Rookie-Saison zufriedenstellend verlief, wird er seine Rolle höchstwahrscheinlich behalten. Die Returns übernehmen Joe McKnight und Jeremy Kerley. Long Snapper Tanner Purdum agierte unauffällig, was auf seiner Position meistens bedeutet, dass es gut war.

Spielplan

09.09.2012  vs. Bills
16.09.2012  @  Steelers
23.09.2012  @  Dolphins
30.09.2012  vs. 49ers
08.10.2012  vs. Texans
14.10.2012  vs. Colts
21.10.2012  @  Patriots
28.10.2012  vs. Dolphins
11.11.2012  @  Seahawks
18.11.2012  @  Rams
22.11.2012  vs. Patriots
02.12.2012  vs. Cardinals
09.12.2012  @  Jaguars
17.12.2012  @  Titans
23.12.2012  vs. Chargers
30.12.2012  @  Bills

Ausblick

Es kann noch so viel Wirbel um die Quarterbacks gemacht werden. Im Endeffekt sind sie beide nur mittelmäßig. Dementsprechend wird es auch in diesem Jahr schwer, die Playoffs zu erreichen. Man wird sich mit den Bills um den zweiten Platz in der AFC East streiten. Doch während die Defense mehr als solide aufgestellt ist, hat die Offense einfach zu viele Baustellen.

Meiner Meinung nach müssen mehrere Spieler einen gehörigen Fortschritt machen, damit die Playoffs in Reichweite sind. Ich halte es jedoch für wahrscheinlicher, dass die Jets eine ähnliche, wenn nicht sogar schlechtere Saison als letztes Jahr spielen und die Postseason verpassen.

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