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32 in 32: Dallas Cowboys

dallasNach dem Seuchenjahr 2010 bekam Head Coach Jason Garrett den Auftrag, ein "Remodeling", wie es aus dem Vorstand hieß, durchzuführen.

Nach zwei Jahren ohne Playoffs ist man in Dallas aber schon wieder etwas ungeduldig. Daher wurde die Offseason aggressiv angegangen.

Eine neue Offensive Line und viele Umbauten in der Defense später, sieht man sich auf einem guten Weg. Heute beschäftigt sich die Serie "32 in 32" mit den Dallas Cowboys, die endlich wieder oben angreifen wollen.

Rückblick

Die Saison begann, wie es die meisten Cowboys-Fans nur zu gut kennen: Drei der ersten fünf Spiele wurden am Ende des vierten Viertels trotz einer Führung noch verloren. Danach sah es etwas besser aus - aus den nächsten sechs Spielen gab es fünf Siege. Dazu war der Rippenbruch von Quarterback Tony Romo wieder verheilt.

Es sah ganz stark nach der Divisionskrone aus. Doch dann brach die Defense komplett zusammen - auch weil fast jeder Cornerback verletzt gespielt hat - und von den letzten fünf Spielen konnte lediglich eines gewonnen werden.

Unter den ganzen Niederlagen waren auch zwei gegen die Giants, die entscheidend für den Ausgang der Saison waren. Hätten die Boys nur eines der Spiele gewonnen, wären sie anstelle der Giants in die Playoffs eingezogen. So landete man bei einer Bilanz von 8-8.

Offseason

Um in Zukunft nicht wieder so viele Spiele zum Ende hin zu verlieren, zieht Coach Garrett im Trainingscamp die Zügel an. Kondition wird groß geschrieben - und das nicht nur, weil die deutsche Rechtschreibung es so will. Besonders deutlich sieht man das bei Wide Receiver Dez Bryant, der gleich mal 10 Pfund abgenommen hat und so fit ist, wie vielleicht noch nie in seinem Leben.

Allerdings gab es um den talentierten Wideout auch wieder Ärger. Nach einem Streit mit seiner Mutter zeigte diese ihn bei der Polizei wegen häuslicher Gewalt an. Später zog sie ihre Anzeige zurück. Es ist aber eine weitere Geschichte, die ein zweifelhaftes Licht auf Bryants Charakter wirft.

Transfers

Zugänge:

  • CB Morris Claiborne (Draft, LSU)
  • DE Tyrone Crawford (Draft, Boise State)
  • OLB Kyle Wilber (Draft, Wake Forest)
  • SS Matt Johnson (Draft, Eastern Washington)
  • WR Danny Coale (Draft, Virginia Tech)
  • TE James Hanna (Draft, Oklahama)
  • ILB Caleb McSurdy (Draft, Montana)
  • OG Ronald Leary (nicht gedrafteter Free Agent, Memphis)
  • CB Brandon Carr (Free Agent, Chiefs)
  • QB Kyle Orton (FA, Chiefs)
  • OG Mackenzy Bernadeau (FA, Panthers)
  • ILB Dan Connor (FA, Panthers)
  • FB Lawrence Vickers (FA, Texans)
  • OG Nate Livings (FA, Bengals)
  • OT Pat McQuistan (FA, Saints)

Abgänge:

  • QB Jon Kitna (Karriereende)
  • FB Tony Fiametta (FA, Patriots)
  • WR Laurent Robinson (WR, Jaguars)
  • TE Martellus Bennett (FA, Giants)
  • OG Kyle Kosier (FA)
  • OG Montrae Holand (FA)
  • ILB Bradie James (FA, Texans)
  • ILB Keith Brooking (FA, Broncos)
  • CB Terence Newman (entlassen, Bengals)
  • CB Alan Ball (FA, Texans)
  • SS Abram Elam (FA, Chiefs)
  • K David Buehler (entlassen)
  • P Mat McBriar (FA, Eagles)

RKG - ein Kürzel, das jedem Fan der Dallas Cowboys mittlerweile sehr vertraut ist. Es steht für "right kind of guy". Jason Garrett betont immer wieder, dass Spieler, die unter ihm verpflichtet werden, "right kind of guys" sein müssen. Im Idealfall sollte ein Spieler - neben Talent - eine hohe Intelligenz, eine Menge Fleiß und Führungsqualitäten besitzen. Und betrachtet man die Neuzugänge der Cowboys, wird das auch deutlich.

Der große Preis der Free Agency war Brandon Carr, durch den man den Abgang von Terence Newman, der etwas in die Jahre gekommen ist, auffing. Außerdem wurde die Defense mit Dan Connor verstärkt und auch verjüngt, bedenkt man, dass seine Vorgänger Bradie James und Keith Brooking bereits 31 bzw. 36 Jahre alt sind. Des Weiteren ging der Umbau der Offensive Line weiter. Für Holland und Kosier kamen Bernadeau und Livings.

Bezüglich des Drafts steht Morris Claiborne über allem. Die Cowboys gaben ihren Erst- und Zweitrundenpick an die Rams ab, um "Mo" an der sechsten Stelle wählen zu dürfen. Aber auch die weiteren Picks Crawford, Wilber, Johnson, Coale und Hanna können dem Team weiterhelfen. Der Fokus lag im Draft eindeutig auf der Defense - fünf der sieben Picks wurden für Defense-Spieler verwendet.

Offense

Alles dreht sich um Quarterback Tony Romo, der 2011 die - statistisch gesehen - beste Saison seiner Karriere bot. Ein Spieler, den man zu den besten Zehn auf seiner Position zählen kann und der das nötige Können aufweist, um die Cowboys in die Playoffs zu führen und dann noch weiter. Als Ersatz steht mit Kyle Orton die vielleicht beste Nummer zwei der NFL bereit, sollte Romo einmal verletzt ausfallen.

Bei den Wide Receivern stehen Miles Austin und Dez Bryant ganz vorne, wobei sich im Moment beide - wie schon letztes Jahr - mit kleineren Verletzungen herumplagen. Dazu kommen die schon angesprochenen Probleme Bryants. Wenn beide spielen, gehören sie aber zu den besten Receiver-Duos der Liga. Das große Fragezeichen steht aber dahinter.

In der letzten Saison konnte der Ausfall von Austin gut aufgefangen werden, da Laurent Robinson, praktisch aus dem Nichts kommend, 54 Pässe für 858 Yards und elf Touchdowns fing. Doch jetzt ist Robinson in Jacksonville und die Frage nach dem dritten Receiver weit offen. Im Moment streiten sich sieben Spieler um den Posten, von denen nur Kevin Ogletree überhaupt einen Pass in der NFL gefangen hat. Entsprechend hat er die Nase vorne, was bei den Fans aber eher Sorgenfalten hervorruft. Wenn sich nicht noch einer aus der jungen Garde besonders hervortut, ist davon auszugehen, dass die Cowboys noch einen Receiver in der Free Agency holen.

Bei den Tight Ends bietet sich ein etwas besseres Bild. Jason Witten ist auch nach neun Jahren immer noch einer der besten Spieler auf seiner Position. Dahinter rückt John Phillips nach Bennetts Abgang zur Nummer zwei auf. Auf dem dritten Rang muss Rookie James Hanna noch an seinen Fanghänden arbeiten, um eine richtige Verstärkung zu sein.

Das Laufspiel wird sich in der kommenden Saison sehr auf DeMarco Murray konzentrieren. In seinem ersten NFL-Jahr gelangen ihm nach etwas Eingewöhnungszeit 824 Lauf-Yards und zwei Touchdowns in acht Spielen, bevor er sich seinen Knöchel brach. Die fünf Spiele, in denen er mindestens 20-mal mit dem Ball laufen durfte, wurden allesamt gewonnen.

Hinter ihm steht Speedster Felix Jones bereit, der wohl seine letzte Saison bei den Boys erleben wird, nachdem er nie seinem Erstrundenstatus gerecht werden konnte. Insgesamt enttäuschte das Laufspiel in der letzten Saison, in der man nur vier Touchdowns per Lauf erzielen konnte. Das soll sich unter anderem durch die Verpflichtung von Fullback Lawrence Vickers bessern, der ein besserer Power-Blocker ist, als es Fiametta letztes Jahr war.

Ebenso hat man der Offensive Line mit den Guards Bernadeau und Livings zwei bessere Lauf-Blocker verpasst. Problematisch ist nur, dass beide im Moment nicht komplett fit sind - wie so ziemlich die gesamte Mitte der O-Line. Unter anderem haben die Cowboys für ihr erstes Preseason-Spiel keinen gesunden Center. Daher wurden schon Daniel Loper und Derrick Dockery, deren Verträge eigentlich nicht verlängert wurden, wieder unter Vertrag genommen, damit man überhaupt eine O-Line zusammenbekommt.

Nutznießer dieser Problematik könnte Rookie Ron Leary werden, der wegen chronischer Kniebeschwerden nicht gedraftet wurde, im Moment aber beschwerdefrei ist. Center ist Phil Costa, der letzte Saison nicht immer gut aussah, aber mit mehr Erfahrung und besseren Nebenspielern eine weitere Chance erhalten soll.

Was die Offensive Tackles angeht, sind die Cowboys etwas besser aufgestellt. Doug Free auf der rechten und Tyron Smith auf der linken Seite sind gesetzt - und fit. Nachdem beide letztes Jahr noch auf der jeweils anderen Seite gespielt haben, wechseln sie zur aktuellen Saison, was zu Beginn noch zu ein paar Problemen führen könnte. Aber Smith, der in sein zweites Jahr geht, gilt als einer der kommenden Superstars auf seiner Position und Free hat in der Vergangenheit schon gezeigt, dass er es eigentlich besser kann, als er es letzte Saison gezeigt hat.

Defense

Defensive Coordinator Rob Ryan lässt eine 3-4 Defense spielen, bei der er sehr darauf bedacht ist, jeden seiner Spieler so einzusetzen, dass dessen Stärken am besten zur Geltung kommen. Er liebt es, seine Formationen und die eingesetzten Spieler häufig zu wechseln, um es dem Gegner möglichst schwer zu machen, sich auf die Defense einzustellen. Sein Motto lautet: "You suit up on gameday, you play!" Soll heißen, dass jeder am Spieltag aktive (Defense-)Spieler auch irgendwann in seiner Defense eingesetzt wird.

Gerade in der Defensive Line ist es daher schwer von Startern zu sprechen, da hier von allen Positionen am meisten rotiert wird. Das liegt aber auch daran, dass sich hier mehrere Spieler auf einem ähnlichen Niveau befinden. Die wenigsten Fragezeichen gibt es auf der Nose-Tackle-Position, wo Jay Ratliff gesetzt ist. Da seine Leistungen in den letzten Jahren aufgrund vieler Verletzungen aber etwas geschwächelt haben, wird er häufiger Verschnaufpausen bekommen. Dann kommt je nach Situation Sean Lissemore oder Josh Brent zum Einsatz. Bei den Defensive Ends haben momentan Jason Hatcher und Kenyon Coleman die Nase vorn. Dahinter machen aber Sean Lissemore, Marcus Spears und Tyrone Crawford Druck.

Chef der Defense ist ganz klar Inside Linebacker Sean Lee, der letzte Saison seinen Durchbruch schaffte. Mit seinen Instinkten, seiner Übersicht uns seinen footballerischen Fähigkeiten ist er einer der besten Linebacker der NFL. Neben ihm werden sich Bruce Carter, ein superathletischer Zweitrundenpick 2011, und Dan Connor, ein besserer Verteidiger gegen den Lauf, abwechseln. Auf der Outside-Linebacker-Position starten DeMarcus Ware und Anthony Spencer.

Während Ware zu den besten Spielern (überhaupt) der Liga gehört, scheiden sich an Spencer die Geister. Ein Erstrundenpick, der zwar immer gut spielt, aber eben nicht überragend, wie es Ware auf der anderen Seite tut. Mit dem Franchise Tag ausgestattet, dürfte es Spencers letzte Saison in Dallas werden. Hinter den beiden wartet Victor Butler, dessen Stärken im Pass Rush liegen, auf Einsatzzeit.

Im Defensive Backfield wurde ein großer Umbau durchgeführt. Hauptsächlich betroffen waren dabei die Cornerbacks. Terence Newman, der in seiner Karriere häufig mit Verletzungen kämpfen musste, war seinen dicken Vertrag nicht mehr wert und wurde entlassen. Dafür holte man mit Brandon Carr in der Free Agency und Morris Claiborne im Draft zwei neue Spieler, die auch gut Press Coverage spielen können, was in Rob Ryans Defense sehr wichtig ist. Die große Frage ist nun, was mit Mike Jenkins passiert.

Nachdem man Claiborne gezogen hatte, haben die Cowboys versucht, Jenkins zu traden. Allerdings gab es keine vernünftigen Angebote. So entschied man ihn zu behalten, als Absicherung, sollte sich einer der Starter verletzen. Außerdem sollte er mit Orlando Scandrick um den Posten des Nickel-CB kämpfen. Jedoch musste sich Jenkins einer Schulter-Operation unterziehen und nachdem er sich weigerte seine Reha bei den Cowboys durchzuziehen, ist es fraglich, ob er bis zum Saisonstart überhaupt fit wird. Wenn er aber wiederkommt, haben die Cowboys die vielleicht beste Ansammlung an Cornerbacks in der NFL.

Bei den Safeties fielen die Änderungen etwas geringer aus. Abram Elam wurde gehen gelassen, wofür man in der Free Agency Brodney Pool verpflichtete. Im Draft kam dann noch Matt Johnson hinzu. Nach einem enttäuschenden Beginn des Trainingscamps wurde Pool allerdings schon wieder entlassen und Barry Church hat sich den Posten des Starters neben Gerald Sensabaugh gesichert.

Ein weiteres Zeichen der Unberechenbarkeit von Rob Ryans Defense ist, dass es keinen festen Free und Strong Safety gibt, sondern sich beide Safeties immer wieder in ihren Rollen abwechseln. In der Nickel Defense wird Barry Church oft als Linebacker nach vorne gezogen, wodurch ein dritter Safety zum Einsatz kommt. Um diese Position kämpfen Rookie Matt Johnson und Special-Teams-Ass Danny McCray.

Special Teams

Special Teams Coordinator ist Joe DeCamillis, der als einer der besten Coaches der NFL gilt. Er wurde schon häufiger als künftiger Head Coach ins Gespräch gebracht. Um seine Coverages muss man sich keine Gedanken machen.

Kicker ist Dan Bailey, der eine bärenstarke Rookie-Saison hinlegte, in der er zwischenzeitlich 26 Field Goals in Folge und insgesamt 86,5 Prozent seiner Versuche versenkte. Punter Chris Jones hat letztes Jahr schon als Ersatz für den verletzten Mat McBriar zwei Spiele bestritten. Jetzt ist er zum Starter aufgestiegen, seine Durchschnittsweite von 42,6 Yards ist aber noch ausbaufähig.

Als Returner sollen hauptsächlich Felix Jones bei den Kickoffs und Dez Bryant bei Punts eingesetzt werden. Zuletzt haben die Cowboys aus Angst vor Verletzungen immer nur Backups als Returner eingesetzt. Jetzt will man aber auch bei den Returns mit dynamischen Playmakern aggressiver ans Werk gehen.

Spielplan

05.09.2012  @  Giants
16.09.2012  @  Seahawks
23.09.2012  vs. Buccaneers
01.10.2012  vs. Bears
14.10.2012  @  Ravens
21.10.2012  @  Panthers
28.10.2012  vs. Giants
04.11.2012  @  Falcons
11.11.2012  @  Eagles
18.11.2012  vs. Browns
22.11.2012  vs. Redskins
02.12.2012  vs. Eagles
09.12.2012  @  Bengals
16.12.2012  vs. Steelers
23.12.2012  vs. Saints
30.12.2012  @  Redskins

Ausblick

Der Spielplan ist nicht der einfachste, aber das gilt für alle Teams in der NFC East. Insgesamt sind die Cowboys besser aufgestellt als noch in der letzten Saison, auch wenn es noch Fragezeichen in der Offensive Line und bei den Wide Receivern gibt. Wenn Austin, Costa und Livings von ihren leichteren Verletzungen wieder zurückkommen und danach nicht wieder so viele Starter ausfallen, haben die Cowboys eine schlagkräftige Offense beisammen.

Die Defense hat schon im ersten Preseason-Spiel angedeutet, wie stark sie sein kann. Auch der Faktor, dass sie in diesem Jahr ein volle Offseason Zeit hatten, um Rob Ryans System besser zu verinnerlichen, wird zu einer deutlichen Verbesserung führen. Dazu kommen noch einige bessere Spieler.

Insgesamt traue ich den Cowboys zu, um den Titel in der Division zu kämpfen und diesen auch zu gewinnen. Da können, wie schon letztes Jahr, Kleinigkeiten entscheiden.

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