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  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

32 in 32: Philadelphia Eagles

phillyDream Team, Nightmare Team, Redeem Team, viele Etiketten wurden den Philadelphia Eagles in der letzten Zeit verpasst.

Fakt ist, dass der letzte nennenswerte Playoff-Run dieses stolzen Teams nur mehr 5 Jahre zurückliegt und man die Lombardi-Trophäe in Philadelphia nach wie vor nur aus Erzählungen kennt.

Ob das diesjährige Team der Eagles das Zeug dazu hat dies zu ändern, soll die heutige Ausgabe unserer "32 in 32"-Serie beleuchten.

Rückblick

Viel Rauch um nichts - So könnte man die vergangene Saison beschreiben. Zu schwer trug man die Saison über am selbstgewählten Etikett "Dream Team", das Ersatzquarterback Vince Young bei einem Interview im Trainingscamp angesichts der vielen hochkarätigen Neuverpflichtungen der 2011er Offseason herausgerutscht war. Dass allerdings viele hochkarätige Spieler noch lange kein Super-Bowl-Team ergeben, musste man schmerzlich erfahren.

Man startete mit einer 1-4-Bilanz in die Saison, was dem Team den Unmut der eigenen Fans und den Spott der kompletten restlichen Liga sicherte. Einige gute und einige unterdurchschnittliche Leistungen später standen die Eagles bei vier Siegen und acht Niederlagen, bevor sie Ende der Saison noch einmal einen Schalter umlegten und die letzten vier Spiele deutlich für sich entscheiden konnten. So hieß es am Ende der Saison für die Eagles: Eine 8-8 Bilanz und zum ersten mal seit 2007 keine Playoffteilnahme.

Offseason

Die Offseason verlief recht ruhig in Ost-Pennsylvania. Im Gegensatz zur letzten Offseason, die von Star-Einkauf nach Star-Einkauf geprägt war, wurde es dieses Mal etwas ruhiger angegangen. Auch die Coaches bleiben fast unverändert. Einzig und allein Defensive-Backs-Coach Johnnie Lynn wird durch Todd Bowles ersetzt.

Transfers

Zugänge:

  • DT Fletcher Cox (Draft, Mississippi State)
  • LB Mychal Kendricks (Draft, California)
  • DE Vinny Curry (Draft, Marshall)
  • QB Nick Foles (Draft, Arizona)
  • CB Brandon Boykin (Draft, Georgia)
  • OT Dennis Kelly (Draft, Purdue)
  • WR Marvin McNutt (Draft, Iowa)
  • OG Brandon Washington (Draft, Miami)
  • RB Bryce Brown (Draft, Kansas State)
  • RB Chris Polk (UFA, Washington)
  • LB DeMeco Ryans (Trade, Texans)
  • DT Ollie Ogbu (Trade, Colts)
  • CB Kevin Thomas (Trade, Colts)
  • OT Demetress Bell (FA, Bills)
  • OG Mike Gibson (FA, Seahawks)
  • SS O.J. Atogwe (FA, Redskins)
  • P Mat McBriar (FA, Cowboys)

Abgänge:

  • RB Ronnie Brown (FA, Chargers)
  • DT Trevor Laws (FA, Rams)
  • DE Juqua Parker (FA, Browns)
  • FB Owen Schmitt (FA, Raiders)
  • WR Steve Smith (FA, Rams)
  • QB Vince Young (FA, Bills)
  • DE Victor Abiamiri (FA)
  • OT Winston Justice (Trade, Cardinals)
  • CB Asante Samuel (Trade, Falcons)
  • CB D.J. Johnson (Trade, Colts)
  • LB Moise Fokou (Trade, Colts)
  • LB Greg Lloyd Jr. (Trade, Colts)

"Weniger Feuerwerk - mehr Substanz" war in der diesjährigen Offseason die Devise der Eagles. Man schickte in Asante Samuel einen der drei hochkarätigen Cornerbacks nach Atlanta und beendete somit die seit letzter Offseason stattfindende Reise nach Jerusalem in der Passverteidigung.

Dann sicherte man sich im Draft die Rechte an Fletcher Cox, einem Anker für die Defensive Line und draftete im groß gewachsenen Nick Foles ein Projekt auf der Quarterback-Position, wofür Head Coach Andy Reid schon des öfteren ein Händchen bewies. Mit Chris Polk verpflichtete man ausserdem einen exzellenten Running Back, der nur wegen Verletzungssorgen nicht gedraftet wurde und mit Sicherheit vorhat, der Liga einiges zu beweisen.

Offense

Die Offense ist gespickt mit dynamischen Spielern und durchaus dazu in der Lage, mit jeder Top-Offense in der NFL Schritt für Schritt mitzuhalten, wenn alle Schlüsselspieler eine Saison ohne größere Verletzungen absolvieren können. Aber gerade dieser Faktor stellte sich in der Vergangenheit als problematisch heraus.

Quarterback Michael Vick ist hierbei der größte ungewisse Faktor. Gesund ist er einer der gefährlichsten Spielmacher der Liga. Flink und dynamisch zu Fuß und mit einem Kanonenarm ausgestattet, stellt er Defenses oft vor unlösbare Szenarien. Allerdings verträgt sich seine Tendenz dazu, oft selbst das Ei in die Hand zu nehmen und per Fuß Yards zu machen, nicht gerade mit seiner für NFL-Verhältnisse eher schmächtigen Statur.

Das ist der Grund dafür, dass man in der Regel nicht davon ausgehen kann, dass Vick alle 16 Spiele für die Eagles macht. Sein Receiving Corps ist bestückt mit soliden und dynamischen Spielern wie dem pfeilschnellen DeSean Jackson, dem aufstrebenden Jeremy Maclin und dem immer verlässlichen Jason Avant. In Brent Celek hat Vick ausserdem einen verlässlichen Tight End zur Verfügung, der letztes Jahr das bevorzugte Ziel seiner Pässe war.

Auf der Running-Back-Position können die Eagles in LeSean McCoy mit einer echten Perle aufwarten. Er wird als einer der besten und vielseitigsten Ballträger in der NFL gesehen. Der Weggang von Owen Schmitt scheint ein Indikator für weniger Sets zu sein, die einen Fullback beinhalten. Für den Fall der Fälle hat man aber letztes Jahr in Stan Havili einen Mann gedraftet, der diese Rolle durchaus ausfüllen kann.

Die Offensive Line, insbesondere die Left-Tackle-Position, musste eine herben Schlag hinnehmen, als sich einer der besten Left Tackles der NFL, Jason Peters, gleich zweimal die Achillessehne verletzte. Er wird diese Saison nicht zur Verfügung stehen. Zu allem Überfluss tradete man im Vorfeld den wenigstens soliden Tackle Winston Justice nach Arizona. Der Starter auf der Left-Tackle-Position wird Ex-Bill Demetress Bell sein. Der Rest der Offensive Line ist eine eingeschworene Gruppe.

Alle vier anderen Starter, Left Guard Evan Mathis, Center Jason Kelce, Right Guard Danny Watkins - der in seinem zweiten Jahr in der NFL große Fortschritte machen sollte - und Right Tackle Todd Herremans spielen ihr zweites Jahr im System unter dem legendären Offensive Line Coach Howard Mudd. Das Run Blocking war letzte Saison kein Grund zur Sorge, während die Pass Protection noch verbesserungswürdig erschien, allerdings gegen Ende der Saison deutlich besser wurde.

Insgesamt ist die Offense als eingespielte Top-Einheit zu sehen, die, wenn nicht von Verletzungen heimgesucht, durchaus dazu in der Lage sein dürfte, das Team auf ihre Schultern zu nehmen und einige Spiele im Alleingang zu gewinnen.

Defense

Die Defense hat in der letztjährigen Saison definitiv nicht die erwartete Leistung gebracht. Festgemacht wurde dies teils am unerfahrenen und mit physisch relativ schwachen Spielern besetzten Linebacker-Corps. Die größeren Schuldzuweisungen gingen allerdings an Defensive Coordinator Juan Castillo, dessen defensive Kompetenz in Frage gestellt wurde, aufgrund seiner direkten Beförderung vom Offensive Line Coach zum Defensive Coordinator vor der Saison 2011.

Die Defense tritt dieses Jahr leicht verändert an. Mit Defensive Tackle Fletcher Cox wurde in der ersten Runde des Drafts ein gut ins System passender, roher Athlet verpflichtet, der zusammen mit Cullen Jenkins und Derek Landri die Defensive Tackle Snaps teilen wird.

Pro-Bowl-Defensive-End Jason Babin und Kollege Trent Cole gehen im Wide-9-System der Eagles von weit aussen auf Quarterback-Jagd, was in der Laufverteidigung verstärkt Verantwortung auf die Linebacker überträgt. Diese werden in dem aus Houston geholten DeMeco Ryans von einem erfahrenen Mann in der Mitte angeführt.

Sie sind auf den Aussenpositionen allerdings mit den "jungen Wilden" Mychal Kendricks und Jamar Chaney etwas unsicher besetzt. Die beiden sind zwar schnell genug, um den durch das 4-3-Wide-9-System entstehenden Raum abzudecken. Ihre Fähigkeit im freien Feld sichere Tackles zu machen, wird allerdings noch kritisch gesehen.

Die Passverteidigung ist mit Nnamdi Asomugha und Dominique Rodgers-Cromartie zumindest von den Namen her großartig besetzt. Wie gut die beiden aber im Endeffekt spielen werden, wird zu großen Teilen vom Playcalling abhängen. Besonders Asomugha schien letztes Jahr in Zone-Coverage teilweise verloren. Falls ihn die Eagles dieses Jahr mehr in einer Manndeckung einsetzen, wird er seinem Ruf als einer der besten Passverteidiger der NFL vielleicht wieder gerecht werden.

Die Safety-Position hat seit dem Weggang von Altmeister Brian Dawkins sowohl an Glanz als auch an Substanz verloren, Free Safety Nate Allen gilt wohl mehr oder weniger als gesetzt, während O.J. Atogwe, Kurt Coleman und Jaiquawn Jarrett noch um die Strong-Safety-Position kämpfen, die aller Vorraussicht nach aber eine Schwäche der Defensive bleiben wird.

Special Teams

Die Special Teams der Eagles sind solide, nicht großartig. Nach dem Weggang von Veteranen-Kicker David Akers letztes Jahr draftete man in Alex Henery einen Ersatz, der eine durchaus gute erste Saison ablieferte (24 von 27 Field Goals getroffen, größte Distanz 51 Yards).

Um die Position des Punters kämpfen im Moment der letztjährige Starter Chaz Henry und der ehemalige Cowboys-Punter, Veteran Mat McBriar. Meiner Einschätzung nach wird McBriar den Job bekommen. Henry hatte letztes Jahr eine unterdurchschnittliche Saison mit einigen grenzwertigen Situationen.

Als Returner werden im Moment in Brandon Boykin und Damaris Johnson zwei Rookies gelistet, hier wird sich wohl im Laufe der Preseason ein Starter herauskristallisieren. In wichtigen Situationen und Playoff-Partien könnte auch durchaus Wide Receiver DeSean Jackson wieder Punts zurücktragen.

Spielplan

09.09.2012  @  Browns
16.09.2012  vs. Ravens
23.09.2012  @  Cardinals
30.09.2012  vs. Giants
07.10.2012  @  Steelers
14.10.2012  vs. Lions
28.10.2012  vs. Falcons
05.11.2012  @  Saints
11.11.2012  vs. Cowboys
18.11.2012  @  Redskins
26.11.2012  vs. Panthers
02.12.2012  vs. Cowboys
09.12.2012  @  Buccaneers
13.12.2012  vs. Bengals
23.12.2012  vs. Redskins
30.12.2012  @  Giants

Ausblick

Eine Wiederholung der fast peinlichen Bilanz von acht Siegen halte ich dieses Jahr für sehr unwahrscheinlich. Besonders aufgrund der verhältnismäßig schwachen Gegner auf dem diesjährigen Spielplan werden sie diese verbessern können.

Ob es für die Playoffs reichen wird, ist allerdings eine ganz andere Frage. In einer Division mit dem aktuellen Super-Bowl-Champion New York Giants, den personell stark verstärkten Redskins und den immer gefährlichen Cowboys scheinen sie aber zumindest im Rennen um einen Wildcard-Playoff-Platz mitmischen zu können.

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