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Interessanter wird es bei der QB Position... Die können ja jetzt Cutlers Vertrag nach dieser Saison ...
Jared Allen wurde schon ganze Zeit falsch eingesetzt und war deshalb völlig fehl am Platz. Der Trade...
Mal eine vorsichtige Frage... die Bears haben die Saison doch jetzt schon aufgegeben, oder? Erst Jar...
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  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

32 in 32: Chicago Bears

chicagoNach einer Saison zum Vergessen haben die vom Verletzungspech verfolgten Bears diese Offseason einiges umgekrempelt.

Neben Umstrukturierungen in der Führungsebene hat sich auch im Kader einiges getan.

Was verändert wurde und wie die Bears für die kommende Saison aufgestellt sind, beleuchten wir in dieser Ausgabe unserer Serie "32 in 32" auf AFinsider.de.

Rückblick

Football ist kein Kontaktsport, sondern ein Kollisionssport. Dass sich bei einem Kollisionssport über den Verlauf einer Saison ein paar Spieler verletzen, lässt sich leider nicht vermeiden. Wenn aber die "paar Spieler" der Quarterback, ein für 55 Prozent des offensiven Raumgewinns verantwortlicher Tausendsassa-Runninback und der beste Receiver der Mannschaft sind, dann kann man getrost das Wort Sabotage in den Mund nehmen.

Unter diesen Bedinungen gelang den Bears nach einem vielversprechenden 7-3-Start im Endeffekt nur eine ausgeglichene Bilanz von acht Siegen und acht Niederlagen.

Offseason

Kaum ein Team war in der Offseason so aktiv wie die Bären aus der der "Windy City". Die in der Führungsebene alles überschattende Entlassung von General Manager Jerry Angelo, der durch Phil Emery ersetzt wurde, war nur eine von vielen Änderungen. Der umstrittene Offensive Coordinator Mike Martz musste seinen Hut nehmen und Platz für Mike Tice machen, der bis dato die Offensive Line gecoacht hatte.

Quarterbacks Coach Shane Day musste sein Büro für Jeremy Bates räumen, der schon in Denver Jay Cutlers Positionscoach war. Der von einigen Chicagoer Pressestimmen schon als Messias betitelte Emery sorgte ausserdem dafür, dass in Matt Forte, Israel Idonije und Lance Briggs wichtige Leistungsträger und Gesichter des Teams gehalten werden konnten.

Transfers

Zugänge:

  • DE Shea McClellin (Draft, Boise State)
  • WR Alshon Jeffery (Draft, South Carolina)
  • S Brandon Hardin (Draft, Oregon State)
  • FB Evan Rodriguez (Draft, Temple)
  • CB Isaiah Frey (Draft, Nevada)
  • CB Greg McCoy (Draft, TCU)
  • WR Brandon Marshall (Trade, Dolphins)
  • WR Eric Weems (Free Agent, Falcons)
  • RB Lorenzo Booker (FA, Vikings)
  • RB Michael Bush (FA, Raiders)
  • QB Jason Campbell (FA, Raiders)
  • LB Blake Costanzo (FA, 49ers)
  • DT Brian Price (Trade, Buccaneers)

Abgänge:

  • RB Marion Barber (Karriereende)
  • CB Zack Bowman (FA, Vikings)
  • CB Corey Graham FA, Ravens)
  • OT Frank Omiyale (FA, Seahawks)
  • DT Anthony Adams (FA)
  • QB Caleb Haine (FA, Broncos)
  • DT Amobi Okoye (FA, Buccaneers)
  • S Brandon Meriweather (FA, Redskins)

Im Draft überraschten die Bears in der ersten Runde mit der Verpflichtung des Pass-Rushers Shea McClellin, anstatt eines Vertreters einer stärker benötigten Position wie Offensive Line oder Cornerback.

Mit Jason Campbell sicherte man sich per Free Agency einen Quarterback, der für den Fall, dass Cutler sich erneut verletzen sollte, ein Desaster á la 2011 vermeiden soll.

Offense

Die Offense, endlich aus den Fesseln des berüchtigt sturköpfigen Mike Martz befreit, sieht zumindest auf dem Papier so gut aus wie seit Jahren nicht mehr. Ein gesunder Jay Cutler könnte im System des neuen Offensive Coordinators Mike Tice, das ihm vor allem kürzere Drops und besseren Schutz bieten wird, sein altes Denver-Alter-Ego reaktivieren und mit seinem Kanonenarm Defenses terrorisieren.

Eine nicht unwesentliche Rolle spielen hierbei seine Wide Receiver. Allen voran sein ehemaliger Broncos-Teamkamerad Brandon Marshall, einer der besten Receiver der Liga, der in den letzten sechs Spielzeiten jeweils Pässe für mehr als 1.000 Yards fing. Der immer noch verletzte Johnny Knox wird wohl diese Saison das Feld nicht mehr sehen, stattdessen stehen aber mit Earl Bennett, Devin Hester und dem Rookie Alshon Jeffery solide Optionen zur Verfügung.

 

Die Tight-End-Position ist mit Kellen Davis und Matt Spaeth eher unterdurchschnittlich besetzt. Unter Martz waren Tight Ends als Passempfänger so gut wie gar nicht existent, dementsprechend vernachlässigt sieht diese Position auf dem Depth Chart aus. Es finden sich allerdings hybride Fullbacks/H-Backs/Tight Ends wie der Rookie Evan Rodriguez, die aber eher für das Laufspiel prädestiniert scheinen.

 

Die Offseason brachte ausschließlich gute Neuigkeiten auf der Running-Back-Position. Nachdem man zuerst Michael Bush aus dem sonnigen Kalifornien ins kühle Illinois gelockt hatte, konnte man auch in Matt Forte das letztjährige Gesicht der Bears-Offense halten. Mit Lorenzo Booker sicherten sich die Bears ausserdem einen fähigen Backup-Running-Back mit Returner-Fähigkeiten.

Die Offensive Line ist nach wie vor das Sorgenkind der Bears. Zwar kann man erwarten, dass der ehemalige Offensive-Line-Coach Mike Tice durch geschicktes Spielzug-Design die ein oder andere Schwäche kompensieren wird. Allerdings werden auch die Einzelspieler ihre Leistung steigern müssen, um die Saison zu einem Erfolg werden zu lassen. Besonders die Spieler auf der linken Seite, Tackle J'Marcus Webb und Guard Chris Spencer, stellen eher Fragen als Antworten dar. Die rechte Seite scheint mit Guard Lance Louis und Tackle Gabe Carimi gesetzt und Veteran Roberto Garza sorgt zumindest für Kontinuität auf der Center-Position.

Defense

Die Defense, schon seit jeher ein Aushängeschild der Bears, dürfte auch 2012 wieder eine verlässliche Einheit sein. Wenn man allerdings nur die Zahlen betrachtet, lieferte die Defense letztes Jahr nur eine durchschnittliche Leistung (17. in der Kategorie Total Defense). Allerdings besaßen die Bears die fünftbeste Lauf-Defense, während die Pass-Verteidigung utopisch viele Yards zuließ und auf dem 28. Platz landete.

Die Defensive Line wird angeführt von Julius Peppers, einem der destruktivsten Verteidiger der Liga. Er ist sowohl gegen den Lauf als auch gegen den Pass ein dominierender Verteidiger, der viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Davon werden in diesem Jahr am anderen Ende der Vierer-Front Rookie Shea McClellin und der alteingesessene Israel Idonije profitieren. Die Defensive Tackles sind mit Henry Melton und Matt Toeaina besetzt.

Im Linebacking-Corps steht und fällt alles mit Brian Urlacher. Der routinierte Middle Linebacker erlitt eine kleinere Knieverletzung, die es im Moment noch im Unklaren lässt, ob er zum ersten Spiel einsatzfähig sein wird. Aussen wird er unterstützt von den letztjährigen Startern, Lance Briggs und Nick Roach.

Das Sorgenkind der Defense ist mit Sicherheit die Passverteidigung. Allerdings kümmerte man sich in der Offseason anstatt um Cornerbacks oder Safetys um einen dominanteren Pass Rush (McClellin), was ebenfalls einen positiven Effekt auf die Passverteidigung haben dürfte, weil es dem gegnerischen Quarterback weniger Zeit zum Werfen lässt. Die Cornerbacks sind Charles Tillman und Tim Jennings. In der Nickel-Formation ist D.J. Moore der zusätzliche Defensive Back. Auf der Safety-Position ist man mit Chris Conte und Major Wright jung und vielversprechend aufgestellt. 

Special Teams

Die Special Teams der Bears sind eine Bank. Sowohl Kicker Robbie Gould als auch Punter Adam Podlesh sind überdurchschnittliche Spezialisten.

Die wahre Stärke der Chicagoer Special Teams liegt allerdings in den Coverage- und Returneinheiten. Kicks zurücktragen wird der wohl beste Returner aller Zeiten, Devin Hester. Allerdings haben die Bears angekündigt, seine Einsatzzeit als Kick Returner zu dosieren und so wurde mit Eric Weems ein ebenfalls sehr fähiger Returner verpflichtet.

Die Coverage-Teams stehen trotz Abgang von Corey Grahm gut da. In Blake Costanzo sicherte man sich einen absoluten "Teams"-Routinier .

Spielplan

09.09.2012  vs. Colts
13.09.2012  @  Packers
23.09.2012  vs. Rams
01.10.2012  @  Cowboys
07.10.2012  @  Jaguars
22.10.2012  vs. Lions
28.10.2012  vs. Panthers
04.11.2012  @  Titans
11.11.2012   vs. Texans
19.11.2012  @  49ers
25.11.2012  vs. Vikings
02.12.2012  vs. Seahawks
09.12.2012  @  Vikings
16.12.2012  vs. Packers
23.12.2012  @  Cardinals
30.12.2012  @  Lions

Ausblick

Angesichts der positiven Veränderungen in der Offense, der Kontinuität in der Defense und der relativ schwachen Gegner tippe ich für die Bears auf eine Playoff-Teilnahme per Wildcard.

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