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    registriert am 11.01.2018

32 in 32: Detroit Lions

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Nach Jahrzehnten der Bedeutungslosigkeit herrscht seit kurzer Zeit wieder Hoffnung in "Motor City".

Die sieglose Saison 2008 scheint vergessen und die Lions scheinen durch die Playoff-Teilnahme vergangene Saison Blut geleckt zu haben. Allerdings werden sie dieses Jahr als Favorit in viele Spiele gehen müssen und nicht wie letztes Jahr abseits vom Scheinwerferlicht agieren können.

Wie die Detroiter diese Saison aufgestellt sind und ob es in der Saison 2012 vielleicht sogar für mehr als nur die Wildcard-Runde der Playoffs reichen könnte, beleuchten wir in der heutigen Aufgabe unserer Serie "32 in 32" auf AFinsider.de.

Rückblick

Die Saison 2011 startete vielversprechend. Mit fünf Siegen und ohne Niederlage begannen die Lions ihre Saison, verloren dann allerdings fünf der nächsten sieben Spiele. Nur um sich im letzten Viertel der Saison wieder zu fangen und drei von vier Begegnungen für sich zu entscheiden und mit einer Gesamtbilanz von 10-6 in die Wildcard-Runde der Playoffs einzuziehen. In dieser musste man sich allerdings in New Orleans geschlagen geben.

Trotz der erfreulichen Leistungssteigerung gegenüber dem Vorjahr (sechs Siege, keine Playoffs) gab es allerdings auch negative Schlagzeilen. Da wäre zum einen Ndamukong Suh, der eine Sperre über zwei Spiele aussitzen musste. Er hatte auf den am Boden liegenden Packers-Guard Evan Dietrich-Smith eingestampft und hinterher behauptet, es sei keine Absicht gewesen.

Zum anderen sorgte auch Head Coach Jim Schwartz für Schlagzeilen, als er nach dem Spiel gegen die 49ers eine Schubserei mit Jim Harbaugh anstiftete, der nach Schwartz' Meinung den Sieg seiner Mannschaft etwas zu euphorisch gefeiert hatte.

Offseason

Die Offseason der Lions stand unter keinem guten Stern. Rekordverdächtige sieben Mal wurden Lions-Spieler während der spielfreien Zeit verhaftet. Von alkoholisiertem Fahren mit Fahrerflucht über Marihuana bis hin zu Körperverletzung lauteten die Vorwürfe. Neben den offensichtlich ausstehenden juristischen Konsequenzen werden die Schuldigen Mikel Leshoure und Nick Fairley zusätzlich von der Liga mit Strafen belegt werden. Cornerback Aaron Berry, der zweimal in Konflikt mit dem Gesetz kam, und Offensive Tackle Johnny Culbreath wurden sogar aus dem Team geworfen.

Den einzigen Hoffnungsschimmer lieferte die Vertrasverlängerung des All-Pro-Receivers Calvin Johnson. Er verlängerte seinen Vertrag um acht Jahre, was die Lions sich geschätzte 132 Millionen Dollar kosten lassen.

Transfers

Zugänge:

  • OT Riley Reiff (Draft, Iowa)
  • WR Ryan Broyles (Draft, Oklahoma)
  • CB Dwight Bentley (Draft, Louisiana-Lafayette)
  • DE Ronnell Lewis (Draft, Oklahoma)
  • LB Tahir Whitehead (Draft, Temple)
  • CB Chris Greenwood (Draft, Albion)
  • CB Jonte Green (Draft, New Mexico State)
  • LB Travis Lewis (Draft, Oklahoma)
  • QB Kellen Moore (Undrafted Free Agent, Boise State)
  • CB Jacob Lacey (Free Agent, Colts)
  • OT Jonathan Scott (FA, Steelers)

Abgänge:

  • QB Drew Stanton (FA, Jets, Colts)
  • CB Eric Wright (FA, Buccaneers)
  • CB Aaron Berry (entlassen)
  • OT Johnny Culbreath (entlassen)

Insgesamt gab es wenige nennenswerte Transaktionen. Die Lions werden 2012 mit fast demselben Team antreten wie 2011. Man verlor in Cornerback Eric Wright einen Starter und konnte ein paar Problemstellen wie Offensive Line und Defensive Backfield im Draft addressieren.

Offense

Die Detroiter Offense war letztes Jahr eine der besten Einheiten der Liga. Und das ohne ein relevantes Laufspiel zu besitzen (29. Platz, 95,2 Yards pro Spiel). Grund dafür ist vor allen Dingen Quarterback Matthew Stafford, der letztes Jahr zum ersten Mal, seit er 2009 in die Liga kam, alle 16 Spiele für die Lions machte.

Zu was er fähig ist, wenn gesund, zeigte er prompt mit über 5.000 Pass-Yards - nur Tom Brady und Drew Brees erwarfen mehr. Seine Passempfänger sind der fast nicht zu verteidigende Calvin Johnson Jr., der in sein zweites Jahr kommende Titus Young, Veteran Nate Burleson und Rookie Ryan Broyles von der Oklahoma University.

Darüber hinaus ist er mit dem ehemaligen Erstrunden-Pick Brandon Pettigrew mit einem exzellenten Passempfänger-Tight-End ausgestattet. Einen richtigen Fullback gibt es nicht. Für Vorblocker-Tätigkeiten wird des Öfteren der andere Tight End Tony Scheffler herangezogen.

Auf der Running-Back-Position ist auch dieses Jahr kein eindeutiger Favorit für einen Starter-Job zu erkennen. Eher ist zu erwarten, dass sich Mikel Leshoure, Jahvid Best und Kevin Smith - leider alle erwiesenermaßen verletzungsanfällig - die Running-Back-Snaps teilen werden.

Die Offensive Line ist inzwischen eine eingespielte Einheit. Mit einigen Transfers wurde diese Offseason der Line mehr Tiefe verliehen und mit Riley Reiff ein vielversprechender Offensive Tackle für die Zukunft in der ersten Runde gedraftet.

Der altgediente Left Tackle Jeff Backus und Rob Sims sichern die linke Seite der Line, Center Dominic Raiola ist der Anker der Line und die rechte Seite dürfte mit Stephen Peterman und dem Right Tackle Gosder Cherilus, der Berichten zu Folge ein exzellentes Trainingscamp absolviert, gesetzt sein.

Defense

Die Lions Defense lieferte letzte Saison eine eher durchwachsene Leistung ab. Fast unverändert tritt sie dieses Jahr wieder an. Der in Deutschland geborene Defensive Coordinator Gunther Cunningham wird seine Hände voll damit haben, mit einigen NFL-Offenses mithalten zu können.

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Defensive Tackle Ndamukong Suh - Foto von Jeffrey Beall (CC BY-SA)

Die Defensive Line ist das unbestrittene Herzstück der Lions. Wohin man blickt, gute bis großartige Spieler. Die beiden Ends und Pass-Rusher Kyle Vanden Bosch und Cliff Avril können jeder Offensive Line Angst einjagen. In der Mitte rechnet man mit einer Rotation zwischen Nick Fairley, Sammie Hill, Corey Williams und Ndamukong Suh, der in seinem dritten Jahr beweisen muss, dass seine guten Leistungen in der Rookie-Saison vor zwei Jahren kein Zufallsprodukt waren.

Die Starter auf der Linebacker-Position sind allesamt erfahrene, solide Spieler. Stephen Tulloch wird die mittlere Position spielen und auch auf den Außenpositionen ändert sich nichts.

DeAndre Levy und Justin Durant sind gesetzt. Dahinter gibt es eine tiefe Gruppe von guten Backups, die allerdings alle auch in den Special Teams eingesetzt werden können.

Die Passverteidigung war letztes Jahr unterirdisch schlecht und in der Offseason wurde zumindest keine große Transaktion gemacht, um dies zu ändern. Man musste sogar den besten Cornerback Eric Wright in der Free Agency gen Florida ziehen lassen.

Die Safetys sind jung und talentiert. Amari Spievey und Louis Delmas scheinen gesetzt. Allerdings ist nicht klar, ob letzterer für den Start der Saison schon spielfähig sein wird. Er erholt sich gerade noch von einer Knie-Operation. Die Cornerback-Position ist mit Sicherheit die größte Schwäche des Teams. Hier gibt es außer Veteran Chris Houston auf der einen Seite keine etablierten Optionen. Um die andere Cornerback-Position werden wohl Jacob Lacey und Bill Bentley konkurrieren.

Special Teams

Der 42-jährige Jason Hanson hat schon Field Goals in der NFL gekickt, da konnte sein aktueller Konkurrent im Trainingscamp, Derek Dimke, grade einmal "dada" sagen. An diesem Punkt der Preseason gehe ich davon aus, dass der Veteran, der seit 21 Jahren mit unglaublicher Konstanz in Detroit die Field Goals macht, auch 2012 wieder der Kicker sein wird.

Auf der Punter-Position gibt es ebenfalls Konkurrenz. Der letztjährige Starter Ryan Donahue muss seinen Platz im Team gegen seinen letztjährigen Ersatz, Ben Graham, behaupten. Vorteil Graham.

Für das Zurücktragen aller Kicks wird primär wie gehabt Stefan Logan zuständig sein. Allerdings sollen Titus Young und Rookie Ryan Broyles wohl auch ihre Chancen im Return-Game erhalten.

Spielplan

09.09.2012  vs. Rams
16.09.2012  @  49ers
23.09.2012  @  Titans
30.09.2012  vs. Vikings
14.10.2012  @  Eagles
22.10.2012  @  Bears
28.10.2012  vs. Seahawks
04.11.2012  @  Jaguars
11.11.2012  @  Vikings
18.11.2012  vs. Packers
22.11.2012  vs. Texans
02.12.2012  vs. Colts
09.12.2012  @  Packers
16.12.2012  @  Cardinals
22.12.2012  vs. Falcons
30.12.2012  vs. Bears

Ausblick

Das Problem der Lions wird dieses Jahr sein, dass sich die meisten Teams (zumindest auf dem Papier) deutlich verbessert haben, während Detroit sich "nur" nicht verschlechtert hat.

Neben diesem generellen Punkt ist die immer noch fragwürdige Passverteidigung der Hauptgrund dafür, dass ich den Lions diese Saison nur eine 9-7 Bilanz und keine Playoffs zutraue.

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