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32 in 32: New Orleans Saints

neworleansNach einer Saison der Superlative und dem frühen Playoff-Aus kam es für die New Orleans Saints knüppeldick: Infolge des „Bounty-Gates“ wurden mehrere Offizielle, Trainer – darunter Head Coach Sean Payton – und Spieler hart bestraft.

In die Saison 2012 geht das Team zwangsläufig mit einigen Fragezeichen und neuen Gesichtern an der Seitenlinie. Der wichtigste Mann, Quarterback Drew Brees, wurde jedoch gehalten, weshalb nicht alles verloren scheint.

In diesem Artikel fragen wir uns auf AFinsider.de, wie die Saints mit all den Unwägbarkeiten klarkommen werden und ob das große Ziel – Heimspiel im Super Bowl – möglich ist.

Rückblick

Die Saints legten eine großartige Saison hin und standen am Ende bei 13-3 – die zweitbeste Bilanz der NFC. Nur die Packers waren besser. Die 49ers hatten eine identische Bilanz, gewannen jedoch ein Conference-Spiel mehr und sicherten sich dadurch das Freilos in Runde eins der Playoffs.

Das sollte letztlich entscheidend sein, hatten die Saints doch nie zuvor auswärts in den Playoffs gewonnen. Diese Serie hielt an. Man unterlag ausgerechnet in San Francisco und dufte die Heimreise antreten.

Ganz leer waren die Hände am Ende jedoch nicht, denn immerhin schrieb Drew Brees mit seinen 5.476 Yards Geschichte.

Offseason

Was folgte, war „Bounty-Gate“. Ermittlungen hatten ergeben, dass die New Orleans Saints seit 2009 ein teaminternes Bonussystem veranstalteten, das Spieler für Verletzungen von Gegenspielern belohnte. Als Folge daraus hagelte es drastische Sanktionen seitens der NFL.

Head Coach Sean Payton wurde für ein Jahr gesperrt und darf keinen Kontakt zum Team haben. Der bisherige Defensive Coordinator Gregg Williams, der als Organisator des Ganzen gilt, wurde sogar auf unbestimmte Zeit gesperrt. Williams wäre allerdings in dieser Saison für die St. Louis Rams beschäftigt gewesen.

Ferner bekam General Manager Mickey Loomis ein Berufsverbot für die ersten acht Wochen der Saison und Assistant Head Coach Joe Vitt, der das Team in Abwesenheit von Payton führen soll, ist die ersten sechs Wochen gesperrt. Der Vertreter vom Vertreter wird indes Offensive Line Coach Aaron Kromer sein.

Über dies wurden noch einige Spieler bestraft. Der prominenteste Name hier ist Linebacker Jonathan Vilma, der für ein Jahr aus dem Verkehr gezogen wurde.

Positives gab es dann aber auch noch zu berichten: Es gelang nach langem Tauziehen, den Vertrag von Drew Brees langfristig zu verlängern.

Transfers

Zugänge:

  • DT Akiem Hicks (Draft, Regina)
  • WR Nick Toon (Draft, Wisconsin)
  • S Corey White (Draft, Samford)
  • OG Andrew Tiller (Draft, Syracuse)
  • OT Marcel Jones (Draft, Nebraska)
  • OG Ben Grubbs (Free Agent, Ravens)
  • DT Brodrick Bunkley (FA, Broncos)
  • LB Chris Chamberlain (FA, Rams)
  • LB Curtis Lofton (FA, Falcons)
  • LB David Hawthorne (FA, Seahawks)
  • DB Marquis Johnson (FA, Rams)
  • DB Elbert Mack (FA, Buccaneers)
  • TE Daniel Graham (FA, Titans)
  • LB Barrett Ruud (Trade, Titans)
  • WR Greg Camarillo (FA, Vikings)

Abgänge:

  • CB Tracy Porter (FA, Broncos)
  • OG Carl Nicks (FA, Buccaneers)
  • WR Robert Meachem (FA, Chargers)
  • OT Pat McQuistan (FA; Cowboys)
  • DT Aubrayo Franklin (FA, Chargers)
  • LB Jo-Lonn Dunbar (FA, Rams)
  • DT Shaun Rogers (FA, Giants)
  • DB Leigh Torrence (FA, Jaguars)
  • TE John Gilmore (FA)
  • OT Phil Trautwein (entlassen, Chargers)

“Bounty-Gate” hatte auch zur Folge, dass das Team auf seinen Zweitrundenpick verzichten musste. Der Erstrundenpick ging im Vorjahr für Mark Ingram an die Patriots. Die höchsten Picks waren somit Akiem Nicks in der dritten und Nick Toon in der vierten Runde. Beide gehen als Backups in die Saison.

Ansonsten war man hauptsächlich darauf aus, Linebacker zu verpflichten, da hier die größte Lücke herrschte. Der größte Verlust wiederum ist der von Robert Meachem, eine von Brees‘ Lieblingsanspielstationen.

Offense

Das Prunkstück der Saints ist die Offensive. Es wird jedoch interessant sein zu sehen, wie sie ohne Payton aussieht. Der Head Coach übernahm auch immer das Play-Calling. Diese Aufgabe geht nun wohl an Offensive Coordinator Pete Carmichael Jr.

Die Offensive Line wird gebildet von den Tackles Jermon Bushrod (links) und Zach Strief. Die Guards sind Ben Grubbs und Jahri Evans, der Center heißt Brian De La Puente. Die wichtigsten Backups sind die Tackles Charles Brown und Marcel Jones. In der Mitte sind es Eric Olsen, Matt Tennant und Paul Fenaroli.

Drew Brees ist mittlerweile über jeden Zweifel erhaben und zählt zu den drei besten Quarterbacks der NFL. Sein Backup ist Chase Daniel.

Das Backfield der Saints ist vielseitig und vielbeinig. Die meisten Carries dürften Pierre Thomas und Mark Ingram erhalten. Außerdem sollte man Chris Ivory nicht vergessen. Hinzu kommt die Allzweckwaffe Darren Sproles, der gerade als Receiver aus dem Backfield Gold wert ist. Der Fullback-Job geht wohl an Jed Collins.

Wide Receiver Marques Colston hat seinen Vertrag langfristig verlängert und wird noch einige Jahre mit Brees zusammen spielen. Auf der anderen Seite startet Devery Henderson, im Slot bekommt Lance Moore die meisten Snaps. Außerdem darf sich Rookie Nick Toon Hoffnung auf Einsatzzeit machen.

Die vielleicht gefährlichste Passoption der Saints dürfte jedoch Tight End Jimmy Graham sein – dessen Zahlen wurden unter den Tight Ends nur von New Englands Rob Gronkowski übertroffen. Dahinter kämpfen David Thomas, Mike Higgins und Daniel Graham um die Plätze.

Defense

Die Zusammensetzung der Defensive wird spannend. Insbesondere deshalb, weil mit Steve Spagnuolo ein Defensive Coordinator verpflichtet wurde, der nicht annähernd so aggressiv blitzen lässt wie Williams vor ihm.

Druck kommt bei Spagnuolo hauptsächlich von der D-Line. Hier sind vor allem Cameron Jordan und Will Smith als Defensive Ends gefragt. Smith ist allerdings die ersten vier Wochen gesperrt. Daher startet Junior Galette auf dieser Seite. Turk McBride ist der Backup auf der anderen Seite.

In der Mitte starten Brodrick Bunkley und Sedrick Ellis. Ellis geht in seine dritte Saison und man wartet immer noch auf eine gesunde Saison, die dessen Durchbruch zufolge haben soll. Mit Akiem Hicks und Tom Johnson gibt es zudem genügend solide Ersatzleute.

Problematisch wird es dahinter. Von den angepeilten Startern auf den Linebacker-Positionen kann wohl nur Scott Shanle sicher beim Saisonstart mitwirken. Curtis Lofton plagt sich mit dem Sprunggelenk herum, David Hawthorne hat eine Knieverletzung. Backup Lawrence Wilson wurde für Woche eins gesperrt.

Schlimmstenfalls ginge man also mit Jonathan Casillas auf der Weak Side und Kadarron Anderson, Ramon Humber oder Will Herring in der Mitte in die Saison. Jonathan Vilma ist bekanntlich das ganze Jahr gesperrt und könnte aufgrund einer Knieverletzung wohl ohnehin nicht spielen.

Den Cornerbacks geht es nur unwesentlich besser: Beide Starter sind fraglich für den Saisonstart. Jabari Greer hat Leistenprobleme, bei Patrick Robinson ist es die Schulter. Einspringen müssten wohl Elbert Mack und Johnny Patrick. Corey White und Marquis Johnson sind weitere Möglichkeiten.

Fit scheinen dagegen die Safetys Malcolm Jenkins und Roman Harper zu sein. Für den Fall der Fälle hat man noch Isa Abdul-Quddus und Jonathan Amaya in der Hinterhand.

Special Teams

Kicker Garrett Hartley verpasste die letzte Saison mit einer Verletzung. Für ihn sprang Veteran John Kasay ein. Beide kämpfen nun um den Kicker-Job. Ende offen. Punter Thomas Morestead sitzt dagegen sicher im Sattel.

Für jegliche Returns ist Darren Sproles zuständig und der Long Snapper wird Justin Drescher sein.

Spielplan

09.09.2012  vs. Redskins
16.09.2012  @  Panthers
23.09.2012  vs. Chiefs
30.09.2012  @  Packers
07.10.2012  vs. Chargers
21.10.2012  @  Buccaneers
28.10.2012  @  Broncos
05.11.2012  vs. Eagles
11.11.2012  vs. Falcons
18.11.2012  @  Raiders
25.11.2012  vs. 49ers
29.11.2012  @  Falcons
09.12.2012  @  Giants
16.12.2012  vs. Buccaneers
23.12.2012  @  Cowboys
30.12.2012  vs. Panthers

Ausblick

Die Zielsetzung für die New Orleans Saints ist recht eindeutig: Sie wollen im heimischen Superdome zum Super Bowl antreten. Wenn die Preseason irgendein Indikator ist, dann wird ihnen ihre Defense dabei keine große Hilfe sein.

Offensiv sind sie natürlich gerüstet, aber der einzige Weg für die Saints, in den Playoffs erfolgreich zu sein, wäre Home-Field-Advantage. Und das ist auch der Knackpunkt. Selbst wenn man wieder alle Heimspiele gewänne, stehen schwere Auswärtsauftritte in Green Bay, Denver, New York (Giants) und Dallas an. Da werden sie einige Federn lassen und letztlich wieder irgendwo auswärts im Januar die Segel streichen.

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