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32 in 32: Green Bay Packers

greenbayWie toppt man eine Super-Bowl-Saison? Am besten indem man eine perfekte Saison hinterherschiebt. Das wäre den Green Bay Packers 2011 beinahe gelungen. Am Ende fehlte ein Sieg. Doch viel schlimmer war das frühe Aus in den Playoffs.

Offensiv schossen die Packers alles in Grund und Boden, defensiv jedoch stellten sie die schlechteste Verteidigung – in der Geschichte der NFL!

2012 soll ein neuer Anlauf gestartet werden zum nächsten Super-Bowl-Titel. Doch sind Aaron Rodgers und Co. bereit, den letztjährigen Schock vergessen zu machen? Und wie wurden die Probleme in der Defensive behoben? All das klären wir auf AFinsider.de.

Rückblick

15 Siege und nur eine Niederlage. Die Offense um MVP Aaron Rodgers war nicht zu stoppen. Sie hatten auf nahezu alles eine Antwort und bissen sich nur an den Chiefs in Woche 15 die Zähne aus.

Wie gut die Abteilung Attacke der Packers ist, illustrierte nicht zuletzt der 45:41-Shootout am letzten Spieltag gegen Detroit. Nicht etwa Rodgers führte sein Team zum Sieg, nein, es war sein Backup Matt Flynn. Der warf mal kurz sechs Touchdown-Pässe und übertraf damit sogar Packers-Legende Brett Favre.

In den Playoffs dann war jedoch direkt im Divisional Game Schluss. Der Pass Rush der Giants war zu viel für Green Bay und so fand die Saison ein jähes Ende. Unterm Strich sogar mit den meisten Yards, die je ein Team in der Liga zugelassen hatte.

Offseason

Wie immer eigentlich war es ruhig im beschaulichen Green Bay, WI. Die wichtigste Personalie, die nicht die Spieler direkt betraf, war der Wechsel auf der Position des Offensive Coordinators. Für den neuen Head Coach der Miami Dolphins, Joe Philbin, übernimmt fortan Tom Clements. Dieser war zuvor seit 2006 als Quarterbacks Coach des Teams tätig.

Transfers

Zugänge:

  • DE Nick Perry (Draft, USC)
  • DT Jerel Worthy (Draft, Michigan State)
  • CB Casey Hayward (Draft, Vanderbilt)
  • DT Mike Daniels (Draft, Iowa)
  • S Jerron McMillian (Draft, Maine)
  • LB Terrell Manning (Draft, North Carolina State)
  • OT Andrew Datko (Draft, Florida State)
  • QB B.J. Coleman (Draft, Chattanooga)
  • C Jeff Saturday (FA, Colts)
  • DT Daniel Muir (Free Agent, Colts)
  • DE Phillip Merling (FA, Dolphins)
  • RB Cedric Benson (FA, Bengals)

Abgänge:

  • RB Ryan Grant (FA)
  • QB Matt Flynn (FA, Seahawks)
  • DT Howard Green (FA)
  • C Scott Wells (FA, Rams)
  • DB Pat Lee (FA, Raiders)
  • OF Chad Clifton (entlassen)
  • DB Nick Collins (entlassen)
  • DE Jarius Wynn (entlassen)

Mit der schlechtesten Defensivleistung aller Zeiten im Rücken, erschien es fast logisch, dass der Draft hauptsächlich zur Stärkung der Defensive genutzt wurde. In den ersten fünf Runden kamen nur Verteidiger. In der Free Agency sicherte man sich schließlich mit Jeff Saturday und Cedric Benson zwei erfahrene Spieler, die dem Team weiterhelfen können.

Der Abgang vom lange verletzten Ryan Grant wurde mit Benson mehr als kompensiert. Für Scott Wells kam Saturday und Leute wie Nick Collins und Chad Clifton waren letztlich zu teuer.

Offense

Die Offensive Line bekommt einen anderen Look als letztes Jahr. Der erfahrene Center Jeff Saturday bildete bislang eine Einheit mit Peyton Manning. Nun soll er Aaron Rodgers den Ball reichen. Daneben starten weiterhin T.J. Lang und Chris Sitton als Guards.

rodgers
MVP Aaron Rodgers - Foto von avinashkunnath (CC-BY)
Right Tackle bleibt Bryan Bulaga, während Marshall Newhouse nun auch offiziell die Nachfolge von Left Tackle Chad Clifton antritt. Im letzten Jahr fiel letzterer lange aus, so dass Newhouse schon ein wenig Erfahrung mitbringt. Die Alternative ist Derek Sherrod. Innen heißen die Backups Evan Dietrich-Smith, Sampson Genus und Reggie Wells.

Aaron Rodgers spielte die Saison seines Lebens und es gibt keinen Grund, warum er 2012 nicht eine ähnlich starke Spielzeit hinlegen sollte. Sein Stellvertreter ist nun Graham Harrell.

Als Starter im Backfield ist James Starks vorgesehen. Dieser plagt sich jedoch mit einer Zehenverletzung herum und droht für den Saisonstart auszufallen. Damit scheint der Weg frei für Cedric Benson. Fullback ist und bleibt John Kuhn.

Die Dichte an starken Wide Receivern sucht in der Liga ihresgleichen. Die Nummer eins ist Greg Jennings, doch Rodgers verteilt den Ball an denjenigen, der gerade offen sieht. Jordy Nelson war letztes Jahr statistisch der beste Receiver des Teams mit 1.263 Yards und 15 Touchdowns. Hinzu kommt die graue Eminenz in seiner wohl letzten Saison, Donald Driver. Und dann gibt es auch noch James Jones und Randall Cobb. Eine schier unendliche Liste an Topspielern.

Zudem ist auch Tight End Jermichael Finley ein exzellenter Passempfänger. Tom Crabtree hat seine Stärken dagegen eher im Blocken. Für den Fall, dass die Packers doch mal beschließen zu laufen.

Defense

Die Schwachstelle der letztjährigen Packers war die Defensive. Und das lag nicht unbedingt am Personal selbst, sondern vielmehr an der Einstellung. Die gesamte Einheit ist auf Passverteidigung ausgerichtet. Entsprechend der starke Pass Rush und die Tendenz, eher auf Interceptions und weniger auf Tackles zu gehen. Verpasst man jedoch die Interception – oder eine andere Art von Ballverlust – ist man anfällig für viele zugelassene Yards und letztlich auch Punkte. Das war 2011 der Fall und muss sich grundlegend ändern, wenn man richtig erfolgreich sein will.

Personell sieht das so aus: In der Defensive Line starten die Defensive Ends Randy Pickett und C.J. Wilson. In der Mitte wartet der gigantische Nose Tackle B.J. Raji. Hinter ihm wartet Daniel Muir. Außen sind die Backups Phillip Merling und Rookie Jerel Worthy. Hinzu kommt Mike Neal, der aufgrund der Einnahme von illegalen Substanzen für die ersten vier Spiele gesperrt ist.

Der Star unter den Linebackern ist Outside Linebacker Clay Matthews. Seine Spezialität ist der Pass Rush, jedoch brachte er es aufgrund von Verletzungen zuletzt nur auf sechs Sacks. Auf der anderen Seite startet Erstrundenpick Nick Perry.

Innen stehen A.J. Hawk und D.J. Smith bereit. Erik Walden und Brandon Jones sind die Alternativen für außen, während Jamari Lattimore und Rob Francois innen bereit stehen.

In der Secondary wurde umgebaut. Charles Woodson wird nun hauptsächlich als Safety auflaufen und nicht mehr als Cornerback. Neben ihm startet Morgan Burnett. M.D. Jennings und Jerron McMillian sind die Ersatzleute.

Den vakanten Platz von Woodson als Corner übernimmt Jarrett Bush. Auf der anderen Seite spielt Tramon Williams und Sam Shields ist der designierte Nickelback. Hinzu kommen Casey Hayward und Devon House, der allerdings noch Probleme an der Schulter hat.

Special Teams

Mason Crosby ist der Kicker und Tim Masthay der Punter. Keine Änderungen hier. Für alle Returns ist ebenfalls weiterhin Randall Cobb verantwortlich. Und als Long Snapper setzt man auf Brett Goode.

Spielplan

09.09.2012  vs. 49ers
16.09.2012  vs. Bears
24.09.2012  @  Seahawks
30.09.2012  vs. Saints
07.10.2012  @  Colts
14.10.2012  @  Texans
21.10.2012  @  Rams
28.10.2012  vs. Jaguars
04.11.2012  vs. Cardinals
18.11.2012  @  Lions
25.11.2012  @  Giants
02.12.2012  vs. Vikings
09.12.2012  vs. Lions
16.12.2012  @  Bears
23.12.2012  vs. Titans
30.12.2012  @  Vikings

Ausblick

Ob nun mit verbesserter Abwehr oder nicht, sollten auch dieses Jahr wieder locker zwölf bis 13 Siege drin sein. Ob die Bears in der NFC North zu einer echten Gefahr werden, muss sich erst noch zeigen. Aber die Packers sind in jedem Fall gerüstet.

Was die Playoffs angeht, ist die NFC hart umkämpft und viele Teams haben eine Chance, weit zu kommen. Auf dem Papier zählt Green Bay aber in jedem Fall zum engeren Favoritenkreis auf dem Weg nach New Orleans.

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