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  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

Previews 2014: Detroit Lions

Unsere Preview-Serie führt uns heute nach Michigan, wo die Detroit Lions nach durchwachsener Vorsaison das Trainerteam ausgetauscht haben. Unter neuer sportlicher Führung soll jetzt wieder Erfolg einkehren, nachdem in den letzten 14 Jahren nur eine Playoff-Teilnahme zu Buche steht – und das ist auch schon wieder drei Jahre her.

Auf Jim Schwartz folgt Jim Caldwell und der findet ein Team vor, das sich zuletzt auch selbst im Weg stand. Die große Frage vor dieser neuen Spielzeit ist also: Kehren neue Besen auch in Detroit gut?

Bilanz 2013: 7-9 (3. NFC North)

Wichtigste Transfers

Zugange

  • TE Eric Ebron (Draft, North Carolina)
  • LB Kyle Van Noy (Draft, BYU)
  • C Travis Swanson (Draft, Arkansas)
  • CB Nevin Lawson (Draft, Utah State)
  • TE Larry Webster (Draft, Bloomsburg)
  • DT Carsun Reid (Draft, Princeton)
  • WR TJ Jones (Draft, Notre Dame)
  • K Nate Freese (Draft, Boston College)
  • QB Dan Orlovsky (Free Agent, Buccaneers)
  • FB Jed Collins (FA, Saints)
  • WR Golden Tate (FA, Seahawks)
  • DE Darryl Tapp (FA, Redskins)
  • S James Ihedigbo (FA, Ravens)
  • OT Garrett Reynolds (FA, Falcons)

Abgänge

  • CB Chris Houston (entlassen)
  • TE Tony Sheffler (Karriereende)
  • QB Shaun Hill (FA, Rams)
  • WR Nate Burleson (entlassen, Browns)
  • DE Willie Young (FA, Bears)
  • DE Israel Idonije (FA, Giants)
  • S Louis Delmas (entlassen, Dolphins)

Offense

Jim Caldwells Spezialität ist die Offensive. Und als Offensive Coordinator hatte er vor nicht allzu langer Zeit großen Anteil am Super-Bowl-Gewinn der Baltimore Ravens. Seine Umstellung der Offensive Line mitten in der Saison 2012 war für viele einer der Schlüssel zum Erfolg und einer der Gründe für die so fehlerfreie Serie seines damaligen Quarterbacks Joe Flacco.

Weniger Fehler würden auch Matthew Stafford gut zu Gesicht stehen in Detroit. Er hat zwar die Zahl der Turnovers minimiert in der Vorsaison und zudem für über 4.600 Yards gepasst, aber Raum für Verbesserungen gibt es allemal. Die Offensive Line sah allerdings im Vorjahr schon deutlich stabiler aus als noch in den Spielzeiten zuvor.

Angeführt von Left Tackle Riley Reiff sollte diese Gruppe auch in dieser Saison für genügend Protection sorgten. LaAdrian Waddle startet auf der anderen Seite, nachdem er im letzten Jahr noch als Backup fungierte. Der Center ist Dominic Raiola, die Guards heißen Rob Sims und Larry Warford. Dazu kommt Corey Hilliard, der im letzten Jahr häufig als Right Tackle startete und nun den Swing Tackle gibt. Ein weiterer wichtiger Ergänzungsspieler ist Garrett Reynolds, der in der Mitte aushelfen wird. Travis Swanson ist zunächst mal der Backup-Center.

Auch wenn das Passspiel schon sehr gut aussah, war es doch zumeist zu eintönig. Im Zweifel ging der Pass zu „Megatron“, auch wenn der drei Mann gegen sich hatte. Nun ist das kein schlechtes Rezept, zumal Calvin Johnson eben nahezu alles fängt. Aber ein wenig Entlastung wäre eben schon sinnvoll. Das dachten sich auch die Lions, die Stafford neue Spielkameraden besorgten.

Vom Super-Bowl-Champion kommt Golden Tate, der auf der anderen Seite starten wird und mit guten Händen und seiner Dynamik wohl ideal reinpasst in dieses Team. In der Mitte wird künftig Eric Ebron die Nummer eins unter den Tight Ends sein. Er galt in dieser Draft-Klasse als bester Spieler auf seiner Position. Brandon Pettigrew ist ebenfalls ein passabler Tight End und wird ebenso starten. Dann wäre da noch Joesph Fauria, der in der Red Zone äußerst effektiv ist.

Als Alternativen auf den Receiver-Positionen sind besonders Kris Durham und Kevin Ogletree sowie in bestimmten Formationen auch Ryan Broyles zu beachten. Im Backfield setzen sie weiter auf den One-Two-Punch Reggie Bush und Joique Bell, wobei Bush eher im Passspiel zu finden sein wird und bei dritten Versuchen. Bei kurzen Downs und vor der Goal Line bekommt Bell den Ball. Theo Riddick und Mikel Leshoure sind auch noch da, doch bei beiden ist eben die Frage, ob sie längere Zeit gesund bleiben können. Unterstützt werden sie von Fullback Jed Collins.

Von der Ausrichtung her wird auch unter Caldwell eher mit Spread-Formationen gearbeitet werden. Das Laufspiel darf nicht vernachlässigt werden, ist aber nicht unbedingt ein Aspekt, auf den dieser Coach in der Vergangenheit großen Wert gelegt hat.

Defense

Statistisch gesehen waren die Lions 2013 defensiv gar nicht so schlecht. Sie ließen zum Beispiel weniger als 100 Yards pro Spiel auf dem Boden zu. Die Passverteidigung war da eher das Problem. Hier waren es im Schnitt 247 Yards. Insgesamt rangierte die Defense auf dem 16. Platz, also im Mittelmaß.

Gerade im Pass Rush erlebte Detroit ein überschaubares Jahr, was mit schwachen Vorstellungen von Stars wie Ndamukong Suh zusammenhing. Nun hatte dieser aber mal eine etwas ruhigere Offseason und er ist fit. Insofern ist da Steigerungspotential zu erkennen. Überhaupt bleibt die Defensive Line der stärkste Part auf dieser Seite des Spiels.

Neben Suh startet Nick Fairley in der Mitte, was Laufspiel für jeden Gegner schwierig macht. Ziggy Ansah sollte nach seiner Schulterverletzung bis zum Saisonstart fit werden und hatte in seinem Rookie-Jahr immerhin acht Sacks. Da sollte noch mehr gehen. Viel mehr erwartet man von Jason Jones, der nach einem Patellasehnenriss im Vorjahr wieder angreift. Erster Ersatzmann auf außen ist Larry Webster, der Rookie aus Bloomsburg. Devin Taylor und Darryl Tapp sind die weiteren Optionen. In der Mitte heißen die Backups C.J. Mosley und Andre Fluellen.    

Dahinter startet Stephen Tulloch in der Mitte und gilt immer noch als guter Run-Stopper. Und auch DeAndre Levy brachte es im Vorjahr auf über 100 Tackles. Ashlee Palmer auf der Strong Side wird sich gegen Rookie Kyle Van Noy durchsetzen müssen. Die Alternativen heißen Julian Stanford und der Kanadier Cory Greenwood.

In der Secondary übernimmt Darius Slay den Platz von Chris Houston als linker Cornerback. Auf der anderen Seite bleibt Rashean Mathis gesetzt. Bill Bentley und Drayton Florence sind die ersten Kandidaten in Sub-Packages, die gerade gegen Chicago und Green Bay wohl häufig gefragt sein werden.

Auf den Safety-Positionen bleibt Glover Quin als Starter erhalten und wird unterstützt durch James Ihedigbo. Die Backups hier heißen Don Carey und Isa Abdul-Quddus.

Special Teams

Unter den Spezialisten herrscht in diesem Sommer ein reger Konkurrenzkampf. Um den Kicker-Job bewerben sich Siebtrundenpick Nate Freese und Undrafted-Rookie-Free-Agent Giorgio Tavecchio. Punter Sam Martin wiederum muss sich mit dem Herausforderer Drew Butler auseinandersetzen. Don Muhlbach bleibt dafür sicher Long Snapper, während Jeremy Ross die Kicks und Punts zurückträgt.

Spielplan

08.09.14 vs. Giants              
14.09.14 @  Panthers
21.09.14 vs. Packers
28.09.14 @  Jets
05.10.14 vs. Bills
12.10.14 @  Vikings
19.10.14 vs. Saints
26.10.14 @  Falcons
09.11.14 vs. Dolphins
16.11.14 @  Cardinals
23.11.14 @  Patriots
27.11.14 vs. Bears
07.12.14 vs. Buccaneers
14.12.14 vs. Vikings
21.12.14 @  Bears
28.12.14 @  Packers

Prognose

Im Vorjahr wurden einige Spiele verloren, in denen es lange eng war und sich die Lions einfach dumm angestellt hatten. Ob das nun mit qualitativ höherwertigen Offensivspielern und dem neuen Trainerstab anders wird, muss sich freilich erst zeigen. Auch darf weiterhin bezweifelt werden, ob die Secondary gut genug ist, um den Herausforderungen allein schon in der eigenen Division selbstbewusst entgegenzutreten.

Die Lions wirken wie eine Wundertüte. Potentiell könnte für dieses Team von sechs bis elf Siegen alles drin sein. Eine klare Prognose ist daher schwierig, aber die Playoffs werden es vom Gefühl her eher nicht. Dafür stehen da zu viele Fragezeichen.

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