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Previews 2014: St. Louis Rams

Die NFC West ist wohl die spannendste Divison der National Football League. Wer hier besteht, muss wirklich gut sein. Und um dort zu bestehen, braucht es ein gut zusammengestelltes Team. Die St. Louis Rams tun ihr Bestes, um eben dieses Ziel zu erreichen.

Aber reichen die Anstrengungen, die in der Offseason unternommen wurden, um den Top-Teams näherzukommen? Wie sieht das Team 2014 aus, wer kam neu dazu und wird wie eingesetzt? All das versucht AFinsider.de in der heutigen Ausgabe der Preview-Serie 2014 aufzulösen.

Bilanz 2013: 7-9 (4. NFC West)

Wichtigste Transfers

Zugänge

  • OT Greg Robinson (Draft, Auburn)
  • DT Aaron Donald (Draft, Pittsburgh)
  • CB Lamarcus Joyner (Draft, Florida State)
  • RB Tre Mason (Draft, Auburn)
  • S Maurice Alexander (Draft, Utah State)
  • CB E.J. Gaines (Draft, Missouri)
  • QB Garret Gilbert (Draft, SMU)
  • OT Mitchell Van Dyk (Draft, Portland State)
  • S Christian Bryant (Draft, Ohio State)
  • DE Michael Sam (Draft, Missouri)
  • C Demetrius Rhaney (Draft, Tennessee State)
  • QB Shaun Hill (Free Agent, Lions)
  • WR Kenny Britt (FA, Titans)
  • OG Davin Joseph (FA, Buccaneers)

Abgänge

  • OG Harvey Dahl (entlassen)
  • CB Cortland Finnegan (entlassen, Dolphins)
  • LB Will Witherspoon (FA)
  • OG Chris Williams (FA, Bills)
  • QB Brady Quinn (FA)
  • S Matt Giordano (FA)
  • QB Kellen Clemens (FA, Chargers)
  • RB Daryl Richardson (entlassen, Jets)

Offense

Die Offensive der Rams gehörte im letzten Jahr zu den schwächsten der Liga. Insgesamt landete man bei Total Offense auf Rang 27. Das hat mehrere Gründe. Zum einen fiel Quarterback Sam Bradford mit einem Kreuzbandriss neun Spiele aus, zum anderen fehlte es auch einfach an gutem Personal auf den Receiver-Positionen.

Bradford ist zurück und bekommt nun mit Kenny Britt einen Receiver, der das Talent hat, die Nummer eins im Passspiel zu werden. Wenn er seine Persönlichkeit in den Griff bekommt, sollte das auch auf dem Platz zu erkennen sein. Er ist nun in jedem Fall wieder mit dem Mann vereint, der ihn damals 2009 in der ersten Runde des Drafts gezogen hat, nämlich Jeff Fisher. Man könnte sogar argumentieren, dass Britts bisher beste Jahre die zwei unter Fisher in Tennessee waren.

Sollte Britt einschlagen, hätten es Leute wie Brian Quick oder Chris Givens in seinem Schatten sicher leichter. Ein vielleicht noch größerer Faktor für den Erfolg des Teams ist aber Tavon Austin, der im Slot in sein zweites Jahr geht und auch im Backfield anzutreffen sein wird. Ihm muss man nur den Ball geben, damit er für Gefahr sorgt. Im letzten Jahr tat er sich noch etwas schwer und hatte nur wenige Spiele, in denen er wirklich überzeugte. Jetzt sollte Offensive Coordinator Brian Schottenheimer aber eine bessere Idee haben, wie er seinen X-Factor am besten einsetzen kann.

Über die Mitte wird mit Staffords Rückkehr dann sicherlich auch Tight End Jared Cook noch effektiver in Szene gesetzt werden können. Hier ließen die Rams im Vorjahr viel Potential brach liegen. Die Backups sind Lance Kendricks und Justice Cunningham.

Was das Laufspiel angeht, hat sich Zac Stacy zur klaren Nummer eins entwickelt, nachdem er Anfang 2013 noch hinter Daryl Richardson stand, der nun nicht mehr zum Team zählt. Hinter Stacy wird zunächst Benny Cunningham den Backup geben, wobei Tre Mason sich auf lange Sicht mehr Einsatzzeit erarbeiten wird. Auf dem College zählte er zu den Leistungsträgern beim National Champion Auburn Tigers. Als Fullback wird wohl Kadeem Jones fungieren.

Zum Schluss dieses Abschnitts blicken wir auf die Offensive Line, die nach und nach mehr Talent angehäuft hat in den letzten zwei Jahren. Der zweite Pick im Draft, Offensive Tackle Greg Robinson, wird nicht etwa als Tackle agieren, sondern als Guard! Er gesellt sich zu Left Tackle Jake Long, welcher sich von seiner Knieverletzung erholt hat.

Nach gleichem Muster verfahren die Rams auf der Position des Right Guards. Hier startet Roger Saffold, der ebenfalls ein gelernter Tackle ist und diese Position in der Vergangenheit als Starter ausfüllte. Der Tackle neben ihm bleibt Joe Barksdale. Center ist Scott Wells mit Tim Barnes als dessen Backup, der auch auf den Guard-Positionen spielen kann. Hinzu kommt mit Davin Joseph ein letztjähriger Starting Guard aus Tampa Bay. Über zu wenig Talent in dieser Reihe kann sich also niemand beschweren.

Defense

Ein Mangel an Talent ist auch in der Defensive Line nicht zu erkennen. Diese Reihe strotzt nur so vor hochveranlagten Spielern. Angeführt wird die Gruppe von Pass-Rush-Monster Robert Quinn (19 Sacks). Ihm gegenüber steht Chris Long (8 ½ Sacks). Und selbst die Backup-Ends William Hayes und Eugene Sims können sich sehen lassen und würden anderswo durchaus als Starter infrage kommen.

Nicht weniger prominent ist die Mitte besetzt, wo mit Kendall Langford und Michael Brockers ebenfalls zwei Spieler stehen, denen Pass Rush im Blut liegt. Zudem hat das Team an Position 13 im Draft auch noch Aaron Donald gefunden, der für viele als Top-Defensive-Tackle gilt und irgendwie durchgerutscht ist. Auch er wird die Line auf Jahre hinweg verstärken. Daneben wartet Alex Carrington auf seine Chance.

St. Louis ließ ferner die neuntwenigsten Lauf-Yards der NFL zu. Hierfür sind in erster Linie James Laurinaitis (116 Tackles) und Alec Ogletree (117 Tackles) verantwortlich. Laurinaitis spielt die Mike-Position, Ogletree ist als Will gesetzt. Hinzu kommt noch Jo-Lonn Dunbar, der bisher eher unauffällig agierte, was angesichts der omnipräsenten Nebenleute mehr als verständlich erscheint.

Eine kleine Schwäche ist allerdings in dieser Gruppe schon zu erkennen, denn die drei Backups Phillip Steward, Daren Bates und Ray Ray Armstrong sind allesamt unerfahren, stießen erst im Vorjahr zum Team und sahen noch recht wenig bis keine Einsatzzeit.

In der Secondary wurde Cortland Finnegan abgegeben und somit bekommt Trumaine Johnson mehr Einsatzzeit. Der andere Corner ist Janoris Jenkins, der sich in den letzten zwei Spielzeiten gut entwickelt hat. Als Nickel ist Brandon McGee eingeplant, außerdem stehen noch E.J. Gaines zur Verfügung.

Neu im Team ist Rookie Lamarcus Joyner, der wohl die Rolle des Free Safetys übernehmen wird. An seiner Seite startet T.J. McDonald, der auch erst in sein zweites Jahr geht. Rodney McLeod sitzt Joyner dicht im Nacken, während Matt Daniels die Nummer zwei hinter McDonald sein dürfte.

Special Teams

Als Kicker wird Greg Zuerlein, genannt „Legatron“, in seine dritte NFL-Saison gehen. Was den Punter-Job angeht, ist Johnny Hekker der Favorit, muss sich aber im Camp gegen Robby Cowan behaupten. Der Long Snapper bleibt Jake McQuaide. Die Punts returniert Tavon Austin, während sich Benny Cunningham um die Kickoff Returns kümmert.

Spielplan

07.09.14 vs. Vikings
14.09.14 @  Buccaneers
21.09.14 vs. Cowboys
05.10.14 @  Eagles
13.10.14 vs. 49ers
19.10.14 vs. Seahawks
26.10.14 @  Chiefs
02.11.14 @  49ers
09.11.14 @  Cardinals
16.11.14 vs. Broncos
23.11.14 @  Chargers
30.11.14 vs. Raiders
07.12.14 @  Redskins
11.12.14 vs. Cardinals
21.12.14 vs. Giants
28.12.14 @  Seahawks

Prognose

Jeff Fisher ist kontinuierlich dabei, sein Team weiterzuentwickeln, um letzten Endes wieder in die Playoffs zu kommen. Allerdings ist das Timing natürlich denkbar schlecht für die Rams, denn obwohl sie sich weiter verstärkt haben, spielen sie in der wohl derzeit härtesten Division der NFL. Die Seahawks und 49ers wirken auf dem Papier eine Ecke besser und auch die Cardinals sind sehr gut bestückt für eine weitere gute Spielzeit. Hinzu kommt ein Spielplan gegen eine immer harte NFC East.

Eine ausgeglichene, vielleicht sogar positive Bilanz ist für die Rams nicht auszuschließen, aber der Schedule ist hart und besonders die Secondary recht unerfahren. Für die Playoffs bräuchte es daher sehr viel Glück.

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