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Previews 2014: Arizona Cardinals

Nach einigen schwächeren Jahren kehrten die Arizona Cardinals im Jahr 2013 in die Erfolgsspur zurück. Für die Postseason reichte es freilich nicht, aber traurig sein musste niemand in der Wüste nach einem insgesamt ordentlichen Jahr mit zehn Siegen.

2014 gilt es nun, das Gezeigte zu bestätigen und vielleicht sogar den nächsten Schritt in der Entwicklung der jungen Truppe zu gehen. Wie das Team in dieser Spielzeit aufgestellt ist und wie die Chancen auf neuerliche Erfolge stehen, erfahrt ihr in der heutigen Ausgabe der Preview-Serie 2014 auf AFinsider.de.

Bilanz 2013: 10-6 (3. NFC West)

Wichtigste Transfers

Zugänge

  • S Deone Bucannon (Draft, Washington State)
  • TE Troy Niklas (Draft, Notre Dame)
  • DE Kareem Martin (Draft, North Carolina)
  • WR John Brown (Draft, Pittsburg State)
  • QB Logan Thomas (Draft, Virginia Tech)
  • DE Ed Stinson (Draft, Alabama)
  • WR Walter Powell (Draft, Murray State)
  • TE John Carlson (Free Agent, Vikings)
  • RB Jonathan Dwyer (FA, Steelers)
  • C Ted Larsen (FA, Buccaneers)
  • OT Jared Veldheer (FA, Raiders)
  • WR Ted Ginn Jr. (FA, Panthers)
  • CB Antonio Cromartie (FA, Jets)
  • LB Larry Foote (FA, Steelers)
  • LB Desmond Bishop (FA, Vikings)
  • OT Max Starks (FA, Rams)

Abgänge

  • LB Jasper Brinkley (entlassen, Vikings)
  • TE Jake Ballard (Karriereende)
  • CB Javier Arenas (FA, Falcons)
  • OT Eric Winston (FA, Seahawks)
  • WR Andre Roberts (FA, Redskins)
  • RB Rashard Mendenhall (Karriereende)
  • S Yeremiah Bell (FA)
  • LB Karlos Dansby (FA, Browns)
  • CB Antoine Cason (FA, Panthers)
  • OG Daryn Colledge (FA, Dolphins)
  • LB Ernie Sims (entlassen)

Offense

Während das Laufspiel im Vorjahr merklich schwächelte, was hauptsächlich an zahlreichen Verletzungen lag, präsentierte sich das Passspiel um Carson Palmer in guter Verfassung.

In dieser Spielzeit sollte das gute Niveau mindestens gehalten werden, denn auf dem Papier wurde die Bewachung des Quarterbacks deutlich verbessert. Besonders das Debüt vom letztjährigen Erstrundenpick Jonathan Cooper wird von großen Erwartungen begleitet. Der etatmäßige Left Guard verpasste seine Rookie-Saison mit einem Beinbruch im Camp. Er ist zwar noch nicht bei hundert Prozent, was Unmut bei Coach Bruce Arians geweckt hat, doch er sollte der Gruppe Auftrieb geben.

Links neben ihm startet nun Jared Veldheer, der ebenfalls weite Teile der Vorsaison noch in Diensten der Raiders verletzungsbedingt verpasst hatte. Er gilt als solider Left Tackle. In der Mitte ist weiterhin Center Lyle Sendlein gesetzt. Auf der rechten Seite stehen Paul Fanaika als Guard und Tackle Bobby Massie ihren Mann. Max Starks und Nate Potter sind die Alternativen auf den Tackle-Positionen, während innen Ted Larsen und Earl Watford die wichtigsten Ersatzleute sein dürften.

Palmer geht dahinter in sein zweites Jahr in der Wüste und legte eine ordentliche erste Saison hin. Allerdings leistete sich der QB wohl auch aufgrund der mangelnden Protection ein paar Fehler zu viel, was seine 22 Interceptions (24 Touchdowns) beweisen. Sein Ersatzmann ist Drew Stanton, wobei Logan Thomas für die Zukunft ein guter Griff sein könnte.

Was die Receiver angeht, ist natürlich Larry Fitzgerald immer noch die unangefochtene Nummer eins. Er litt zwar darunter, dass sich Defenses hauptsächlich auf ihn konzentrierten, aber dennoch brachte er es auf zehn Touchdowns. Gegenüber startet Michael Floyd, den allerdings noch Leistenprobleme plagen. Der Saisonstart ist aber nicht in Gefahr. Im Slot wird Ted Ginn Jr. spielen, der bislang noch auf keiner seiner drei NFL-Stationen wirklich zu überzeugen wusste als Receiver. Rookie John Brown gilt es Hauptanwärter auf Spielzeit hinter den drei gesetzten Akteuren.

Ein Upgrade erhielt die Offensive auf der Tight-End-Position. John Carlson spielte in limitierter Rolle hinter Kyle Rudolph ordentlich in Minnesota. Er ist eine legitime Option in der Mitte des Feldes. Und durch die Ankunft von Troy Niklas scheint auch ein System mit zwei Tight Ends eine Option zu sein.

Im Backfield ist nun Andre Ellington der Starter. Er überzeugte, wenn er ran durfte, in der Vorsaison. Das war nicht oft der Fall, aber es reichte, um sich für 2014 zu empfehlen. Ellington hat gute Hände und ist damit eine weitere Passoption für Palmer. Stepfan Taylor und Jonathan Dwyer stellen sich hinter ihm an. Gerade Taylor könnte bei entsprechender Spielzeit viele Augen öffnen, nachdem er im Vorjahr kaum ein Faktor war.

Defense

In der 3-4-Defense ist weiterhin End Calais Campbell der Topmann in der Defensive Line. Zuletzt gelangen ihm neun Sacks aus der 3-Technique – die meisten in seiner sechsjährigen Karriere. Seine Nebenleute sind Nose Tackle Dan Williams und End Frostee Rucker.

Schmerzlich vermisst wird dagegen Darnell Dockett, der sich kürzlich das Kreuzband riss und damit die Saison verpassen wird. Er war einer der Hauptgründe für die starke Laufverteidigung der Cardinals. Mit ihm auf dem Feld ließen sie nur 3,4 Yards pro Carry zu, ohne ihn immerhin 4,5!

Folglich heißen die Alternativen vorne Kareem Martin, Ed Stinson und Anthony McCloud. Hinzu kommt im Laufe der Saison auch noch Alameda Ta’amu, der sich ebenfalls noch von einem Kreuzbandriss erholt.

Dahinter musste der Abgang von Karlos Dansby kompensiert werden. Hierzu wurde Larry Foote von den Steelers verpflichtet. Er bringt Erfahrung und Routine in die weitestgehend junge Truppe. Daneben startet notgedrungen Kevin Minter, der sich noch mit muskulären Problemen im Brustbereich herumplagt und in der Preseason wohl gar nicht spielen wird. Als Ergänzung wurde außerdem Lorenzo Alexander von außen nach innen beordert. Das wiederum war eine Reaktion auf die Drogen-Sperre von Daryl Washington, der vermutlich gar nicht spielen darf 2014. Auch deshalb wurde kurzfristig noch Desmond Bishop verpflichtet.

Außen ist immer noch John Abraham der Chef-Pass-Rusher. Er wird hauptsächlich über die Weak-Side attackieren. Auf der anderen Seite steht Matt Shaugnessy parat. Alex Okafor, Sam Acho und Marcus Bernard heißen die weiteren Alternativen.

Der wohl beste Spieler im Team – im vielleicht besten Mannschaftsteil – ist Cornerback Patrick Peterson. Er unterschrieb in der Offseason eine lukrative Vertragsverlängerung und gehört zur Creme de la Creme der Cornerbacks in der NFL. Er ist schnell, beweglich, hat ein gutes Auge und covert wie kaum einer sonst. Und er bekommt mit Antonio Cromartie einen zwar großmäuligen, aber dennoch richtig guten Spielkameraden an die Seite gestellt. Die beiden werden wohl dafür sorgen, dass Pässe hauptsächlich über die Mitte kommen werden.

Und dort wartet neben Rookie Deone Bucannon wohl schon zu Saisonbeginn wieder der „Honey Badger“ Tyrann Mathieu. Dessen Rookie-Saison fand aufgrund einer Knieverletzung ein frühes Ende. Doch er wird wohl rechtzeitig fit und gilt als gefährlicher Ballhawk. Die Alternativen sind Rashad Johnson und Tony Jefferson. Als Nickelback ist Jerraud Powers vorgesehen.

Special Teams

Die Spezialisten bleiben weitestgehend dieselben wie im Vorjahr. Jay Feely ist der Kicker, während Dave Zastudil für die Punts zuständig ist. Mike Leach bleibt als Long Snapper am Start.

Die Returns wird sinnigerweise Ginn übernehmen – das ist die Rolle, die ihn schon damals auf dem College im Diensten der Buckeyes berühmt gemacht hat. Bei Punt Returns könnte allerdings auch Peterson einspringen.

Spielplan

08.09.14 vs. Chargers
14.09.14 @  Giants
21.09.14 vs. 49ers
05.10.14 @  Broncos
12.10.14 vs. Redskins
19.10.14 @  Raiders
26.10.14 vs. Eagles
02.11.14 @  Cowboys
09.11.14 vs. Rams
16.11.14 vs. Lions
23.11.14 @  Seahawks
30.11.14 @  Falcons
07.12.14 vs. Chiefs
11.12.14 @  Rams
21.12.14 vs. Seahawks
28.12.14 @  49ers

Prognose

Wir reden hier über ein Team, das in so ziemlich jeder anderen Division im Vorjahr die Playoffs erreicht hätte. Nur hatten – und haben – die Cardinals eben das Pech, in der derzeit wohl besten Division der Liga zu spielen. Folglich wird es auch in dieser Spielzeit wieder schwer. Unmöglich ist die Wildcard aber nicht. Der Spielplan gibt durchaus einiges her.

Was Probleme bereiten könnte ist die dünn besetzte Mitte der Front Seven in der Defense. Sowohl die D-Line als auch die Linebacker-Gruppe muss herbe Verluste verkraften und könnte daher die bisherige Dominanz gegen den Lauf einbüßen. Gegen Teams wie die Seahawks und 49ers wäre das schwer zu schultern.

Will das Team von Arians in die Playoffs, müssen gerade die Spiele gegen vermeintlich schwächere Teams konsequent gewonnen werden. Arizona kann es sich nicht leisten, Siege zu verschenken. Gelingt es aber, das Vorjahresergebnis von zehn Siegen zu toppen, sind die Playoffs drin.

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