Redskins und Vikings in den Playoffs, Broncos 1, Patriots 2

Hauptkategorie: Spielberichte
Autor AFinsider.de

Zum Auftakt des letzten Spieltags der Regular Season schafften die New York Giants einen Kantersieg gegen die Philadelphia Eagles. Doch das half ihnen auch nicht mehr, denn die Chicago Bears schlugen gleichzeitig die Detroit Lions und blieben damit zunächst im Playoff-Rennen. Die Giants sind damit ausgeschieden.

Die Houston Texans hingegen machten ihre Hausaufgaben nicht, verloren in Indianapolis und eröffnen damit den Broncos und Patriots die Chance, sie in der Setzliste zu überholen.

Die Steelers setzten sich gegen die Browns durch und die Titans gewannen gegen die Jaguars im Grunde ohne Offense.

Bei den späten Spielen am Sonntag sicherten sich die 49ers den NFC-West-Titel mit einem Sieg gegen die Cardinals und gleichzeitig den 2. Platz in der NFC. Seattle bleibt nach dem Sieg gegen St. Louis in dieser Saison zu Hause ungeschlagen. Minnesota besiegte in einem phänomenalen Footballspiel Green Bay und steht in den Playoffs. Adrian Peterson verfehlte den historischen Laufyardsrekord um nur neun Yards.

Denver (1) und New England (2) haben nach souveränen Heimerfolgen spielfrei nächste Woche. San Diego besiegte Oakland in einem bedeutungslosen Spiel.

Im Sunday Night Game sicherten sich die Washington Redskins mit ihrem Sieg über die Dallas Cowboys den ersten Divisionssieg seit über einem Jahrzehnt!

Dallas Cowboys @ Washington Redskins 18:28

Im FedEx Field ging es um den Titel der NFC East und der damit verbundenen Playoff-Teilnahme. Die Gäste begannen äußerst aggressiv und ungeduldig. Das führte dazu, dass Tony Romo im ersten Viertel gleich zwei Interceptions warf. Dazwischen schoss Kai Forbath einen Field-Goal-Versuch aus 27 Yards auf Seiten der Redskins ans Aluminium.

Zu Beginn des zweiten Viertels legten die Cowboys dann ihren wohl besten Drive des Spiels hin. Am Ende davon fand Romo Jason Witten für einen Neun-Yard-Touchdown-Pass zur Führung. Der Snap erfolgte allerdings, nachdem die Play-Clock abgelaufen war, was die Schiedsrichter nicht bemerkt hatten. Die Redskins reagierten prompt mit einem 17-Yard-Touchdown-Lauf von Alfred Morris zum Ausgleich. Mit 7:7 ging es dann auch in die Pause.

Am Ende des dritten Viertels gingen die Hausherren dann in Führung, nachdem Robert Griffin III selbst über zehn Yards den Weg in die Endzone fand. Die Cowboys erzielten daraufhin Anfang des vierten Viertels ein 48-Yard-Field-Goal durch Dan Bailey. Wenig später lief dann Morris erneut in die Endzone, dieses Mal über 32 Yards und erhöhte den Vorsprung der Redskins auf elf Punkte mit zehn Minuten auf der Uhr.

Die Cowboys gaben jedoch nicht auf und nach einem 39-Yard-Punt-Return von Dwayne Harris samt 15-Yard-Strafe gegen Punter Sav Rocca (Facemask), dauerte es nicht lange, bis Romo sein Team wieder ins Spiel brachte. Romo fand Kevin Ogletree für einen Zehn-Yard-TD und danach fing Harris den Pass für die Two-Point-Conversion. Sechs Minuten vor Schluss stand es somit 21:18 für Washington. Es folgte der Stop, die Cowboys bekamen den Ball zurück und Romo warf bei einem Swing-Pass eine Interception zu Rob Jackson mit drei Minuten auf der Uhr.

In der Folgezeit gelang den Cowboys sogar noch ein Stop, doch eine Strafe für Roughing the Passer gab den Redskins ein neues First Down und beendete essentiell das Spiel. Daraufhin gelang Morris noch ein dritter Touchdown. Die Redskins sind damit der Sieger der NFC East. Es ist ihr erster Divisionstitel seit 1999.

Griffin III warf für 100 Yards und lief für 63 (1 TD). Morris lief für 200 Yards (3 TD). Romo warf für 218 Yards (2 TD, 3 INT).

Green Bay Packers @ Minnesota Vikings 34:37

Adrian Peterson verpasste Eric Dickersons Rekord (Laufyards in einer  Saison) nur um neun Yards. Er lief für 199 Yards beim 37:34-Heimsieg der Minnesota Vikings gegen die Green Bay Packers. Damit stehen die Vikings (10-6) in den Playoffs und treffen in der nächsten Woche in den Wildcard Playoffs erneut auf Green Bay (11-5).

Peterson lief für 36 Yards beim letzten Drive und brachte so Rookie Kicker Blair Walsh in Position, um ein 29-Yard-Field-Goal zum Sieg zu verwandeln.

Nach einem 13:0-Rückstand spielte Aaron Rodgers furios. Er brachte 28 seiner 40 Pässe für 365 Yards und vier Touchdowns ohne Interception an. Seine Touchdownpässe fingen Greg Jennings (2), James Jones  und Jordy Nelson. Jennings glänzte mit acht Catches für 120 Yards.

Christian Ponder spielte unerwartet stark. Der Quarterback warf für 234 Yards, (16/28), drei Touchdowns und vermied einen Ballverlust. Die TD-Empfänger hießen Jarius Wright, Adrian Peterson und Michael Jenkins. Adrian Peterson erzielte zwei Touchdowns per Lauf und einen per Catch. Er beendet die Saison mit 2097 Yards.

Die Partie nächste Woche findet in Green Bay statt.

Arizona Cardinals @ San Francisco 49ers 13:27

Michael Crabtree fing Touchdownpässe über 49 und sieben Yards beim 27:13 Heimerfolg der San Francisco 49ers gegen die Arizona Cardinals. Damit haben die 49ers (11-4-1) die NFC West gewonnen.

Colin Kaepernick machte seinen schwachen Start vergessen und warf für 276 Yards, soviel wie noch nie in seiner Karriere. Frank Gore steuerte einen Zwei-Yard-Touchdownlauf und 68 Laufyards bei. Crabtree fing insgesamt acht Pässe für 172 Yards.

Brian Hoyer vervollständigte 19 seiner 34 Pässe für 225 Yards, eine Interception und einen späten Touchdownpass zu Michael Floyd über 37 Yards.  Floyd spielte stark und fing acht Bälle für 166 Yards. Die Cardinals (5-11) verloren zum elften Mal in ihren letzten zwölf Partien.

St. Louis Rams @ Seattle Seahawks 13:20

Seattle bleibt in dieser Saison zu Hause unbesiegt. Die Seahawks gewannen gegen die St. Louis Rams mit 20:13 in einem hartumkämpften Spiel.

Russell Wilson stellte den Rookie-Rekord für die meisten Toucchdownpässe mit 26 von Peyton Manning ein. Sein Ein-Yard-Touchdownlauf 1:39 Minuten vor Spielende verhalf den Seahawks letztendlich zum Erfolg. Wilson vervollständigte 15 seiner 19 Pässe für 250 Yards und einen Touchdownpass zu Michael Robinson über zehn Yards. Marshawn Lynch lief bei 18 Versuchen für 100 Yards.

Die Rams (7-8-1) brachten Wilson sechsmal für Raumverlust zu Boden und führten über den Großteil des Spiels. Sam Bradford brachte 25 seiner 42 Pässe für 252 Yards an und warf einen Touchdownpass über zwei Yards zu Austin Pettis im ersten Viertel.

Seattle (11-5) muss in den Wildcard Playoffs auswärts beim NFC-East-Sieger antreten.

Miami Dolphins @ New England Patriots 0:28

Mit zwei aus ihrer Sicht guten Nachrichten begingen die Patriots ihr letzte Heimspiel der Regular Season: Zum einen hatte Houston verloren und zum anderen bekam man Tight End Rob Gronkowski nach fünf Wochen Pause zurück.

Bei ihrem zweiten Ballbesitz leistete sich Quarterback Ryan Tannehill eine Interception gegen Steve Gregory, der den Ball bis zur 28-Yard-Linie trug. Von dort dauerte es zwei Spielzüge, bis Tom Brady Wes Welker für einen Neun-Yard-Touchdown-Pass fand.

Im zweiten Viertel lief Stevan Ridley zu zwei kurzen Touchdowns und im vierten Spielabschnitt war es soweit: Brady fand Gronkowski für einen 23-Yard-Touchdown. Die Dolphins hatten nichts mehr entgegenzusetzen und somit gewann New England die Partie und beendet die Saison als Nummer zwei der AFC. Nun haben sie in der ersten Runde der Playoffs ein Freilos.

Brady warf für 284 Yards (2 TD), Ridley lief über 74 Yards (2 TD) und Welker kam auf acht Receptions für 94 Yards (1 TD). Bei den Dolphins hatte Tannehill 239 Yards (1 INT).

Kansas City Chiefs @ Denver Broncos 3:38

Mit der Niederlage der Texans im Rücken, ließen die Broncos keine Zweifel aufkommen, dass sie die Gelegenheit beim Schopf greifen und sich Platz eins der AFC sichern wollten. Schon nach fünf Minuten brachte Knowshon Moreno sein Team mit einem Touchdown-Lauf in Führung. Den Chiefs gelang in der ersten Hälfte zu Beginn des zweiten Viertels lediglich ein Field Goal. Danach folgten noch zwei Touchdown-Pässe von Peyton Manning auf Eric Decker zur 21:3-Pausenführung.

Nach dem Break folgte noch ein sehenswerter einhändiger TD-Catch von Demaryius Thomas und ein TD-Lauf von Lance Ball und die Messe war schon Ende des dritten Viertels gelesen. Die Broncos gehen damit als Nummer eins der AFC und somit mit Home-Field-Advantage in die Playoffs.

Manning warf für 304 Yards (3 TD) und Thomas fing sieben Pässe für 122 Yards (1 TD). Die gesamte Offense der Chiefs brachte es lediglich auf 119 Yards.

Oakland Raiders @ San Diego Chargers 21:24

Im wohl letzten Spiel unter Head Coach Norv Turner gingen die Chargers schon mit dem ersten Play des Spiels in Führung. Michael Spurlock legte einen 99-Yard-Kickoff-Return zum Touchdown hin. Später im Viertel erhöhte Nick Novak mit einem Field Goal auf 10:0. Die Raiders kamen dann durch Darrius Heyward-Bey auf die Anzeigetafel. Der Wide Receiver fing den ersten NFL-Touchdown-Pass von Terrelle Pryor, der für den verletzten Carson Palmer sein Startdebüt gab. Die Chargers legten aber noch vor der Pause einen TD-Pass von Philip Rivers auf Antonio Gates nach. Pausenergebnis: 17:7 San Diego.

Nach der Unterbrechung dauerte es ca. zehn Minuten bis Rivers Denario Alexander für einen 34-Yard-TD fand. Mitte des Schlussviertels zeigte Pryor dann seine Mobilität und erzielte von der Drei-Yard-Linie seinen ersten Touchdown. Wenig später warf Pryor dann noch einen Fünf-Yard-TD auf Denarius Moore. Dabei blieb es und die Chargers beendeten ein verlorenes Jahr halbwegs versöhnlich.

Rivers kam auf 151 Yards (13/17, 2 TD). Sein Gegenüber Pryor warf für 150 Yards (2 TD, 1 INT) und lief für 49 Yards (1 TD).

Baltimore Ravens @ Cincinnati Bengals 17:23

Das Spiel war für beide bedeutungslos. Ravens und Bengals hatten die Playoff-Teilnahme und auch den Seed vor dem Spiel sicher. Baltimore empfängt als #4 die Indianapolis Colts. Cincinnati reist als #6 auswärts, der Gegner ist noch offen. Joe Flacco verließ nach nur zwei Serien das Feld und auch Andy Dalton wurde ab dem dritten Viertel geschont.

Zunächst dominierten beide Abwehrreihen. Erst gegen Ende des ersten Viertels gab es die ersten Punkte. Anthony Allen lief aus zwei Yards zum Score. Mit seinem letzten Pass im Spiel fand Andy Dalton Receiver Marvin Jones zum Ausgleich.

Im dritten Abschnitt schoss Bengals´ Kicker Josh Brown Field Goals aus 47 und 32 Yards Entfernung. Im vierten Viertel gab es dann doch noch ein paar Punkte. Zunächst lief Backup Quarterback Tyrod Taylor für die Ravens in die Endzone. Nach einem weiteren Fieldgoal von Brown besorgte die Defense der Bengals den letzten Touchdown im Spiel. Carlos Dunlap fing einen Pass von Tyrod Taylor ab und trug ihn 14 Yards zurück in die Endzone. Die letzten Punkte machten die Ravens, Kicker Justin Tucker traf aus 49 Yards zum 17:23 Endstand.

Ravens Backup Tyrod Taylor komplettiere 15 von 25 Pässen für 149 Yards, einen Lauf-Touchdown und eine Interception. Dalton war bis zur Pause 10/15 für 78 Yards und einen Touchdown. Rookie Linebacker Vontaze Burfict erzielte zehn Tackles.

Houston Texans @ Indianapolis Colts 16:28

Die Colts gewinnen ein weiteres Spiel. Sie werden als #5 aus der AFC in die Playoffs gehen und nach Baltimore reisen. Die Texans könnten sich durch diese Pleite um ihr freies Wochenende in der Wildcard-Runde gebracht haben. Siegen sowohl New England (gegen Miami), als auch Denver (gegen Kansas City) ist man die #3. Ansonsten gehen sie als #2 der AFC in die Playoffs.

Die Colts beendeten Ihre erste Serie mit einem Touchdown. Andrew Luck zu Tight End Coby Fleener zum 7:0. Den Texans gelang durch Shayne Graham ein Field Goal aus 51 Yards. Zu Beginn des zweiten Viertels traf Graham wieder. Im Anschluss erzielte Vick Ballard einen Touchdown. Der Rookie Running Back der Colts überwand ein Yard bis in die Endzone.

Mit der ersten Serie im dritten Viertel gelang Houston der erste Touchdown des Spiels. Arian Foster lief aus 13 Yards in die Endzone. Durch ein weiteres Field Goal von Shayne Graham eroberten die Gäste die Führung. Diese hielt jedoch nicht lange. Der Kick off wurde Deji Karim in die Endzone getragen. Er überwand 101 Yards und die Colts waren wieder vorne. Ein Touchdown-Pass von Andre Luck zu T.Y. Hilton über 70 Yards sorgte schließlich für die Entscheidung.
Andre Luck komplettierte 50% seiner Pässe für 191 Yards und zwei Touchdowns. Receiver T.Y. Hilton erreichte 111 Yards und einen Touchdown. Bei den Texans fing Andre Johnson 12 Pässe für 141Yards. Defensive Ende J.J. Hat den Sack Rekord von Michael Strahan verpasst, er konnte in diesem Spiel keinen weiteren erzielen.

Tampa Bay Buccaneers @ Atlanta Falcons 22:17

Tampa Bay beendet das Jahr mit einem Sieg. Nach zuletzt fünf Pleiten in Serie stehen die Bucs am Ende 7-9. Für Atlanta war die Niederlage kein Beinbruch. Der #1 Seed in der NFC stand schon vor dem Spiel fest.

Das Team aus Florida ging durch ein Field Goal von Kicker Connor Barth in Führung. Atlanta glich später im ersten Abschnitt aus. Mitte des zweiten Viertels fand Quarterback Josh Freeeman Receiver Mike Williams zum Touchdown. Der Falcons Offense gelang auch weiterhin wenig. Wiederum war es Barth, der für Tampa Bay scorte. Die Gäste führten zur Pause 13:3.

Nach einem weiteren Field Goal von Barth profitierte Atlanta von einer Interception von Josh Freeman. Michael Turner überwand die restlichen Yards selbst. Doch Running Back Doug Martin stellte den alten Abstand nur kurze Zeit später wieder her. Er lief über 40 Yards in die Endzone. Mitte des letzten Abschnitts fand Matt Ryan Receiver Harry Douglas zum Touchdown. Mehr sollte den Falcons nicht gelingen.

Tampa Bay´s Running Back Doug Martin lief für 142 Yards und einen Touchdown. Jacquizz Rodgers fing acht Pässe von Matt Ryan für 50 Yards. Buccaneers Linebacker Mason Foster gelangen elf Tackles.

Carolina Panthers @ New Orleans Saints 44:38

In diesem NFC-South Clash ging es nur noch um Prestige, trotzdem bekamen die Zuschauer ein gutes Spiel zu sehen. In der ersten Hälfte punktete Running Back Mike Tolbert für die Panthers, danach antworteten Receiver Marques Colston mit einem Touchdown-Catch und Linebacker Jonathan Vilma mit einem abgefangenen Screenpass Newtons, den er zum Touchdown zurücktrug. Danach tauschten die Teams noch Field Goals und gingen bei Halbzeitstand 13:17 in die Pause.

In der zweiten Hälfte fand zunächst der fast unverteidigbare Tight End Jimmy Graham die Endzone und verschaffte damit den Saints die zwischenzeitliche Führung. DeAngelo Williams sorgte aber zügig  dafür, dass diese wieder zu Carolina überging. Mike Tolbert baute diese mit seinem zweiten und dritten Touchdown des Tages, jeweils über kurze Distanz auf 34:24 aus.

Das Spiel mutierte immer mehr zum Shootout, in der Mitte des vierten Quarters punktete DeAngelo Williams zum zweiten mal für die Saints und auch Saints-Receiver Marques Colston fing seinen zweiten Touchdown-Pass.

Ein Spiel, in dem zwischenzeitlich die Emotionen bei beiden Teams hochkochten, sah im vierten Quarter noch einen Darren Sproles-Touchdown und ein weiteres Field Goal von Panthers-Kicker Graham Gano, bevor es nach einem missglückten Onsidekick der Saints zum Ende kam.

Saints-Quarterback Drew Brees warf für 396 Yards und durchbrach damit in der zweiten Saison in Folge die 5000-Yard-Marke. Die Saints erlaubten den Panthers 530 Yards und sind damit offiziell die schlechteste Defense aller Zeiten. Sie liessen diese Saison 7.042 Yards zu. Alter Rekord: 6,793 (Baltimore Colts, 1981).

Philadelphia Eagles @ New York Giants 7:42

Ein gelungener Onside-Kick zu Beginn des Spiels sollte eines der wenigen Highlights für die Eagles bleiben an diesem Nachmittag. Denn nach dem ersten Punt der Eagles begann ein Touchdown-Feuerwerk, das nicht enden wollte. Für die Giants punktete allein in der ersten Hälfte zwei mal Rookie-Receiver Ruben Randle.

Running Backs Ahmad Bradshaw und David Wilson verbuchten jeweils einen Score und kurz vor der Halbzeit tanzte auch Publikumsliebling Victor Cruz den Salsa. Auf Eagles-Seite fand lediglich Jeremy Maclin einmal die Endzone und so ging es bei Halbzeitstand 7:35 in die Kabine.

In der zweiten Hälfte gingen die Giants vom Gas. Sie punkteten nur noch ein mal durch Touchdown-Pass von Eli Manning auf Fullback Henry Hynoski. Trotzdem gelang es den Eagles nicht mehr, auch nur einen einzigen Punkt aufs Board zu bekommen.

Giants-Quarterback Eli Manning warf zum ersten Mal in seiner Karriere fünf Touchdownpässe im selben Spiel. Er warf keine Interception und vervollständigte 13 seiner 21 Pässe für 208 Yards. Trotz dieses eindrucksvollen Siegs zieht der verteidigende Superbowl-Champion New York Giants nicht in die Playoffs ein. Hierzu hätten die Bears, Vikings und Cowboys verlieren müssen.

New York Jets @ Buffalo Bills 9:28

Während die Jets in der ersten Hälfte nur durch drei Field Goals von Nick Folk punkteten, machten die Buffalo Bills Touchdowns. Zunächst war es Brian Scott, der einen Pass von Jets-Quarterback Mark Sanchez abfangen konnte und zum Touchdown zurücktrug. Später trug der elektrisierende Running Back C.J. Spiller einen kurzen Pass von Quarterback Ryan Fitzpatrick über 66 Yards zum Touchdown.

Die zweite Hälfte gehörte komplett den Buffalo Bills. Während die Jets-Offensive nichts mehr zustande brachte, erhöhte zuerst Ex-Jet Brad Smith aus einer Wilcard Formation die Führung. Spät im vierten Viertel sorgte dann Running Back Tashard Choice für den Endstand von 9:28.

Quarterback Mark Sanchez, der nur aufgrund einer bei Greg McElroy diagnostizierten Gehirnerschütterung spielte hatte mal wieder einen Tag zum Vergessen. Er vervollständigte lediglich 17 seiner 35 Pässe für 205 Yards, warf eine Interception und keinen Touchdown.

Chicago Bears @ Detroit Lions 26:24

Alles andere als brillant, aber am Ende erfolgreich: Die Chicago Bears haben sich zu einem wichtigen Auswärtserfolg in Detroit gequält und bleiben damit zumindest bis zum Spiel der Vikings gegen die Packers im Playoff-Rennen.

Die Lions erzielten mit einem Field Goal von Jason Hanson die ersten Punkte der Partie Mitte des ersten Viertels. Es folgten 20 Punkte der Gäste in Serie. Zunächst warf Jay Cutler einen 60-Yard-Touchdown-Pass auf Earl Bennett und am Ende des zweiten Viertels lief Matt Forte von der Ein-Yard-Linie in die Endzone. Hinzu kamen zwei Field Goals durch Olindo Mare. Dass die Lions da aber noch nicht geschlagen waren, hatten sie einem 25-Yard-TD-Pass von Matthew Stafford auf Kris Durham mit 17 Sekunden auf der Uhr zu verdanken.

Spannend wurde es dann Mitte des dritten Spielabschnitts. Stafford fand Will Heller aus zehn Yards in der Endzone und verkürzte damit auf drei Punkte. Die Bears brachten es danach nur noch auf sechs Zähler durch zwei Field Goals. Sieben Minuten vor Spielende fing Brian Robiskie einen Neun-Yard-TD-Pass zum 26:24 für Chicago. Dabei sollte es bleiben, da die Defense der Bears am Ende standhielt und die Offense wenigstens noch die Zeit herunterspielte.

Cutler warf für 257 Yards (1 TD), Forte lief über 103 Yards (1 TD) und Bennett fing fünf Pässe für 109 Yards (1 TD). Bei den Lions hatte Stafford 272 Yards (3 TD, 1 INT) und Calvin Johnson fing fünf Pässe für 72 Yards. Damit blieb er unter der Marke von 2.000 Yards in der Saison (1.964 – Rekord!) und seine Serie von Spielen mit 100 Yards (8) wurde ebenfalls beendet.

Jacksonville Jaguars @ Tennessee Titans 20:38

Im wohl verrücktesten Spiel des Tages dominierten die Tennessee Titans nach Belieben – obwohl sie offensive kaum etwas taten bzw. tun mussten. Es gelang ihnen zum Start des Spiels ein Touchdown-Lauf durch Chris Johnson. Das war es aber auch. Die Jaguars erzielten zwei Touchdowns in Serie – Chad Henne fand Jordan Shipley für einen Fünf-Yard-TD-Pass und Justin Blackmon über 30 Yards – brachen dann aber auseinander.

Der Wahnsinn begann zwei Minuten vor der Pause: Zach Brown trug eine Interception von Henne über 79 Yards zum Touchdown. 48 Sekunden vor der Halbzeit war es dann Darius Reynaud, der einen 69-Yard-Punt-Return-Touchdown erzielte. Nach der Pause trug eben dieser Reynaud dann noch einen 81-Yard-Punt-Return in die Endzone. Brown legte dann auch noch einen weiteren Pick-6 über 30 Yards hin und die Titans führten 35:14 mit 28 Punkten in Serie ohne einen einzigen Offensivspielzug dazwischen! Bezeichnenderweise gelang den Jaguars am Ende auch noch ein Touchdown nach einem geblockten Punt. Der Rest des Spiels war lockeres Auslaufen bis zum Saisonende.

Jake Locker warf für 152 Yards, Johnson lief für 57 (1 TD) und Reynaud kam insgesamt auf 199 Return-Yards (2 TD). Henne warf für 298 Yards (2 TD, 3 INT) und Mercedes Lewis fing sieben Pässe über 103 Yards.

Cleveland Browns @ Pittsburgh Steelers 10:24

Im Heinz Field ging es um nichts und dementsprechend begann die Partie auch eher gemächlich mit zwei Field Goals im ersten Viertel. Eine Minute vor Ende des Auftakt-Viertels fand Ben Roethlisberger dann aber doch noch Leonard Pope für einen kurzen Touchdown-Pass. Beim 10:3 für die Steelers blieb es auch bis zur Pause.

Nach dem Break legten die Browns mal einen ordentlichen Drive hin und schlossen schließlich mit einem Sieben-Yard-TD-Pass von Thaddeus Young auf Greg Little ab. Für Young war es auch der erste NFL-Start überhaupt. Pittsburgh legte danach einen längeren Drive hin und ging dank eines TD-Passes von Roethlisberger auf Antonio Brown wieder in Führung. Drei Minuten vor Schluss freute sich schließlich noch Rückkehrer Plaxico Burress über einen Zwölf-Yard-Touchdown-Catch.

Roethlisberger warf für 134 Yards (3 TD) und Jonathan Dwyer lief für 52 Yards. Kein Steelers-Spieler fing mehr als zwei Pässe. Bei den Browns kam Young auf 204 Yards (1 TD, 1 INT).

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