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RG3 verletzt - Seahawks schlagen Redskins

NFL-Wild-Card-2011Zum Auftakt der Wildcard-Playoffs rangen die Houston Texans die Cincinnati Bengals in einem zähen Spiel mit wenigen Höhepunkten nieder.

Die Green Bay Packers hatten überhaupt keine Probleme mit den Minnesota Vikings, die ohne ihren Quarterback Christian Ponder im Grunde ohne Chance waren.

Der Sonntag knüpfte nahtlos an die schwachen Partien vom Vortag an: Die Baltimore Ravens spielten sich mit einer Durchschnittsleistung gegen offensiv viel zu harmlose Indianapolis in die nächste Runde.

Im letzten Spiel dex Wochenendes setzten sich die Seattle Seahawks bei den Washington Redskins durch. Allerdings kamen die Gäste erst ins Spiel als sich Redskins-Quarterback Robert Griffin III verletzte und die gesamte Offensive Washingtons kompromittiert wurde.

Houston trifft nächste Woche auf die New England Patriots. Green Bay reist nach San Francisco. Die Ravens fahren nach Denver. Und die Seattle Seahawks fordern die Atlanta Falcons heraus.

Seattle Seahawks @ Washington Redskins 24:14

Anders als die anderen Spiele der Wildcard-Runde, begann die Partie in Landover, MD, stürmisch. Die Redskins gaben von Beginn an den Ton an und gingen mit ihrem ersten Drive in Führung. Nach neun Spielzügen fand Robert Griffin III Evan Royster für einen Vier-Yard-Touchdown-Pass. Im nächsten Redskins-Drive der nächste Touchdown: Griffin III fand dieses Mal Logan Paulsen, ebenfalls aus vier Yards. 14:0 am Ende des ersten Viertels.

Irgendwann danach verletzte sich der Rookie-QB dann aber erneut am Knie, was ihn merklich beeinträchtigte. Mike Shanahan beließ ihn aber im Spiel, obwohl die Offense danach nicht wiederzuerkennen war. Währenddessen fanden auch die Gäste allmählich in die Partie. Die ersten Punkte gelangen im zweiten Spielabschnitt durch ein Field Goal aus 32 Yards von Steven Hauschka. Der Kicker der Seahawks war wenig später ebenfalls angeschlagen.

Im nächsten Drive der Gäste verlor QB Russell Wilson einen Fumble, Marshawn Lynch nahm ihn auf und holte noch 20 Yards Raumgewinn heraus. Am Ende des Drives fand Wilson dann Fullback Michael Robinson für einen Vier-Yard-TD. Die Redskins blieben offensiv schwach und eGriffins tiefer Pass wurde von Earl Thomas abgefangen. Das ermöglichte es Seattle, bis zur Pause noch ein weiteres Field Goal zu treten. Pausenergebnis: 14:13 Redskins.

Die zweite Hälfte begann mit einer starken Angriffsserie der Seahawks, die nicht zu stoppen schienen. Doch an der Ein-Yard-Linie erzwang Barry Cofield mit seinem Helm im Getümmel einen Fumble gegen Lynch, der eine sichere Führung für Seattle zunichtemachte. Das war auch der letzte längere Angriff im Spiel auf beiden Seiten des gesamten dritten Viertels. Danach dominierten die Defensivreihen das Geschehen.

Bis, ja bis die Seahawks wieder so etwas wie einen Rhythmus im vierten Viertel fanden. Wilson wurde wieder ordentlich beschützt und er nutzte diese Zeit aus, um wichtige Pässe zu werfen. Den Schlusspunkt auf einen Drive über 79 Yards setzte dann Lynch, der über 27 Yards in die Endzone marschierte, unterstützt von Wilson, der wie so oft in diesem Spiel als Lead-Blocker fungierte. Es folgte eine Two-Point-Conversion und die Gäste hatten eine 21:14-Führung sieben Minuten vor Spielende.

Noch schlimmer kam es für die Gastgeber wenig später: Zuerst steckte Griffin III einen harten Sack ein und dann knickte er bei einem zu tiefen Snap mit dem verletzten Knie weg, verlor den Ball und die Seahawks übernahmen an der Fünf-Yard-Linie der Redskins. Für „RG3“ war die Partie dann beendet. Die Seahawks schafften daraufhin nur ein Field Goal und ließen die Redskins am Leben.

Kirk Cousins übernahm für Griffin III, war aber nicht mehr in der Lage, einen Unterschied zu machen. Die Defensive der Seahawks stand am Ende zu stabil.

Damit sind die Seahawks das einzige Auswärtsteam, das die Wildcard-Runde überstanden hat. Nächster Stopp: Atlanta.

Russell Wilson warf für 187 Yards (1 TD) und lief für 67. Marshawn Lynch kam auf 131 Yards (1 TD). Robert Griffin III warf für 84 Yards (2 TD, 1 INT) und Alfred Morris lief über 80 Yards. Die Seahawks erzielten als Team 382 Yards, die Redskins nur 199 und nach dem zweiten Touchdown nur noch deren 70. Die Verletzung von Griffin III war so etwas wie der entscheidende Wendepunkt der Partie.

Indianapolis Colts @ Baltimore Ravens 9:24

Im letzten Auftritt von Linebacker-Legende Ray Lewis vor heimischer Kulisse begannen beide Teams eher dezent. Der erste etwas längere Drive der Ravens endete mit einem Fumble von Ray Rice. Die Antwort der Colts darauf: Ein Fumble von Andrew Luck. Keine Punkte im ersten Viertel.

Nach knapp vier Minuten im zweiten Spielabschnitt dann Licht am Ende des Tunnels: Justin Tucker traf aus 23 Yards zur Führung Baltimores. Bis 2:31 Minuten vor der Halbzeit passierte dann erst mal nichts mehr. Doch dann wurde es ein wenig aufregender. Adam Vinatieris 47-Yard-Field-Goal brachte den Ausgleich.

Im Gegenzug traten die Ravens aufs Gaspedal und erzielten mit 55 Sekunden auf der Uhr einen Touchdown. Fullback Vonta Leach vollendete, was Rice mit einer 47-Yard-Reception eingeleitet hatte. Indianapolis spielte danach ebenfalls schnell und stark und kam noch zu einem 52-Yard-Field-Goal von Vinatieri – selbst für ihn ein Playoff-Bestwert. Halbzeitstand: 10:6 Hausherren.

Fünf Minuten nach der Pause fand Joe Flacco Dennis Pitta für einen 20-Yard-Touchdown, während den Colts nach einem Drive bis an die Acht-Yard-Linie erneut nur ein Field Goal blieb. Das war Ende des dritten Viertels. Zu Beginn des Vierten verlor Rice wieder einen Fumble und die Colts kamen einmal mehr in Field-Goal-Reichweite. Doch dieses Mal vergab Vinatieri aus 40 Yards. Im Gegenzug gab es einen längeren Lauf von Bernard Pierce, einen sehenswerten 19-Yard-Touchdown-Catch von Anquan Boldin und die Partie war essentiell entschieden.

Offiziell beendet war das Spiel schließlich nach einer Interception von Luck gegen Cary Williams, der bei einem vierten Versuch vor Reggie Wayne sprang und den Ball wegschnappte. Die Ravens spielen somit am nächsten Samstag im Divisional Game bei den Denver Broncos um ihr zweites AFC Championship Game in Serie.

Flacco warf für 282 Yards (2 TD), Pierce lief für 103 Yards und Boldin kam auf fünf Receptions für 145 Yards (1 TD). Luck hatte 288 Yards (1 INT), Vick Ballard lief über 91 Yards und Wayne hatte neun Catches für 114 Yards.

Minnesota Vikings @ Green Bay Packers 10:24

Schon vor dem Spiel dürfte die Nachricht, dass Quarterback Christian Ponder den Vikings nicht zur Verfügung stehen würde, für Sorgenfalten gesorgt haben. Am Anfang des Spiels machte Backup Joe Webb aber noch eine gute Figur und führte sein Team mit einigen Läufen in die Redzone. Dort ging ihm dann aber der Saft aus und Minnesota kam nur zu einem 33-Yard-Field-Goal zur frühen Führung.

Diese hatte bis zum Ende des ersten Viertels Bestand. Dann gelang DuJuan Harris ein Neun-Yard-Touchdown-Lauf nach einem Drive über sechs Minuten und 82 Yards. Die Vikings sahen fortan kein Land mehr und Webb wirkte teils abenteuerlich schlecht mit deplatzierten Pässen, einer Intentional-Grounding-Strafe und Läufen, die niemanden mehr überraschten.

Die Hausherren machten aber auch nicht so viel aus ihrer Überlegenheit und erzielten drei Minuten vor der Pause ein 20-Yard-Field-Goal. 42 Sekunden vor der Halbzeit machten sie es besser: John Kuhn lief zu einem Drei-Yard-Touchdown – 17:3 Packers. Minnesota gelangen bis hierhin lediglich sechs Pass-Yards.

Die zweite Hälfte eröffneten die Packers mit einem weiteren Touchdown: Aaron Rodgers fand Kuhn für einen Neun-Yard-TD-Pass zur Entscheidung. Ermöglicht wurde dieser durch eine Strafe gegen Minnesota für zwölf Mann auf dem Feld bei einem vierten Versuch. Das ergab einen neuen ersten Versuch und schließlich den Touchdown.

Alles was für die Vikings im dritten Viertel zu Buche stand, waren ein verlorener Fumble von Webb sowie eine Interception. Im vierten Viertel verlor Punt-Returner Marcus Sherels dann sogar noch einen Punt. Daraus machte Green Bay zwar nichts, es passte jedoch ins Bild.

Ganz am Ende gelang Webb sogar noch ein 50-Yard-TD-Pass auf Michael Jenkins zur Ergebniskosmetik. Dennoch gewannen die Packers souverän und spielen somit in der nächsten Runde gegen die San Francisco 49ers.

Aaron Rodgers warf für 274 Yards (1 TD). Joe Webb kam auf 180 Yards (11/30, 1 TD, 1 INT) und Adrian Peterson lief für 99 Yards.

Cincinnati Bengals @ Houston Texans 13:19

Die Texans hatten erst ein Playoff-Spiel in ihrer Franchise-Geschichte gewonnen, während die Bengals noch nie auswärts erfolgreich waren. Und schon früh wurde klar, dass diese Begegnung nicht hochklassig werden würde. Beide Teams begannen sehr zaghaft und so kamen die Texans im ersten Viertel lediglich zu einem 48-Yard-Field-Goal durch Ex-Bengal Shayne Graham.

Zu Beginn des zweiten Viertels schafften es die Texaner bis in die Redzone, mussten sich jedoch mit einem weiteren Field Goal begnügen. Die Bengals sahen offensiv so gut wie kein Land und gaben den Ball zügig wieder zurück. Dann jedoch warf Quarterback Matt Schaub einen wenig durchdachten Pass Richtung Fullback James Casey an die Seitenlinie. Leon Hall sprang dazwischen und trug die Interception über 21 Yards zum Touchdown! Sieben Punkte aus dem Nichts für Cincinnati. Bis zur Pause legten die Texans noch einen weiteren Redzone-Trip hin, der aber auch in einem Field Goal mündete. Pausenstand: 9:7 Texans.

Cincinnati hatte zu diesem Zeitpunkt -6 Pass-Yards als Team (Dalton: 4/10, 3 YDS) und kein einziger Pass ging in Richtung A.J. Green. Das änderte sich nach dem Break zunächst nicht, so dass der nächste Punt anstand. Da die Bengals Punt-Returner Keshawn Martin vor dem Catch umrannten, gab es eine 15-Yard-Strafe und so begann der folgende Drive Houstons an der 43-Yard-Linie der Bengals. Von dort brauchte man lediglich sechs Spielzüge zum Ein-Yard-Touchdown-Lauf von Arian Foster. Wenige Minuten später wurden auch die Bengals mal gefährlich, doch für sie sprang nur ein Field Goal durch Josh Brown heraus.

Nach einer Interception von Andy Dalton fanden sich die Hausherren zügig in der Redzone wieder, doch auch dieses Mal blieb unter dem Strich nur ein Field Goal übrig. Der folgende Drive der Bengals endete dann – Überraschung – auch in einem Field Goal aus 47 Yards. Mit neun Minuten auf der Uhr führte Houston somit 19:13.

Die Bengals bekamen den Ball mit ca. sechs Minuten zu spielen zurück, doch verloren ihn wieder bei einem vierten Versuch, nachdem zuvor Dalton einen ganz offenen Green in der Endzone überwarf. Danach spielte Houston die Zeit herunter und zog in die Divisional Playoffs ein. Dort treffen sie auf die New England Patriots.

Matt Schaub warf für 261 Yards (1 INT) und Owen Daniels fing neun Pässe für 91 Yards. Arian Foster lief für 140 Yards (1 TD) und ist nun der erste Spieler überhaupt, der für mindestens 100 Yards in seinen ersten drei Playoff-Spielen lief. Bei den Bengals hatte Andy Dalton 127 Yards (1 INT) und A.J. Green fing fünf Pässe für 80 Yards. Im Teamvergleich waren die Texans mit 420 Yards deutlich besser als Cincinnati (207 YDS).

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