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Patriots wieder im AFC-Finale, Falcons stoppen Seahawks

nfl playoffs_divisionalDie Baltimore Ravens haben ein Wahnsinnsspiel gegen die Denver Broncos in Colorado nach Verlängerung gewonnen und stehen damit zum zweiten Mal in Folge im AFC Championship Game.

Baltimore hatte im Grunde schon verloren, schaffte jedoch innerhalb der letzten Minute noch den völlig überraschenden Ausgleich und rangen Denver schließlich in der Overtime nieder. Tragischer Held auf Seiten des Heimteams: Peyton Manning mit einer folgenschweren Interception kurz vor Schluss.

Im zweiten Spiel des Samstags zeigten die San Francisco 49ers den Green Bay Packers deutlich die Grenzen auf. Allüberragend dabei Quarterback Colin Kaepernick mit einer historischen Vorstellung.

Der Sonntag begann mit einem total verrückten Spiel in Atlanta. Die Falcons hatten zur Pause eigentlich alles im Griff, fielen dann zwischenzeitlich komplett auseinander und gewannen dann doch noch kurz vor Schluss gegen die Seattle Seahawks. Die Falcons empfangen somit die 49ers im NFC Championship Game.

Zum Abschluss des Wochenendes schlugen die New England Patriots die Houston Texans am Ende überzeugend. Die Patriots verloren dabei aber erneut Rob Gronkowski mit einer Armverletzung.

Houston Texans @ New England Patriots 28:41

Die Houston Texans bekamen zuerst den Ball und begannen mit einem Paukenschlag: Returner Danieal Manning legte einen 94-Yard-Kickoff-Return bis an die Zwölf-Yard-Linie hin. Die Patriots hielten Houston dann aber bei einem Field Goal.

Die Patriots brauchten etwas länger um in Fahrt zu kommen und verloren innerhalb der ersten zwei Drives sowohl Danny Woodhead als auch Rob Gronkowski mit Verletzungen. Den ersten brauchbaren Drive legten die Hausherren dann im dritten Anlauf hin: Mit langen Pässen auf Shane Vereen und Aaron Hernandez brachte Tom Brady die Seinen in Position und dann vollendete Vereen von der Ein-Yard-Linie selbst.

Im zweiten Viertel der nächste ordentliche Angriff New Englands: Dieses Mal war jedoch an der 19-Yard-Linie Schluss. Von dort versenkte Stephen Gostkowski ein Field Goal aus 37 Yards. Mehr Punkte wurden verhindert, nachdem Brandon Lloyd nach einem Incomplete-Pass den Ball Richtung Schiedsrichter warf, der nicht aufpasste und das Ganze als Absicht auslegte. Es folgte eine 15-Yard-Strafe, die den Angriff erschwerte.

Die Patriots-Defense wiederum machte einen guten Job und hielt Houston bei zahlreichen Punts. Die Offense erzielte schließlich im folgenden Drive einen weiteren Touchdown. Brady auf Vereen für acht Yards. Das Big-Play des Angriffs war allerdings ein 47-Yard-Pass auf Wes Welker. Danach wechselte das Momentum abrupt.

Manning returnierte den Kickoff für 35 Yards und wurde erst von Gostkowski per Horse-Collar-Tackle gestoppt, was den Texans 15 Extra-Yards bescherte. Von der 47 benötigten die Gäste lediglich fünf Spielzüge bis zum Touchdown durch Arian Foster. Allerdings überquerte dieser bei seinem Lauf von der Ein-Yard-Linie wohl nicht die Goal-Line, doch auch der Videobeweis half nicht bei der Entscheidung und so zählten die Punkte bei noch 1:30 Minuten auf der Uhr.

Zeit genug also noch für einen Patriots-Drive. Doch die ließen es langsam angehen und mussten sogar punten. Houston bedankte sich und kam so noch zu einem 55-Yard-Field-Goal durch Shayne Graham zur Pause. Halbzeitstand: 17:13 nach starkem Schlussspurt der Texans.

Von diesem Schock erholte man sich auf Seiten der Patriots jedoch recht schnell, denn der erste Drive der zweiten Hälfte brachte gleich den nächsten Touchdown: Stevan Ridley mit einem Lauf von der Acht-Yard-Linie ungebremst in die Endzone!

Nach zwei recht kurzen Serien auf beiden Seiten in der Folgezeit bekamen die Gäste den Ball zurück und hatten zu kämpfen. Zunächst verlor Schaub den Ball ohne gegnerische Einwirkung, eroberte ihn aber zurück und komplettierte danach einen langen dritten Versuch auf Andre Johnson. Dann bewegte man sich recht zügig in des Gegners Hälfte, doch bei einem weiteren dritten Versuch sprang Rob Ninkovich vor einen Pass über die Mitte und schnappte sich an der 31 die Interception. Der erste Turnover des Spiels.

Die Patriots ließen sich anschließend nicht zweimal bitten und Brady orchestrierte unter Mithilfe von zwei starken Läufen von Ridley den wohl vorentscheidenden Touchdown-Drive. Am Ende stand ein Fünf-Yard-Screen-Pass auf Brandon Lloyd zu Touchdown. 31:13 Patriots. Im nächsten Angriffsversuch hatten die Texans zwei vierte Versuche. Der erste wurde halbwegs gemeistert, der zweite dank eines ungenauen tiefen Passes mit Inches zu gehen nicht mehr.

Die Hausherren übernahmen an der 33 der Texans im vierten Viertel. Brady warf direkt tief links in die Ecke auf Vereen und der brachte das Leder sicher runter und in die Endzone für seinen dritten TD des Abends. 38:13 Patriots.

Houston war jedoch noch nicht fertig und raffte sich nochmals auf für einen weiteren langen Kickoff-Return von Manning. Mit diesem Feldvorteil fand Schaub schließlich Devier Posey für einen 25-Yard-Touchdown-Pass zum 38:20 11:35 Minuten vor dem Ende.

Der folgende Drive der Texans dauerte zwar länger, war aber am Ende auch erfolgreich: Schaub fand Foster von der Ein-Yard-Linie bei einem vierten Versuch. Anschließend reduzierte die Two-Point-Conversion den Rückstand auf 38:28. Der Onside Kick danach landete jedoch fünf Minuten vor Ende beim Gegner. Dort blieb er lang genug, bis Gostkowski ein Field Goal 1:18 Minuten vor Ende aus 38 Yards versenkte. 41:28 New England.

Das war genug für die Patriots, die damit wieder im AFC Championship stehen und dort wie im letzten Jahr die Baltimore Ravens empfangen werden.

Tom Brady warf für 344 Yards und drei Touchdowns, hat damit 42 in den Playoffs und ist erst der dritte Spieler überhaupt (Joe Montana: 45, Brett Favre 44), dem mindestens 40 gelangen. Zudem war es Bradys 17. Sieg in der Postseason, was ein neuer Allzeit-Rekord ist (Montana: 16). Wes Welker fing acht Pässe für 131 Yards und Shane Vereen erzielte drei Touchdowns bei 124 Scrimmage-Yards.

Matt Schaub hatte 303 Yards (2 TD, 1 INT), Arian Foster lief für 90 Yards (1 TD, 1 REC TD) und Andre Johnson fing sieben Pässe für 79 Yards.

Seattle Seahawks @ Atlanta Falcons 28:30

Wie schon gegen die Washington Redskins legten die Seahawks auch in Atlanta einen durchwachsenen Start hin. Die Falcons wiederum machten aus ihrer ersten Angriffsserie gleich ein Field Goal aus 39 Yards von Matt Bryant. Im zweitem Angriff der Hausherren erinnerte Quarterback Matt Ryan jedoch alle wieder daran, dass er noch kein Playoff-Spiel gewonnen hatte: Er warf eine Interception auf Bobby Wagner in der gegnerischen Hälfte.

Die Chance für die Seahawks, zurückzuschlagen. Marshawn Lynch spielte jedoch nicht mit und verlor prompt einen Fumble, den die Falcons eroberten. Sichtlich erleichtert machte Ryan danach einen besseren Job und fand schließlich Tony Gonzalez am Ende der Endzone zum Touchdown, was Atlanta eine 10:0-Führung nach einem Viertel bescherte.

Zu Beginn des zweiten Viertels begnügten sich die Falcons nach einem weiteren vielversprechenden Angriff mit einem Field Goal aus 37 Yards. Im Anschluss wurden die Gäste stärker und begannen eine gute Serie mit einem 34-Yard-Pass von Russell Wilson auf Zach Miller. Es ging schließlich bis an die Elf-Yard-Linie, wo ein vierter Versuch anstand. Coach Pete Carroll entschied sich gegen ein einfaches Field Goal und spielte den Versuch aus. Zur Überraschung aller bekam aber nicht etwa Lynch den Ball, sondern Fullback Marcus Robinson, der mit einem Raumverlust von einem Yard gestoppt wurde. Turnover on Downs!

Die Reaktion der Falcons war aggressiv: Ein 33-Yard-Lauf durch Michael Turner gefolgt von einem 47-Yard-Touchdown-Pass von Ryan auf Roddy White, bei dem weder Cornerback Richard Sherman noch Safety Jam Chancellor wirklich im Bilde waren. 20:0 Falcons! Seattle versuchte dann noch einmal alles, um vor der Pause noch zu punkten. Am Ende wurde jedoch Wilson ohne Timeouts mit ca. 20 Sekunden auf der Uhr bei einem dritten Versuch an der Elf zu Boden gebracht und man schaffte es nicht mehr, vor Ablauf der Uhr einen weiteren Spielzug zu starten. Ein Shutout zur Pause für die Hausherren.

Ganz vorbei war die Partie aber noch nicht, wie die Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit unter Beweis stellten. Am Ende eines dominanten 80-Yard-Drives fand Wilson einen weit offenen Golden Tate, der unbeirrt zu einem 29-Yard-Touchdown-Catch vollendete. Ryan und seine Offense hatten darauf eine ganz trockene Antwort und prozessierten in fast acht Minuten und 14 Spielzügen übers Feld für einen Fünf-Yard-Touchdown-Catch von Jason Snelling.

Die Seahawks verkürzten den Rückstand zu Beginn des vierten Viertels erneut auf 13 Punkte mit einem Touchdown-Lauf von Wilson. Nicht mehr als Ergebniskosmetik, zumal die Seahawks weiterhin die Offense der Falcons nicht zu stoppen vermochten – dachte man! Doch Ryan leistete sich mitten in der nächsten Angriffsserie eine komplett unnötige Interception (Earl Thomas) und gab den Gästen damit neues Leben.

Die ergriffen die Chance beim Schopfe und Wilson fand wenig später Miller aus drei Yards in der Endzone. Zuvor hatte Robert Turbin mit einem starken Catch-and-Run über 30 Yards den Tisch gedeckt. Zwischenstand: 27:21 Falcons mit knapp neun Minuten zu spielen. Es folgte der nächste defensive Stopp der Seahawks, doch danach zeigte auch die Falcons-Defense nach langer Zeit wieder Präsenz und hielt Seattle auf. Die eigene Offensive tat allerdings wenig, um die Uhr herunterzuspielen und gab den Ball zügig per Punt mit drei Minuten zu spielen zurück.

Die Zeit reichte den Seahawks für einen letzten Drive, der sie 34 Sekunden vor Ende an die Zwei-Yard-Linie brachte. Von dort rammte Lynch den Ball durch die Mitte in die Endzone zum Touchdown! 28:27 Seahawks! Vorbei! Oder doch nicht? Nein, denn die Falcons erreichten doch tatsächlich nochmal Field-Goal-Reichweite und dann versenkte Matt Bryant seinen Kick aus 49 Yards zum 30:28 mit acht Sekunden auf der Uhr.

Ein zu kurzer Squib Kick später hatten die Seahawks sogar noch einmal die Chance zum Sieg mit einem Hail Mary. Doch Julio Jones fing den Ball in der Endzone und anders als damals gegen die Packers zählte das nicht als Touchdown der Seahawks, sondern als Interception – Game over!

Die Falcons damit im NFC Championship daheim gegen die San Francisco 49ers. Es ist ihr erstes Championship Game seit der Saison 1998, das zweite insgesamt.

Matt Ryan warf für 250 Yards (3 TD, 2 INT), Michael Turner lief für 98 Yards und Roddy White kam auf fünf Receptions über 76 Yards (1 TD). Bei den Seahawks hatte Russell Wilson 385 Yards (2 TD, 1 INT) und lief über 60 Yards (1 TD). Zach Miller fing acht Pässe über 142 Yards (1 TD).

Green Bay Packers @ San Francisco 49ers 31:45

Die Partie im Candlestick Park begann gleich mit einem Paukenschlag: Nach wenigen Minuten im Spiel warf Colin Kaepernick eine Interception in die Arme von Sam Shields, der daraus einen 52-Yard-Touchdown machte. Die frühe Führung für die Gäste. Kaepernick, der seinen ersten Playoff-Start überhaupt absolvierte, blieb danach cool und machte seinen Fehler vier Minuten später wieder gut: Ein 20-Yard-Touchdown-Lauf egalisierte den Spielstand.

Am Ende des Viertels ging Green Bay aber doch wieder in Führung. DuJuan Harris lief über 18 Yards zum Touchdown. Es folgte der große Auftritt von Michael Crabtree im zweiten Viertel. Zunächst ließ aber Packers-Returner Jeremy Ross einen Punt an der eigenen Neun-Yard-Linie fallen.

Drei Spielzüge später fing Crabtree einen stark geworfenen Zwölf-Yard-Touchdown-Pass von Kaepernick. Anschließend versuchte Aaron Rodgers einen tiefen Pass über die Mitte, der genau bei Cornerback Tarell Brown landete. Dieser trug den Ball bis an die 48-Yard-Linie der Packers. Von dort führte Kaepernick sein Team zu einem 20-Yard-TD-Pass auf Crabtree zum 21:14. Das Spiel war gedreht.

Rodgers kam souverän zurück und benötigte für 80 Yards nur sechs Spielzüge. Am Ende fand er James Jones für einen 20-Yard-Touchdown zum 21:21 mit 2:39 Minuten zu spielen. Die Niners arbeiteten sich daraufhin noch einmal in Field-Goal-Reichweite und David Akers versenkte einen 36-Yard-Kick mit dem Pausenpfiff.

Die zweite Hälfte begann gemächlicher und die Packers kamen erst bei ihrem zweiten Angriff Mitte des dritten Viertels durch ein Field Goal von Mason Crosby zum Ausgleich. Doch auch darauf hatten die 49ers eine prompte Antwort: Kaepernick lief einen Quarterback-Keeper bei einem Option-Spielzug und sprintete in Windeseile an Freund und Feind vorbei zu einem 56-Yard-Touchdown nur knapp eine Minute nach dem Packers-Field-Goal.

Danach stoppten die 49ers einen weiteren Angriffsversuch der Packers und marschierten anschließend von der eigenen Sieben-Yard-Linie übers Feld bis zum Zwei-Yard-Touchdown-Lauf von Frank Gore Anfang des Schlussviertels. 38:24 mit einem Viertel zu spielen. Doch diese Zeit nutzte den Packers nicht mehr viel. Sie wurden einmal mehr gestoppt.

San Francisco legte einen weiteren langen Drive von der eigenen Sieben hin und nachdem sich die Packers bei einem vierten Versuch und kurz eine Encroachment-Strafe leisteten, sagte letztlich Anthony Dixon danke und das Spiel war essentiell drei Minuten vor Ende mit drei Touchdowns Vorsprung vorbei. Den Gästen gelang allerdings noch ein Touchdown durch Greg Jennings zur Ergebniskosmetik eine Minute vor Schluss.

Die 49ers stehen damit zum zweiten Mal in Serie im NFC Championship Game und hätten entweder gegen Seattle Heimrecht oder müssten nach Atlanta reisen.

Allüberragend in diesem Spiel war Colin Kaepernick, der sich in die Geschichtsbücher der NFL-Playoffs spielte. Er passte für 263 Yards (2 TD, 1 INT) und lief für 183 Yards (2 TD). Das sind die meisten Lauf-Yards für einen Quarterback in der Geschichte der Playoffs in einem Spiel. Außerdem ist Kaepernick erst der dritte Spieler, dem sowohl zwei Touchdown-Pässe als auch zwei Touchdown-Läufe im selben Playoff-Spiel gelangen. Die anderen waren Otto Graham (zweimal) und Jay Cutler.

Frank Gore lief für 119 Yards (1 TD) und Michael Crabtree fing neun Pässe über ebenfalls 119 Yards (1 TD). Insgesamt erzielten die 49ers 581 Yards, was ein neuer Franchise-Playoff-Rekord ist.

Bei den Packers kam Aaron Rodgers auf 257 Yards (2 TD, 1 INT) und DuJuan Harris lief für 53 Yards (1 TD). Die Packers scheiterten wie schon im letzten Jahr in den Divisional Playoffs.

Baltimore Ravens @ Denver Broncos 38:35 2OT

Der Großteil der bisherigen Playoffspiele begann eher schleppend. Nicht so die Partie in Denver! Nach einem erst erfolglosen Angriff der Gäste kam es zum Punt und Trindon Holliday trug den Return über 90 Yards in die Endzone. Der längste Punt-Return-Touchdown in den Playoffs überhaupt.

Die Ravens waren aber nicht geschockt nach diesem frühen Rückstand und brauchten nur vier Spielzüge, um zurückzuschlagen: Joe Flacco warf eine Bombe über Champ Bailey zu Torrey Smith für einen 59-Yard-Touchdown zum Ausgleich. Wenig später leistete sich dann Peyton Manning eine Interception, die Corey Graham über 39 Yards zum Touchdown returnierte. 21 Punkte auf beiden Seiten in unter zwei Minuten!

Danach fing sich die Broncos-Offense jedoch und Manning fand vier Minuten vor Ende des Viertels Brandon Stokley für einen sehenswerten Fade-Pass rechts in der Endzone über 15 Yards zum erneuten Ausgleich. Der 14:14-Zwischenstand hatte Bestand bis zur Mitte des zweiten Viertels. Bis Knowshon Moreno einen 14-Yard-Touchdown-Pass von Manning an der Seitenlinie fing und sein Team wieder in Front brachte.

Beim nächsten Angriff der Broncos gab es einen vierten Versuch und nach Nachmessen und einer Challenge von Ravens-Coach John Harbaugh bekamen die Broncos einen neuen ersten Versuch. Danach wurden sie aber doch an der 34-Yard-Linie gestoppt und entschieden sich für einen 52-Yard-Kick durch Matt Prater. Der Kicker trat innerhalb der letzten zwei Minuten allerdings in den Boden und der Ball segelte nur bis zur Endzone. Die Chance für Baltimore und sie nutzten sie. Drei Pässe von Flacco später fand der QB erneut Smith, dieses Mal für einen 32-Yerd-TD. 21:21 zur Pause.

Die Ravens kamen mit einem guten Gefühl aus der Kabine, doch dieses verflog recht schnell: Holliday nämlich returnierte den Kickoff über 104 Yards zum Touchdown – ein weiterer NFL-Playoff-Rekord! Baltimore bekam den Ball wieder, verlor ihn aber durch einen schlechten Snap in des Gegners Hälfte.

Danach hielten die Defenses besser und schafften einige Stopps. Der größte Stopp war ein Sack samt Fumble gegen Manning. Die Bilder ließen zwar eher auf einen Incomplete Pass schließen, doch die Schiedsrichter, die den ganzen Tag eher schwach wirkten, korrigierten die Entscheidung trotz Videobeweises nicht. So bekamen die Gäste den Ball an der 46 Denvers. Von dort lief Ray Rice fünf Mal nacheinander mit dem Ball und kam schließlich zum Touchdown von der Ein-Yard-Linie. Das Big Play war ein Lauf über 32 Yards zuvor. Ausgleich!

Im vierten Viertel legte Denver dann einen Drive über zehn Spielzüge und 88 Yards hin, der in einem 17-Yard-Touchdown durch Demaryius Thomas resultierte. Allerdings profitierten die Broncos dabei von einem sehr originellen Holding-Call gegen die Ravens kurz davor.

Die Ravens legten nochmals einen Drive hin, wurden letztlich aber bei einem vierten Versuch nach einem brutalen Fehler von Jacoby Jones, der einen guten Pass fallen ließ, gestoppt. Da waren noch 3:16 Minuten zu spielen.

Die Gastgeber schafften es jedoch nicht, die ganze Uhr herunterzuspielen und so bekamen die Ravens noch knapp eine Minute Zeit. Genug, denn mit 31 Sekunden zu spielen feuerte Flacco – wohl aus Verzweiflung – einen langen, hohen Ball irgendwie Richtung Endzone, zwei Denver-Verteidiger standen staunend in der Nähe von Jacoby Jones, der den Ball fing und in die Endzone lief – 70-Yard-Touchdown-Pass und Ausgleich Baltimore. Eine Wahnsinnssequenz! Danach ging es in die Verlängerung.

Dort ging es rauf und runter, doch keiner wollte dem anderen Luft zum Atmen bislang und so musste der erste Fehler der Verlängerung entscheiden. Und den beging ausgerechnet Peyton Manning! Der Quarterback versuchte sich freizulaufen und warf dann eine Interception genau in die Arme von Graham. Einige Laufspielzüge später fanden sich die Ravens dann zu Beginn der zweiten Verlängerung an der 29-Yard-Linie. Kicker Ryan Tucker lief an, schoss und traf aus 47 Yards. Ball Game! AFC Championship Game für die Ravens.

Es ist die Rückkehr ins Championship Game, nachdem man im letzten Jahr an den Patriots gescheitert war. Am nächsten Sonntag spielt man nun entweder in Foxboro oder Houston.

Joe Flacco hatte 331 Yards (3 TD), Ray Rice lief für 126 Yards und Torrey Smith fing drei Pässe für 98 Yards (2 TD) und ist der erste Ravens-Spieler, der in einem Playoff-Spiel zwei Touchdowns erzielt hat.

Peyton Manning warf für 290 Yards (3 TD, 2 INT) und Ronnie Hillman, der in der zweiten Hälfte den verletzten Moreno ersetzte, lief für 83 Yards. Eric Decker kam auf sechs Receptions über 84 Yards. Trindon Holliday ist im Übrigen der erste Spieler überhaupt, der sowohl einen Punt-Return- als auch einen Kick-Return-Touchdown im selben Spiel schaffte.

Für Manning war es die zwölfte Playoff-Teilnahme und das achte Mal, dass er bereits im ersten Spiel ausschied (9-11-Bilanz). Es ist zudem seine vierte Niederlage im vierten Playoffspiel mit Temperaturen unter 0 Grad Celsius.

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