Sanchez mit Licht und Schatten, Tebow gibt NE-Debüt

Hauptkategorie: Spielberichte
Autor AFinsider.de

Woche eins der Preseason sah einen fulminanten Start des amtierenden Super-Bowl-Gewinners. Die Bengals setzten sich in Atlanta durch und Cleveland zeigte gute Frühform beim Sieg über St. Louis.

Einen dramatischen Sieg errungen die Washington Redskins in Tennessee, die den Erfolg einem Football-Rückkehrer zu verdachten hatten.

Am Freitag sahen wir dann die ersten Runden den Quarterback-Battles bei den New York Jets und Philadelphia Eagles. Bei den Jets war Mark Sanchez besser als Geno Smith, die beiden Eagles scheinen dagegen gleichauf. Bei den Patriots bekam Tim Tebow mehr Einsatzzeit als geplant war.

Buffalo Bills @ Indianapolis Colts 44:20

Ohne den angeschlagenen Kevin Kolb kam Rookie-Quarterback E.J. Manuel zu seinem ersten Start für die Bills und präsentierte sich ordentlich (16/21, 107 YDS). Er spielte die gesamte erste Hälfte und krönte seinen Auftritt mit einem Touchdown-Pass über die Mitte zu Dorin Dickerson kurz vor der Pause.

Bei den Colts spielte Andrew Luck nur sporadisch und führte sein Team zu einem Field Goal. Für das Highlight im ersten Viertel sorgte Backup Matthew Hasselbeck mit seinem 45-Yard-TD-Pass auf T.Y. Hilton.

New York Giants @ Pittsburgh Steelers 18:13

Die New York Giants begannen die Preseason mit einem ordentlichen Auftritt in Pittsburgh. Die ersten Punkte durch ein Field Goal gelangen infolge eines geblockten Punts vor der gegnerischen Endzone. Am Ende des ersten Viertels fand dann auch noch Eli Manning einen offenen Victor Cruz für einen 57-Yard-Touchdown-Pass.

In der Offense der Steelers steckt hingegen noch viel Sand im Getriebe. So ließ man im dritten Spielabschnitt nach einem Fumble von Rookie-Quarterback Landry Jones einen Safety zu. Den einzigen Touchdown Pittsburghs besorgte wiederum die Defense, die den Ball nach verunglücktem Snap über den Kopf von QB Ryan Nassib in der Endzone eroberte.

New York Jets @ Detroit Lions 17:26

In Detroit waren alle Augen auf das Quarterback-Duell der Jets gerichtet. Den Start bekam Mark Sanchez, der gleich stilecht Lions-Rookie Ziggy Ansah für einen Pick-Six über 14 Yards fand. Doch Sanchez stabilisierte sich danach und vollendete nicht viel später einen Angriff mit einem 26-Yard-Touchdown-Pass auf Jeff Cumberland.

Geno Smith durfte im zweiten Viertel ran, komplettierte sechs seiner sieben Pässe, verletzte sich dann jedoch bei einem Scramble am Knöchel und musste raus. Bei den Lions zeigte Matthew Stafford ein wie üblich starkes Zusammenspiel mit Calvin Johnson – drei Pässe für 58 Yards. Dies waren aber auch seine einzigen Completions. Der Rest des Spiels war Sache der Backups.

Miami Dolphins @ Jacksonville Jaguars 27:3

Das Zusammenspiel zwischen Ryan Tannehill und Tight End Dustin Keller funktioniert schon ziemlich gut. Beide spielten nur sporadisch, waren jedoch maßgeblich für den ersten Touchdown des Spiels verantwortlich. Am Ende des 80-Yard-Drives stand ein 22-Yard-TD-Catch von Keller. Star-Receiver Mike Wallace blieb hingegen ohne Catch.

Bei den Jaguars lief offensiv nicht viel zusammen. Blaine Gabbert war der Starter, brachte jedoch nur fünf seiner zehn Pässe an den Mann (19 YDS, 1 INT). Maurice Jones-Drew spielte nicht.

New England Patriots @ Philadelphia Eagles 31:22

Auch in Philadelphia standen Quarterbacks im Vordergrund. Bei den Eagles herrscht ein offener Zweikampf zwischen Michael Vick und Nick Foles. Beide spielten zu Beginn und beide glänzten mit sauberen und schnellen Drives, die zu Touchdowns führten. Vick warf am Ende einen 47-Yard-Touchdown-Pass auf DeSean Jackson, Foles‘ Drive wurde von Bryce Brown mit einem TD-Lauf vollendet.

Bei den Gästen spielte Tom Brady zwei Serien. In der ersten warf er keinen Pass, weil das Laufspiel alles selbst übernahm: Stevan Ridley eröffnete mit einem 62-Yard-Lauf und vollendete schließlich mit einem Ein-Yard-Touchdown-Lauf. In der zweiten Serie war Brady nahezu perfekt (7/8) und fand am Ende Shane Vereen für einen 13-Yard-TD. Danach kam Ryan Mallett ins Spiel, musste jedoch im zweiten Viertel mit einer Knöchelverletzung raus.

Tim Tebow übernahm und spielte wie immer: Seine vier kurzen Pässen kamen an, alle längeren gingen daneben. Ansonsten lief er selbst. Der Topmann des Tages war hingegen Running Back LaGarrette Blount mit 101 Yards und zwei Touchdowns.

Im relevanten Teil des Spiels führten die Buccaneers nach einer Interception von Joe Flacco mit 3:0 in Folge eines Field Goals. Danach durften die Backups ran und stellten den bisherigen Verlauf auf den Kopf. Bernard Pierce erzielte mit einem 20-Yard-Touchdown-Lauf die ersten Ravens-Punkte. Kurz vor der Pause gelang Baltimore sogar noch ein Touchdown, nachdem man einen Punt geblockt und den Ball anschließend in der Endzone erobert hatte.

Bei den Ravens überzeugte Tyrod Taylor mit 154 Yards und zwei Touchdown-Pässen. Für die „Bucs“ warf Mike Glennon für 169 Yards und leistete sich eine Interception.

Cincinnati Bengals @ Atlanta Falcons 34:10

Beide Starting Quarterbacks spielten jeweils nur eine Serie, wobei Matt Ryan den besseren Auftritt hatte und sein Team zu einem Field Goal führte. Nachdem die Starter die Bank aufgesucht hatten, übernahmen die Bengals im zweiten Viertel das Kommando. Besonders überzeugend präsentierte sich Quarterback Josh Johnson, der für 100 Yards (9/16, 1 TD) warf und zusätzlich noch für 64 Yards lief.

Die Feel-Good-Story des Spiels war dabei das Profi-Debüt von Linebacker Brian Banks für die Falcons. Der Mann, der jahrelang unschuldig im Gefängnis saß, spielte nur kurz, ihm gelang jedoch ein solider Tackle.

St. Louis Rams @ Cleveland Browns 19:27

Guter Auftakt für die Browns. Sie beherrschten von Beginn an die Partie und führten zu Beginn des zweiten Viertels bereits mit 17:0. Highlight dabei war ein sehenswerter 91-Yard-Punt-Return-Touchdown von Travis Benjamin. Bei den Rams spielte Quarterback Sam Bradford bis ins zweite Viertel und zeigte sich dabei effektiv mit 102 Yards (5/8) und einem Touchdown.

Eine Hiobsbotschaft gab es jedoch auch für St. Louis, denn Right Tackle Roger Saffoldt musste schon früh im Spiel mit einer Schulterverletzung raus. Eine Diagnose steht noch aus.

Washington Redskins @ Tennessee Titans 22:21

Ohne Robert Griffin III gelang den Redskins ein dramatischer Sieg kurz vor Schluss in „RGIII“-Manier. Pat White, der sein Glück in den letzten drei Jahren im Baseball versuchte, kehrte furios zum Football zurück: Mit Scrambles und ordentlichen Pässen führte der QB sein Team in die Red Zone und übernahm den Rest selbst mit einem Neun-Yard-Touchdown-Lauf und einem anschließenden Pass zur Two-Point-Conversion.

Bei den Titans bekam Chris Johnson nur zweimal den Ball – das zweite Mal reichte für einen 58-Yard-Touchdown! Sein Backup Shonn Greene legte kurz darauf noch einen 19-Yard-TD-Lauf drauf.

Denver Broncos @ San Francisco 49ers 10:6

Wenige Highlights im Candlestick Park. Die Defenses hatten in der gesamten Partie die Oberhand. Folglich war es auch die Defense, die den einzigen Touchdown fabrizierte: Shaun Phillips eroberte einen Fumble und trug ihn über neun Yards in die Endzone der Gastgeber.

Peyton Manning spielte nur eine Serie (2/4, 13 YDS), Colin Kaepernick (4/4, 38 YDS) ebenfalls.

Seattle Seahawks @ San Diego Chargers 31:10

Der zweite Anzug der Seahawks passt schon recht gut, der der Chargers eher wengier. Brady Quinn führte die Gäste im zweiten Viertel zu einem Touchdown durch Jermaine Kearse. Nummer-drei-Quarterback Tavaris Jackson machte es noch besser im Schlussviertel und kam auf zwei Touchdown-Pässe und 128 Yards. Zudem überzeugte Running Back Christine Michael mit 89 Yards.

Chicago Bears @ Carolina Panthers 17:24

Arizona Cardinals @ Green Bay Packers 17:0

Houston Texans @ Minnesota Vikings 27:13

Kansas City Chiefs @ New Orleans Saints 13:17

Dallas Cowboys @ Oakland Raiders 17:19

Baltimore Ravens @ Tampa Bay Buccaneers 44:16

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