Smith schwach bei Debüt, Sanchez verletzt

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Autor AFinsider.de

Woche drei der Preseason beginnt überraschend: Die Detroit Lions gelingt ein Prestigeerfolg gegen ein schlampiges Team der New England Patriots. Reggie Bush ließ dabei aufblitzen, warum man ihn geholt hat.

Zudem zeigt sich die Defense der Carolina Panthers bei den Baltimore Ravens in starker Frühfrom.

Am Freitag gab Vince Young sein Debüt für Grün und Gold, sah dabei aus wie immer. Ex-Packer Matt Flynn erwischte dagegen einen gebrauchten Tag für Oakland, während Backup Terrelle Pryor an seine Buckeyes-Zeit erinnerte.

Samstag war Großkampftag und brachte für die Jets neue Probleme im QB-Kampf mit sich. Bei den Bills geht man auf selbiger Position mittlerweile auf dem Zahnfleisch.

New Orleans Saints @ Houston Texans 31:23

In beiden Teams nutzten ein paar Spieler die Chance zur Eigenwerbung: Bei den siegreichen Saints überzeugte besonders Backup-Quarterback Luke McCown (10/14, 118 YDS) dank zweier Touchdowns sowie Receiver Kenny Stills, der zwei sehenswerte Receptions verbuchte (54 YDS, 1 TD).

Bei den Texans sind Matt Schaub (15/26, 213 YDS) und Andre Johnson (7 REC, 131 YDS) bereit für den Start. Auch Backup-Running-Back Ben Tate machte in Abwesenheit von Arian Foster mit 74 Yards (1 TD) auf sich aufmerksam.

Minnesota Vikings @ San Francisco 49ers 14:34

Colin Kaepernick spielte länger als zuletzt und fand dank Quinton Patton auch einmal die Endzone. Danach durfte Colt McCoy ran und präsentierte sich angesichts der anhaltenden Trade-Gerüchte in ordentlicher Verfassung (11/15, 108 YDS, 1 INT).

Bei den Vikings spielte Christian Ponder bis ins dritte Viertel und warf für 116 Yards mit zwei Touchdowns und einer Interception. Der zweite TD ging zum ehemaligen (Ersatz-)Quarterback Joe Webb. Zudem gab Adrian Peterson sein Preseason-Debüt, stand bei zwei Snaps auf dem Feld, bekam aber nicht den Ball.

New York Jets @ New York Giants 24:21 OT

Die Jets kamen zu einem Overtime-Erfolg über den Stadtrivalen. Doch das ist auch schon der einzige positive Aspekt in Gang Green an diesem Samstagabend in den Meadowlands. Rookie-Quarterback Geno Smith durfte erstmals starten und spielte über weite Strecken des Spiels.

Der Rookie begann stark und führte sein Team zu einem Touchdown durch Ben Obomanu. Danach ging seine Leistung jedoch kontinuierlich den Bach runter. Er leistete sich drei Interceptions, von denen zwei eindeutig auf seine Kappe gingen. Sein negativer Höhepunkt war dann ein Safety, weil er kurz vor der eigenen Endzone einen Dropback lief, der ihn direkt aus der Endzone herausführte.

Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Mark Sanchez an der Schulter nach einem harten Hit von Marvin Austin.

Bei den Giants war Eli Manning ungenau (8/20, 83 YDS), hielt sich jedoch schadlos. David Wilson eröffnete die Partie mit einem 84-Yard-Touchdown-Lauf und unterstrich damit, warum er zum Starter ernannt wurde.

Buffalo Bills @ Washington Redskins 7:30

Quarterbacks waren das Thema in der Hauptstadt. Bei den Redskins wurden wie erwartet Robert Griffin III und Kirk Cousins geschont, also bekam Rex Grossman (11/21, 171 YDS, 1 TD) den Start. Er begann gut und vollendete einen 86-Yard-Drive mit einem TD-Pass auf Pierre Garcon. Im zweiten Viertel übernahm Pat White und erzielte sogar einen 14-Yard-Touchdown auf einen Quarterback-Keeper.

Bei den Bills startete Kevin Kolb, musste jedoch früh mit einer Gehirnerschütterung vom Feld. Rookie E.J. Manuel war aufgrund einer Knieoperation ohnehin nicht einsatzbereit. Also übernahm Jeff Tuel, überzeugte jedoch auch nicht (10/17, 63 YDS).

Seattle Seahawks @ Green Bay Packers 17:10

Wenig Erkenntnisgewinn in Lambeau: Russell Wilson (11/17, 126) begann das Spiel, sah zuweilen ordentlich aus, warf jedoch zwei Picks auf Seiten der Seahawks. Zu überzeugen wusste dagegen Rookie-Running-Back Christine Michael (11 ATT, 97 YDS) mit einem 43-Yard-Touchdown-Lauf. Für die Entscheidung sorgte Brady Quinn mit einem sehenswerten 42-Yard-TD-Pass auf Stephen Williams.

Bei den Packers spielte Aaron Rodgers lediglich eine Serie (4/7, 41 YDS). Im dritten Viertel gab Vince Young sein Debüt und spielte solide, warf für 41 Yards (6/7) und einen Touchdown. Zudem lief er für 39 Yards.

Chicago Bears @ Oakland Raiders 34:26

Die Bears hatten das Spiel mit ihren Startern auf dem Feld eindeutig im Griff und führten zur Pause 27:3. Jay Cutler gelang ein Touchdown-Pass auf Matt Forte für 32 Yards. Forte wiederum kam auf insgesamt 91 Scrimmage-Yards, Teamkollege Michael Bush lief für zwei Touchdowns.

Bei den Raiders sah Quarterback Matt Flynn alt aus. Er brachte nur drei seiner sechs Pässe für 19 Yards an und leistete sich zwei Interceptions. Besser machte es danach Terrelle Pryor, der mit den Füßen und seinem Arm beeindruckte: Er lief für 37 Yards, darunter ein 25-Yard-Touchdown und warf für weitere 93 und einen weiteren TD.

New England Patriots @ Detroit Lions 9:40

Die Lions erlebten einen rundum gelungenen Abend im heimischen Ford Field. Die Offensive begann stark und das ohne Calvin Johnson. Dafür glänzte Reggie Bush mit fünf Receptions für 103 Yards inklusive eines Catch-and-Runs über 67 Yards. Matthew Stafford warf für 166 Yards (12/25, 1 TD) und fand Tony Scheffler für einen Touchdown.

Die Patriots? Die dürfen sich freuen auf eine rauschende Teamsitzung mit Coach Bill Belichick nach ihrer durchweg schlampigen Vorstellung. Das Team leistete sich vier Turnovers in den ersten fünf Drives – darunter drei Fumbles. Tom Brady zog sich zwar noch ordentlich aus der Affäre (16/24, 185 YDS), musste jedoch auch eine Interception einstecken. Viel Arbeit noch in New England.

Carolina Panthers @ Baltimore Ravens 34:27

Starker Auftritt der Defense und Special Teams seitens der Carolina Panthers! Ted Ginn Jr. trug zunächst einen Punt-Return über 74 Yards zum Touchdown. Im zweiten Viertel war es dann Drayton Florence, der für einen Pick-Six gegen Joe Flacco sorgte. Wenig später eroberte Thomas Davis einen Fumble von Bernard Pierce in der Endzone. Bester Mann der Gäste war jedoch Luke Kuechly, der besagten Fumble erzwang, eine Interception fing und obendrein immer für Gefahr sorgte.

Die Ravens wiederum starteten mit einem guten Drive, der zum Touchdown von Ray Rice führte. Mehr positives ist über die erste Offense jedoch nicht zu sagen. Sie wurde von der Defense der Panthers weitestgehend in Schach gehalten.

Cleveland Browns @ Indianapolis Colts 6:27

Philadelphia Eagles @ Jacksonville Jaguars 31:24

Tampa Bay Buccaneers @ Miami Dolphins 17:16

Kansas City Chiefs @ Pittsburgh Steelers 26:20

Cincinnati Bengals @ Dallas Cowboys 18:24

St. Louis Rams @ Denver Broncos 26:27

Atlanta Falcons @ Tennessee Titans 16:27

San Diego Chargers @ Arizona Cardinals 24:7

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