Broncos behalten weiße Weste, Colts schocken 49ers

Hauptkategorie: Spielberichte
Autor AFinsider.de

Die Kansas City Chiefs eröffnen Woche drei der Saison mit ihrem dritten Sieg und bescheren damit Head Coach Andy Reid eine triumphale Rückkehr nach Philadelphia. Bei den Eagles wiederum hat Neu-Coach Chip Kelly noch viel Arbeit vor sich.

Bei den frühen Spielen am Sonntag kamen die Cowboys, Saints, Patriots, Panthers und Ravens zu überzeugenden Heimsiegen. Die Bengals besiegten die Packers in einem irren Spiel. Cleveland fuhr den ersten Saisonsieg in den Schlußsekunden in Minnesota ein, während Tennessee zu Hause San Diego knapp besiegte. Detroit sorgte für den 0-3-Start von Robert Griffin III und den Redskins.

Für die größte Überraschung des Spieltages sorgten die Indianapolis Colts, die in San Francisco mit 27:7 völlig verdient siegten. Seattle fuhr einen Kantersieg ein, während Ryan Tannehill seine Dolphins kurz vor Ende zum Sieg über die Falcons führte.

Im Sunday Night Game blieben die Chicago Bears auch in Pittsburgh ungeschlagen und profitierten dabei von zahlreichen Ballverlusten der Gastgeber.

Die Denver Broncos fuhren im Monday Night Game einen überzeugenden Heimsieg gegen die Oakland Raiders ein.

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Oakland Raiders @ Denver Bronos 21:37

Peyton Manning warf für 374 Yards und drei Touchdowns am Montagabend und führte die Denver Broncos zu einem nie gefährdeten 37:21-Heimsieg gegen die Oakland Raiders.

Die Broncos (3-0) haben in dieser Saison bereits 127 Punkte erzielt und nur 71 kassiert.

Manning warf seine Touchdownpässe in der ersten Halbzeit zu Eric Decker (133 Receiving Yards), Wes Welker (84 Receiving Yards) und Julius Thomas (94 Receiving Yards) und bleibt weiterhin ohne Interception. Nur fünf seiner 37 Pässe fanden keinen Abnehmer. Das Spiel war schon zur Pause beim Stand von 27:7 entschieden. In der zweiten Halbzeit verwandelte Matt Prater sein drittes Field Goal und Ronnie Hillman lief aus einem Yard zu einem weiteren Touchdown für die Broncos.

Für Oakland (1-2) brachte Terrelle Pryor 19 von 28 Pässen für 281 Yards an. Die Raiders lagen schon 17:0 zurück, als Pryor einen Touchdownpass über 73 Yards zu Denarius Moore warf. Zu allem Überfluss musste der Quarterback das Spiel vier Minuten vor Ende mit einer Gehirnerschütterung verlassen. Matt Flynn ersetzte ihn. Darren McFadden kam gegen eine starke Laufverteidigung nur zu neun Yards bei zwölf Versuchen. Immerhin lief er in der zweiten Halbzeit für einen Touchdown und warf sogar für einen weiteren TD über 16 Yards zu Marcel Reece.

Chicago Bears @ Pittsburgh Steelers 40:23

Die Bears gewinnen das Sunday Night Game in Pittsburgh opportunistischer Defense und zahlreichen erzwungenen Ballverlusten der Gastgeber. Sie sind nun 3-0, die Steelers 0-3.

Die Gäste hatten das erste Viertel komplett im Griff: Nachdem der erste Drive mit einem Field Goal endete, folgten im Anschluss Touchdown-Läufe von Matt Forte und Michael Bush. Der erste TD kam im Anschluss an einen Fumble von Ben Roethlisberger. Die ersten Punkte für die Steelers resultierten aus einem Field Goal von Shaun Suisham. Wenig später leistete sich Roethlisberger dann auch noch einen Pick-Six – Major Wright trug die Interception über 38 Yards in die Endzone. Bis zum Break gelang den Hausherren aber doch ein Touchdown: Antonio Brown fing einen 33-Yard-TD-Pass. Pausenstand: 24:10 Bears.

Im zweiten Viertel erzielten beide Teams zunächst je ein Field Goal. Und dann sorgte Brown für das Play des Abends: Ein 21-Yard-Touchdown-Catch mit einer Hand in der Endzone! Zehn Minuten vor Schluss verkürzte Suisham schließlich den Rückstand auf nur noch vier Zähler. Die Antwort der Bears: Ein 17-Yard-Touchdown-Pass von Jay Cutler auf Earl Bennett, der nach erfolgreicher Challenge von Head Coach Marc Trestman den Touchdown zugesprochen bekam. Er hatte beim ins Aus fallen beide Füße im Feld und Kontrolle über den Ball. 34:23 Chicago sechs Minuten vor dem Ende. Vorbei war das Spiel dann, nachdem Lance Briggs einen Strip-Sack gegen Roethlisberger schaffte und Julius Peppers den Fumble über 42 Yards zum Touchdown trug (der Extrapunkt wurde geblockt).

Cutler kam auf 159 Yards (1 TD), Forte hatte 87 Yards und Brandon Marshall fing fünf Pässe für 52 Yards. Roethlisberger warf für 406 Yards (2 TD, 2 INT) und leistete sich vier Fumbles (2 LOST). Brown fing neun Pässe für 196 Yards (2 TD). Die Steelers erlitten insgesamt sechs Ballverluste.

Buffalo Bills @ New York Jets 20:27

Die New York Jets haben nach drei Spielen eine positive Bilanz! Sie besiegten den Divisionskonkurrenten Buffalo Bills in einem bis zum Schluss umkämpften Spiel.

Geno Smith besorgte die ersten Punkte des Spiels durch einen Acht-Yard-Touchdown-Lauf. Es folgten zwei Field Goals der Bills von Dan Carpenter. Daraufhin waren wieder die Jets an der Reihe und erzielten 13 Zähler in Serie. Stephen Hill fing dabei einen 51-Yard-Touchdown-Pass von Smith. Zu Beginn des dritten Viertels stand es somit 20:6. Carpenter traf zwei weitere Male und ca. zehn Minuten vor Ende fand E.J. Manuel Scott Chandler für einen 67-Yard-Touchdown samt Two-Point-Conversion von Stevie Johnson zum Ausgleich – 20:20.

Die Jets blieben aber dran und schlugen nur zwei Spielzüge später zurück. Smith warf einen 69-Yard-Touchdown-Pass auf Santonio und brachte sein Team damit wieder in Führung. Die Defense brachte den Erfolg schließlich nach Hause.

Smith warf für 331 Yards (2 TD, 2 INT), Bilal Powell lief für 149 Yards und Santonio Holmes kam auf fünf Receptions für 154 Yards (1 TD). Manuel hatte 243 Yards (1 TD).

Jacksonville Jaguars @ Seattle Seahawks 17:45

Russell Wilson warf vier Touchdownpässe beim 45:17-Kantersieg der Seattle Seahawks gegen die Jacksonville Jaguars. Sidney Rice und  Zach Miller fingen je zwei Touchdownpässe.

Wilson brachte 14 seiner 21 Pässe für 202 Yards an und wurde 3:54 Minuten vor Ende des dritten Viertels ausgewechselt und geschont. Sein Ersatzmann Tarvaris Jackson komplettierte sieben seiner acht Pässe für 129 Yards und einen TD.

Jacksonville punktete zum ersten Mal beim Stand von 0:31 in der zweiten Halbzeit. Running Back Maurice Jones-Drew erzielte nur 43 Yards und einen Touchdown. Quarterback Chad Henne konnte nur 18 seiner 38 Pässe für 235 Yards vervollständigen. Die Defensive der Seahawks fing zwei seiner Pässe ab. Einziger Lichtblick im Spiel der Jaguars war Wide Receiver Cecil Shorts, der acht Bälle für 143 Yards festhielt.

Indianapolis Colts @ San Francisco 49ers 27:7

Andrew Luck warf im Spiel gegen seinen früheren College Coach, Jim Harbaugh, für 164 Yards, lief für einen Touchdown und die Indianapolis Colts besiegten die 49ers mit 27:7 in San Francisco.

Trent Richardson (35 Yards bei 13 Versuchen) fand mit seinem ersten Lauf als Colts-Spieler gleich die Endzone. Running Back Ahmad Bradshaw steuerte einen Touchdown bei und erlief 95 Yards, starke fünf Yards legte er pro Lauf zurück.

San Franciscos Offensive um Quarterback Colin Kaepernick fand nie ins Spiel. Nur ein guter Drive gelang am Anfang der Partie, den Kendall Hunter mit einem 13-Yard-Touchdownlauf abschloss; die einzigen Punkte für die 49ers. Kaepernick (13/27 für 150 Yards, 1 INT) war per Lauf dank einer tollen Defensivleistung der Colts kein Faktor und kassierte drei Sacks. Frank Gore lief für 82 Yards bei elf Versuchen.

Atlanta Falcons @ Miami Dolphins 23:27

Dank eines dramatischen 13-Spielzug-Touchdown-Drives von Quarterback Ryan Tannehill kurz vor Ende gewinnen die Miami Dolphins auch das dritte Spiel der Saison! Die Falcons fallen auf 1-2.

Die Gäste, die über weite Strecken der Partie die Führung hatten, erzielten ihre ersten Punkte Mitte des ersten Viertels durch einen Touchdown-Lauf von Jason Snelling. Im zweiten Viertel versenkte Matt Bryant dann zwei Field Goals. Für Miami verkürzten Daniel Thomas mit einem TD-Lauf und Caleb Sturgis mit einem 46-Yard-Field-Goal mit auslaufender Uhr. Pausenstand: 13:10 Atlanta.

Ein Touchdown-Pass von Matt Ryan auf Levine Toilolo nach einem Fumble von Tannehill eröffnete die zwei Spielhälfte. Den Hausherren gelangen im Anschluss zehn Punkte in Serie, darunter ein Tannehill-TD-Pass auf Brian Hartline, und damit der Ausgleich. Bryant brachte die Falcons nochmals in Führung, vergab aber fünf Minuten vor Schluss die Chance auf ein weiteres Field Goal. Es folgte der vierminütige Drive der Dolphins zum Sieg. Am Ende war es Dion Sims, der seinen ersten TD-Catch erzielte – ein Play-Fake von der Ein-Yard-Linie. Den Schlusspunkt setzte Jimmy Wilson mit einem Pick gegen Ryan.

Tannehill kam auf 236 Yards (2 TD, 1 INT) und Lamar Miller lief für 62 Yards. Bei Atlanta warf Ryan für 231 Yards (2 TD, 1 INT) und Julio Jones fing neun Pässe über 115 Yards.

Green Bay Packers @ Cincinnati Bengals 30:34

Verrücktes Spiel in Ohio! Zur Oktoberfest-Zeit erlebte das Paul Brown Stadium eine wahre Achterbahnfahrt auf dem Weg zum zweiten Saisonsieg der heimischen Bengals.

Man begann souverän mit zwei Touchdown-Läufen von Giovani Bernard und BenJarvus Green-Ellis. Die ersten Packers-Punkte erzielte Mason Crosby per Field Goal im zweiten Viertel. Dann begann das Chaos: Green-Ellis verlor einen Fumble und M.D. Jennings trug den Ball über 24 Yards zum Touchdown. Zwei Field Goals später stand es 16:14 Green Bay. Halbzeit.

Die zweite Hälfte begann schließlich mit zwei weiteren Touchdowns der Gäste. Johnathan Franklin erzielte seinen ersten NFL-Touchdown und wenig später fand Aaron Rodgers James Jones in der Endzone – 30:14 Packers mit 20 Minuten zu spielen! Und diese 20 Minuten nutzten die Hausherren zu einer fulminanten Aufholjagd. Noch im dritten Abschnitt warf Andy Dalton einen 20-Yard-TD-Pass auf A.J. Green. Zu Beginn des Schlussviertels fand Dalton dann Marvin Jones und verkürzte auf 30:27 für die Gäste.

Vier Minuten vor Ende hatte Green Bay schließlich die Chance, die Uhr weitestgehend zu killen und entschied sich, einen Vierten und Inches auszuspielen. Franklin wurde jedoch nicht nur im Backfield gestoppt, er verlor auch den Ball, den Terence Newman postwendend über 58 Yards zum Touchdown returnierte. Danach hielt die Bengals-Defense.

Dalton warf für 235 Yards (2 TD, 1 INT). Rodgers kam auf 244 Yards (1 TD, 2 INT) und Franklin life für 103 Yards (1 TD).

Detroit Lions @ Washington Redskins 27:20

21 Mal traten die Lions bereits bei den Washington Redskins an und 21 Mal setzte es eine Niederlage. Nicht so dieses Mal! Dafür sorgte schließlich Calvin Johnson mit einem späten Touchdown-Catch.

Den besseren Start erwischten allerdings die Hausherren, denn DeAngelo Hall trug eine Interception von Matthew Stafford im ersten Viertel zum Touchdown. Joique Bell glich in Abwesenheit von Reggie Bush für die Gäste aus und Anfang des zweiten Viertels ging Detroit dank eines TD-Passes von Stafford auf Joseph Fauria in Führung. Alfred Morris erzielte den Ausgleich, doch ein David-Akers-Field-Goal schickte die Lions mit einer Führung in die Pause.

Ausgeglichen ging es ins Schlussviertel, das Akers mit einem weiteren erfolgreichen Kick eröffnete. Vier Minuten vor Ende war es dann „Megatron“, der aus einer Doppel-Coverage heraus seine ganze Masse einsetzte, um den TD-Pass von Stafford zu sichern. Zuvor hatte Robert Griffin III nach einem Scramble den Ball verloren, weil er anstatt zum Slide anzusetzen, mit dem Kopf voraus zu Boden ging. Ein Field Goal von John Potter war alles, was den Hausherren danach noch gelang.

Stafford warf für 385 Yards (2 TD, 1 INT) und Calvin Johnson kam auf sieben Catches über 115 Yards (1 TD). Griffin III hatte 326 Yards (1 INT) und Morris lief über 73 Yards (1 TD).

St. Louis Rams @ Dallas Cowboys 7:31

DeMarco Murray lief bei 26 Versuchen für 175 Yards und einen Touchdown in einem einseitigen Spiel. Tony Romo steuerte drei Touchdownpässe (17/24 für 210 Yards) zum 31:7-Heimsieg der Dallas Cowboys gegen die St. Louis Rams bei. Dez Bryant, Gavin Escobar und Dwayne Harris fingen die Touchdownpässe. Das Spiel war früh im dritten Viertel entschieden, als Romo Escobar über 24 Yards zum Touchdown fand, der die Cowboys 24:0 in Führung brachte.

Quarterback Sam Bradford von den Rams musste sechs Sacks einstecken. Er brachte 29 seiner 48 Pässe für 240 Yards und einen Touchdown zu Austin Pettis an. Das Laufspiel der Rams funktionierte überhaupt nicht.

DeMarcus Ware schaffte zwei Sacks und brach damit den 30-jährigen Teamrekord von Harvey Martin (114 Sacks).

Houston Texans @ Baltimore Ravens 9:30

Daryl Smith punktete mit einem  Interception Return über 37 Yards, Tandon Doss trug einen Punt über 82 Yards in die Endzone, und die Defensive der Baltimore Ravens dominierte die Houston Texans beim 30:9-Heimerfolg.

Die Ravens siegten ohne den verletzten Running Back Ray Rice zum ersten Mal seit 2008. Bernard Pierce ersetzte ihn, lief für 65 Yards und einen Touchdown.

Houston führte 6:3, bevor Smith 2:39 Minuten vor der Halbzeit einen Pass von Matt Schaub abfing. Weniger als zwei Minuten später hatte Doss seinen großen Auftritt beim Punt Return. Den Rest erledigte die Verteidigung der Ravens. Diese hat nun seit zwei kompletten Spielen keinen Touchdown mehr erlaubt.

Schaub vervollständigte 25 seiner 35 Pässe für 194 Yards. Foster lief für 54 Yards bei zwölf Versuchen. Joe Flacco brachte 16 seiner 24 Pässe für 171 Yards an.

San Diego Chargers @ Tennessee Titans 17:20

Jake Locker warf 15 Sekunden vor Spielende einen 34-Yard-Touchdownpass zu Rookie Justin Hunter zum 20:17-Heimsieg der Tennessee Titans gegen die San Diego Chargers. Locker vervollständigte sieben Pässe zu sechs verschiedenen Receivern beim letzten Drive des Spiels, der den Titans den  Sieg einbrachte. Der Quarterback warf für 299 Yards und lief für 68 weitere. Chris Johnson steuerte 90 Laufyards bei 19 Versuchen bei. Nate Washington fing acht Bälle für 131 Yards.

San Diego lag bis 15 Sekunden vor Schluß nie im Spiel zurück. Antonio Gates hatte die Titans durch einen Touchdownpss über sieben Yards von Philip Rivers früh in Führung gebracht. Rivers spielte gut, brachte 19 seiner 23 Pässe für 198 Yards an, konnte die Chargers im Schlußviertel aber nicht mehr zu Punkten führen.

Die Titans  konnten zum ersten Mal seit 1992 gegen die Chargers gewinnen, damals spielte die Franchise noch in Houston. Tennessee hatte zuvor neun Spiele in Folge gegen San Diego verloren.

Arizona Cardinals @ New Orleans Saints 7:31

Die Cardinals schaffen einen Kantersieg gegen offensiv kaum sichtbare Cardinals und starten die Saison mit 2-1.

Die Gäste begannen stark mit einem fast sechsminütigen Drive, der mit einem Touchdown-Lauf von Alfonso Smith endete. Danach gelang Arizona jedoch nicht mehr sonderlich viel. New Orleans musste zwar auch für seine Punkte arbeiten, sie kamen aber stetig. Noch im Auftaktviertel fand Drew Brees Robert Meachem für einen 27-Yard-Touchdown. Im zweiten Viertel durfte Jimmy Graham über einen 16-Yard-TD-Catch jubeln und im vierten Viertel besorgte Brees selbst die Punkte mit einem Sieben-Yard-Touchdown-Lauf. Den Schlusspunkt setzte Graham mit einem weiteren Touchdown-Catch.

Brees kam auf 342 Yards (3 TD, 1 INT) und Graham hatte neun Receptions über 134 Yards (2 TD). Bei den Cardinals hatte Carson Palmer 187 Yards (2 INT).

Tampa Bay Buccaneers @ New England Patriots 3:23

Die Patriots starten die Saison mit 3-0 dank einer erneut großartigen Defensivleistung und einer Offensive, die so langsam in Schwung kommt.

Die „Bucs“ ließen allerdings früh im Spiel gute Möglichkeiten verstreichen, selbst den ersten Sieg zu ermöglichen. New England startete mit zwei schwachen Drives, die Gäste mit zwei guten. Doch in der Red Zone gelang ihnen wenig und am Ende war die Ausbeute mit lediglich drei Punkten und einem verschossenen Field Goal mager.

Mitte des zweiten Viertels gingen die Patriots dann auch offensiv an die Arbeit: Zunächst fand Tom Brady Rookie-Receiver Kenbrell Thompkins für einen 16-Yard-Touchdown-Pass. Innerhalb der letzten Minute warf Brady erneut auf Thompkins in der Endzone zu einem weiteren Touchdown. Die Gäste versuchten noch etwas in den Schlusssekunden, wurden zu aggressiv und so schaffte Aqib Talib noch eine Interception gegen Josh Freeman, die letztlich noch ein 53-Yard-Field-Goal von Stephen Gostkowski ermöglichte. Nach der Pause traf Gostkowski noch zweimal und den Rest besorgte die Patriots-Defense.

Brady warf für 225 Yards (2 TD, 1 INT) und Aaron Dobson fing sieben Pässe für 52 Yards. Die Patriots liefen als Teams für insgesamt 156 Yards. Freeman kam auf 236 Yards (1 INT) und Doug Martin lief für 88 Yards.

New York Giants @ Carolina Panthers 0:38

Beide Teams warteten noch auf ihren ersten Sieg, doch die Panthers waren von Anfang an entschlossener und effektiver. Zur Pause stand es bereits 17:0 nach Touchdowns von Mike Tolbert und Brandon LaFell. Letzterer fing einen 16-Yard-TD-Pass von Cam Newton 19 Sekunden vor dem Break.

In Halbzeit zwei legte LaFell einen 20-Yard-TD-Catch drauf und dann lief Newton selbst über drei Yards in die Endzone. Das Play des Tages war schließlich eine 47-Yard-Touchdown-Reception von Ted Ginn Jr.

Spielentscheidend war neben der Offensivleistung der Hausherren auch deren Pass Rush! Die Panthers sammelten sage und schreibe sieben Sacks gegen Eli Manning, dessen Pocket ein ums andere Mal zusammenbrach.

Newton warf für 223 Yards (3 TD, 1 INT, 1 RUSH TD) und DeAngelo Williams lief für 120 Yards. Manning wiederum kam auf 119 Yards (1 INT), während die komplette Giants-Offense gerade mal 150 Yards erzielte.

Cleveland Browns @ Minnesota Vikings 31:27

Jordan Cameron fing drei Touchdownpässe beim überraschenden 31:27-Auswärtssieg  der Cleveland Browns in Minnesota. 51 Sekunden vor Spielende fand Quarterback Brian Hoyer bei einem dritten Versuch Cameron über sieben Yards zum entscheidenden Touchdown.

Hoyer begann bei seinem ersten Start für die Browns stark und warf drei Touchdownpässe in der ersten Halbzeit, bevor ihm drei Interceptions unterliefen. Er beendete das Spiel mit 321 Passyards (30/54). Josh Gordon glänzte bei seinem Saisondebüt und fing zehn Bälle für 146 Yards.

Christian Ponder lief für zwei Touchdowns, verlor jedoch einen Fumble, warf eine Interception und musste sechs Sacks einstecken. Adrian Peterson kam bei 25 Versuchen nur auf 88 Yards und einen Touchdown.

Kansas City Chiefs @ Philadelphia Eagles 26:16

Andy Reid kehrte erstmals nach Philadelphia zurück und triumphierte in seiner alten Heimat mit seinem neuen Team dank einer starken Defensivleistung und vielen Gastgeschenken der Eagles.

Die Eagles eröffneten die Partie mit einigen Unzulänglichkeiten. Schon beim Kickoff ließen sie einen 57-Yard-Return von Quintin Demps zu. Danach hielt die Defense, doch den folgenden Punt ließ Damaris Johnson kurz vor der eigenen Endzone fallen. Daraus machten die Chiefs ein Field Goal. Die erste Angriffsserie der Hausherren fand dann auch ein jähes Ende, denn ein Pass von Michael Vick wurde von Derrick Johnson abgefälscht und schließlich von Eric Berry abgefangen und über 28 Yards zum Touchdown returniert. Da waren gerade mal drei Minuten gespielt.

Mitte des ersten Viertels verkürzte Philadelphia mit einem Touchdown-Pass von Vick auf Jason Avant über 22 Yards auf 10:6 – die überraschende Two-Conversion schlug fehl. Noch im selben Viertel verloren die Eagles noch einen Fumble beim Snap, woraus die Chiefs jedoch nichts machten – Ryan Succop verschoss aus 51 Yards. Bis zur Pause warf Vick noch eine Interception und Succop erzielte doch noch zwei Field Goals. Pausenstand: 16:6 Chiefs.

Im dritten Viertel brachten die Eagles zwei vernünftige Drives zustande, machten daraus aber nur ein Field Goal – Alex Henery versagte bei einem weiteren Versuch. Das Schlussviertel begann mit einem Touchdown-Lauf von Jamaal Charles für die Gäste. „Philly“ antwortete jedoch zügig mit einem 41-Yard-TD-Lauf von LeSean McCoy mit fast zwölf Minuten auf der Uhr. Kansas City gelang es im Anschluss nicht nur, durch ein Field Goal wieder auf zehn Punkte Vorsprung zu erhöhen, sondern darüber hinaus auch noch, mehr als acht Minuten von der Uhr zu nehmen. Und das war genug, denn die Chiefs-Defense ließ in der Folge nichts mehr zu.

Alex Smith legte eine fehlerfreie Vorstellung hin und warf für 273 Yards (22/35). Charles lief für 92 Yards (20 CAR) und einen Touchdown, fing zudem sieben Pässe über 80 Yards. Donnie Avery kam auf sieben Receptions für 141 Yards. Bei den Eagles hatte Michael Vick 201 Yards (13/30, 1 TD, 2 INT) durch die Luft und 99 Yards (1 FUM LOST) auf dem Boden. LeSean McCoy lief für 158 Yards (1 TD).

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