Saints zerlegen Dolphins, Patriots siegen auch in Atlanta

Hauptkategorie: Spielberichte
Autor AFinsider.de

Nach zwei Niederlagen in Serie melden sich die San Francisco 49ers mit einem klaren Auswärtserfolg in St. Louis zurück. Dabei kehrt Jim Harbaughs Team zum letztjährigen Erfolgsrezept zurück. Colin Kaepernick feierte dabei eine Premiere.

Bei den frühen Spielen am Sonntag überraschten die Browns die Bengals. Die Bears kamen in Detroit unter die Räder. und die Ravens verloren in Buffalo, während die Colts und Cardinals Auswärtssiege landeten. Kaum zu glauben, aber die Steelers und Giants stehen nach vier Spieltagen weiterhin ohne Sieg dar. Besonders spannend wurde es in Houston, wo Seattle ein Comeback glückte.

Zu Kantersiegen kamen die Broncos und Titans bei ihren Heimspielen. Die Eagles und Jets hatten nicht den Hauch einer Chance. San Diego stoppte die Cowboys, und Robert Griffin III fuhr den ersten Saisonsieg für die Redskins in Oakland ein.

Im Sunday Night Game setzten sich die New England Patriots auch bei den Atlanta Falcons durch, mussten dafür aber bis zum Schluss kämpfen.

Zum Abschluss der Woche kamen die Miami Dolphins schließlich in New Orleans unter die Räder.

Miami Dolphins @ New Orleans Saints 17:38

Im Duell der Ungeschlagenen gelingt den Saints das nächste Statement. Die Dolphins wiederum kassieren die erste Pleite der Saison und diese fällt deutlich aus.

Zur Pause führten die Hausherren im Superdome bereits 21:10 nach zwei Touchdowns von Darren Sproles und einem von Jimmy Graham. Für die Gäste gelangte Lamar Miller einmal in die Endzone, um es zumindest auf dem Papier noch etwas enger zu gestalten.

Nach dem Break nahm Drew Brees die Dolphins dann endgültig auseinander mit zwei Touchdown-Pässen auf seine Tight Ends Benjamin Watson und wenig später Graham in Folge eines Turnovers.

Brees warf für 413 Yards (30/39, 4 TD) und Darren Sproles fing sieben Pässe über 114 Yards (1 TD, 1 RUSH TD). Ryan Tannehill hatte 249 Yards (1 TD, 3 INT), Miller lief für 62 Yards (1 TD). Unter dem Strich kamen die Saints auf 468 Yards, die Dolphins hatten 335.

New England Patriots @ Atlanta Falcons 30:23

Die Patriots entgehen in Atlanta einem späten Kollaps und starten die Saison noch immer ohne Rob Gronkowski mit 4-0. Die Falcons waren in den entscheidenden Momenten nicht gut genug und stehen nun bei 1-3. Erstmals unter Head Coach Mike Smith haben sie somit zwei Spiele nacheinander verloren.

Das Spiel begann mit einem langen Drive der Falcons, der jedoch mit einem 23-Yard-Field-Goal von Matt Bryant endete. Die Patriots brauchten etwas länger, um in Tritt zu kommen, doch sie fanden ihren Rhythmus zu Beginn des zweiten Viertels: Tom Brady vollendete schließlich einen sechsminütigen Drive mit einem Ein-Yard-Touchdown-Pass auf Tight End Matthew Mulligan. Es folgte eine weitere zeitkonsumierende Serie der Hausherren, die allerdings in einem Turnover-on-Downs tief in der Red Zone ein unrühmliches Ende fand. Im Gegenzug erzielten die Patriots ein 48-Yard-Field-Goal durch Stephen Gostkowski. Zur Pause ging es jedoch 10:10 in die Kabine, denn Matt Ryan brachte noch einen 80-Yard-Drive zusammen, den Tony Gonzalez mit einem 21-Yard-TD-Catch beendete.

Die einzigen Punkte in einem von starker Defensive geprägten dritten Viertel besorgte Gostkowski aus 22 Yards. Zu Beginn des Schlussviertels trat Running Back LeGarrette Blount aufs Gaspedal und legte einen fulminanten 47-Yard-Touchdown-Lauf hin. Atlanta antwortete mit einem Field Goal aus 45 Yards, woraufhin New England in nur zwei Minuten einen weiteren Touchdown erzielte: Nach einigen starken Passspielzügen fand Brady schließlich Kenbrall Thompkins mit einem Fade über 18-Yards in der Endzone. Direkt im Gegenzug fing dann auch noch Aqib Talib einen Ryan-Pass Richtung Julio Jones ab und legte damit die Grundlage für ein weiteres Gostkowski-Field-Goal (49 YDS).

Die Falcons steckten jedoch nicht auf und erzielten 4:28 Minuten vor Ende einen Touchdown durch Gonzalez und eroberten sogar den folgenden Onside-Kick. Es folgte ein weiteres Field Goal zu 30:23 mit weniger als drei Minuten zu spielen. Sie versuchten erneut einen Onside-Kick, doch dieses Mal landete selbiger beim Gegner. Dieser gab den Ball aber zügig nach viertem Versuch zurück – Brady fumblete den Snap. Allerdings hatte Blount eigentlich beim dritten Versuch ein neues First Down erreicht, die Schiedsrichter sahen dies jedoch selbst nach Videobeweis fälschlicherweise anders. Die Gastgeber kamen erneut in die Red Zone, wurden dort allerdings nicht zuletzt dank eines starken Plays von Talib gegen Roddy White gestoppt.

Brady warf für 316 Yards (20/31) und zwei Touchdowns. Thompkins kam auf sechs Receptions (127 YDS, 1 TD), Julian Edelman hatte sieben Catches für 118 Yards. Defensiv überragte Talib mit einer Interception und vier Passes Defensed. Ryan warf über 421 Yards (34/54, 2 TD, 1 INT) und Gonzalez kam auf zwölf Receptions für 149 Yards (2 TD). Jones hatte am Ende sechs Catches bei 13 Targets und 108 Yards.

Philadelphia Eagles @ Denver Broncos 20:52

Die Broncos marschieren weiter unaufhaltsam von Sieg zu Sieg und tun dies scheinbar ohne jede Schwierigkeit. Auch die Eagles waren letztlich komplett chancenlos.

Dabei gelang es dem Team von Chip Kelly sogar kurzzeitig Anfang des zweiten Viertels nach einem Touchdown-Lauf von Chris Polk bis auf einen Punkt heran zu kommen. Zuvor erzielten die Eagles zwei Field Goals, während den Broncos zwei Touchdowns gelangen. Wes Welker fing einen, den anderen erzielte Trindon Holliday mit einem 105-Yard-Kickoff-Return.

Nach dem zwischenzeitlichen 13:14 aus Sicht der Gäste legte Denver aber noch einen Gang zu und zerlegte Philly nach Belieben. Vor der Pause trug Knowshon Moreno den Ball in die Endzone, danach fand Peyton Manning noch zweimal Demaryius Thomas und Welker ein weiteres Mal. Zudem trug Steven Johnson einen geblockten Punt in die Endzone. Im vierten Viertel übernahmen schließlich Nick Foles für Vick und Brock Osweiler für Manning.

Letzterer warf für 332 Yards (29/35, 4 TD) und Moreno lief über 78 Yards (1 TD), während Demaryius Thomas neun Pässe für 86 Yards (2 TD) fing. Bei den Eagles hatte Michael Vick 248 Yards und LeSean McCoy lief für 73 Yards.

Dallas Cowboys @ San Diego Chargers 21:30

Während die Chargers ihre vielversprechende Saison mit einem weiteren starken Sieg fortzusetzen, vergeben die Cowboys die große Chance, sich in der NFC East abzusetzen.

Die ersten Punkte des Spiels erzielten die Hausherren durch eine 26-Yard-Touchdown-Reception von Danny Woodhead. Der Ausgleich gelang Dez Bryant mit einem TD-Catch im zweiten Viertel. Bis zur Pause erzielten die Chargers noch zwei Field Goals, während Dallas zwei Touchdowns feierte. Tony Romo fand zunächst erneut Bryant aus 34 Yards und 90 Sekunden vor der Pause schaffte Sean Lee noch einen 52-Yard-Interception-Return-Touchdown. Zur Pause führte Dallas 21:13.

In der zweiten Hälfte spielte jedoch nur noch San Diego, dass mit Woodheads zweitem TD-Catch verkürzte und Anfang des letzten Viertels durch Nick Novaks drittes Field Goal in Führung ging. Die Vorentscheidung besorgte Antonio Gates mit einem sehenswerten TD-Catch-and-Run über 56 Yards. Entschieden war das Spiel letztlich, nachdem Cowboys-Wideout Terrance Williams einen Fumble in der Endzone verlor.

Philip Rivers kam auf 401 Yards (3 TD, 1 INT) und Antonio Gates fing zehn Pässe für 136 Yards (1 TD). Romo hatte 245 Yards (2 TD) und DeMarco Murray lief für 70 Yards.

Washington Redskins @ Oakland Raiders 24:14

Robert Griffin III und die Washington Redskins dürfen zum ersten Mal in dieser Saison jubeln. Washington siegte mit dem 24:14-Erfolg gegen die Oakland Raiders zum ersten Mal in dieser Spielzeit.

Oakland erwischte einen Traumstart. Jeremy Stewart eroberte einen geblockten Punt und trug ihn zum 7:0 in die Endzone der Redskins. 3:12 Minuten vor Ende des ersten Viertels warf Quarterback Matt Flynn einen Touchdownpass zu Mychal Rivera über 18 Yards zum 14:0.

Dies sollten jedoch die letzten Punkte für die Raiders sein. Die viel kritisierte Defensive der Redskins spielte gut. Oakland musste auf Starting Qurterback Terrelle Pryor verzichten und für die meiste Zeit auch noch auf die Running Backs Darren McFadden und Marcel Reece.

Vor der Pause verwandelte John Potter ein Field Goal aus 25 Yards und David Amerson punktete mit einem 45-Yard-Interception-Return-TD für Washington. Im dritten Viertel fand Robert Griffin III aus fünf Yards Pierre Garcon zum Touchdown. Roy Helu erhöhte sieben Minuten vor Spielende mit einem 14-Yard-TD-Lauf auf 24:14.

Griffin III brachte 18 seiner 31 Pässe für 227 Yards an. Alfred Morris steuerte 71 Laufyards bei 16 Versuchen bei. Flynn vervollständigte 21 seiner 32 Pässe für 227 Yards, einen TD und eine Interception.

New York Jets @ Tennessee Titans 13:38

Jake Locker warf drei Touchdownpässe, bevor er das Feld auf einer Trage verlassen musste und ins Krankenhaus mit einer Hüftverletzung gefahren wurde beim 38:13-Heimsieg der Tennessee Titans gegen die New York Jets.

Cornerback Alterraun Verner erwischte einen Sahnetag. Er fing zwei Pässe ab und eroberte einen Fumble von Geno Smith (23/34 für 289 Yards). Der Quarterback der Jets lieferte eine miserable Leistung ab. Er verlor einen weiteren Fumble, nachdem er einen Sack von Defensive Tackle Karl Klug einstecken musste. Klug schnappte sich den Fumble für einen Touchdown.  Die vier Turnover von Smith führten zu 28 Punkten für die Titans. Ropati Pitoitua gelangen zwei der fünf Sacks für Tennessee.

Jake Locker spielte überragend. Er vervollständigte 18 seiner 24 Pässe für 149 Yards und drei Touchdowns. Seine TD-Pässe fingen Delanie Walker, Nate Washington und Justin Hunter. Washington fing einen weiteren Touchdownpass von Ersatz-Quarterback Ryan Fitzpatrick über 77 Yards im Schlußviertel.

Seattle Seahawks @ Houston Texans 23:20 (OT)

Die Texans verlieren ein Spiel, das sie längst gewonnen hatten noch in der Verlängerung. Richard Sherman und Steven Hauschka werden dabei zu den Helden des Tages für Seattle.

Nach einem frühen Field Goal der Gäste übernahmen die Texans im zweiten Spielabschnitt und erzielten 20 Punkte in Serie. Garrett Graham und Arian Foster sorgten für Touchdowns, zudem traf Randy Bullock zweimal per Field Goal.

Nach der Pause kämpften sich die Seahawks aber wieder zurück und nach einem Touchdown von Marshawn Lynch knapp acht Minuten vor Schluss waren es plötzlich nur noch sieben Punkte Rückstand. Houston gab danach den Ball zügig zurück, die Defense holte ihn aber prompt wieder – Jonathan Joseph fing einen Pass von Russell Wilson ab. Damit war die Partie eigentlich beendet. Eigentlich, denn Matt Schaub kam bei einem dritten Versuch gehörig unter Druck und warf eine wenig durchdachte Interception zu Richard Sherman, der das Spielgerät dankend über 58 Yards in die Endzone trug – Ausgleich und wenig später Verlängerung!

In dieser bekamen beide Seiten zunächst je zweimal den Ball, machten aber nichts daraus. Bis dann Wilson sein Team in Field-Goal-Reichweite führte und Hauschka mit seinem dritten erfolgreichen Kick des Tages aus 45 Yards die Entscheidung brachte.

Wilson passte lediglich für 123 Yards (1 INT), lief aber für 77. Lynch lief über 98 Yards (1 TD). Schaub hatte dagegen 355 Yards (2 TD, 2 INT) und Foster kam auf 171 Scrimmage-Yards (1 TD). Andre Johnson hatte neun Catches (110 YDS).

Chicago Bears @ Detroit Lions 32:40

In einem Spiel mit sehr vielen Unzulänglichkeiten präsentierten sich die heimischen Lions effektiver und gingen als Sieger vom Platz, zogen damit mit den Bears in der NFC West gleich.

Den Gästen gelang zwar im zweiten Viertel durch einen 53-Yard-Lauf von Matt Forte der erste Touchdown des Spiels, danach übernehmen aber die Lions. Stafford lief in die Endzone, verlor den Ball, eroberte aber seinen eigenen Fumble zum Touchdown. Kurz darauf fing Calvin Johnson einen kurzen TD-Pass nach einem Ballverlust der Bears. Wenig später war es dann Reggie Bush, der seinen Weg über 37 Yards in die Endzone fand. Pausenstand: 30:13 Detroit.

Nach dem Break gelang den Bears ein Field Goal von Robbie Gould, doch Ende des Viertels legte Nick Fairly einen Touchdown nach Fumble-Return über vier Yards zur Entscheidung hin. Das Schlussviertel diente nur noch der Statistik.

Stafford kam auf 242 Yards (1 TD, 1 INT), während es Reggie Bush nach Verletzungspause auf 173 Scrimmage-Yards (1 TD) brachte. Jay Cutler hatte 317 Yards (2 TD, 3 INT) und Matt Forte lief für 95 Yards (1 TD). Beide Teams hatten je fünf Turnovers, die Lions machten aber mehr daraus.

Arizona Cardinals @ Tampa Bay Buccaneers 13:10

Die Defensive der Tampa Bay Buccaneers dominierte das Spiel für knapp 57  Minuten. Darrelle Revis und Johnthan Banks fingen Pässe von Carson Palmer ab, und Rookie Quarterback Mike Glennon (24/43 für 193 Yards) spielte solide. 

Mike Williams (8-Yard-Touchdown-Fang) und Rian Lindell (50-Yard-Field-Goal) sorgten für den 10:0 Pausenstand für Tampa.

Drei Minuten vor Ende der Partie unterlief Glennon jedoch ein folgenschwerer Fehler. Patrick Peterson fing einen für Vincent Jackson gedachten Pass ab, und mit dem nächsten Spielzug glichen die Cardinals durch einen 13-Yard-TD-Pass von Palmer (21/38    für 248 Yards) auf Larry Fitzgerald die Partie aus. 

Jay Feely verwandelte 1:29 Minute vor Ende ein 27-Yard--Field-Goal, und Patrick Peterson entschied das Spiel mit seiner zweiten Interception 50 Sekunden vor Schluß.

New York Giants @ Kansas City Chiefs 7:31

Dank eines starken Schlussspurts sind die Chiefs zum Start der Saison 4-0, die Giants stehen nun bei 0-4!

Nach einem punktelosen ersten Viertel eröffneten die Hausherren das zweite mit einem Touchdown-Pass von Alex Smith auf Sean McGrath zur Führung. Die Antwort der Gäste folgte stehenden Fußes: Ein 69-Yard-Touchdown-Pass von Eli Manning auf Victor Cruz! Die Chiefs gingen allerdings mit einer Pausenführung vom Feld, da Ryan Succop zuvor noch ein Field Goal gelang.

Am Ende des dritten Viertels zog Kansas City allmählich davon dank eines 89-Yard-Punt-Return-Touchdowns von Dexter McCluster. Für die letzten Nägel im Sarg der Giants sorgten schließlich Jamaal Charles und Dwayne Bowe, die jeweils TD-Pässe von Smith fingen.

Smith warf für 288 Yards (3 TD, 2 INT) und Charles brachte es auf 127 Scrimmage-Yards (1 TD). Manning hatte 217 Yards (1 TD, 1 INT), während Cruz zehn Catches für 164 Yards sammelte (1 TD). Insgesamt verloren die Giants viermal den Ball, die Chiefs dreimal.

Indianapolis Colts @ Jacksonville Jaguars 37:3

Andrew Luck warf zwei Touchdownpässe und die Indianapolis Colts können sich in die Liste der Teams einreihen, die gegen die Jacksonville Jaguars einen Kantersieg landen.

Dabei starteten die Colts (3-1) schlecht in die Partie. Andre Luck warf eine Interception, die zur 3:0-Führung der Jaguars (0-4) führte. Danach punkteten nur noch die Colts. Im zweiten Viertel verwandelte Adam Vinatieri zwei Field Goals. Anschließend gelang Darius Butler ein 41-Yard- Interception-Return-Touchdown und Trent Richardson (20 Läufe für 60 Yards) lief in die Endzone aus einem Yard.

Im dritten Viertel sorgte Andrew Luck (22/36 für 260 Yards) für die frühe Entscheidung. Er warf Touchdownpässe zu Coby Fleener und Reggie Wayne. Vinatieri sorgte im Schlußviertel für den 37:3-Endstand.

Quarterback Blaine Gabbert von den Jaguars brachte 17 seiner 32 Pässe für 179 Yards an und warf drei Interceptions. Maurice Jones-Drew lief nur für 23 Yards bei 13 Versuchen.

Cincinnati Bengals @ Cleveland Browns 6:17

Brian Hoyer warf bei seinem ersten Start zu Hause zwei Touchdownpässe, und die Cleveland Browns sorgten mit einem 17:6-Sieg gegen die Cincinnati Bengals für eine Überraschung.

Cincinnati fand offensiv kaum statt und punktete nur durch zwei Field Goals von Mike Nugent. Cornerback Joe Haden ließ A.J. Green nur sieben Pässe für 51 Yards fangen.  Andy Dalton (23/42 für 206 Yards) spielte schlecht, warf schwache Pässe, die keinen Abnehmer fanden und eine Interception. Die Bengals schafften nur 63 Laufyards.

Hoyer beendete das Spiel mit 25 von 38 Pässen für 269 Yards. Er bediente Jordan Cameron (10 Catches für 91 Yards) aus zwei Yards zur 7:0 Führung und sorgte mit einem Ein-Yard-Touchdownpass zu Chris Ogbonnaya fünf Minuten vor Spielende mit dem 17:6 für die Vorentscheidung.

Pittsburgh Steelers vs. Minnesota Vikings 27:34

Im Kampf der Sieglosen im Londoner Wembley Stadium setzten sich nach hartem Kampf die Minnesota Vikings durch und feierten ihren ersten Sieg der Saison.

Die Vikings, die ohne Christian Ponder und mit Matt Cassel als QB ins Spiel gingen, erwischten den besseren Start und erzielten die ersten zehn Punkte der Partie. Sehenswert dabei ein 70-Yard-Touchdown-Pass von Cassel auf Greg Jennings. Für die Steelers verkürzte Rookie-Running-Back Le’Veon in seinem ersten NFL-Spiel überhaupt. Im zweiten Viertel schlug dann der MVP zurück: Adrian Peterson durchbrach einige Tackles auf dem Weg zu seinem 60-Yard-Touchdown-Lauf. Pausenstand: 20:10 Minnesota.

Nach der Pause war es erneut Bell, der sein Team wieder in Reichweite brachte. Doch Touchdowns von Peterson und Jennings stellten den alten Abstand wieder her. Pittsburgh steckte jedoch nicht auf und verkürzte schließlich auf sieben Punkte, hatte dann sogar noch die Chance zum Ausgleich in der Red Zone. Dort jedoch gelang Everson Griffen ein Strip-Sack gegen Ben Roethlisberger, die Vikings eroberten das Leder und die Partie war vorbei.

Cassel warf für 248 Yards (2 TD), und Adrian Peterson lief über 140 Yards (2 TD). Jeome Simpson fing sieben Pässe für 124 Yards. Bei den Steelers kam Roethlisberger auf 383 Yards Yards (36/51, 1 TD, 1 INT) und Bell lief für 57 Yards (2 TD). Antonio Brown fing zwölf Pässe (88 Yards).

Baltimore Ravens @ Buffalo Bills 20:23

Die zweite Interception von Rookie Linebacker Kiko Alonso 57 Sekunden vor Spielende besiegelte den überraschenden 23:20-Heimsieg der Buffalo Bills gegen die Baltimore Ravens.

Safety Aaron Williams gelang ebenfalls das Kunststück, zwei Pässe von Joe Flacco abzugangen. Flacco warf fünf Interceptions gegen eine Secondary, die große Verletzungssorgen hat. Er brachte nur 25 seiner 50 Pässe für 347 Yards an. Seine zwei Touchdownpässe warf er zu Marlon Brown und Torrey Smith (5 Catches für 155 Yards). Baltimore hatte nur neun Laufversuche im gesamten Spiel, da das Team früh in Rückstand geriet.

Für Buffalo verwandelte Dan Carpenter drei Field Goals. Robert Woods fing einen 42-Yard-Touchdownpass von EJ Manuel. Letzterer vervollständigte nur zehn seiner 22 Pässe für 167 Yards. Manuel warf auch zwei Interceptions. Fred Jackson steuerte 87 Laufyards und einen Touchdown zum Erfolg von Buffalo bei.

San Francisco 49ers @ St. Louis Rams 35:11

Die Hausherren erzielten zwar die ersten Punkte der Partie durch ein Field Goal von Greg Zuerlein, aber danach spielten nur noch die Gäste. Im zweiten Viertel ging San Francisco durch einen 20-Yard-Touchdown-Pass auf Anquan Boldin und einem sehenswerten 34-Yard-Touchdown-Lauf in Führung. Ein TD-Catch von Vernon Davis Mitte des dritten Viertels brachte dann bereits die Vorentscheidung.

Der Schlüssel zum Sieg war das Laufspiel: Die 49ers liefen als Team für 219 Yards – Frank Gore allein kam auf 153 Yards (1 TD). Colin Kaepernick, für den es der erste Auswärtserfolg in der NFC West überhaupt wae, warf zudem für 167 Yards (2 TD). Bei den Rams kam Sam Bradford auf lediglich 202 Yards (19/41, 1 TD, 1 INT)- Insgesamt erzielte St. Louis nur 188 Yards insgesamt, 18 auf dem Boden!

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