Seahawks entgehen Pleite - Comebacks für Lions & Patriots

Hauptkategorie: Spielberichte
Autor AFinsider.de

Die Carolina Panthers eröffnen Woche 7 mit einem klaren und nie gefährdeten Auswärtserfolg in ihrem ersten Divisionsspiel der Saison bei den Tampa Bay Buccaneers. Carolina beendet dabei eine fünfjährige Durststrecke.

Am Sonntag gelangen den Patriots und Lions großartige Comebacks, wobei Megatron in Detorit nur knapp an einem Allzeit-Rekord vorbeischrammte. Die Giants schlugen schwache Eagles und die Chiefs sind nun 9-0.

Bei den späten Spielen am Sonntag gab es nur Heimsiege. Cincinnati verprügelte die Jets, Arizona fertigte Atlanta ab, die Raiders retteten ihren Vorsprung gegen die Steelers über die Zeit, und Denver erzielte 31 Punkte im Schlußviertel gegen Washington.

Zum Abschluss des Sonntags schlugen die Packers die Vikings in einem durchaus ansehnlichen Spiel am Ende klar.

Das Monday Night Game überstanden die Seattle Seahawks in St. Louis mit einem dicken blauen Auge nach überschaubarer, aber effizienter Offensivvorstellung.

Seattle Seahawks @ St. Louis Rams 14:9

In einem von beiden Defensivreihen geprägten Spiel gewinnen die Seahawks aufgrund zweier lichter Momente ihrer ansonsten schwachen Offense.

Die ersten Punkte erzielten die Gastgeber durch ein Field Goal von Greg Zuerlein aus 33 Yards fünf Minuten vor Ende des ersten Viertels. Die Seahawks schlugen erst 15 Minuten später zurück, nachdem Bradford-Ersatz Kellen Clemens eine Interception zu Richard Sherman geworfen hatte. Kurz darauf fand Russell Wilson Golden Tate für einen Zwei-Yard-Touchdown-Pass.

Gegen Ende des dritten Viertels verkürzte Zuerlein mit seinem zweiten Kick, dieses Mal folgte die Antwort aber prompt: Wilson auf Tate für einen 80-Yard-Touchdown, da Cornerback Janoris Jenkins es irgendwie geschafft hatte, an dem Pass vorbeizuspringen. Tate bekam daraufhin für ein paar abfällige Gesten in Richtung seines Gegenspielers eine 15-Yard-Strafe aufgebrummt. Im vierten Viertel versenkte Zuerlein noch ein Field Goal zum 14:9 mit 13 Minuten auf der Uhr.

Knapp vier Minuten später schoss der Rams-Kicker dann allerdings aus 50 Yards vorbei. Die Rams arbeiteten sich aber nochmal bis kurz vor die Endzone, wurden dort jedoch von Seattle gestoppt.

Wilson kam auf 139 Yards (2 TD) und Tate fing fünf Pässe für 93 Yards (2 TD). Clemens hatte 158 Yards (2 INT) und Zac Stacy lief über 134 Yards (200 YDS als Team). Bemerkenswert ist, dass die Rams über 38 Minuten in Ballbesitz waren und zudem zehn Sacks erzielten (Robert Quinn und Chris Long jeweils mit drei). Die Seahawks kamen auf acht Sacks und nur 135 Yards insgesamt (Rams 339).

Green Bay Packers @ Minnesota Vikings 44:31

Nach interessantem Start kamen die Packers zu einem am Ende doch noch souveränen Sieg gegen die Vikings, bei denen Christian Ponder wieder mal starten durfte.

Ihren besten Spielzug hatten die Gastgeber direkt zum Auftakt: Cordarelle Patterson trug den Kickoff über 109 Yards zum Touchdown – es war das zweite Mal überhaupt, das ein Spielzug 109 Yards ging in der NFL (Antonio Cromartie in Diensten der San Diego Chargers trug mal ein verschossenes Field Goal über diese Distanz in die Endzone). Die Packers glichen mit ihrer ersten Serie aus: Aaron Rodgers auf Jordy Nelson über elf Yards.

Mehr Feuerwerk im zweiten Viertel. Nach Field Goals für beide Teams fand Rodgers wieder Nelson, dieses Mal über 76 Yards! Und weniger als zwei Minuten vor der Pause trug auch noch Micah Hyde einen Punt über 93 Yards in die Endzone. Minnesota verkürzte den Rückstand Sekunden vor Ende der Halbzeit jedoch noch mithilfe eines Touchdowns von Adrian Peterson. Halbzeitstand: 24:17 Packers.

In der zweiten Hälfte spielten dann aber nur noch die Gäste, die noch zwei Touchdowns auf dem Boden sowie zwei Field Goals erzielten. Für die VIkings blieb da nur noch leichte Ergebniskosmetik.

Rodgers war souverän und warf für 285 Yards (2 TD). Nelson fing sieben Pässe für 123 Yards und die Packers liefen als Team über 185 Yards. Entscheidend war für die Gäste, dass sie 15 dritte oder vierte Versuche zu neuen First Downs verwerteten und damit das Spiel kontrollierten.

Ponder, der aufgrund seiner überschaubaren Defense meist draußen saß, kam zwar nur auf 145 Yards (1 RUSH TD), machte aber keine Fehler. Und Peterson lief über 60 Yards (1 TD).

Washington Redskins @ Denver Broncos 21:45

Verrücktes Spiel in Denver mit ungewöhnlich vielen Fehlern von Peyton Manning, die aber am Ende keine Rolle spielen.

Es begann alles wie immer: Erster Drive für die Broncos, erster Touchdown! Peyton Manning auf Wes Welker. Danach hatten hauptsächlich die Gäste den Ball, brauchten allerdings bis zur letzten Minute der ersten Halbzeit für den Ausgleich – Robert Griffin III mit einem TD-Pass zu Leonard Hankerson. 7:7 zur Pause.

Nach dem Break ging es hektisch zu: Ryan Kerrigan gelang ein Sack samt Fumble gegen Manning. Washington eroberte den Ball in der gegnerischen Red Zone und Sekunden später fand Alfred Morris den Weg in die Endzone zum Touchdown. Denver bekam den Ball zurück und nur drei weitere Sekunden später stand es plötzlich 21:7 für die Redskins! DeAngelo Hall hatte eine Interception von Manning in die Endzone getragen.

Hatten die Redskins bis dahin defensiv ordentlich agiert, brachen sie nun völlig auseinander. Manning fing sich und sein Team erzielt sage und schreibe 31 Punkte in Serie (24 im 4. Viertel), um die Partie komplett auf den Kopf zu stellen. Nicht mal ein weiterer Manning-Pick brachte die Gäste wieder in die Spur, denn Robert Griffin III gab den Ball postwendend zurück. Im weiteren Verlauf des Spiels leistete sich „RG3“ noch einen Pick und wurde dabei hart am linken Knie erwischt. Für ihn war der Tag dann beendet und Kirk Cousins übernahm infolge einer weiteren Manning-Interception. Aber auch der Backup machte es nicht besser und gab ebenfalls noch einen Pick-Six ab – Dominique Rodgers-Cromartie über 75 Yards! Wenig später warf Cousins noch eine Interception, die die Partie schließlich beendete.

Manning warf für 354 Yards (4 TD, 3 INT) und verlor einen Fumble. Knowshon Moreno überzeugte mit 133 Scrimmage-Yards (1 REC TD). Bei den Gästen kam Griffin III lediglich auf 132 Yards (1 TD, 2 INT), Alfred Morris lief für 93 Yards (1 TD).

Atlanta Falcons @ Arizona Cardinals 13:27

War’s das endgültig für die Atlanta Falcons? Erneut ohne Roddy White traten die Gäste einmal mehr stark ersatzgeschwächt an und mussten sich trotz der Rückkehr von Running Back Steven Jackson mit zwei Field Goals in der ersten Hälfte begnügen.

Viel besser die Cardinals: Nachdem Carson Palmer Larry Fitzgerald für einen Zehn-Yard-Touchdown fand, lief Rookie Andre Ellington über 80 Yards in die Endzone und kurz vor der Pause fing auch noch Michael Floyd einen TD. In der zweiten Halbzeit erzielte Jay Feely noch zwei Field Goals, um den Vorsprung zu vergrößern. Den einzigen Falcons-Touchdown besorgte Drew Davis.

Palmer warf für 172 Yards (2 TD, 1 INT) und Ellington lief für 154 Yards (1 TD). Matt Ryan hatte 301 Yards (1 TD, 4 INT und Harry Douglas fing zwölf Pässe über 121 Yards.

New York Jets @ Cincinnati Bengals 9:49

Andy Dalton führte die Bengals beim Opening Drive in fünf Minuten zum Touchdown. Er passte  aus neun Yards zu Marvin Jones zum 7:0. Nach nur drei Versuchen mussten die Jets anschließend punten. Dieses Mal benötigte Dalton nur vier Minuten für einen Touchdown-Drive. Jermaine Gresham fing Daltons Vier-Yard-Pass in der Endzone zum 14:0. Auch beim dritten Drive der Bengals hätte es beinahe einen Touchdown gegeben, aber die Jets stoppten einen Lauf von BenJarvus Green-Ellis bei einem vierten Versuch an der eigenen Zwei-Yard-Linie. Im zweiten Viertel verwandelte Nick Folk zwei lange Field Goals, während Marvin Jones zwei weitere Touchdownpässe zum 28:6-Pausenstand für Cincinnati fing.

Der erste Pass von Geno Smith im dritten Viertel wurde von Chris Crocker abgefangen und über 32 Yards zum 35:6 in die Endzone zurückgetragen. Nach einem 50-Yard-Field-Goal von Nick Folk fing Marvin Jones seinen vierten (!) Touchdownpass im Spiel zum 42:9. Ein anderer Jones, nämlich Adam "Pacman" Jones, sorgte für den nächsten TD der Bengals. Er punktete nach einem 60-Yard-Interception-Return zum 49:9-Endstand.

Andy Dalton warf für 235 Yards, fünf Touchdownpässe und eine Interception. Marvin Jones überragte mit acht gefangenen Bällen für 122 Yards und vier Touchdowns (Bengals-Rekord). A.J. Green fing drei Pässe für 115 Yards. Geno Smith spielte miserable für die Jets. Er  vervollständigte 20 seiner 30 Pässe für 159 Yards und warf zwei Interceptions, die die Bengals-Defensive in Touchdown verwertete.

Pittsburgh Steelers @ Oakland Raiders 18:21

Terrelle Pryor lief über 93 Yards beim ersten Offensiv-Spielzug der Partie zum Touchdown für die Raiders. Darren Mcfadden erhöhte nur 7:22 Minuten später mit einem Sieben-Yard-Touchdownlauf auf 14:0, während die Offensive von Pittsburgh kein Bein auf den Boden bekam im ersten Viertel.

Shaun Suisham brachte die Steelers mit einem 47-Yard-Field-Goal zu Beginn des zweiten Viertels zum ersten Mal auf die Anzeigetafel. Zwei Minuten vor der Halbzeit erzielte Darren Mcfadden seinen zweiten Touchdown des Tages mit einem Vier-Yard-Lauf.

Nach einem punktelosen dritten Viertel und einem verschossenen Field Goal von Suisham aus 32 Yards gelang den Steelers ihr erster Touchdown zu Beginn des Schlußviertels. Brett Keisel hatte einen Fumble von Jacoby Ford an der Elf-Yard-Linie der Raiders erobert. Emmanuel Sanders fing drei Spielzüge später einen Neun-Yard-Touchdownpass von Ben Roethlisberger. Le'Veon Bell sorgte mit einem Zwei-Yard-Touchdownlauf 1:24 Minuten vor Ende noch einmal für Spannung. Auch die 2-Point-Conversion - Emmanuel Sanders lief aus zwei Yards in die Endzone - klappte zum 18:21. Oakland  gelang nur ein First Down in der zweiten Spielhälfte, brachte den Vorsprung aber über die Zeit.

Terrelle Pryor spielte nach seinem sensationellen 93-Yard-Touchdownlauf miserabel. Er vervollständigte nur zehn seiner 19 Pässe für 87 Yards und warf zwei Interceptions. "Big Ben" brachte 29 seiner 45 Pässe für 275 Yards, einen Touchdown und zwei Interceptions an.

Dallas Cowboys @Detroit Lions 30:31

Wenn entweder die Cowboys oder die Lions spielen, ist ein Offensivfeuerwerk eigentlich immer garantiert. So auch dieses Mal! Mit Dez Bryant und Calvin Johnson trafen zwei der besten Wide Receiver der NFL aufeinander und letzterer sorgte für den ersten Stich – ein Touchdown über zwei Yards zur Führung.

Das zweite und dritte Viertel gehörten dann punktetechnisch den Gästen, bei denen Dan Bailey zwei Field Goals erzielte und – natürlich – Bryant einen TD-Pass von Tony Romo fing. Richtig rund ging es jedoch im Schlussviertel: Nach einem Field Goal von David Akers für Detroit fand Romo Rookie Terrance Williams für einen 60-Yard-Touchdown-Pass. Die Antwort der Lions war ein TD-Lauf von Joique Bell, gefolgt von einem TD-Lauf von Reggie Bush, nachdem Bryant zwischenzeitlich wieder erhöht hatte. Eine Minute vor Ende traf Bailey erneut und Dallas führte mit sechs Punkten Vorsprung. Das war jedoch genügend Zeit für Matthew Stafford, der sein Team in nur fünf Spielzügen über 79 Yards bis an die Ein-Yard-Linie führte. Von dort ging er No-Huddle und sneakte den Ball selbst zum Touchdown! Das Wahnsinns-Comeback war perfekt.

Stafford überzeugte mit 488 Yards (1 TD, 2 INT, 1 RUSH TD). Johnson wiederum war unglaublich und schrammte nur knapp am Allzeitrekord für Receiving-Yards in einem Spiel vorbei: Er hatte 329 Yards (12 REC), damit nur sieben weniger als Flipper Anderson im Jahr 1989 für die Los Angeles Rams gegen die Saints. Romo kam derweil auf 204 Yards (3 TD). Die Lions gewannen, obwohl sie vier Ballverluste zu verzeichnen hatten, die Cowboys keinen einzigen.

Cleveland Browns @ Kansas City Chiefs 17:20

Kansas City dominierte das erste Viertel mit einer starken Defensive und langen Drives der Offensive, die zu zwei Field Goals durch Ryan Succop führten. Im zweiten Viertel erhöhte Alex Smith mit einem Zwölf-Yard-Touchdownpass zu Anthony Sherman auf 13:0. Viel Offensive gab es dann kurz vor der Pause für die Zuschauer im Arrowhead Stadium zu bewundern. Erst warf Jason Campbell einen 39-Yard-Touchdownpass zu Josh Gordon, bevor Alex Smith Dexter McCluster über 28 Yards zum 20:7 bediente. Cleveland legte noch einmal nach und verkürzte zehn Sekunden vor der Pause durch ein 44-Yard-Field-Goal von Billy Cundiff auf 10:20.

Beim Opening Drive im dritten Viertel führte Campbell die Browns über das Spielfeld und warf einen 17-Yard-Touchdownpass zu Foswhitt Whittaker. Die Defensive der Chiefs ließ aber im restlichen Verlauf der Partie keine Punkte mehr zu und stoppte die Browns immer wieder. Ryan Succop verwandelte ein Field Goal aus 40 Yards 17 Sekunden vor Spielende zum 23:17-Endstand.

Alex Smith (24/36) warf für 225 Yards und zwei Touchdowns. Jason Campbell startete für Brandon Weeden und zeigte eine ordentliche Leistung. Er vervollständigte 22 seiner 36 Pässe für 293 Yards und zwei Touchdowns.

Buffalo Bills @ New Orleans Saints 17:35

Die Defensive der Saints startete furios, forcierte zwei Fumbles von Thad Lewis und eroberte diese. Den zweiten Fumble verwandelte Drews Brees mit einem 15-Yard-Pass zu Lance Moore zum Touchdown. Buffalo glich zu Beginn des zweiten Viertels aus. Stevie Johnson fing einen 13-Yard-Pass von Lewis. Dan Carpenter, der vorher aus 50 Yards verschossen hatte, brachte die Bills mit einem Field Goal aus 37 Yards in Führung. Drew Brees schlug direkt zurück und warf einen 69-Yard-Touchdownpass zu Kenny Stills. Vor der Pause erhöhte Jimmy Graham, der trotz Fußverletzung spielte, auf 21:10 nach einem 15-Yard-Touchdownpass von Brees.

Im dritten Viertel gelang Graham das gleiche Kunststück aus 13 Yards. Fred Jackson brachte Buffalo mit einem Touchdownlauf noch einmal auf 17:28 heran, aber Kenny Stills fing 7:34 Minuten vor Spielende einen 42-Yard-Touchdownpass von Brees zur Entscheidung.

Drew Brees vervollständigte 26 seiner 34 Pässe für 332 und fünf Touchdowns. Er verpasste das perfekte Quarterback-Rating mit 146.1 nur knapp. Sein Gegenüber, Thad Lewis, musste vier Sacks einstecken, warf eine Interception und verlor zwei Fumbles. Allerdings spielte er trotz harter Hits durch und warf für 234 Yards und einen Touchdown.

Garrett Hartley verschoss zwei Field Goals für New Orleans. Graham und Stills finge beide je zwei Touchdownpässe.

Miami Dolphins @ New England Patriots 17:27

Ein Footballspiel dauert 60 Minuten. An diesem Sonntag war dies gut für die Patriots und ganz schlecht für Miami. Die Dolphins spielten stark in der ersten Hälfte und zwar in allen Belangen. Man fing Tom Bradys ersten Pass der Partie ab und erzielte im Anschluss direkt einen Touchdown durch Brandon Gibson. Im zweiten Viertel erhöhte Daniel Thomas auf 14:0 und zur Pause stand es gar 17:3 für die Gäste. Als dann auch noch der erste Drive der Patriots nach dem Break in die Hosen ging, schien die Luft raus für die Hausherren.

Doch dann die Wende: Nach erneut starkem Drive traf Kicker Caleb Sturgis für Miami nur den rechten Upright, anstatt auf drei Scores zu erhöhen. Dies schien die Hausherren, die bis dahin extrem schlecht wirkten, wiederzubeleben. Der folgende Drive führte zu einem 14-Yard-Touchdown-Pass von Brady zu Aaron Dobson. Im Anschluss schaffte Logan Ryan, der zu Beginn des Spiels aus disziplinarischen Gründen draußen saß, einen Strip-Sack, den Rob Ninkovich vor der gegnerischen Endzone eroberte. Brandon Bolden sagte danke und das Spiel war ausgeglichen. Zum Ende des dritten Viertels ging New England dank eines 48-Yard-Field-Goals von Stephen Gostkowski sogar in Führung.

Im vierten Viertel legten die Patriots dann das Play des Tages hin: Ein Pass von Ryan Tannehill zur Seitenlinie wurde in der Red Zone der Patriots von Devin McCourty in die Luft geschlagen und damit im Spiel gehalten, Marquice Cole besorgte dann den Rest und fing den Ball mit beiden Füßen im Feld. Eine spektakuläre Interception! Im Anschluss erhöhten die Patriots die Führung auf zehn Punkte nach einem Touchdown-Lauf von Stevan Ridley, der ebenfalls nicht spielte im ersten Viertel. Begünstigt wurde dieser Drive durch eine fragwürdige Strafe fürs vorwärts Schlagen des Balls nach einem Fumble von Brady gegen die Dolphins.

Danach hatte New England das Spiel im Griff und beendete alle Hoffnungen der Gäste mit einer Interception von Rookie Duron Harmon, wobei der Pass einem Punt ähnelte. New England ist nun 6-2, die Dolphins 3-4 nach 3-0-Start.

Brady warf für 116 Yards (1 TD, 1 INT), Ridley lief für 79 (1 TD) und Dobson fing vier Pässe für 60 Yards (1 TD). Tannehill kam auf 192 Yards (2 TD, 2 INT) und musste sechs Sacks einstecken.

San Francisco 49ers @ Jacksonville Jaguars 42:10

Vor dem Spiel wurde nur über die Höhe des Sieges von San Francisco diskutiert. So hieß es nach gut 22 Minuten durch vier Touchdowns bereits 28:0 für die 49ers in London. Colin Kaepernick lief für zwei Touchdowns, warf einen Touchdownpass zu Vernon Davis und Frank Gore steuerte einen weiteren Touchdownlauf bei.

Jacksonville fand in der zweiten Halbzeit die Endzone nach einem 29-Yard-Pass von Chad Henne zu Mike Brown, um auf 10:28 zu verkürzen. Danach punktete aber nur noch das Team aus der Bay Area. Frank Gore lief aus zwei Yards zum Touchdown, und Dan Skuta trug einen Fumble über 47 Yards zum 42:10-Endstand zurück in die Endzone.

Colin Kaepernick warf für 164 Yards (1 TD) und lief für 54 Yards und zwei Touchdowns bei sieben Versuchen. Chad Henne vervollständigte 29 seiner 45 Pässe für 228 Yards und einen Touchdown.

New York Giants @ Philadelphia Eagles 15:7

Die Eagles haben ewig nicht mehr daheim gewonnen, die Giants ewig nicht mehr auswärts. Eine Serie musste also reißen. Die Eagles bekamen Quarterback Michael Vick zurück, der sich aber früh erneut am Oberschenkel verletzte und von Matt Barkley ersetzt werden musste. Und der sah ähnlich unbeholfen aus wie in der Vorwoche. Sein Lowlight: Ein Sack samt Fumble zum Ende der ersten Hälfte, als er kurz vor der Endzone den Ball viel zu lange hielt.

Die Gäste stellten sich offensiv aber nicht besser an und kamen im gesamten Spiel nur auf fünf Field Goals. Was aber immer noch mehr war, als die Eagles offensiv produzierten. Den einzigen Touchdown der Partie erzielten folgerichtig die Special Teams der Eagles, nachdem Long Snapper Zak De Ossie den Ball an Punter Steve Weatherford vorbei snappte und Najee Goode ihn in der Endzone eroberte. Den Schlusspunkt setzte Barkley mit einer Interception.

Eli Manning warf für 246 Yards und Peyton Hillis lief für 70. Bei den Eagles hatte Barkley 158 Yards (2 Turnovers) und LeSean McCoy wurde bei 48 Yards gehalten.

Carolina Panthers @ Tampa Bay Buccaneers 31:13

Schon zur Pause führten die Gäste nach Touchdowns von Greg Olsen und DeAngelo Williams mit 14:6. Cam Newton selbst und ein TD-Pass auf Mike Tolbert zu Beginn des Schlussviertels beendeten sichließlich eine Partie, die sehr zügig von statten ging, was in erster Linie an kaum vorhandener Gegenwehr seitens der Gastgeber lag. In der Garbage-Time gelang Mike Glennon schließlich doch noch ein TD-Pass auf Tim Wright.

Newton präsentierte sich äußerst effektiv mit 221 Yards (23/32, 2 TD) durch die Luft und 50 (1 TD) auf dem Boden. Glennon wiederum brachte es auf 275 Yards (30/51, 1 TD). Vincent Jackson fing fünf Pässe über 79 Yards.

Die Panthers sind nun 4-3 und haben damit zum ersten Mal seit 70 Spielen (mehr als fünf Jahre( in Serie eine positive Bilanz in der NFL!

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