Packers unterliegen Bears, verlieren Rodgers

Hauptkategorie: Spielberichte
Autor AFinsider.de

Woche 9 der NFL beginnt mit einer Überraschung! Die Miami Dolphins schlagen die Cincinnati Bengals im Thursday Night Game nach unterhaltsamem Spiel. Gewonnen wurde die Partie buchstäblich durch die Defense.

Die New York Jets sorgten mit einem 26:20-Heimsieg gegen die New Orleans Saints für die größte Überraschung des Spieltages. Dallas entging knapp einer blamablen Niederlage gegen Minnesota. Kansas City bleibt nach hartem Kampf weiter ungeschlagen, während die Panthers zum vierten Mal in Folge gewannen. Tennessee siegte zum ersten Mal nach drei Niederlagen in Serie. Bei der Partie der Redskins gegen die Chargers gab es erst einen Sieger in der Verlängerung.

In den späten Spielen entgingen die Seattle Seahawks knapp einer Blamage gegen die Tampa Bay Buccaneers, während die Cleveland Browns die Baltimore schlugen. Nick Foles schrieb Geschichte beim Kantersieg von Philadelphia in Oakland, und Tom Brady führte seine New England Patriots zum höchsten Sieg der Saison gegen die Pittsburgh Steelers.

Das Sunday Night Game wusste ebenfalls zu überzeugen, denn nach einer starken ersten Hälfte von Keenum und den Texans schlugen Luck und seine Colts eiskalt zurück und drehten die Partie.

Zum Abschluss der Woche siegten die Chicago Bears beim Erzrivalen Green Bay, das Aaron Rodgers durch eine Verletzung verlor.

Chicago Bears @ Green Bay Packers 27:20

Die favorisierten Packers verloren früh im Spiel Quarterback Aaron Rodgers mit einer Schulterverletzung, was die Kräfteverhältnisse beider Teams merklich beeinflusste. Backup Seneca Wallace minimierte die Optionen der Packers-Offense deutlich.

Nach einem Field Goal im ersten Drive – mit Rodgers – schlugen die Bears mit einem 23-Yard-Touchdown-Pass von Josh McCown auf Brandon Marshall zurück. Die Packers blockten in der Folgezeit einen Punt und bereiteten damit einen 32-Yard-TD-Lauf von James Starks vor. All das im ersten Viertel. Das Zweite gehörte dann den Gästen: Nach einem Touchdown von Matt Forte erhöhte Robbie Gould mit dem Halbzeitpfiff auf 17:10 für Chicago.

Nach dem Break gelangen den Hausherren zehn Punkte in Serie, darunter ein Touchdown von Eddie Lacy. Chicago kam jedoch noch zu einem Touchdown-Catch von Alshon Jeffery und drehte die Partie. Goulds Field Goal in der letzten Minute machte letztlich den Deckel drauf.

McCown warf für 272 Yards (2 TD), Marshall hatte sieben Receptions (107 YDS, 1 TD) und Forte lief für 125 Yards (1 TD). Wallace kam auf 114 Yards (1 INT) und Lacy sorgte für 150 Yards (1 TD). Die BEars hatten insgesamt fünf Sacks.

Indianpolis Colts @ Houston Texans 27:24

Andrew Luck führt die Colts zu einem wichtigen Comeback-Sieg und kontert dabei eine Galavorstellung von Kase Keenum, der eine überragende erste Halbzeit hinlegte.

Die erste Halbzeit gehörte ganz klar den Houston Texans und Andre Johnson. Dieser hatte in der gesamten Saison noch keinen einzigen Touchdown erzielt. Das änderte sich rapide, denn Keenum warf in der ersten Minute des Spiels einen 62-Yard-Touchdown-Pass auf ihn. Ebenfalls im ersten Viertel folgte ein 41-Yard-TD und kurz vor Ende der ersten Halbzeit fand Keenum erneut Johnson für einen Touchdown. Die Gäste brachten es in dieser Zeit auf lediglich ein Field Goal. Im ersten Viertel hatte J.J. Watt noch einen Kick-Versuch von Adam Vinatieri geblockt.

Die erste Hälfte endete auch mit einem Schock für die Hausherren, denn Head Coach Gary Kubiak war auf dem Weg in die Kabine zusammengebrochen und wurde zur Sicherheit in ein Krankenhaus gebracht. Anstelle seiner übernahm Defensive Coordinator Wade Phillips das Kommando an der Seitenlinie.

Im dritten Viertel kamen beide Teams zu Field Goals, bis dann Andrew Luck sein Team zurückbrachte. Wie sein Gegenüber nutzte auch Luck bevorzugt seinen Lieblingsreceiver, um in die Partie zu finden. Ende des Dritten fand er T.Y. Hilton für einen Zehn-Yard-TD. Fünf Minuten im Schlussviertel war es dann die 58-Yard-Bombe auf Hilton und vier Minuten vor Ende fand Luck Hilton erneut, dieses Mal aus neun Yards zur Führung.

Die Hausherren hatten noch die Chance zum Ausgleich, doch Randy Bullock, der zuvor schon zwei Field-Goal-Versuche vergab, versagte dieses Mal aus 53 Yards und die Partie war gelaufen.

Luck kam auf 271 Yards (18/40) und drei Touchdowns. Hilton hatte 121 Yards (7 REC, 3 TD). Keenum warf für 350 Yards (3 TD) und Andre Johnson glänzte mit 229 Yards (9 REC) und drei Touchdowns.

Pittsburgh Steelers @ New England Patriots 31:55

Sind die Patriots zurück? Tom Bradys Offense zeigte die beste Saisonleistung und verpasste den Pittsburgh Steelers eine historische Klatsche. New England steht nun bei 7-2.

Die Patriots begannen defensiv stark und eroberten gleich in der ersten Serie einen Fumble. Daraus machten sie nichts. Im zweiten Drive kamen sie bis an die Ein-Yard-Linie, wurden dort jedoch von Pittsburgh selbst beim vierten Versuch gestoppt. Ben Roethlisberger warf daraufhin eine Interception zu Devin McCourty und dieses Mal nutzten die Gastgeber die Möglichkeit aus: Tom Brady fand Danny Amendola prompt für einen 34-Yard-Touchdown-Pass – der erste für Amendola in diesem Jahr. Amendola ist damit der 50. Spiele, der einen Touchdown-Pass von Tom Brady fing.

Das zweite Viertel wurde lebhafter, weil auch die Gäste offensiv aktiv wurden. Die Patriots setzten aber das erste Ausrufezeichen: Brady auf Rob Gronkowski über 19 Yards – Touchdown! Nach Field Goals auf beiden Seiten benötigte Roethlisberger nur vier Spielzüge, um 71 Yards zu überbrücken. Am Ende der Serie stand ein 27-Yard-Touchdown-Catch von Antonio Brown mit zwei Minuten zu spielen. Genügend Zeit für die Patriots, die schließlich noch zu einem weiteren Touchdown durch Stevan Ridley kamen. 24:10 New England.

Wie so oft in dieser Saison brach Bill Belichicks Team im dritten Viertel jedoch gänzlich auseinander. Man bekam als erstes den Ball, gab ihn aber durch einen Ridley-Fumble direkt zurück. Pittsburgh bedankte sich und verkürzte durch einen 20-Yard-TD-Catch von Jerricho Cotchery. Die Hausherren gingen daraufhin 3-and-out und die Gäste erzielten wenig später den Ausgleich – wieder Roethlisberger auf Cotchery! New England fing sich aber gegen Ende des Viertels doch noch und ging durch ein Field Goal von Stephen Gostkowski wieder in Führung.

Im vierten Viertel waren sie dann wieder komplett in der Spur. Brady fand Aaron Dobson für einen 17-Yard-TD und Ridley lief zu seinem sechsten Touchdown in den letzten vier Spielen. Cotchery verkürzte zwar erneut, doch ein 81-Yard-TD-Pass von Brady auf Dobson machte endgültig den Deckel drauf.

Brady machte sein mit Abstand bestes Spiel der Saison und warf für 432 Yards und vier Touchdowns (151.8 Passer Rating). Ridley hatte 115 Yards (2 TD) und Gronkowski fing neun Pässe (Karrierebestwert) für 143 Yards (1 TD). Die Patriots produzierten insgesamt 610 Yards (Steelers 479) und die 55 Punkte sind die meisten, die die Steelers jemals in der NFL kassiert haben. Roethlisberger hatte 400 Yards (4 TD, 2 INT).

Baltimore Ravens @ Cleveland Browns 18:24

Jason Campbell brachte die Cleveland Browns mit einem Touchdownpass zu Davone Bess nach einem Drive über 80 Yards mit 7:0 in Führung. Nach einem Field Goal von Justin Tucker für Baltimore sollte Bess auch den zweiten Touchdown des Spiels zum 14:3 erzielen. Joe Flacco gelang 15 Sekunden vor der Halbzeitpause ein Touchdownpass zu Marlon Brown über 19 Yards.

Im dritten Viertel warf Campbell seinen dritten Touchdownpass des Spiels, dieses Mal zu Gary Barnidge über vier Yards. Baltimore gab sich nicht auf und kam durch den zweiten Touchdownpass von Flacco zu Brown zurück ins Spiel. Die Two-Point Conversion erledigte auch das Duo Flaccco / Brown zum 18:21.  Drei Minuten vor Spielende entschieden sich die Browns einen vierten Versuch an der 43-Yard-Linie der Ravens mutigerweise auszuspielen und nicht zu punten. Campbell fand trotz Druck der Defensive Bess für ein First Down. Billy Cundiff verwandelte 17 Sekunden vor Schluß ein 22-Yard-Field-Goal zum 24:18-Endstand.

Joe Flacco vervollständigte 24 seiner 41 Pässe für 250 Yards, zwei Touchdowns und eine Interception. Ray Rice bekam nur elfmal die Chance zu laufen und schaffte nur magere 17 Yards. Jason Campbell brachte 23 seiner 35 Pässe für 262 Yards und drei Touchdowns an. Greg Little fing sieben Pässe für 122 Yards. Bess fing drei Bälle, zwei für Touchdowns und den dritten für das entscheidende First Down drei Minuten vor Spielende.

Tampa Bay Buccaneers @ Seattle Seahawks 24:27 OT

Nach einem punktelosen ersten Viertel hätte das zweite Viertel wohl nicht überraschender verlaufen können. Tim Wright und Tiquan Underwood fingen Touchdownpässe von Mike Glennon zum 14:0 für Tampa. Nach einem Fumble von Jermaine Kearse beim Kickoff Return warf Running Back spektakulär einen Touchdownpass aus zwei Yards zu Tom Crabtree zum 21:0. Vor der Pause verkürzte Seattle auf 7:21 nach einem Touchdownpass über 16 Yards von Russell Wilson.

Tampa erhöhte zum Start des dritten Viertels durh ein Field Goal von Rian Lindell auf 24:7. Von diesem Zeitpunkt an sollte nur noch Seattle Punkte erzielen. Russell Wilson lief aus zehn Yards in die Endzone, Steven Hauschka schoß ein Field Goal aus 36 Yards und Doug Baldwin fing 1:56 Minuten vor Spielende einen Zehn-Yard-Toucchdownpass zum 24:24-Ausgleich.

In der Verlängerung forcierte die Defensive der Seahawks einen Punt von Tampa nach drei Versuchen. Anschließend erledigte "Beast" Marshawn Lynch die Hauptarbeit und brachte Seattle in Field-Goal-Position. Steven Hauschka traf aus 27 Yards und sorgte so für den ersten Seahawks-Sieg in der Geschichte nach 21 Punkten Rückstand.

Rookie Mike Glennon spielte stark. Er brachte 17 seiner 23 Pässe für 168 Yards und zwei Touchdowns an. Sein Rookie-Kollege Mike James lief bei 28 Versuchen für 158 Yards und warf einen Touchdown. Russell Wilson fing sich nach schwacher erster Halbzeit. Er vervollständigte 19 seiner 26 Pässe für 217 Yards, zwei Touchdowns und zwei Interceptions. Marshawn Lynch legte 125 Laufyards bei 21 Versuchen zurück.

Philadelphia Eagles @ Oakland Raiders 49:20

Die Eagles mussten erneut auf Nick Foles als Quarterback zurückgreifen und dieser Umstand entwickelte sich früh zum Glücksfall. Der Mann mit der Nummer 9 legte früh los und hatte zur Pause schon vier Touchdown-Pässe serviert – er fand die Tights Ends Brent Celek und Zach Ertz sowie Riley Cooper zweimal über 17 und 63 Yards. Die Raiders brachten es auf ganze 13 Punkte im ersten Durchgang.

Die zweite Hälfte drehte sich folglich nur noch um die Rekordjagd von Foles, der im dritten Viertel noch drei weitere TD-Pässe abgab, um am Ende auf sieben zu kommen. Die Einstellung eines NFL-Rekordes. Die Marke hatte zuvor schon Peyton Manning in dieser Saison erreicht.

Foles kam auf 406 Yards (22/28, 7 TD) und hatte ein perfektes Passer Rating von 158.3! DeSean Jackson (150 YDS, 1 TD) und Cooper (139 YDS, 3 TD) fingen je fünf Pässe. Terrelle Pryor auf der anderen Seite hatte bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden 288 Yards (2 INT) durch die Luft und 94 auf dem Boden.

San Diego Chargers @ Washington Redskins 24:30 OT

Ein Inside-Handoff zu Fullback Darrel Young war der Spielzug des Tages für die Washington Redskins. Damit entschieden sie das Spiel in der Verlängerung. Sonderlich überraschend hätte dies für die Chargers aber nicht sein dürfen.

Beide Teams schenkten sich von Anfang an nichts und fanden immer eine Antwort auf die Attacke des jeweils anderen. Der erste Touchdown der Partie war ein Interception-Return in der Endzone von San Diegos Sean Lissemore im zweiten Viertel, nachdem der Pass von Robert Griffin III vom Rücken seines O-Liners abgeprallt war. Die Redskins antworteten noch im selben Viertel mit einem TD-Lauf von Alfred Morris.

Zur Pause stand es 14:7 für San Diego nach einem TD-Catch von Eddie Royal. Im dritten Viertel erzielte Fullback Young den Touchdown zum Ausgleich von der Ein-Yard-Linie. Washington stieg dann im vierten Viertel kurz aufs Gas und erzielte zehn Punkte in Serie – angefangen mit einem Touchdown von – natürlich – Young aus der Fullback-Position! Keenan Allen brachte die Gäste wieder heran und nachdem man es in den Schlusssekunden kurz vor der Endzone nicht in selbige schaffte, blieb Nick Novak nur noch ein kurzes Field Goal zum Ausgleich.

In der Verlängerung hatten nur die Redskins den Ball und legten einen 78-Yard-Drive mit zehn Spielzügen hin, der letztlich zum dritten Yound-TD führte – zum dritten Mal per Inside-Handoff durch die Mitte.

Die Redskins erzielten 500 Yards als Team. Griffin III hatte 291 Yards (1 INT) und Morris lief für 121 Yards (1 TD), Pierre Garcon fing sieben Pässe für 172 Yards. Philip Rivers kam auf 341 Yards (2 TD, 2 INT) und Keenan Allen hatte acht Receptions über 128 Yards (1 TD).

Minnesota Vikings @ Dallas Cowboys 23:37

Im ersten Viertel verwandelten Dan Bailey und Blair Walsh je ein Field Goal. Bailey schoß die Cowboys Mitte des zweiten Viertels mit 6:3 in Führung. Christian Ponder sorgte 1:47 Minuten vor der Pause mit einem Lauf über sechs Yards für den ersten Touchdown der Partie zum 10:7-Halbzeitstand.

Beim Opening Drive im dritten Viertel legte Romo mit der Cowboys Offensive 74 Yards zurück und schloss den Drive mit einem 26-Yard-Touchdownpass zu Jason Witten ab. Nur zehn Sekunden später eroberte Nick Hayden einen Fumble von Ponder in der Endzone zum 20:10. Doch Minnesota schlug drei Minuten später mit einem Touchdown zurück. Ponder bediente Kyle Rudolph aus 31 Yards.

Im Schlußviertel sprintete Adrian Peterson zunächst 52 Yards über das Feld, bevor er über elf Yards zum Touchdown lief und die Vikings mit 23:20 in Führung brachte. Den anschließenden Extrapunkt verschoss Walsh. Eine Interception von Tony Romo konnten die Vikings nicht in Punkte umwandeln. So bekam Dallas erneut den Ball drei Minuten vor Spielende. Romo führte die Cowboys 90 Yards über das Feld und warf einen Sieben-Yard-Touchdownpass zu Dwayne Harris. Minnesota hatte noch eine letzte Chance, aber ein Hail-Mary-Pass von Christian Ponder fand noch nicht mal den Weg in die Endzone und auch keinen Abnehmer.

Christian Ponder (25/37 für 236 Yards) warf einen Touchdown und eine Interception. Adrian Peterson lief bei 25 Versuchen für 140 Yards. Tony Romo vervollständigte 34 seiner 51 Pässe für 337 Yards, zwei Touchdowns und eine Interception. Jason Witten fing acht Bälle für 102 Yards und einen Touchdown.

Kansas City Chiefs @ Buffalo Bills 23:13

Die Chiefs bleiben ungeschlagen und egalisieren ihren eigenen Franchise-Startrekord von 9-0. Die Hausherren erwischten allerdings angeführt von Rookie-Quarterback Jeff Tuel den besseren Start und führten nach einem Touchdown-Catch von Marquise Goodwin über 59 Yards zur Pause mit 10:3.

Aber nach dem ordentlichen Start für Tuel gewann die Defense der Chiefs immer mehr die Oberhand. Bestes Beispiel dafür: Tuels Pass kurz vor der Endzone wurde Anfang des dritten Viertels von Sean Smith abgefangen und über 100 Yards in die Endzone getragen. Ausgleich Kansas City. Mit 13:13 ging es ins Schlussviertel und dort war es erneut die Defensive, die für Punkte sorgte: Nach einer Completion von Tuel zu T.J. Graham verlor der zügig den Ball und Tamba Hali trug ihn über elf Yards zum Touchdown. Ein Field Goal von Ryan Succop besorgte den Rest.

Die Chiefs erzielten nur 210 offensive Yards und keine Punkte. Alex Smith kam nur auf 124 Yards und Jamaal Charles lief für 90. Jeff Tuel kam auf 229 Yards (1 TD, 2 INT) und C.J. Spiller hatte 116 Yards.

New Orleans Saints @ New York Jets 20:26

Die Achterbahnfahrt der New York Jets geht konsequent weiter! Es war eine ungerade Woche, also gewinnt Rex Ryans Team. Auch wenn die Saints dank zweier Touchdowns von Jimmy Graham Mitte des zweiten Viertels mit 14:6 führten, hatten die Gäste arge Schwierigkeiten mit der physisch starken Defensive der Jets.

Offensiv kehrte New York zum „Ground and Pound“-Stil zurück und lief folglich dank Chris Ivory und Geno Smith bis zum Break zu zwei Touchdowns. Den Sechs-Punkte-Vorsprung zur Pause hielt man danach bis zum Schluss, da beide Teams bis auf je zwei Field Goals nichts mehr zuließen.

Smith warf für 115 Yards (1 RUSH TD) und Chris Ivory lief über 139 Yards (1 TD). Als Team lief man für 198 Yards. Drew Brees kam auf 382 Yards (2 TD, 2 INT) und der angeschlagene Graham hatte neun Catches für 116 Yards (2 TD).

Tennessee Titans @ St. Louis Rams 21:28

Tennessee begann das Spiel mit einem Drive über 68 Yards, den Shonn Greene mit einem Fünf-Yard-Touchdownlauf abschloss. Zac Stacy glich Anfang des zweiten Viertels mit einem Touchdownlauf über drei Yards zum 7:7-Halbzeitstand aus.

Im dritten Viertel erzielten beide Teams nach langen Drives einen Touchdown. Zac Stacy lief aus neun Yards in die Endzone, während Chris Johnson aus 14 Yards zum Touchdown spintete.

Die nächsten Punkte gab es im Schlußviertel. Jake Locker brachte Tennessee mit einem Lauf aus fünf Yards in Führung, bevor Kellen Clemens mit einem Zehn-Yard-Touchdownpass zu Jared Cook zurückschlug. Nach einem Fumble von Clemens an der eigenen 19-Yard-Linie lief Chris Johnson direkt beim anschließenden Spielzug zum Touchdown 2:54 Minuten vor Spielende zum 28:21. Die Defensive der Titans erledigte den Rest.

Chris Johnson gelang seine beste Saisonleistung mit 23 Läufen über 150 Yards und zwei Touchdowns. Jake Locker unterliefen zwei Interceptions. Er brachte 13 seiner 22 Pässe für 185 Yards an. Bei den Rams glänzte Zac Stacy mit 27 Läufen für 127 Yards und zwei Touchdowns. Clemens vervollständigte 20 seiner 25 Pässe für 210 Yards und einen Touchdown.

Atlanta Falcons @ Carolina Panthers  10:34

Mike Tolbert brachte die Panthers mit einem Vier-Yard-Touchdownlauf in Führung. Nach einem Field Goal von Atlantas Matt Bryant fing Greg Olsens einen Touchdownpass über 14 Yards von Cam Newton zum 14:3. Zwei Minuten vor der Pause verkürzten die Falcons durch einen 17-Yard-Touchdownpass von Matt Ryan zu Tony Gonzalez. Carolina hatte vor dem Pausenpfiff erneut die Chance zu punkten, aber Cornerback Robert Alford gelang eine Interception in der Enzone.

Graham Gano erhöhte zum Start des dritten Viertels mit einem Field Goal aus 55 Yards zum 17:10. Cam Newton sorgte neun Minuten vor Ende der Partie mit einem Touchdownlauf über acht Yards für die Vorentscheidung. 26 Sekunden nach Newtons Touchdown warf Matt Ryan eine Interception, die Drayton Florence über 38 Yards in die Endzone zum 31:10 trug. Gano verwandelte 1:13 Minuten vor Spielende ein 20-Yard-Field-Goal zum 34:10-Endstand.

Matt Ryan schwächelt weiter ohne seine Waffen Julio Jones und Roddy White. Er vervollständigte 20 seiner 27 Pässe für 219 Yards, einen Touchdown und drei Interceptions. Tony Gonzalez fing sechs Pässe für 81 Yards und einen Touchdown. Cam Newton warf für 249 Yards, einen Touchdown und zwei Interceptions

Cincinnati Bengals @ Miami Dolphins 20:22 OT

Die Miami Dolphins haben ihre Pleitenserie von vier Spielen am Donnerstagabend beendet! Sie brauchten dafür zwar eine Verlängerung, aber in dieser machte Cameron Wake mit einem Safety alles klar.

Beide Teams bräuchten ein wenig, um in die Partie zu finden. Folglich erzielte Mike Nugent mit seinem 31-Yard-Field-Goal für die Gäste erst im zweiten Viertel die ersten Punkte. Den ersten Touchdown bejubelten die Hausherren durch einen Touchdown von Ryan Tannehill persönlich kurz vor der Two-Minute Warning. Und dank einer Interception von Andy Dalton kam Miami sogar noch zu einem 36-Yard-Field-Goal von Caleb Sturgis wenige Sekunden vor der Halbzeit.

Mitte des Dritten der nächste Fehler von Dalton: Brent Grimes trug eine Red-Zone-Interception über 94 Yards zum Touchdown – 17:3 Miami. Das wiederum ließ die Gäste erwachen. Giovani Bernard stellte von Ende des dritten bis Anfang des vierten Viertels innerhalb von gerade Mal fünf Minuten den Ausgleich mit zwei Touchdowns her. Der erste über drei Yards, der zweite über 35.

Innerhalb der letzten zwei Minuten traf schließlich zuerst Nugent aus 54 Yards zur ersten Führung der Gäste, um dann mit anzusehen, wie Tannehill sein Team in neun Spielzügen in Position brachte für Sturgis, der aus 44 Yards den abermaligen Ausgleich erzielte – Overtime!

Beide Teams machten wenig aus ihrem ersten Ballbesitz, die Dolphins erreichten jedoch mit ihrem zweiten sehr gute Feldposition: Die Bengals mussten an der eigenen Acht-Yard-Linie starten und Cameron Wakes Sack gegen Dalton in der Endzone brachte schließlich die Entscheidung.

Tannehill kam auf 208 Yards (1 RUSH TD) und Lamar Miller lief für 105. Dalton hatte 338 Yards (3 INT), A.J Green fing elf Pässe für 126 Yards und Bernard lief für 79 (2 TD).

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