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  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

Bucs und Jaguars mit ersten Siegen, Panthers schocken 49ers

Woche 10 der NFL startete mit einem unterhaltsamen Thursday Night Game zwischen den Washington Redskins und Minnesota Vikings. Im ersten Durchgang war Robert Griffin III und seine Offensive nicht zu stoppen. Die Vikings drehten das punktereiche Spiel aber überraschend im zweiten Durchgang und gewannen so zum ersten Mal in dieser Saison in den USA.

Bei den frühen Spielen am Sonntag gab es so manche Überraschung. Die Colts wurden von den Rams demontiert, und die Jaguars gewannen ihr erstes Spiel. Detroit führt nach dem Auswärtssieg in Chicago und der Niederlage der Packers nun die NFC North alleine an. Pittsburgh und Seattle gewannen ihre Spiele ohne Probleme. Baltimore siegte in einem dramatischen Spiel gegen Cincinnati.

Peyton Manning führte seine Denver Broncos zum Auswärtssieg in San Diego. Arizona gewann knapp gegen Houston, und Carolina beeindruckte mit einem starken Sieg in San Francisco.

Das Sunday Night Game verkam schließlich zum Kantersieg für die New Orleans Saints, die chancenlose Cowboys vorführten.

Zum Abschluss der Woche holten sich auch die Tampa Bay Buccaneers ihren ersten Saisonsieg gegen die Miami Dolphins, die eine historisch schlechte Laufleistung ablieferten.

Miami Dolphins @ Tampa Bay Buccaneers 19:22

Die Tampa Bay Buccaneers sind nicht mehr sieglos! Wie die Jaguars schafften auch die Bucs ihren ersten Sieg mit ihrer besten Saisonleistung. Die Dolphins wiederum schließen hektische Tage entsprechend ab und sorgten für einen Franchise-Tiefstwert in Rushing.

Die Bucs dominierten die erste Hälfte und erzielten vom Start weg 15 Punkte in Serie. Den ersten Touchdown der Partie steuerte der etatmäßige Left Tackle Donald Penn mit einem Catch über ein Yard nach Pass von Mike Glennon bei. Rian Lindell kickte zwei Field Goals und die Defense schaffte auch noch einen Safety. Währenddessen musste Tampa den nächsten personellen Rückschlag einstecken, denn ersten Diagnosen zufolge brach sich Rookie-Running-Back Mike James den Knöchel.

Ein Shutout zur Pause war den Hausherren aber nicht vergönnt, da Ryan Tannehill in der letzten Minute der ersten Hälfte noch Richard Matthews am Ende eines 90-Yard-Drives für einen Touchdown fand.

Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken kämpften sich die Gäste im dritten Viertel heran. Caleb Sturgis versenkte zwei Field Goals und Matthews gelang ein TD-Catch über 19 Yards. Die Gästeführung hielt aber nicht lange, denn nur einen Drive später war es Bobby Rainey, der mit seinem ersten NFL-Touchdown überhaupt den Hausherren zehn Minuten vor Schluss einen Drei-Punkte-Vorsprung bescherte.

Miami bekam den Ball ein letztes Mal mit drei Minuten zu spielen zurück, wurde jedoch nach zwei Sacks in den letzten vier Versuchen und einer Interception von Darrelle Revis zeitig gestoppt.

Glennon schaffte seinen ersten NFL-Sieg und warf für 139 Yards (1 TD, 1 INT), während man als Team für 150 Yards lief. Bei den Dolphins warf Tannehill für 229 Yards (2 TD, 1 INT) und Matthews fing elf Pässe über 120 Yards (2 TD). Erschreckend jedoch die Laufleistung Miamis: Sie liefen nur 14 Mal für lediglich zwei Yards! So schlecht war ein Dolphins-Team noch nie.

Dallas Cowboys @ New Orleans Saints 17:49

Nach dem Sieg der Eagles vom Nachmittag standen die Cowboys unter Druck und erwischten durchaus einen guten Start, wurden aber letztlich im Superdome vernichtet.

Nach einem Muffed Punt von Darren Sproles gingen die Gäste durch ein Field Goal in Führung. Die Hausherren antworteten mit einem 22-Yard-Touchdown-Pass von Drew Brees auf Marques Colston. Und nach einem Touchdown-Lauf von DeMarco Murray Anfang des Zweiten überrollten die Saints die Cowboys gänzlich und erzielten bis zum Ende des dritten Viertels vier Touchdowns in Serie. Brees fand Pierre Thomas und Darren Sproles mit Pässen, zudem liefen Mark Ingram und wieder Sproles in die Endzone.

Für Dallas kam dann aber nochmal ein Fünkchen Hoffnung auf, denn nach einem 21-Yard-TD-Pass von Tony Romo auf Terrance Williams eroberten die Texaner auch noch einen überraschenden Onside Kick. Es folgte jedoch ein Punt und keine weiteren Punkte. Für die sorgte der Gegner mit einem 52-Yard-Touchdown-Pass auf Kenny Stills, bevor Pierre Thomas noch einmal den Weg in die Endzone fand.

Brees warf für 392 Yards (4 TD), Colston fing sieben Pässe für 107 (1 TD) und Mark Ingram lief zu 145 Yards (1 TD), was für ihn selbstredend Karrierebestwert bedeutete. Insgesamt erzielte New Orleans 625 Yards, die Cowboys 193. Romo kam auf 128 Yards (1 TD) und Murray lief für 89 Yards (1 TD). Dallas verwandelte keinen seiner neun dritten Versuche. Die Saints wiederum stellten einen NFL-Rekord mit 40 First Downs in einem Spiel auf.

Houston Texans @ Arizona Cardinals 24:27

Matt Shaughnessy punktete mit einem Sechs-Yard-Fumble-Return nach nur sechs gespielten Sekunden. John Abraham hatte zuvor den Fumble von Case Keenum erzwungen. Houston glich aber noch im ersten Viertel durch Andre Johnson aus, der einen Touchdownpass von Keenum aus sieben Yards fing. Carson Palmer warf einen Touchdownpass über zwölf Yards zu Rob Housler für die erneute Führung von Arizona. Doch Keenum konterte mit einem Zwei-Yard-Touchdownpass zu Ryan Griffin zum 14:14, und Randy Bullock schoß Houston mit einem Field Goal aus 48 Yards in Führung. J.J. Watt forcierte und eroberte kurz vor der Pause noch einen Fumble von Palmer, aber das anschließende Field Goal von Bullock wurde geblockt.  

Jay Feely glich das Spiel mit einem 35-Yard-Field-Goal Mitte des dritten Viertels zunächst aus und schoß Arizona sechs Sekunden vor Viertelende aus 21 Yards in Führung. Carson Palmer baute Arizonas Vorsprung mit einem 19-Yard-Touchdownpass zu Andre Roberts aus. Fünf Minuten vor Schluß erzwang und eroberte J.J. Watt einen weiteren Fumble von Rashard Mendenhall an der Fünf-Yard-Linie der Cardinals. Drei Spielzüge später fing Andre Johnson sensationell einen Pass von Keenum in der Endzone zum 24:27. Zwar bekam Houston noch einmal den Ball, aber die Defensive der Cardinals erstickte ein letztes Aufbäumen der Texans im Keim.

Case Keenum brachte 22 seiner 43 Pässe für 201 Yards und drei Touchdowns an. In der Defensive überragte J.J. Watt, der vier Tackles, einen Sack und zwei erzwungene und eroberte Fumbles verzeichnete. Sein Gegenüber Carson Palmer vervollständigte 20 von 32 Pässe für 241 Yards, zwei Touchdowns und eine Interception.

Denver Broncos @ San Diego Chargers 28:20

Die Denver Broncos kommen nach insgesamt ordentlicher Vorstellung ihr achtes Saisonspiel gegen den Divisionsrivalen aus San Diego. Die Chargers wurden dabei für frühe Nachlässigkeiten bestraft.

Obwohl die Chargers den Ball im ersten Viertel für mehr als 14 Minuten innehatten, gelang ihnen erst zum Start des zweiten ein Field Goal. Die Colts, die nur 57 Sekunden in Ballbesitz waren, erzielten einen Touchdown – Peyton Manning über 74 Yards zu Julius Thomas. Nach einem zweiten Field Goal von Nick Novak erzielte Demaryius Thomas noch zwei weitere Touchdowns für Denver zur 21:6-Pausenführung. Damit nicht genug, war es nach dem Break erneut Demaryius Thomas, der einen TD über 34 Yards fing. Für die Chargers langte es nur noch zu zwei Touchdowns, bis dann die Broncos die Uhr herunterspielten.

Manning kam auf 330 Yards (4 TD) und D. Thomas hatte sieben Catches für 108 Yards (3 TD). Philip Rivers warf für 218 Yards (1 TD). Es war das erste Mal 2013, dass den Broncos weniger als 30 Punkte vergönnt waren.

Carolina Panthers @ San Francisco 49ers 10:9

Die Carolina Panthers landen einen überraschenden, aber vollkommen verdienten Auswärtssieg in San Francisco und unterstreichen damit ihre Playoff-Ambitionen nachhaltig.

Nachdem den 49ers bis zur Mitte des zweiten Viertels lediglich drei Field Goals durch Phil Dawson gelangen, erzielten die Panthers zwei Minuten vor Ende der ersten Hälfte den ersten und einzigen Touchdown der Partie: DeAngelo Williams trug das Spielgerät über 27 Yards in die Endzone. Die Abwehrschlacht setzte sich nach der Pause fort, so dass Graham Ganos 53-Yard-Field-Goal zehn Minuten vor Ende letztlich den Unterschied ausmachte. Die Niners bekamen den Ball ein letztes Mal mit etwa einer Minute auf der Uhr, doch nach einem Sack gegen Colin Kaepernick zu Beginn, warf dieser im nächsten Spielzug eine Interception, die das Spiel beendete.

Beide Offensivreihen hatten arge Probleme (250 YDS Panthers, 151 YDS 49ers) und wurden gut in Schach gehalten. Cam Newton warf für lediglich 169 Yards (1 INT). Kaepernick hatte gar nur 91 Yards (1 INT). Die Niners waren zusätzlich gehandicapt durch eine frühe mögliche Gehirnerschütterung von Vernon Davis sowie einem Ausfall von Guard Mike Iupati in der zweiten Halbzeit.

Cincinnati Bengals @ Baltimore Ravens 17:20 OT

Trotz eines dramatischen Comebacks der Bengals mit auslaufender Uhr gewinnen die Baltimore Ravens ein wichtiges Heimspiel gegen den Divisionsrivalen und bleiben damit im Rennen um die AFC North am Leben.

Die erste Hälfte gehörte komplett den Hausherren, die bis zur Pause 17:0 in Führung gingen. Allerdings unter tatkräftiger Mithilfe der Bengals: Dem ersten Touchdown von Dallas Clark ging eine Pass Interference über 48 Yards voraus. Im zweiten Viertel erzielte dann Torrey Smith einen TD, der durch eine Interception von Andy Dalton vorbereitet wurde.

In der zweiten Halbzeit kam offensiv nichts mehr vom Heimteam, während die Bengals langsam näher kamen. Ein Field Goal durch Mike Nugent brachte sie erstmals auf die Anzeigetafel. Mitte des vierten Viertels verkürzte dann Giovani Bernard mit einem 15-Yard-Touchdown-Lauf, doch am Ende schien Cincinnati die Zeit auszugehen und es blieb nur noch die Möglichkeit, mit zwei Sekunden zu spielen einen Hail Mary zu werfen. Und der landete mit freundlicher Mithilfe der Ravens in den Händen von A.J. Green (51 YDS) in der Endzone! Ausgleich, Verlängerung.

Dort bekamen die Gäste als erstes den Ball, kamen bis zur 32-Yard-Linie und versagten dann beim vierten Versuch, der den Ravens den Ball an der eigenen 44 schenkte. Von dort marschierten die Gastgeber schnurstracks in Field-Goal-Reichweite und Justin Tucker versenkte aus 47 Yards zum Sieg!

Flacco warf lediglich für 140 Yards (2 TD, 2 INT) und seine Offense kam auf ganze 189 Yards (Bengals 364 YDS). Zudem hatten beide Teams drei Turnovers. Dalton warf für 274 Yards (2 TD, 3 INT) und Green fing acht Pässe über 151 Yards (1 TD).

Jacksonville Jaguars @ Tennessee Titans 29:27

Beim ersten Offensvielspielzug unterlief Chris Johnson ein Fumble, den Maurice Jones-Drew kurze Zeit später zu einem Sechs-Yard-Touchdownlauf verwertete. Es folgten zwei Field Goals von Josh Scobee zum 13:0 für Jacksonville. Tennesse konnte nach zwei Fumbles und einer Interception noch zufrieden mit diesem geringen Rückstand sein. Ryan Fitzpatrick, der für den verletzten Jake Locker eingewechselt wurde, warf kurz vor der Pause einen Neun-Yard-Touchdownpass zu Taylor Thompson zum 7:13.

Jordan Todman baute zu Beginn des dritten Viertels die Führung der Jaguars mit einem Fünf-Yard-Touchdownlauf aus. Rob Bironas verkürze durch zwei Field Goals aus 39 und 37 Yards auf 13:20. Eine Holding-Strafe von Chance Warmack in der Endzone verursachte einen Safety für Jacksonville zum 22:13. Ryan Fitzpatrick hielt die Titans mit einem Vier-Yard-Touchdownlauf am Leben. Will Blackmon riß jedoch 2:39 Minuten vor Spielende Fitzpatrick den Ball aus der Hand und lief 21 Yards in die gegnerische Endzone zum 29:20. Delanie Walker fing 40 Sekunden vor Schluß einen 14-Yard-Touchdownpass. Den darauffolgenden Onside Kick sicherte aber Johnathan Cyprien zum ersten Saisonsieg für die Jaguars.

Chad Henne brachte 14 seiner 23 Pässe für 180 Yards und zwei Interceptions an. Maurice Jones-Drew lief nur für 41 Yards bei 21 Versuchen und einen Touchdown. Die Defensive von Jacksonville forcierte jedoch vier Turnover. Ryan Fitzpatrick war bester Spieler auf Seiten der Titans. Er vervollständigte 22 seiner 33 Pässe für 264 Yards und zwei Touchdowns.

Philadelphia Eagles @ Green Bay Packers 27:13

Die Philadelphia Eagles kommen der Spitze der NFC East immer näher, während ersatzgeschwächte Packers in der North zurückfallen.

In der ersten Halbzeit, in der beide Teams drei Field Goals verschossen, erzielte DeSean Jackson den ersten Touchdown des Spiels – mit viel Glück: Der Pass von Nick Foles war zu kurz, doch die Packers bekamen ihn nicht unter Kontrolle und er fiel Jackson förmlich in die Hände – 55-Yard-TD! Pausenstand: 10:3 Eagles.

Für die Packers kam erschwerend hinzu, dass sich Seneca Wallace früh verletzte und von der Nummer drei, Scott Tolzien, ersetzt wurde. Der wiederum brauchte eine Weile, um sich zu sammeln. Als dies geschah und er Brandon Bostick für einen 22-Yard-Touchdown fand, hatten die Gäste schon zehn weitere Punkte erzielt. Darunter ein 45-Yard-TD-Catch von Riley Cooper, nachdem Foles erneut einen eigentlich zu kurzen Pass in eine Doppeldeckung geworfen hatte. Am Ende des dritten Viertels war es erneut Cooper, der über 32 Yards die Partie entschied.

Foles kam auf 228 Yards (3 TD), LeSean McCoy lief für 155 Yards und Cooper fing drei Pässe für 102 Yards (2 TD). Tolzien hatte 280 Yards (1 TD, 2 INT) und Jarrett Boykin fing acht Pässe für 112 Yards.

Buffalo Bills @ Pittsburgh Steelers 10:23

Nach einer Interception von Ben Roethlisberger schoß Dan Carpenter Buffalo mit einem Field Goal aus 20 Yards in Führung. Im zweiten Viertel glich Shaun Suisham aus 36 Yards aus. "Big Ben" besorgte mit einem Fünf-Yard-Touchdownpass zu Jerricho Cotchery zwei Minuten vor der Halbzeit die 10:3-Pausenführung der Steelers..

Le'Veon Bell lief aus vier Yards im dritten Viertel zum 17:3. Der Touchdown wurde nur durch eine Encroachment-Strafe gegen Buffalo erst ermöglicht, da Pittsburgh schon ein Field Goal bei einem vierten Versuch schießen wollte. Eine Interception von E.J. Manuel führte zu einem Field Goal aus 37 Yards von Shaun Suisham, der vier Minuten später schon wieder zum 23:3 aus 23 Yards traf. EJ Manuel sorgte mit einem Zwei-Yard-Touchdownpass zu Chris Gragg fünf Sekunden vor Spielende für den 23:10-Endstand.

Manuel vervollständigte 22 seiner 39 Pässe für 155 Yards, einen Touchdown und eine Interception. Die Steelers hielten Buffalo bei 95 Laufyards und verzeichneten drei Sacks gegen Manuel. Ben Roethlisberger passte für 204 Yards, einen Touchdown und eine Interception. Le'Veon Bell lief für 57 Yards bei 22 Versuchen.

St. Louis Rams @ Indianapolis Colts 8:38

Chris Long sorgte mit einem Fumble Return über 45 Yards für die ersten Punkte, nachdem Teamkollege Robert Quinn Andrew Luck den Ball aus der Hand geschlagen hatte. Im zweiten Viertel erhöhte Zac Stacy auf 14:0 mit einem Touchdownlauf aus einem Yard. Tavon Austin ließ die erste Halbzeit mit zwei Touchdowns zum kompletten Desaster für Indianapolis werden. Erst punktete er spektakulär mit einem Punt Return über 97 Yards. Anschließend fing er einen Touchdownpass über 57 Yards von Kellen Clemens.

Austin erzielte zum Start des dritten Viertels seinen dritten Touchdown. Er fing einen Pass von Clemens und lief 81 Yards in die Endzone für die endgültige Entscheidung. Greg Zuerlein erhöhte auf 38:0, bevor Indianapolis zum ersten Mal auf die Anzeigetafel kam. Donald Brown fing einen Touchdownpass von Luck über 13 Yards. Danach hatten die Colts zwar noch einige Chancen Touchdowns zu erzielen, doch die Rams hatten eine Antwort auf alle Versuche.

Überragender Akteur auf dem Platz war Tavon Austin, der 310 All-Purpose Yards erzielte. Kellen Clemens brachte neun seiner 16 Pässe für 247 Yards und zwei Touchdowns an. Er spielte fehlerfrei, während sein Gegenüber Andrew Luck drei Interceptions warf und einen Fumble verlor. Luck vervollständigte 29 seiner 47 Pässe für 353 Yards und einen Touchdown.

Seatte Seahawks @ Atlanta Falcons 33:10

Nach krampfhaften Wochen glich der Ausflug der Seahawks nach Georgia wie lockeres Auslaufen unter der Woche. Nachdem die Gäste Mitte des zweiten Viertels bereits mit 6:3 vorne lagen, fand Russell Wilson Jermaine Kearse für einen 43-Yard-Touchdown-Pass. Sekunden vor der Pause sorgte dann Golden Tate mit einem spektakulären einhändigen Catch in der Endzone für die Vorentscheidung – 23:3 Seahawks. Die zweite Hälfte hatte danach buchstäblich nur noch statistischen Wert.

Wilson kam auf 287 Yards (2 TD) und Marshawn Lynch lief über 145 Yards (1 TD). Bei Atlanta hatte Matt Ryan nur 172 Yards (1 TD).

Detroit Lions @ Chicago Bears 21:19

Nach einer Defensivschlacht vom Feinsten übernehmen die Lions die alleinige Führung in der NFC North. Und dabei hatten die Bears den besseren Start mit Rückkehrer Jay Cutler, der schnell einen 32-Yard-Touchdown zu Brandon Marshall warf. Die Gäste schlugen noch im ersten Viertel zurück mit einem TD-Pass von Matthew Stafford auf Kris Durham. Im zweiten Viertel fand der Quarterback dann Calvin Johnson für einen Vier-Yard-TD.

Bis zum vierten Viertel waren den Bears aber nur zwei Field Goals durch Robbie Gould vergönnt, so dass Johnsons zweiter Touchdown 2:28 Minuten vor Schluss für die Vorentscheidung sorgte. Spannend wurde es aber doch nochmal, denn 47 Sekunden vor Spielende fand Josh McCown, der für einen angeschlagenen Cutler kam, Marshall aus elf Yards zum Touchdown. Die anschließende Two-Point-Conversion ging jedoch auch im zweiten Anlauf daneben – beim ersten Mal bekamen die Gäste eine Strafe für Roughing the Passer. Der anschließende Onside Kick landete in den Händen Detroits und die Partie war vorbei.

Stafford kam auf 219 Yards (3 TD, 1 INT), Reggie Bush lief für 105 Yards und Johnson hatte sechs Receptions für 83 Yards (2 TD). Cutler warf für 250 Yards (1 TD, 1 INT) und Marshall fing sieben Pässe für 139 Yards.

Oakland Raiders @ New York Giants 20:24

Nach einem Fumble von Jerrel Jernigan beim Opening Kickoff punktete Terrelle Pryor mit einem Ein-Yard-Touchdownlauf. Die Special Teams der Giants schlugen zurück und glichen nach einem geblockten Punt mit einem Return über 21 Yards zum Touchdown durch Cooper Taylor aus. Sebastian Janikowski schoß für die Raiders ein Field Goal aus 33 Yards, bevor Eli Manning aus fünf Yards Rueben Randle in der Endzone für die erste Führung der Giants bediente. New York kontrollierte die Partie, doch Manning schenkte den Raiders mit einer Interception, die Tracy Porter 43 Yards zurücktrug, einen Touchdown zum 17:14-Halbzeitstand für Oakland.

Einen Drive über acht Minuten zum Start des dritten Viertels schloß Sebastian Janikowski mit einem 24-Yard-Field-Goal ab. Dies sollten die letzten Punkte für die Raiders bleiben. Terrell Thomas fing einen Pass von Pryor ab. Diesen Turnover münzte Andre Brown für die Giants in einen Touchdown per Lauf aus einem Yard um. Ein Field Goal von Josh Brown aus 23 Yards schraubte die Führung der Giants auf 24:20 hoch und die Defensive erledigte den Rest.

Terrelle Pryor spielte schwach, vervollständigte nur 11 seiner 26 Pässe für 122 Yards und eine Interception. Rashad Jennings lief für 88 Yards bei 20 Versuchen. Eli Manning brachte 12 seiner 22 Pässe für 140 Yards, einen Touchdown und eine Interception an. Andre Brown legte bei 30 Versuchen 115 Laufyards zurück.

Washington Redskins @ Minnesota Vikings 27:34

Beim Opening Drive unterlief Christian Ponder direkt eine Interception. Washington konnte den von Brandon Meriweather abgefangenen Pass aber nur in ein Field Goal verwerten, obwohl Robert Griffin III und seine Offensive drei Versuche von der Ein-Yard-Linie der Vikings hatten. Adrian Peterson schloß den darauffolgenden Drive mit einem 18-Yard-Touchdownlauf zum 7:3 für Minnesota ab. Griffin konterte, führte die Redskins 78 Yards über das Spielfeld und warf einen Acht-Yard-Touchdownpass zu Pierre Garcon.

Auch im nächsten Drive sollte es Punkte geben. Ponder warf einen Zwei-Yard-Touchdownpass zu Cordarrelle Patterson, um die Vikings mit 14:10 wieder in Front zu bringen am Anfang des zweiten Viertels. Robert Griffin III antwortete mit einem Touchdown Drive über 80 Yards, der acht Minuten dauerte. Er fand Reed über elf Yards in der Endzone. Zehn Sekunden vor der Halbzeit erhöhten die Redskins auf 24:14. Griffin warf seinen dritten Touchdownpass des Spiels zu Logan Paulsen. Die Defensive der Vikings schaffte es in der ersten Halbzeit nicht einmal, die Offensive der Redskins zu einem Punt zu zwingen. Minnesota fand kein Mittel weder Running Back Alfred Morris noch Robert Griffin III zu stoppen.

Im dritten Viertel hagelte es munter weiter Punkte. Kai Forbath verwandelte sein zweites Field Goal, bevor Ponder einen 28-Yard-Touchdownpass zu John Carlson zum 21:27 warf. Nach dem ersten Punt der Redskins ging Minnesota in Führung. Ponder verletzte sich an der linken Schulter nach einem Vierzehn-Yard-Lauf zur Ein-Yard-Linie. Matt Cassel kam ins Spiel, gab den Ball an Adrian Peterson und der tanzte in die Endzone.

Nach zwei Sacks im anschließenden Drive gegen Griffin bekam Minnesota den Ball zurück. Blair Walsh baute die Führung mit einem Field Goal aus 39 Yards zum 31:27 aus. Den nächsten Drive der Redskins stoppte Kevin Williams mit seinem zweiten Sack gegen Griffin. Peterson erledigte danach die Hauptarbeit für die Vikings und bereitete so das 40-Yard-Field-Goal von Walsh 3:36 Minuten vor Ende vor. Griffin gelang es, sein Team bis an die Vier-Yard-Linie der Vikings zu führen. Allerdings scheiterten von dortaus drei Versuche einen Touchdown zu erzielen.

So gewannen die Vikings ihr erstes Spiel der Saison in den USA. Schlüssel zum Sieg war die verbesserte Defensive in der zweiten Halbzeit. Nach 24 Punkten im ersten Durchgang erlaubte Minnesota nur drei Punkte in Hälfte zwei.

Robert Griffin III brachte 24 seiner 37 Pässe für 281 Yards und drei Touchdowns an. Pierre Garcon fing sieben Bälle für 119 Yards und einen TD. Alfred Morris steuerte 139 Laufyards bei 26 Versuchen bei.

Christian Ponder spielte nach seiner Interception im Opening Drive solide. Er vervollständigte 17 seiner 21 Pässe für 174 Yards und zwei Touchdowns. Adrian Peterson lief für 75 Yards und zwei Touchdowns bei 20 Versuchen.

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