Patriots mit dramatischem Comeback-Sieg über Denver

Hauptkategorie: Spielberichte
Autor AFinsider.de

Zum Auftakt von Woche 12 gewannen die New Orleans Saints beim Erzrivalen in der NFC South, den Atlanta Falcons. Nicht jedoch durch eine starke Offensivleistung, sondern eher dank einer starken Defensivvorstellung.

Bei den frühen Spielen am Sonntag herrschte großte Spannung. San Diego und Carolina gewannen ihre Auswärtsspiele in Kansas City und Miami in letzter Sekunde. Kein Team aus der NFC North konnte gewinnen. Detroit unterlag Tampa, Chicago versagte in St. Louis und Green Bay trennte sich von Minnesota Unentschieden. Pittsburgh und Baltimore meldeten sich im Playoffrennen zurück.

Danach vermöbelten die Arizona Cardinals völlig überforderte Indianpolis Colts, während die Tennessee Titans ein starkes Comeback in Oakland hinlegten. Und die Dallas Cowboys gewannen ebenfalls durch einen späten Drive bei den New York Giants.

In einem verrückten Sunday Night Game schafften die New England Patriots ein unglaubliches Comeback nach einem 24-Punkte-Rückstand zur Pause.

Die 49ers bleiben den Cardinals derweil im Wildcard-Rennen auf den Fersen und entledigten sich schwacher Redskins am Montagabend.

San Francisco 49ers @ Washington Redskins 27:6

Die 49ers geben sich im wichtigen Auswärtsspiel bei den Redskins keine Blöße und bleiben dran an den Cardinals im Kampf um die Playoffs.

Nach gemächlichem Beginn bekamen die Gäste Ende des ersten Viertels erstmals einen längeren Drive zustande, in dem Colin Kaepernick letztlich Anquan Boldin für einen 19-Yard-Touchdown fand. Zur Pause stand es jedoch lediglich 10:6 für San Francisco, da sich die Redskins eben noch nicht aufgegeben hatten.

Das dritte Viertel brachte jedoch die Entscheidung und besiegelte wohl zugleich das Ende der enttäuschenden Saison des Hauptstadtklubs. Kaepernick warf noch zwei weitere Touchdown-Pässe. Einen auf Boldin, den anderen auf einen völlig offenen Vernon Davis von der Ein-Yard-Linie.

Kaepernick warf für 235 Yards (3 TD) in einem Spiel, in dem das Laufspiel der Gäste erschreckend schwach agierte und nur auf 76 Yards kam. Bei den Gastgebern enttäuschte die Offensive komplett. Allen voran Robert Griffin III gelang nichts. Er kam nur auf 127 Yards (1 INT) und auch seine Mitspieler zeigten wenig Produktives.

Denver Broncos @ New England Patriots 31:34 OT

Der helle Wahnsinn in Foxborough! Die New England Patriots gewinnen ein Spiel, das sie eigentlich schon früh, spätestens aber zur Halbzeit nach einem 24-Punkterückstand schon verloren hatten.

Die Partie konnte für die Patriots nach einem Defensivstopp nicht schlimmer beginnen. Beim ersten Ballbesitz verlor mal wieder Stevan Ridley den Ball und Von Miller trug ihn über 60 Yards zum Touchdown. Sekunden später verlor dann auch Tom Brady einen Fumble, nachdem seine Pocket völlig zusammenbrach und kurz darauf lief Knowshon Moreno zum Touchdown. Es kam aber noch schlimmer, denn auch beim dritten Ballbesitz verloren die Patriots das Leder: Dieses Mal war es LeGarrette Blount mit dem Fumble, allerdings wurde der per Headshot ausgeknockt und musste danach das Spiel verlassen. Zur Pause stand es schließlich 24:0, da Peyton Manning im zweiten Viertel Jacob Tamme aus zehn Yards fand.

Das Spiel schien entschieden, doch nach dem Break gaben die Hausherren ein erstes Lebenszeichen ab: Nach acht Spielzügen warf Brady einen Fünf-Yard-Touchdown-Pass auf Julian Edelman. Wenig später bekamen die Patriots den Ball zurück, denn Montee Ball leistete sich einen Fumble in der eigenen Hälfte. Kurz darauf fanden sich die Patriots an der Eins wieder und von dort lief Brandon Bolden in die Endzone. Es folgte der nächste Stopp der Patriots-Defense und nach einer 43-Yard-Reception von Edelman war New England erneut in der Red Zone. Brady auf Rob Gronkowski zum Touchdown! Und da diese Partie von Fehlern von allen geprägt war, trug sich Manning auch noch in die Liste ein: Zu Beginn des vierten Viertels warf er eine Interception zu Logan Ryan. Brady sagte danke und feuerte einen 14-Yard-TD-Pass in die Endzone zu Edelman und die Patriots lagen plötzlich mit vier Punkten vorn.

Wenig später stand man erneut in der Red Zone, doch dieses Mal verfehlte Brady Edelman, so dass man sich mit einem Field Goal begnügte. Manning bekam den Ball sieben Minuten vor Schluss zurück und führte sein Team nochmal übers Feld, begünstigt von zwei Strafen New Englands: Zunächst wurde Aqib Talib bei einer vermeintlichen Interception des Holdings überführt und dann gab es noch eine Pass Interference durch Rob Ninkovich. Letztlich fand Manning dann noch Demaryius Thomas zum Ausgleich drei Minuten vor Ende. Es blieb schließlich beim 31:31 und somit hieß es erstmals zwischen Brady und Manning Verlängerung.

Die Patriots gewannen den Münzwurf und entschieden sich aufgrund des starken Windes zum Kickoff. Dennoch waren beide Teams bei ihren ersten zwei Angriffsversuchen erfolglos und mussten punten. Beim zweiten Punt der Patriots durch Ryan Allen wurde jedoch Tony Carter vom Ball getroffen, der damit frei war und von Nate Ebner für die Hausherren an der 13 erobert wurde. Zwei Minuten vor Spielende lief schließlich Stephen Gostkowski zum Sieg aus 31 Yards an und versenkte souverän.

Brady warf für 344 Yards (34/50, 3 TD) und Julian Edelman fing neun Pässe für 110 Yards (2 TD). Überhaupt hatte Brady an diesem Abend nur sechs Spieler, zu denen er Pässe warf. Ridley sah nach seinem vierten verlorenen Fumble der Saison das Spielfeld nicht mehr. Manning warf für lediglich 150 Yards (19/36, 2 TD, 1 INT), während Moreno über 224 (1 TD) lief. Es war der zehnte Sieg von Brady im 14. Spiel gegen Manning.

Dallas Cowboys @ New York Giants 24:21

Die Dallas Cowboys gewinnen auch das zweite Spiel der Saison gegen die New York Giants und stehen somit zusammen mit den Philadelphia Eagles an der Spitze der NFC East. Für New York ist es die erste Niederlage nach vier Siegen in Serie.

Es dauerte bis fast fünf MInuten vor Ende des ersten Viertels, bis Eli Manning Victor Cruz das erste Mal gefunden hatte. Doch die Freude darüber hielt nicht lange an, denn der Wide Receiver verlor den Ball prompt und Jeff Heath trug ihn über 50 Yards in die Endzone zum Touchdown. Den Gastgebern gelangen danach bis zur Pause nur noch zwei Field Goals, während die Gäste noch einen Touchdown nachlegten: Tony Romo auf Tight End Jason Witten über 20 Yards. Es war Romos 200. Touchdown-Pass in der NFL. Pausenergebnis: 14:6 Dallas.

Mitte des dritten Viertels war es erneut Witten, der die Führung weiter ausbaute. Dieses Mal erhielten die Cowboys aber Hilfe: Zunächst wurde Mathias Kiwanuka für Roughing the Passer bestraft in einer Situation, die an die Strafe gegen Ahmad Brooks in der letzten Woche erinnerte. Auch dieses Mal wurde damit ein Turnover (Fumble von Cole Beasley) annulliert. Anschließend war es Antrel Rolle, der DeMarco Murray am Helm attackierte, nachdem der schon die Seitenauslinie überquert hatte. Das gab noch mehr Raumgewinn für Dallas.

Aber auch die Gäste verteilten Geschenke: Im folgenden Drive fand Manning einen völlig offenen Brandon Myers, der wenige Yards vor der Endzone nach seinem Catch unberührt zu Boden ging. Neben ihm standen Bruce Carter und ein weiterer Verteidiger. Keiner machte sich die Mühe, Myers am Boden liegend zu berühren und der stand geistesgegenwertig wieder auf und lief in die Endzone zum Touchdown (27 YDS)!

Fünf Minuten vor Schluss schafften die Giants dann sogar den Ausgleich – Manning auf Louis Murphy über vier Yards. Für die anschließende Two-Point-Conversion sorgte Andre Brown durch die Mitte mit einem Draw Play. Romo und den Cowboys blieben somit noch genau 4:53 Minuten für eine Antwort. Und die Zeit sollte reichen! Romo führte sein Team in 13 Spielzügen bis zur 16-Yard-Linie, von wo Kicker Dan Bailey aus 34 Yards souverän mit auslaufender Uhr den Sieg besiegelte.

Romo warf für 250 Yards (2 TD, 1 INT), DeMarco Murray lief über 86 Yards (40 REC YDS) und Dez Bryant hatte neun Receptions für 102 Yards. Manning kam auf 174 Yards (2 TD) und sein Team lief für 202 Yards insgesamt. Beide Teams hatten jeweils elf Strafen für mehr als 80 Yards.

Tennessee Titans @ Oakland Raiders 23:19

Die Kicker erzielten die einzigen Punkte für ihre Teams in der ersten Halbzeit. Sebastian Janikowski  verwandelte aus 52, 48 und 24 Yards. Sein Gegegenüber Rob Bironas traf aus 33 und 22 Yards.

Mit dem ersten Touchdown der Partie brachte Justin Hunter die Titans mit 13:9 in Führung. Justin Hunter tanzte nach Pass von Ryan Fitzpatrick zwei Verteidiger aus und lief über 54 Yards in die Endzone. Sebastian Janikowski  verkürzte mit seinem vierten Field Goal auf 12:13. Nach dem dritten Field Goal von Bironas gingen die Raiders Mitte des Schlußviertels in Führung. Matt McGloin bediente Marcel Reece über 27 Yards zum Touchdown. Dies leitete eine spannende Schlussphase ein. Ryan Fitzpatrick führte sein Team in sechs Minuten 80 Yards über das Spielfeld. 15 Sekunden vor Schluß warf er aus zehn Yards einen Touchdownppass zu Kendall Wright zum 23:19-Auswärtssieg.

Fitzpatrick spielte stark für Tennessee. Er komplettierte 30 seiner 42 Pässe für 320 Yards und zwei Touchdowns. Hunter und Wright fingen beide sechs Bälle für über 100 Yards. Matt McGloin vervollständigte 19 seiner 32 Pässe für 260 Yards (1 TD, 1 INT).

Indianapolis Colts @ Arizona Cardinals 11:40

Nur eine Woche nach ihrem Erfolg gegen Tennessee gibt es die nächste Abreibung für die Indianpolis Colts gegen ein Team der NFC West. Die Cardinals wiederum feiern ihren vierten Sieg in Serie.

Bevor die Gäste merkten, wie ihnen geschah, stand es schon 7:0 für Arizona: Carson Palmer vollendete einen 80-Yard-Drive mit einem Vier-Yard-Touchdown-Catch. Und nach einem Field Goal der Colts drehten die Cardinals im zweiten Viertel richtig auf. Fitzgerald fing einen 26-Yard-Touchdown-Pass von Carson Palmer und Mitte des Viertels trug dann Karlos Dansby einen Pick-Six gegen Andrew Luck über 22 Yards in die Endzone. Pausenstant: 27:3.

Nach dem Break erhöhte Rashard Mendenhall mit einem TD-Lauf die Führung weiter. Im Schlussviertel folgte zwar noch ein Touchdown von Coby Fleener, aber in Schlagdistanz kamen die Colts nicht mehr.

Palmer hatte 314 Yards (2 TD) und Michael Floyd fing sieben Pässe für 104 Yards. Luck kam auf nur 163 Yards (1 TD, 1 INT) und sein Team begnügte sich mit 80 Yards auf dem Boden (Donald Brown 1 YD).

Minnesota Vikings @ Green Bay Packers 26:26 OT

Scott Tolzien sorgte mit einem spektakulären Lauf über sechs Yards für den ersten Touchdown des Spiels. Blair Walsh verwandelte zwei Field Goals für die Vikings zum 6:7. 53 Sekunden vor der Halbzeit machte Adrian Peterson seinen zuvor verlorenen Fumble mit einem Touchdownlauf über ein Yard zum 13:7 wieder wett.

Ohne Aaron Rodgers blieb die Offensive der Packers weiter ungefährlich. Für Minnesota baute Christian Ponder die Führung mit einem Touchdownpass zu Rhett Ellison über zwölf Yards aus. Blair Walsh erhöhte auf 23:7. Der zum Ende des dritten Viertels eingewechselte Quarterback Matt Flynn führte die Packers im Schlußviertel noch überraschend zum Ausgleich. Erst lief Eddie Lacy aus drei Yards zum Touchdown, anschließend warf Flynn einen Touchdownpass zu Jarrett Boykin und zu guter Letzt glich Mason Crosby 46 Sekunden vor Spielende die Partie per Field Goal aus.

In der Verlängerung schoßen beide Teams bei ihrem ersten Drive ein Field Goal. Doch weder Green Bay noch Minnesota kamen erneut in die gegnerische Spielhälfte. So gab es das erste Unentschieden in dieser Saison.

Adrian Peterson lief bei 32 Versuchen für 146 Yards (1 TD). Ponder brachte 21 seiner 30  Pässe für  233 Yards und einen Touchdown an. Matt Flynn komplettierte 21 seiner 36 Pässe für 218 Yards (1 TD). Eddie Lacy steuerte 110 Laufyards bei 25 Versuchen bei.

San Diego Chargers @ Kansas City Chiefs 41:38

Wahnsinnsspiel in Arrowhead! Die San Diego Chargers schaffen die gro0e Überraschung und bringen den Kansas City Chiefs die erste Heimniederlage bei.

In einem Spiel, in dem Defense eigentlich keine Rolle spielte, stand es zur Pause noch recht moderat 14:10 für KC nach Touchdowns von Donnie Avery und Jamaal Charles für die Chiefs und einem Elf-Yard-TD-Catch von Danny Woodhead für San Diego.

Danach ging die wilde Fahrt los: Die Chargers gingen durch Ryan Mathews in Führung, Charles schlug zurück. Dann war es Woodhead, der zum Touchdown lief – die Antwort: Ein Vier-Yard-TD-Pass von Alex Smith auf Anthony Fasano. Nach einem Field Goal durch Nick Novak lagen die Gäste zwölf Minuten vor Ende nur noch einen Punkt zurück.

Für die Chiefs traf Ryan Succop und dann war es Ladarius Green, der die Gäste in Führung brachte – 60-Yard-TD! Kansas City war aber noch nicht geschlagen und holte sich durch Dwayne Bowe die Führung 1:28 Minuten vor Schluss zurück. Genug Zeit für Philip Rivers, auch diesen Rückstand zu drehen. Und es gelang mit 31 Sekunden auf der Uhr. Der QB fand Seyi Ajirotutu, der mit seinem dritten Catch der Saison – einem 26-Yard-Touchdown – das Spiel gewann.

Rivers warf für 392 Yards (3 TD) und Keenan Allen kam auf neun Receptions für 124 Yards. Smith hatte letztlich 294 Yards (3 TD, 1 INT) und Charles lief für 115 Yards (2 TD). Seine zwei Touchdowns waren die ersten für ihn seit dem 20. Oktober.

Chicago Bears @ St. Louis Rams 21:42

Die Bears können den neuerlichen Ausrutscher der Lions nicht nutzen, während die Rams sich langsam an die Wildcard-Ränge heranpirschen.

Wie schon beim letzten Sieg der Rams über die Colts sorgte erneut Tavon Austin für ein Ausrufezeichen: Nach nicht mal zwei Minuten lief er zu einem 65-Yard-Touchdown und brachte die Hausherren in Führung. Im Anschluss verlor Matt Forte einen Fumble und Zac Stacy erhöhte auf 14:0. Die Bears kamen durch Martellus Bennett zurück, doch Jared Cooks TD-Catch stellte den alten Abstand Ende des ersten Viertels wieder her. Zur Pause stand es 24:14 für die Rams.

In der zweiten Halbzeit beruhigte sich das Geschehen merklich und die Defensivreihen wirkten stabiler. Folglich gelang den Bears auch nur noch ein TD Mitte des Vierten durch Michael Bush. Die Gastgeber schlugen aber zurück durch einen TD-Lauf von Benjamin Cunningham sowie einer Fumble-Recovery zum Touchdown von Robert Quinn.

Clemens warf für 167 Yards (1 TD), während sein Team für insgesamt 258 Yards lief. Cunningham hatte allein 109 Yards (1 TD). Josh McCown warf für 352 Yards (2 TD, 1 INT) und Brandon Marshall fing zehn Pässe für 117 Yards (1 TD).

Carolina Panthers @ Miami Dolphins 20:16

Die Carolina Panthers sind “on Fire”! Auch in Miami ließen sie sich nicht stoppen und gewannen nach großem Comeback in den Schlusssekunden durch einen Touchdown von Tight End Greg Olsen.

Die Dolphins dominierten allerdings die erste Halbzeit und setzten ihr erstes Ausrufezeichen mit einem 53-Yard-Touchdown-Pass von Ryan Tannehill auf Mike Wallace. Nach drei Field Goals von Caleb Sturgis lag man auch zur Pause mit 16:6 in Front. Danach jedoch gelang Miami offensiv eigentlich gar nichts mehr.

Ganz anders Carolina, wo Cam Newton mit fortlaufender Spieldauer immer mehr heiß lief. Das führte dann auch zum Fünf-Yard-Touchdown-Lauf des Quarterbacks zum Anschluss Mitte des Dritten. Dann dauerte es jedoch bis 46 Sekunden vor Ende für den entscheidenden TD-Pass auf Olsen von der Ein-Yard-Linie. Miami hatte darauf keine Antwort mehr. Carolina somit mit dem siebten Sieg in Serie.

Newton warf für 174 Yards (1 TD, 1 INT) und lief für 51 Yards (1 TD). Tannehill kam auf 310 Yards (1 TD, 1 INT) und Wallace fing fünf Pässe über 127 Yards (1 TD).

Pittsburgh Steelers @ Cleveland Browns 27:11

Shaun Suisham und Billy Cundiff verwandelten im ersten Viertel je ein Field Goal aus knapp 50 Yards. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit gehörten ganz den Steelers. Erst fing Antonio Brown einen 41-Yard-Touchdownpass von Ben Roethlisberger, und elf Sekunden vor der Pause verwandelte Shaun Suisham einen Fumble von Chris Ogbonnaya per Field Goal aus 32 Yards zum 13:3.

"Big Ben" warf nach einem Fumble von Jason Campbell im dritten Viertel seinen zweiten Touchdownpass zu Emmanuel Sanders. Campbell musste das Spiel aufgrund einer Kopfverletzung nach Hit von William Gay verlassen. Gay entschied die Partie endgültig mit einem 21-Yard-Interception-Return-Touchdown. Der Touchdownpass von Brandon Weeden zu Josh Gordon über ein Yard und die anschließende gelungene Two-Point Conversion waren nur noch Ergebniskosmetik.

Roethlisberger vervollständigte 22 seiner 34 Pässe für 217 Yards und zwei Touchdowns. Er hat gegen die Browns nun eine 16-1-Bilanz. Josh Gordon war der überragende Mann auf Seiten der Browns. Er fing 14 Bälle für 237 Yards und einen Touchdown.

Tampa Bay Buccaneers @ Detroit Lions 24:21

Rian Lindell erzielte die einzigen Punkte im ersten Viertel mit einem Field Goal aus 38 Yards. Matthew Stafford warf im zweiten Viertel zwei Touchdownpässe zu Nate Burleson und Joseph Fauria. Mike Glennon warf für Tampa einen Tochdownpass zu Tiquan Underwood über sieben Yards. Kurz vor der Pause beging Stafford einen folgenschweren Fehler. Seine Interception trug Leonard Johnson 48 Yards in die Endzone zur 17:14-Pausenführung der Buccaneers.

Brandon Pettigrew brachte die Lions nach einem 18-Yard-Pass von Stafford wieder in Front. Mike Glennon bediente 14 Minuten  vor Spielende spektakulär Tiquan Underwood über 85 Yards zum Touchdown. Danach  schaffte es Tampa weder einen geblockten Punt noch einen Fumble von Kris Durham in Punkte zu verwandeln. Lindell verschoß zwei Field Goals. Die Lions hatten noch eine letzte Chance das Spiel auszugleichen oder gar zu gewinnen, aber ein Pass zu Calvin Johnson wurde an der Drei-Yard-Linie der Buccaneers von Jonathan Banks abgefangen.

Stafford (26/46 für 297 Yards) warf drei Touchdowns und vier Interceptions. Calvin Johnson fing sieben Bälle für 115 Yards. Mike Glennon brachte 14 seiner 21 Pässe für 247 Yards und zwei Touchdowns an. Tiquan Underwood erzielte zwei Touchdowns (108 Yards bei sieben Catches).

Jacksonville Jaguars @ Houston Texans 13:6

Jacksonville erzielte gleich beim Opening Drive einen Touchdown. Maurice Jones-Drew lief aus einem Yard bei einem vierten Versuch in die Endzone. Josh Scobee und Randy Bullock sorgten mit je einem Field Goal im zweiten Viertel für den 10:3-Pausenstand für die Jaguars.

Ryan Bullock verkürzte mit einem Field Goal aus 20 Yards auf 6:10 zum Start der zweiten Hälfte. Sein Gegenüber Josh Scobee verwandelte sieben Minuten vor Ende der Partie ein 53-Yard-Field-Goal, nachdem ihm zuvor schon ein Schuß von J.J. Watt geblockt wurde. Die Texans bekamen zwar noch zweimal den Ball, aber Case Keenum scheiterte beim Versuch seine Texans zum Ausgleich zu führen.

Chad Henne vervollständigte 23 seiner 32 Pässe für 239 Yards. Maurice Jones-Drew lief für 84 Yards und einen Touchdown bei 14 Versuchen. Case Keenum komplettierte 18 seiner 34 Pässe für 169 Yards und eine Interception.

New York Jets @ Baltimore Ravens 3:19

Die Serie ist gerissen! Erstmals in dieser Saison verlieren die Jets zweimal in Serie. In einem allgemein offensivschwachen Spiel beider Teams sahen die Zuschauer in Maryland bis zum Start des dritten Viertels lediglich Field Goals – vier von Justin Tucker für die Hausherren und eines durch Nick Folk für New York zu Beginn des Spiels. Entschieden wurde das Spiel letztlich Ende des dritten Viertels durch einen 66-Yard-Touchdown-Pass von Joe Flacco auf Jacoby Jones, der Ex-Ravens-Safety Ed Reed ganz alt aussehen ließ. Beide Teams liegen im Wildcard-Rennen nun gleichauf mit 5-6.

Flacco warf für 273 Yards (1 TD, 1 INT) und das Team enttäuschte einmal mehr auf dem Boden mit überschaubaren 67 Lauf-Yards. Bei den Jets sorgte Geno Smith (9/22, 127 YDS) für alle drei Turnovers seines Teams. Er warf zwei Interceptions und verlor einen Fumble. Sein Rating: 22.3.

New Orleans Saints @ Atlanta Falcons 17:13

Die Saints gewinnen auch Spiel zwei der Saisonserie gegen die Falcons und steuern weiter unaufhaltsam Richtung Divisionssieg in der NFC South. Für die Falcons ist es die neunte Pleite im elften Saisonspiel.

Der Underdog begann stark und schaffte nach einem schnellen 3-and-Out einen Drive über zehn Spielzüge, der letztlich vom Touchdown-Lauf von Steven Jackson gekrönt wurde. Die Gäste toppten dies jedoch noch im ersten Viertel mit einer Angriffsserie, die über 15 Plays andauerte. An deren Ende stand ebenfalls ein Touchdown – Drew Brees auf Benjamin Watson.

Im zweiten Viertel gelangen den Falcons zwei Field Goals durch Matt Bryant, nachdem man jeweils in der Red Zone gestoppt wurde. Die Saints kamen zwar nicht in die Red Zone, erzielten aber dennoch einen Touchdown, der ihnen eine 14:13-Pausenführung bescherte: Brees fand Jimmy Graham über 44 Yards.

In der zweiten Spielhälfte dominierten zunächst die Defenses, was zur Folge hatte, dass es bis auf ein Field Goal von Garrett Hartley keine Punkte auf beiden Seiten gab. Dafür sahen die Zuschauer im Georgia Dome dann zu Beginn des Schlussviertels den ersten Turnover der Partie: Rookie-Receiver Darius Johnson verlor das Spielgerät in der Red Zone, nachdem er einen Screen-Pass von Matt Ryan zunächst gefangen hatte. Die Saints machten jedoch nichts aus dieser Gelegenheit.

Stattdessen bekam Atlanta den Ball mit knapp acht Minuten zu spielen zurück, wurde dann dank eines Sacks von Cameron Jordan an der 34 gestoppt und Bryant verschoss schließlich 2:23 Minuten vor Ende seinen Field-Goal-Versuch aus 52 Yards. Den Gästen gelang es danach, die Uhr herunterzuspielen.

Brees warf für 278 Yards (2 TD) und das Team lief für insgesamt 103 Yards (Pierre Thomas: 73 YDS). Ryan hatte 281 Yards (25/38) und musste insgesamt fünf Sacks einstecken, 2 ½ durch Jordan. Jackson lief für 63 Yards (1 TD).

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