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  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

Seahawks verprügeln hilflose Saints

Thanksgiving 2013 begann wie jedes Jahr – mit einem klaren Ergebnis in Detroit. Doch dieses Mal waren es die Lions, die eine lange Thanksgiving-Durststrecke beendeten und gegen hoffnungslos unterlegene Green Bay Packers einen souveränen Sieg einfuhren.

Deutlich weniger souverän präsentierten sich die Dallas Cowboys gegen die Oakland Raiders. Die Texaner brauchten lange, bis sie ins Spiel fanden und den Sieg perfekt machten.

Am späten Abend erkämpften sich die Ravens in einem wie gewohnt engen Spiel den so wichtigen Heimsieg über die Pittsburgh Steelers. Für Aufregung sorgte ausgerechnet Mike Tomlin.

Am Sonntag kamen die Patriots nach zähem Spiel zu einem Auswärtssieg in Houston. Die Eagles gewannen erneut daheim und die Colts machten einen wichtigen Schritt Richtung Divisionssieg. Die Panthers schlugen harmlose Buccaneers und Miami kam zu einem Sieg bei den trostlosen Jets. DIe Jaguars schockten derweil die Browns. Die Bears stolpern dagegen in Minnesota in der Overtime.

In den späten Sonntagspartien sorgten die Broncos für eine Vorentscheidung in der AFC West, während die Bengals ebenfalls einen wichtigen Schritt machten. Die 49ers besiegten die Rams souverän und Atlanta kam zu einem seltenen Erfolg in Kanada.

Am Montag dominierten die Seattle Seahawks die New Orleans Saints nach Belieben und stellten damit die Weichen für den Top-Seed in der NFC.

New Orleans Saints @ Seattle Seahawks 7:34

Der Weg zum Super Bowl führt in der NFC mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Seattle, WA. Das stellten die Seahawks am Montagabend mit einer dominanten Vorstellung gegen die Saints so gut wie sicher.

Nachdem sich das Team von Pete Carroll im ersten Drive noch mit einem Field Goal begnügen musste, legte die Defense zügig einen Touchdown nach. Michael Bennett schnappte sich einen Fumble von Drew Brees und trug das Spielgerät über 22 Yards in die Endzone. Am Ende des ersten Viertels fand der großartig aufgelegte Russell Wilson dann auch noch Zach Miller für einen Touchdown. 17:0 nach einem Viertel.

Die Saints fingen sich infolgedessen ein wenig und hielten für über acht Minuten den Ball. Am Ende des Drives stand ein Touchdown-Pass von Brees auf Jimmy Graham. Das blieb aber auch das einzige Erfolgserlebnis der Gäste. Die Seahawks bauten bis zur Pause ihre Führung dank eines weiteren Field Goals und eines Touchdowns von Doug Baldwin Sekunden vor Ende der Hälfte auf 27:7 aus.

Das Highlight des Abends war schließlich Derrick Coleman, der einen verrückten Touchdown-Pass über acht Yards von Wilson fing, im dritten Viertel vorbehalten. Der Pass prallte erst vom Helm seines Mitspielers Kellen Davis ab, Coleman fing ihn kurz vor der Endzone und warf sich dann über die Goal Line zum Touchdown.

Wie dominant waren die Seahawks? Sie erzielten als Team 429 Yards, während die Saints gerade mal 188 zurücklegten. Wilson warf für 310 Yards (3 TD) und lief für 47. Brees kam auf 147 Yards (1 TD). Die Saints liefen insgesamt für 44 Yards.

New York Giants @ Washington Redskins 24:17

Im Kellerduell der NFC East am Sonntagabend kamen die New York Giants nach starkem Schlussspurt zu einem Auswärtserfolg bei den Redskins.

Washington begann stark und ging durch einen Touchdown von Alfred Morris Mitte des ersten Viertels in Führung. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts fand Robert Griffin III, der dank einer No-Huddle-Offense anfangs merklich verbessert aufspielte, Tight End Logan Paulsen aus 19 Yards in der Endzone zum Touchdown. Danach jedoch erwachten die Gäste und stellten sich auf den Gegner besser ein. Das resultierte zunächst in einen 23-Yard-TD-Lauf von Andre Brown. Sekunden vor der Pause fing schließlich Brandon Myers einen 22-Yard-Touchdown von Eli Manning und die Partie war ausgeglichen.

Im dritten Viertel vernahm man das letzte Lebenszeichen der Hausherren infolge einer Interception von Manning. Daraus machten die Redskins ein Field Goal. Mehr gelang ihnen am Abend aber nicht mehr. Anders die Giants: Sie holten sich erstmals im Spiel die Führung durch Browns zweiten Touchdown. 2:32 Minuten vor dem Ende erhöhte Kicker Josh Brown aus 39 Yards auf sieben Punkte Vorsprung, die letztlich genug waren.

Allerdings bekamen die Gäste in den Schlussminuten Hilfe der Offiziellen. RG3 komplettierte einen Pass zu Pierre Garcon, der ein Yard zu kurz gestoppt wurde. Es folgte ein dritter Versuch und 1, doch die Chain Gang bewegte die Marker vorwärts, da sie von einem First Down ausgegangen war. Die Redskins orientierten sich auch mangels klarer Signale der Schiedsrichter daran und spielten den nächsten Spielzug, als wäre es ein erster Versuch. Er endete in einer Incompletion und so fanden sich die Hausherren bei einem vierten Versuch wieder, was für Aufregung sorgte. Der folgende Pass zu Garcon kam zwar an, doch der Receiver leistete sich einen Fumble und das Spiel war vorbei.

Manning warf für 235 Yards (1 TD, 1 INT) und Victor Cruz fing sechs Pässe über 80 Yards. Bei den Redskins hatte Griffin III 207 Yards (24/32, 1 TD) durch die Luft und lief für 88 auf dem Boden.

Denver Broncos @ Kansas City Chiefs 35:28

Die Broncos machen einen riesigen Schritt in Richtung Divisionssieg mit ihrem zweiten Sieg in drei Wochen gegen die Kansas City Chiefs. Dabei fingen sie schwach an, hatten einen großartigen Zwischenspurt und mussten am Ende doch nochmal zittern.

Die Chiefs begannen die Partie mit einem ordentlichen Drive, der mit einem Endzonen-Pick von Alex Smith endete. Peyton Manning eröffnete ebenfalls mit einer Interception, so dass die Hausherren nochmal die Chance auf Punkte bekamen. Dieses Mal fand Smith Junior Hemingway für einen 17-Yard-Touchdown-Pass. Im zweiten Viertel glichen die Gäste aus – Manning auf Eric Decker für einen 41-Yard-Touchdown. Den folgenden Kickoff trug allerdings Knile Davis direkt für einen 108-Yard-Return-Touchdown zurück. Und in der nächsten Chiefs-Serie legte Anthony Fasano gleich noch einen TD drauf. Zur Pause stand es dann 21:14, weil Knowshon Moreno auch noch den Weg in die Endzone fand.

Dieser Touchdown war gleichzeitig der Beginn einer fulminanten Spanne von vier Touchdowns in Serie für Denver. Die restlichen drei erzielte allesamt Eric Decker. Die Chiefs erholten sich davon nur schwer, fanden am Ende aber doch noch eine Art Rhythmus, der es ihnen erlaubte, dank Jamaal Charles‘ TD Mitte des Schlussviertels nochmal vom Ausgleich zu träumen. Sie bekamen auch nochmal den Ball am Ende, doch letztlich wurde man beim vierten Versuch tief in der Red Zone gestoppt.

Manning warf für 403 Yards (5 TD, 2 INT), Decker glänzte mit 174 Yards (8 REC, 4 TD) und Montee Ball lief für 117 Yards. Bei den Chiefs hatte Smith 293 Yards (2 TD, 1 INT) und Charles lief für 93 Yards (1 TD).

Atlanta Falcons @ Buffalo Bills 34:31 OT

Die Bills empfingen die Falcons in ihrem alljährlichen Gastauftritt im Rogers Centre in Toronto, Kanada. Und sie begannen stark mit zwei Touchdowns in den ersten zwei Minuten. Für die Gäste war dann Steven Jackson derjenige, der die ersten Punkte erzielte – 27-Yard-Touchdown-Lauf Ende des ersten Viertels.

Zur Pause war die Partie schließlich ausgeglichen, nachdem Antone Smith zu einem 38-Yard-Touchdown lief und Matt Bryant ein Field Goal aus 49 Yards versenkte.

Im dritten Viertel fand Matt Ryan Tony Gonzalez in der Endzone, doch Fred Jackson glich die Partie zügig wieder aus, nachdem Ryan im folgenden Drive den Ball verlor. 21 Yards für den Touchdown. Im vierten Viertel brachte schließlich C.J. Spiller die Gastgeber mit einem 36-Yard-TD in Front. Die Führung hielt jedoch nur bis 1:31 Minuten vor Schluss, dann schlug Jackson erneut zu zum Ausgleich. Verlängerung.

In der Overtime waren die Bills die ersten am Ball und sahen aus, als würden sie marschieren. Doch dann verlor Scott Chandler einen Fumble und wenig später beendete Bryant mit einem 36-Yard-Field-Goal die Partie.

Ryan warf für 311 Yards (1 TD), Roddy White fing zehn Pässe für 143 Yards und Jackson lief über 84 Yards (2 TD). E.J. Manuel hatte 210 Yards (1 TD), während Spiller über 149 Yards (1 TD) lief.

St. Louis Rams @ San Francisco 49ers 13:23

San Francisco dominierte die erste Hälfte mit einer starken Defensive und soliden Offensive.  Phil Dawson verwandelte zwei Field Goals und Frank Gore lief aus drei Yards zum Touchdown. Zur Pause hieß es 13:3 für das Team aus Kaliornien.

Greg Zuerlein verkürzte zu Beginn der zweiten Halbzeit mit seinem zweiten Field Goal auf 6:13. Danach nahmen die 49ers das Heft wieder in die Hand. Phil Dawson schoß sein drittes Field Goal aus 24 Yards. Nach einem missratenen  Fake-Punt-Versuch der Rams feuerte Colin Kaepernick einen Touchdownpass über 17 Yards zu Vernon Davis. Damit war die Partie endgültig entschieden. Der 23-Yard-Touchdownpass von Kellen Clemens  zu Brian Quick 23 Sekunden vor Spielende war nur noch Ergebniskosmetik.

Colin Kaepernick brachte 19 seiner 28 Pässe für 275 Yards und einen Touchdown an. Anquan Boldin fing neun Bälle für 98 Yards. Kellen Clemens vervollständigte nur 19 seiner 37 Pässe für 218 Yards (1 TD, 1 INT). Zac Stacy lief für 72 Yards bei 19 Versuchen.

Cincinnati Bengals @ San Diego Chargers 17:10

Nach einem punktelosen ersten Viertel lief Benjarvus Green-Ellis direkt beim ersten Spielzug im zweiten Viertel aus vier Yards in die Endzone. Philip Rivers bediente Ladarius Green aus 30 Yards vier Minuten später zum 7:7-Pausenstand.

Eine Interception von Rivers im dritten Viertel verwerteten die Bengals im Gegenzug in einen Touchdown. Andy Dalton fand A.J. Green über 21 Yards in der Endzone. Mike Nugent erhöhte mit einem Field Goal aus 46 Yards auf 17:7. Nach je einem Fumble beider Teams verkürzte San Diego. Nick Novak verwandelte aus 48 Yards zum 10:17. Cincinnati bekam den Ball mit noch 4:43 Minuten auf der Uhr und gab den Ball nicht mehr ab.

Andy Dalton komplettierte 14 seiner 23 Pässe für 190 Yards, einen Touchdown und eine Interception. A.J. Green fing fünf Bälle für 83 Yards und einen Touchdown. Philip Rivers vervollständigte 23 seiner 37 Pässe für 252 Yards (1 TD, 1 INT). Keenan Allen fing acht Pässe für 106 Yards.

Chicago Bears @ Minnesota Vikings 20:23

Cordarrelle Patterson erzielte den einzigen Touchdown in der ersten Spielhälfte mit einem Field Goal aus 33 Yards. Robbie Gould verwandelte zwei Field Goals, und so hieß es zur Pause 7:6 für die Vikings. Matt Cassel wurde für Christian Ponder eingewechselt, da Letzterer eine Gehirnerschütterung erlitt.

Der 80-Yard-Touchdownpass von Josh McCown zu Alshon Jeffery eröffnete eine ereignisreiche zweite Halbzeit. Nach einem Field Goal von Blair Walsh für die Vikings schlug das Duo McCown / Jeffreys erneut zu, dieses Mal über 46 Yards zum 20:10. Doch Minnesota steckte nicht auf. Erst fand Cassel Greg Jennings aus acht Yards in der Endzone, und führte danach die Vikings in den Schlußminuten über das Spielfeld, so dass Walsh 24 Sekunden vor Spielende aus 30 Yards mit einem Field Goal ausgleichen konnte. Robbie Gould versuchte in der letzten Spielsekunde noch ein 66-Yard-Field-Goal, was einen NFL-Rekord bedeutet hätte, schoß aber zu kurz. So mussten die Vikings zum zweiten Mal in Folge in die Verlängerung.

Chicago gewann die Wahl und entschied sich für Ballbesitz. Die Bears schafften zwei First Downs, mussten letztendlich aber punten. Cassel brachte die Vikings in Field-Goal-Position. Walsh verwandelte das Field Goal aus 39 Yards, aber aufgrund eines Personal Fouls (Face Mask) von Rhett Ellison zählte dieses nicht. So verloren die Vikings 15 Yards und Walsh verschoß wenig später aus 57 Yards. Chicago marschierte mit dem Football, aber Robbie Gould versagten beim Field Goal aus 47 Yards die Nerven. Die nächste Chance zum Sieg konnte Blair Walsh für Minnesota aus 34 Yards 1:47 Minuten vor Spielende endlich nutzen.

Matt Cassel brachte 20 seiner 33 Pässe für 243 Yards (1 TD, 1 INT) an. Adrian Peterson hatte einen großen Tag. Er lief bei 35 Versuchen für 211 Yards. Sein Gegenüber Matt Forte schaffte 120 Laufyards bei 23 Versuchen. Josh McCown warf für 355 Yards und zwei Touchdowns. Überragender Akteur bei den Bears war Alshon Jeffery, der zwölf Bälle für 249 Yards und zwei Touchdowns fing.

Arizona Cardinals @ Philadelphia Eagles 21:24

Die Eagles bleiben den Cowboys auf den Fersen und feiern ihren zweiten Heimsieg nacheinander. Die Cardinals begannen schwach, wären am Ende aber fast noch heran gekommen.

Die erste Hälfte gehörte weitestgehend den Eagles: Sie führten zur Pausen 17:7 nach Touchdowns der beiden Tight Ends Zach Ertz und Brent Celek. Für die Gäste erzielte Larry Fitzgerald einen 43-Yard-Touchdown.

Im zweiten Durchgang war es erneut Ertz, der dieses Mal einen TD-Pass über 24 Yards fing. Mit fünf Minuten zu spielen im Dritten starteten die Cardinals aber ihre Aufholjagd dank eines 23-Yard-Touchdowns von Carson Palmer auf Michael Floyd. Fünf Minuten vor Spielende fand Palmer dann sogar Jim Dray in der Endzone. Mehr war aber nicht mehr drin, denn im letzten Gäste-Drive wurden diese an der eigenen 15 gestoppt.

Nick Foles warf für 237 Yards (3 TD) und LeSean McCoy kam auf 115 Scrimmage-Yards. Palmer hatte 302 Yards (3 TD, 2 INT, 1 FUM LOST).

Jacksonville Jaguars @ Cleveland Browns 32:28

Verrücktes Spiel in Cleveland und nächster Sieg für die Jaguars!

Schon früh sprach viel für einen offenen Schlagabtausch. Nach einem TD-Lauf von Willis McGahee für die Hausherren egalisierte Clay Harbor nach einem 18-Yard-Pass von Chad Henne den Spielstand. Im zweiten Viertel erzielte Josh Gordon seinen ersten Touchdown über 21 Yards. 1:24 Minuten vor der Pause war es dann Maurice Jones-Drew, der mit einem Touchdown-Pass auf Mercedes Lewis den Ausgleich einleitete – es war der erste TD-Pass von MJD und zugleich der erste TD-Pass eines Running Backs in der Franchise-Geschichte. Doch damit nicht genug: Brandon Weeden sorgte mit zwei Turnovers innerhalb von einer halben Minute für zwei Field Goals der Gäste! Pausenstand: 20:14 Jaguars.

Im dritten Viertel fand Weeden aber Greg Little zur erneuten Führung. Und im Schlussviertel war es Josh Gordon, der nach einem weiteren Field Goal von Josh Scobee die Hausherren erneut in Front brachte. Er legte einen 95-Yard-Catch-and-Run zum Touchdown hin. Das geschah vier Minuten vor Ende, so dass die Gäste noch genügend Zeit hatten. Die nutzten sie und marschierten einmal mehr in die Red Zone. Dort fand Henne Cecil Shorts III aus 20 Yards zum Touchdown 30 Sekunden vor Schluss. Das sollte am Ende reichen.

Henne kam auf 195 Yards (2 TD, 1 INT) und Jones-Drew lief für 77 Yards (1 PASS TD). Bei den Browns hatte Weeden 370 Yards (3 TD, 2 INT, 1 FUM LOST). Gordon überragte mit zehn Receptions für 261 Yards (2 TD).

Tennessee Titans @ Indianapolis Colts 20:22

Die Colts machen einen wichtigen Schritt in Richtung Divisionssieg mit ihrem Heimsieg gegen die Tennessee Titans. Maßgeblich daran beteiligt war Kicker-Legende Adam Vinatieri.

Die Offense der Colts hatte einen schweren Stand im nahezu gesamten Spiel, so dass sie auf Vinatieri für Punkte angewiesen war. Und der lieferte! Er versenkte in der ersten Hälfte insgesamt vier Field Goals. Den Gästen gelang in der Zeit ein Touchdown – Ryan Fitzpatrick von der Ein-Yard-Linie.

Nach der Pause ging Tennessee sogar in Führung dank eines TD-Catchs von Chris Johnson, aber Vinatieri versenkte seinen fünften Kick am Tag, dieses Mal aus 49 Yards für die erneute Führung. Und die sollte Bestand haben, denn am Ende legte Donald Brown doch noch einen Touchdown für Indy drauf. Den Schlusspunkt setzte Fitzpatrick mit seiner dritten Interception des Tages 30 Sekunden vor Ende.

Andrew Luck warf für 200 Yards (1 INT) und lief für 42. Bei den Titans hatte Fitzpatrick 201 Yards (1 TD, 3 INT) und Johnson erzielte 101 Scrimmage-Yards (1 TD).

Miami Dolphins @ New York Jets 23:3

Den  ersten Durchgang dominierten die Miami Dolphins auf ganzer Linie. Miami hatte den Football fast 25 Minuten, schaffte aber nur zwei Field Goals durch Caleb Sturgis. Geno Smith warf nur für 29 Yards und eine Interception. Da es sein viertes miserables Spiel in Folge war, wurde Matt Simms zur zweiten Halbzeit für ihn eingewechselt.

Einen Fumble von Simms verwerteten die Dolphins nach 31-Yard-Pass von Ryan Tannehill zu Brian Hartline zum ersten Touchdown des Spiels. Nick Folk erzielte anschließend die einzigen Punkte für die Jets mit einem Field Goal aus 20 Yards. Tannehill sorgte mit seinem zweiten Touchdownpass des Tages zu Mike Wallace, begünstigt durch das Versagen beim Tacklen von Dee Milliner, für die endgültige Entscheidung.

Matt Simms brachte die Hälfte seiner Pässe für 79 Yards und eine Interception an. Ryan Tannehill vervollständigte 28 seiner 43 Pässe für 331 Yards (2 TD, 1 INT). Brian Hartline fing neun Bälle für 127 Yards.

New England Patriots @ Houston Texans 34:31

Nach drei Auswärtsniederlagen in Serie gelingt den New England Patriots mal wieder ein Sieg in der Fremde. Doch sie mussten erneut hart dafür arbeiten.

Wie schon in der Vorwoche buddelte sich das Team von Bill Belichick in der ersten Hälfte ein tiefes Loch. Die Hausherren gingen durch einen Touchdown-Lauf von Ben Tate in Führung und nach einer Interception von Tom Brady durch Jonathan Joseph war es Randy Bullock, dem ein 43-Yard-Field-Goal gelang. New England fing sich allerdings zügig und so schaffte man noch im ersten Viertel einen Touchdown – Brady feuerte einen 23-Yard-Touchdown zu Rob Gronkowski, der den Ball kurz vor der Endzone im Sinkflug fing und dann unberührt in die Endzone rollte.

Im zweiten Viertel war für die Gäste dann nicht viel zu holen, die beste Chance vergab Stephen Gostkowski mit einem Kick aus 55 Yards. Die Texans hingegen freuten sich über einen weiteren TD von Tate, dieses Mal aus 20 Yards.

Nach dem Break präsentierte sich die Offense um Brady deutlich explosiver: In nur sieben Minuten drehten sie die Partie durch den ersten Touchdown in der NFL von Fullback James Develin und einen TD-Catch von Shane Vereen, der für den auf die Bank gesetzten Stevan Ridley startete. Die Hausherren steckten jedoch nicht auf und schlugen zurück mit einem Touchdown von Case Keenum persönlich – auch für ihn eine Premiere. Der Schlagabtausch setzte sich im letzten Viertel nahtlos fort: Nach einem TD von LeGarrette Blount brauchte Houston nur drei Spielzüge für den nächsten Touchdown – wieder Tate! Den Gästen gelang im Anschluss nur ein Field Goal zum Ausgleich. Doch danach schaffte man einen Stopp und so war es schließlich Gostkowski, der mit seinem zweiten Kick aus 53 Yards die Führung wieder herstellte.

Danach stoppte die Gäste-Defense Keenum und seine Offense erneut und so besiegelten die Patriots ihren neunten Saisonsieg.

Brady kam auf 371 Yards (2 TD, 1 INT), Gronkowski fing sechs Pässe für 127 Yards (1 TD) und Julian Edelman hatte neun Catches (101 YDS). Keenum hatte 272 Yards (1 INT) und Andre Johnson fing acht Pässe für 121 Yards. Tate lief für 102 Yards (3 TD).

Tampa Bay Buccaneers @ Carolina Panthers 6:27

Cam Newton warf im ersten Viertel einen Touchdownpass über 16 Yards zu Brandon Lafell und lief 30 Sekunden vor der Pause selbst aus einem Yard in die Endzone zum 17:6-Pausenstand. Rian Lindell verwandelte zwei Field Goals für Tampa.

In der zweiten Hälfte ließ Carolina Nichts mehr anbrennen. Mike Glennon musste vier Sacks einstecken, und die Panthers forcierten zwei Turnover. Ein Touchdownpass von Newton zu Ted Ginn und das zweite Field Goal von Graham Gano sorgten für den 27:6-Endstand.

Mike Glennon vervollständigte 14 seiner 21 Pässe für 180 Yards und eine Interception. Cam Newton warf zwei Interceptions, machte seine Fehler aber durch zwei Touchdownpässe (18/29 für 263 Yards) und einen Touchdownlauf (fünf Läufe für 68 Yards) wieder gut.

Pittsburgh Steelers @ Baltimore Ravens 20:22

Big Point für die Ravens! Im so wichtigen Heimspiel gegen den Erzrivalen war es einmal mehr spannend bis zum Schluss. Am Ende fehlte den Steelers nur ein Catch zum Ausgleich.

Die Gastgeber begannen mit einem Defensiv-Stopp und gingen in Führung dank Torrey Smith, der nicht nur einen Ein-Yard-Touchdown-Pass von Joe Flacco, sondern davor schon eine Bombe über 54 Yards bis kurz vor die Endzone fing. Die Defenses übernahmen danach das Kommando und es entwickelte sich ein Spiel um Feldpositionen. Die beste Chance auf Punkte hatten die Gäste schließlich kurz vor der Pause in Form eines Field-Goal-Versuchs von Shaun Suisham aus 50 Yards. Allerdings verpassten er und Holder Mat McBriar irgendwie das Timing, so dass es gar nicht zum Kick kam. Suisham versuchte noch zu laufen, wurde dann aber gestoppt. Danach machte es Justin Tucker auf Seiten der Ravens besser und erhöhte auf 10:0.

Tucker hatt im Übrigen einen sehr produktiven Abend und erzielte vier Field Goals in Halbzeit zwei, fünf damit insgesamt. Die Steelers hingegen kämpften sich ins Spiel zurück, so dass Ben Roethlisberger Emmanuel Sanders Mitte des Dritten für einen Acht-Yard-Touchdown-Pass fand. Im vierten Viertel war es Le’Veon Bell, der die Gäste in Schlagdistanz brachte und eine Minute vor Schluss fand Roethlisberger schließlich einen weit offenen Jerricho Cotchery in der Endzone. Es musste eine Two-Point-Conversion her, doch Sanders verpasste den schwierigen Catch über die Schulter. Das Ende wurde besiegelt durch den Onside-Kick, den die Steelers zwar eroberten, aber bevor der Ball die mandatorischen zehn Yards überschritten hatte.

Für Aufregung sorgte ein Kickoff-Return von Jacoby Jones nach dem ersten TD der Steelers. Der Returner schien auf dem Weg zum sicheren Touchdown zu sein, als er plötzlich abstoppen musste, da ihm Steelers-Head-Coach an der Seitenlinie im Weg stand und erst in letzter Sekunde platzmachte. Der Coach hatte einen Fuß im Feld, wurde jedoch nicht für die Aktion, die er als unabsichtlich erklärte, bestraft. So war der Return nach 73 Yards beendet und Baltimore begnügte sich letztlich mit einem Field Goal.

Flacco warf für 251 Yards (1 TD) und Torrey Smith fing 93 Yards (6 REC, 1 TD). Bei den Steelers kam Roethlisberger auf 257 Yards (2 TD) und Heath Miller erzielte 86 Yards (8 REC).

Oakland Raiders @ Dallas Cowboys 24:31

Die Cowboys feiern einen wichtigen Heimerfolg an Thanksgiving und gehen damit im Fernduell mit den Philadelphia Eagles in der NFC East vorerst in Führung. Doch bevor der Truthahn auf den Tisch kam, musste das Heimteam gegen unangenehme Raiders hart arbeiten.

Die Cowboys erwischten einen eher suboptimalen Start, der schon beim Kickoff begann: Terrance Williams verlor den Ball beim Return und Greg Jenkins trug den Fumble über 23 Yards zum Touchdown. Der Ausgleich sollte am Ende des Viertels ebenfalls durch einen Fumble entstehen: Center Stefen Wisniewski verunglückte ein Snap und die Cowboys eroberten den Ball kurz vor der gegnerischen Endzone. Kurz darauf lief DeMarco Murray zum Touchdown.

Das zweite Viertel dominierte Oakland zunächst nach Belieben und erzielte zwei Touchdowns durch Rashad Jennings jeweils von der Eins. Bemerkenswert: Bis zum letzten Drive hatten die Cowboys in diesem Spielabschnitt kein einziges Yard zurückgelegt. Dann aber brachten sie es auf deren 73 mit einem weiteren Murray-Touchdown zum Anschluss.

Die Gastgeber wurden in der zweiten Hälfte stetig besser und übernahmen immer mehr das Kommando. Das führte schließlich zum Ausgleich durch einen Touchdown-Catch von Dez Bryant. Zu Beginn des vierten Viertels gelang Murray der dritte Touchdown-Lauf und das Spiel war vollends gedreht. Dadurch erwachte auch Oakland wieder, schaffte aber trotz eines längeren Drives keine Punkte, da ein Pass von Matt McGloin in der Endzone von Brandon Carr abgefangen wurde. Der Corner gewann schlicht den Zweikampf mit Jacoby Ford und fing die wichtige Interception.

Die darauffolgende Angriffsserie über 14 Spielzüge brachte Dallas bis an die Ein-Yard-Linie, von wo Dan Bailey mit weniger als zwei Minuten auf der Uhr die Vorentscheidung besorgte mit seinem 19-Yard-Field-Goal. Die Raiders kamen allerdings nochmal auf sieben Punkte heran, da Sebastian Janikowski mit einem 45-Yarder verkürzte. Der Onside-Kick danach ging aber an Dallas, was das Spiel beendete.

Tony Romo warf für 225 Yards (1 TD) und Bryant fing sieben Pässe für 61 Yards (1 TD). Als Team lief Dallas für 145 Yards (Murray: 63 YDS, 3 TD). Für die Raiders hatte MCGloin 202 Yards (1 INT), während es Andre Holmes auf sechs Receptions für 112 Yards brachte.

Green Bay Packers @ Detroit Lions 10:40

Auch wenn die Lions einige Geschenke gleich zu Beginn verteilten, wurde früh deutlich, dass sich die Gastgeber nur selbst im Weg stehen könnten. Detroit begann furios, doch Punkte waren ihnen nicht vergönnt, denn Reggie Bush verlor einen Fumble an der Neun-Yard-Linie. Im zweiten Viertel machte man es besser und David Akers versenkte ein Field Goal aus 27 Yards. Im Gegenzug gelang den Packers die wohl einzige halbwegs brauchbare Serie des Spiels, begünstigt durch einen Kickoff von Sam Martin, der im Aus landete – ein Kunststück, das dem Punter gleich zweimal gelang. Am Ende stand ein 54-Yard-Field-Goal von Mason Crosby.

Im Anschluss schaffte Nick Perry einen Sack gegen Matthew Stafford samt Fumble, den Morgan Burnett in der Endzone zur recht überraschenden Führung der Gäste eroberte. Als Stafford dann auch noch eine Interception warf, wurde das heimische Publikum ein wenig unruhig angesichts dreier Turnovers in den ersten vier Ballbesitzen. Bis zur Pause war aber noch genug Zeit, so dass Stafford Jeremy Ross für einen Fünf-Yard-Touchdown-Pass fand. Und innerhalb der letzten zwei Minuten machte auch Bush noch seinen Fehler gut mit einem TD-Lauf. Ebenfalls vor der Pause vergab David Akers noch einen Field-Goal-Versuch.

Die zweite Halbzeit gehörte dann komplett den Lions, für die Calvin Johnson, Joique Bell und Kevin Ogletree weitere Touchdowns erzielten und Ndamukong Suh ein Safety (Sack in der Endzone) glückte.

Stafford warf für 330 Yards (3 TD, 2 INT), Bush kam auf auf 182 Scrimmage-Yards (1 RUSH TD) und Johnson fing sechs Pässe für 101 Yards (1 TD). Das Team erzielte insgesamt 561 Yards, davon 241 auf dem Boden. Bei den Packers musste Ersatz-Quarterback Matt Flynn sieben Sacks einstecken und warf für nur 139 Yards (1 INT, 2 FUM LOST), sein Team erzielte ganze 126 Yards offensiv.

Es ist der erste Sieg der Lions an Thanksgiving nach neun Pleiten in Serie. Zudem besiegte Stafford erstmals in seiner Karriere die Packers.

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