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  • dvdged3
    registriert am 11.01.2018

Bears-Kantersieg folgt auf dramatischen Sonntag

Woche 14 begann mit einem recht launigen Spiel zwischen den Jaguars und Texans und hatte einen Tag vor Nikolaus eine Premiere parat – den ersten Heimsieg der Jaguars 2013!

Bei den früheren Spielen am Sonntag herrschte Dramatik pur. In Baltimore gab es fünf Touchdowns in den letzten 2:05 Spielminuten zu bewundern, während die Patriots mit viel Dusel ein schon verloren geglaubtes Heimspiel gegen Cleveland noch umbogen. Auch in Pittsburgh war es bis zur letzten Sekunde spannend.

Green Bay gewann in dieser Saison erstmals ohne Aaron Rodgers. Cincinnati bleibt weiter zu Hause ungeschlagen. Auch die Eagles, Buccaneers und Jets landeten Heimsiege. Kansas City feierte einen Kantersieg in Washington nach zuletzt drei Niederlagen in Folge.

In den späten Spielen sicherten sich die Broncos mit ihrem Heimsieg über Tennessee einen Playoffplatz und machten gleichzeitig die Colts zum SIeger der AFC South, Kicker Matt Prater schrieb derweil Geschichte. Andernorts gewannen die 49ers daheim gegen die Seahawks, während die Cardinals das NFC-Wildcard-Rennen weiterhin spannend hielten.

Im Sunday Night Game ließen die Saints den Panthers keine Chance und haben damit den Divisionssieg so gut wie sicher.

Zum Abschluss der Woche erfroren die Cowboys regelrecht in Chicago, das nun wieder gleichauf ist mit den Lions in der NFC North.

Dallas Cowboys @ Chicago Bears 28:45

An einem eisigkalten Abend (-11 Grad Celsius) in der Windy City nahmen die Bears die Cowboys regelrecht auseinander sind nun gleichauf mit den Detroit Lions im Kampf um die NFC North. Dallas liegt dagegen nun hinter den Philadelphia Eagles.

Dallas begann gut und machte aus seinem ersten Drive direkt einen Touchdown – Tony Romo auf Dez Bryant. Aber Cutler-Vertreter Josh McCown war noch besser aufgelegt und drehte die Partie souverän: Erst fand er Earl Bennett mit einem kurzen Pass in die Endzone und nach sechs Minuten im zweiten Viertel lief er selbst in die Endzone. Die Gäste glichen zwischenzeitlich durch Jason Witten aus, aber ein Field Goal von Robbie Gould brachte die Gastgeber wieder in Front. Den Schlusspunkt zur Pause setzte Alshon Jeffery mit seinem großartigen TD-Catch in der Ecke der Endzone gegen zwei Verteidiger nach 25-Yard-Pass von McCown.

Die zweite Hälfte begann mit 17 Punkten in Serie für Chicago, was den Cowboys merklich den Zahn zog und so blieben denen nur noch zwei Touchdowns in der Garbage-Time. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch der gerade genesene Linebacker Sean Lee am Nacken und musste vorzeitig in die Kabine.

McCown überragte mit 348 Yards und vier Touchdowns. Brandon Marshall hatte sechs Receptions für 100 Yards und Matt Forte glänzte mit 175 Scrimmage-Yards (1 REC TD). Bei den Gästen ging durch die Luft nichts – Romo warf für lediglich 104 Yards (11/20, 3 TD), dafür lief DeMarco Murray über 146 Yards.

Carolina Panthers @ New Orleans Saints 13:31

Die Saints kamen zu einem klaren Heimsieg über den ärgsten Verfolger in der NFC South und haben damit für eine Vorentscheidung in der Division gesorgt.

Die Panthers begannen stark und marschierten anfangs schier unaufhaltsam übers Feld. Aber sie erzielten keine Touchdowns und beließen es bei zwei Field Goals durch Graham Gano im ersten Viertel. Die Saints ließen sich dann im zweiten Viertel nicht lumpen und erzielten deren drei Touchdowns in Serie! Die ersten beiden besorgte Marques Colston, den letzten Jimmy Graham.

Nach der Pause ging es weiter mit einem 19-Yard-Field-Goal von Garrett Hartley und nachdem Drew Brees nochmals Graham für einen Touchdown fand, stand es zehn Minuten vor Schluss 31:6 für die Hausherren, die damit das Spiel entschieden hatten. Alles, was danach kam, hatte lediglich statistischen Wert.

Brees warf für 304 Yards (4 TD) und Colston fing neun Pässe über 125 Yards (2 TD). Cam Newton hatte 160 Yards (21/33, 1 TD) durch die Luft und 48 auf dem Boden. Der Quarterback stand gehörig unter Druck musste fünf Sacks einstecken, drei davon durch Junior Galette.

Seattle Seahawks @ San Francisco 49ers 17:19

Colin Kaepernick hatte in zwei Anläufen noch nie gegen die Seahawks gewonnen. Doch im ersten Heimspiel gegen den Erzrivalen sollte sich das ändern.

Im ersten Viertel, das von starker Defense geprägt war, gelangen den Gastgebern lediglich zwei Field Goals von Phil Dawson. Zu Beginn des zweiten Viertels machten es die Gäste besser: Marshawn Lynch brach ein paar Tackles und lief durch die Mitte zu einem Elf-Yard-Touchdown. Fünf Minuten später traf Dawson erneut, dieses Mal aus 52 Yards. Die Seahawks kamen im folgenden Drive zu ihrem zweiten Touchdown. Dieses Mal fand Wilson Tight End Luke Wilson für einen 39-Yard-TD-Pass. Die Hausherren holten sich jedoch Sekunden vor der Halbzeit die Führung zurück. Kaepernick feuerte einen Acht-Yard-TD-Pass genau in die Arme von Vernon Davis in die Endzone – 16:14 San Francisco.

Bei dem Stand sollte es zunächst auch bleiben. Bis dann Steven Hauschka mit seinem 31-Yard-Field-Goal sechs Minuten vor Spielende Seattle eine Ein-Punkt-Führung verschaffte. Das entscheidende Play für die Niners war wenig später ein 51-Yard-Lauf von Frank Gore, der dann an der 18-Yard-Linie scheinbar freiwillig zu Boden ging, um die Uhr herunterzuspielen. Das ging auf, denn wenig später lief auch Kaepernick noch zu einem First Down und man begnügte sich 26 Sekunden vor Schluss mit einem 22-Yard-Field-Goal von Dawson zum Endstand. Seattle bekam natürlich noch einmal den Ball zurück, aber Wilsons Punt-gleicher Pass landete in den Armen von Eric Wright und die Messe war gelesen.

Kaepernick warf für 175 Yards (1 TD, 1 INT) und Gore lief für 110 Yards. Bei den Gästen kam Wilson auf 199 Yards (1 TD, 1 INT) und Lynch hatte 72 Yards (1 TD).

New York Giants @ San Diego Chargers 14:37

Die erste Spielhälfte wurde komplett von den San Diego Chargers dominiert. Philip Rivers warf zwei Touchdownpässe zu Keenan Allen und einen weiteren zu Danny Woodhead 24 Sekunden vor der Pause. Nick Novak steuerte ein Field Goal aus 36 Yards zur 24:0-Pausenführung bei.

Zum Start der zweiten Halbzeit gab es ein erstes Lebenszeichen der Giants. Einen Fumble von Rivers, verursacht durch Justin Tuck, verwertete Peyton Hillis per Lauf aus einem Yard zum Touchdown. San Diego ließ aber nicht locker und Ryan Mathews lief im Gegenzug zum Touchdown. Im Schlußviertel warf Eli Manning noch einen Touchdownpass zu Brandon Meyers, und zwei weitere Field Goals von Novak sorgten für den 37:14-Endstand.

Eli Manning brachte 20 seiner 32 Pässe für 259 Yards (1 TD, 2 INT) an. Hakeem Nicks fing fünf Bälle für 135 Yards. Bei den Chargers spielt Philip Rivers großartig. Er warf für 249 Yards (21/28) und drei Touchdowns. Ryan Mathews steuerte bei 29 Versuchen 103 Laufyards und einen Touchdown bei.

St. Louis Rams @ Arizona Cardinals 10:30

Arizona punktete beim ersten und letzten Drive der ersten Hälfte. Rashard Mendenhall lief beim Opening Drive aus drei Yards zum Touchdown, und Larry Fitzgerald fing einen Touchdownpass von Carson Palmer. Greg Zuerlein sorgte per Field Goal aus 44 Yards für die einzigen Punkte der Rams zur Pause.

Den zweiten Pass von Kellen Clemens im zweiten Durchgang fing Karlos Dansby ab und spurtete  23 Yards in die Endzone der Rams zum 21:3. Fünf Minuten später schlug die starke Defensive der Cardinals erneut zu. John Abraham gelang ein Sack gegen Clemens in der Endzone zum Safety. Zac Stacys Touchdownlauf im Schlußviertel war nur noch Ergebniskosmetik. Nach der zweiten Interception von Clemens sorgte Andre Ellington mit einem Sechs-Yard-Touchdownlauf für den 30:10-Endstand.

Carson Palmer vervollständigte 27 seiner 32 Pässe für 269 und einen Touchdown. Larry Fitzgerald fing zwölf Pässe für 96 Yards (1 TD). Kellen Clemens stand ständig unter Druck gegen die Defensive der Cardinals und musste vier Sacks einstecken. Er konnte 16 seiner 27 Pässe für 181 Yards bei zwei Interceptions einbringen.

Tennessee Titans @ Denver Broncos 28:51

Lockerer Heimsieg für die Broncos nach schwachem Start auf dem Weg zum ersten Platz in der AFC. Kicker Matt Prater sicherte sich dabei einen Eintrag in die Geschichtsbücher.

Mitte des zweiten Viertels erzielte Shonn Greene einen 28-Yard-Touchdown und gab seinen Titans damit eine 21:10-Führung. Die Gastgeber reagierten darauf mit einem Touchdown-Pass von Peyton Manning auf Julius Thomas zwei Minuten vor Schluss und mit auslaufender Uhr versuchte sich Prater dann an einem Field Goal aus 64 Yards und traf! Ein neuer NFL-Rekord. Der Alte lag bei 63 Yards und wurde von insgesamt vier Spielern gehalten – einer davon war Ex-Bronco Jason Elam ebenfalls im Mile High Stadium. Pausenstand: 21:20 Titans.

Nach der Pause spielten eigentlich nur noch die Broncos, die insgesamt vier Touchdowns erzielten und damit das Spiel außer Reichweite brachten. Tennessee kam zwischenzeitlich auch noch zu Punkten durch einen 41-Yard-TD-Pass von Ryan Fitzpatrick auf Justin Hunter, aber das war nur noch für die Statistik relevant.

Manning warf für 397 Yards (4 TD), das Team lief zu 155 Yards und Eric Decker fing acht Pässe über 117 Yards (1 TD). Teamkollege Wes Welker musste das Spiel mit einer Gehirnerschütterung vorzeitig verlassen. Bei den Titans hatte Fitzpatrick 172 Yards (1 TD, 1 INT).

Minnesota Vikings @ Baltimore Ravens 26:29

Der starke Schneefall in Baltimore machte ein normales Footballspiel unmöglich. Ed Dickson erzielte nach einem Touchdownpass von Joe Flacco über ein Yard die Führung auf weißem Untergrund. Zuvor war Toby Gerhart ein Fumble an der eigenen 22-Yard-Linie unterlaufen. Vor der Pause verkürzte Blair Walsh mit einem Field Goals aus 39 Yards auf 3:7.

Walsh verwandelte ein Field Goal im dritten Viertel und Matt Cassel brachte die Vikings 14:22 Minuten vor Spielende zum ersten Mal in Führung mit 12:7. Er warf einen Touchdownpass über acht Yards zu Jerome Simpson. Joe Flacco fand zwei Minuten vor Ende beim vierten Versuch an der Ein-Yard-Linie der Vikings Dennis Pitta in der Endzone . Die Two-Point Conversion zu Torrey Smith gelang ebenfalls.

Danach wurde es komplett verrückt. Toby Gerhart lief über 41 Yards zum Touchdown. Den darauffolgenden Kickoff trug Jacoby Jones über 77 Yards zum 22:19 für die Ravens zurück. Auch das sollte noch nicht das Ende sein. Cordarrelle Patterson fing einen Pass von Cassell und lief über 79 Yards 45 Sekunden vor Spielende zum Touchdown. Einziges Problem: zu viel Zeit für die Ravens auf der Uhr gelassen. Flacco führte die Ravens in 41 Sekunden über das Spielfeld und warf einen Neun-Yard-Touchdownpass zu Marlon Brown zum 29:26-Sieg. Dies könnten gut und gerne die verrücktesten letzten zwei Minuten in der NFL-Geschichte gewesen sein. In den letzten 2:05 Minuten gab es fünf Touchdowns.

Matt Cassel warf für 265 Yards (17/38) und zwei Touchdowns. Toby Gerhart ersetzte den verletzten Adrian Peterson und lief für 89 Yards bei 15 Versuchen (1 TD). Cordarrelle Patterson fing fünf Bälle für 141 Yards (1 TD). Joe Flacco brachte nur 28 seiner 50 Pässe für 245 Yards, drei Touchdowns und drei Interceptions an.

Cleveland Browns @ New England Patriots 26:27

Dramatisches Comeback der Patriots, die abermals lange brauchten, um ins Spiel zu finden. Am Ende siegten sie dank eines Fehlschusses von Billy Cundiff. Grund zu großer Freude gab es dennoch nicht, denn Rob Gronkowskis verletzte sich schwer am Knie und wird wohl 2013 nicht mehr spielen.

Das erste Viertel sah zwei Field Goals durch Billy Cundiff, während die Hausherren überhaupt nichts auf die Reihe brachten offensiv. Im dritten Viertel gelang den Gästen dann ein Touchdown durch Gary Barnidge durch eine 40-Yard-Touchdown-Reception. Die komplette Defense hatte kurz zuvor nach einer Flagge den Spielbetrieb eingestellt – die Strafe ging im Übrigen gegen New England!

Nachdem dann Gronkowski nach seiner zweiten Reception von T.J. Ward mit dem Helm gegen das Knie abgeräumt wurde, verlor Tom Brady direkt darauf einen Fumble, der den Patriots scheinbar den Zahn zog. Der Hit gegen Gronkowski war im Übrigen absolut legal gemäß der NFL-Regeln.

Die Patriots rafften sich aber nochmal auf für ein Field Goal, aber schon im folgenden Play warf Jason Campbell einen 80-Yard-Touchdown auf Josh Gordon, der Aqib Talib einfach davonlief. Es war dann Shane Vereen, der die Gastgeber mit einer 50-Yard-Reception und einem anschließenden Touchdown-Lauf (Two-Point-Conversion durch Julian Edelman) ins Spiel zurückbrachte.

Den Patriots gelang sechs Minuten vor Ende ein 50-Yard-Field-Goal durch Stephen Gostkowski. Campbell legte dann einen Touchdown-Pass auf Jordan Cameron aus vier Yards mit 2:39 Minuten auf der Uhr zum 26:14 drauf. Die Hausherren hatten nur noch eine Timeout und waren essentiell geschlagen. Doch eine Minute vor Schluss gelang Edelman doch noch ein Touchdown-Catch zum 26:21. Die Patriots griffen zum Onside-Kick, Kyle Arrington eroberte ihn genau nach den erforderlichen zehn Yards und das Team hatte nochmal die Chance zum Sieg. Sie nutzten sie, denn 31 Sekunden vor Schluss fand Brady schließlich Danny Amendola. Man muss allerdings erwähnen, dass die Patriots dank eines recht großzügigen Pass-Interference-Calls nach vermeintlichem Foul an Josh Boyce an die Ein-Yard-Linie gelangten.

Die Two-Point-Conversion ging schief, so dass den Browns ein Field Goal zum Sieg genügt hätte. Man kam mit einer Sekunde zu spielen letztlich nochmal an die 40. Von dort versuchte sich Cundiff erneut, doch sein 58-Yard-Kick landete in der Endzone – Sieg für die Patriots.

Brady hatte 418 Yards (32/52, 2 TD, 1 INT) und Vereen kam auf zwölf Receptions für 153 Yards (1 RUSH TD). Campbell warf für 391 Yards (3 TD) und Gordon fing sieben Pässe für 151 Yards (1 TD).

Indianapolis Colts @ Cincinnati Bengals 28:42

Cincinnati gelang ein Traumstart. Erst mussten die Colts nach drei Spielzügen punten, und beim anschließenden Drive warf Andy Dalton einen 29-Yard-Touchdownpass zu Marvin Jones. Luck biß sich in der ersten Halbzeit die Zähne an der Defensive der Bengals weiter aus. Adam Vinatieri verpasste mit einem verschossenen Field Goal aus 44 Yards die einzige Chance auf Punkte für die Colts. Kurz vor der Pause erhöhten die Bengals auf 14:0. Benjarvus Green-Ellis lief beim vierten Versuch von der Ein-Yard-Linie in die Endzone. Zunächst hatten die Referees auf keinen Touchdown entschieden, änderten diese Entscheidung zur großen Überraschung vieler nach der Official Review.

In der zweiten Halbzeit hagelte es Touchdowns bis zum Abwinken. Für Cincinnati punktete BenJarvus Green-Ellis erneut aus einem Yard. Andrew Luck warf noch vier Touchdownpässe zu Da'Rick Rogers (2) und LaVon Brazill (2), aber Andy Dalton wusste immer zu kontern. Er fand Jermaine Gresham und A.J. Green in der Endzone und lief für einen weiteren Touchdown. Mit dem 42:28-Sieg bleiben die Bengals weiterhin unschlagen zu Hause.

Andrew Luck brachte 29 seiner 46 Pässe für 326 Yards und vier Touchdowns an. Da'Rick Rogers fing sechs Bälle für 107 Yards und zwei TDs. Andy Dalton zeigte eine überragende Vorstellung. Er warf drei Touchdownpässe (24/35 für 275 Yards) und lief für einen weiteren.

Miami Dolphins @ Pittsburgh Steelers 34:28

Die Miami Dolphins kommen zu einem wichtigen Auswärtssieg im ersten Spiel im Schnee in der Karriere von Ryan Tannehill. Die Steelers sind damit essentiell raus aus dem Wildcard-Rennen.

Die Hausherren erzielten nach elf Minuten den ersten Touchdown – ein kurzer Pass von Ben Roethlisberger auf Emmanuel Sanders. Zur Pause führten jedoch die Gäste nach einem Field Goal von Caleb Sturgis und einem Touchdown-Catch von Charles Clay.

Im dritten Viertel wurde es hektisch, denn nach einem Touchdown von Daniel Thomas für Miami drehte Pittsburgh auf. Roethlisberger fand seinen Lieblingsreceiver Antonio Brown für einen 43-Yard-TD und Troy Polamalu returnierte eine Interception über 19 Yards zum 21:17 für die Hausherren. Die Dolphins schlugen zurück mit einem Touchdown-Pass von Tannehill auf Brian Hartline. Aber auch darauf hatten die Steelers eine Antwort: „Big Ben“ zum Start des vierten Viertels auf Jerricho Cotchery über 16 Yards. Spielstand 28:24 Steelers.

Es dauerte dann bis drei Minuten vor Schluss, bis die Gäste wieder in Schlagdistanz fanden. Tannehill fand dann Clay aus zwölf Yards abermals in der Endzone zum Touchdown. Danach schafften die Dolphins einen Stopp in der Defense und ein Field Goal eine Minute vor Ende. Die Steelers kamen zwar nochmal ganz nah ran, doch beim vermeintlichen langen Touchdown-Catch von Brown, bei dem er an allen in den Schlusssekunden vorbeilief, trat er an der 13 ins Aus und die Partie war vorbei.

Tannehill kam auf 201 Yards (3 TD, 1 INT), Clay fing sieben Pässe für 98 Yards (1 TD) und Thomas lief für 105 Yards (1 TD). Roethlisberger hatte 297 Yards (3 TD) und Brown kam auf fünf Receptions über 82 Yards (1 TD).

Buffalo Bills @ Tampa Bay Buccaneers 6:27

Tampa Bay startete furios. Beim zweiten Spielzug lief Bobby Rainey über 80 Yards in die gegnerische Endzone. Rookie Quarterback Mike Glennon erlebte eine turbulente erste Halbzeit. Er warf zwei Interceptions, aber auch zwei Touchdownpässe zu Vincent Jackson und Tim Wright. Sein Gegenüber EJ Manuel führte die Bills nur zu einem Field Goal und produzierte zwei Interceptions in einer rabenschwarzen Halbzeit für Buffalo, die mit 3:24 endete. Im zweiten Durchang konnten nur die Kicker der beiden Teams, Dan Carpenter und Rian Lindell, je ein Field Goal verwandeln.

EJ Manuel (18/33 für 184 Yards) warf insgesamt vier Interceptions im Spiel und musste sieben (!) Sacks einstecken.. Mike Glennon vervollständigte nur neun seiner 25 Pässe für 90 Yards (2 TD, 2 INT). Bobby Rainey steuerte 127 Laufyards (1TD) bei 22 Versuchen bei.

Kansas City Chiefs @ Washington Redskins 45:10

Washington zeigte in der ersten Halbzeit eine mehr als peinliche Vorstellung im Schnee. Alex Smith warf zwei Touchdownpässe gegen eine völlig überforderte Defensive der Redskins und Jamal Charles erzielte per Lauf einen weiteren. Noch schlimmer als die Defensive waren aber die Special Teams der Redskins. Sie ließen zunächst Dexter Mccluster per Punt Return über 74 Yards und danach Quintin Demps per Kickoff Return über 95 Yards punkten. Zur Pause war das Spiel beim Stand von 38:10 für Kansas City bereits klar entschieden.

Auch im zweiten Durchgang dominierte Kansas City weiter. Insgesamt musste Robert Griffin III fünf Sacks einstecken und Kirk Cousins, der das letzte Viertel spielte, kassierte einen Sack. Die einzigen Punkte in der zweiten Spielhäfte gab es durch einen 17-Yard-Lauf von Knile Davis.

Griffin III brachte nur zwölf seiner 26 Pässe an für 164 Yards, einen Touchdown und eine Interception. Alex Smith vervollständigte 14 von 20 Pässen für 137 Yards und zwei Touchdowns. Jamaal Charles lieg bei 19 Versuchen für 151 Yards.

Detroit Lions @ Philadelphia Eagles 20:34

Im komplett gepuderten Lincoln Financial Field setzen die Philadelphia Eagles ihren Siegeszug fort und drehen dabei eine frühe Führung der Gäste. Bester Mann: LeSean McCoy!

Die Lions mussten noch vor dem Spiel einen Rückschlag einstecken, denn Reggie Bush rutschte beim Aufwärmen aus und konnte nicht spielen. Sein Vertreter Joique Bell kompensierte dies zunächst mit einem frühen Touchdown-Lauf samt anschließender Two-Point-Conversion – Kicken war im Grunde nicht möglich auf dem verschneiten Boden. Im zweiten Viertel trug dann Jeremy Ross einen Punt über 58 Yards zum Touchdown (die Two-Point-Conversion scheiterte). Im Gegenzug fand Nick Foles DeSean Jackson für einen 19-Yard-Touchdown, der den Pausenstand von 14:6 Lions herstellte.

Im dritten Viertel ging dann nichts offensiv, so dass die große McCoy-Show erst im vierten Viertel begann. Der Running Back lief direkt für einen 40-Yard-Touchdown zum Ausgleich. Den anschließenden Kickoff trug Ross über 98 Yards in die Endzone und danach versuchte man doch mal einen Extrapunkt. Doch David Akers‘ Schuss wurde geblockt! Drei Spielzüge später folgte ein 57-Yard-Touchdown-Lauf von McCoy. Foles, der zu Beginn in der ersten Hälfte seine erste Interception der Saison warf, brachte den Ball dann selbst per Sneak in die Endzone und drei Minuten vor Ende war es Chris Polk, der mit einem 38-Yard-Touchdown das Spiel essentiell beendete.

Foles warf für 173 Yards (1 TD, 1 INT), während McCoy für 217 Yards (2 TD) lief. Als Team kam man auf 299 Lauf-Yards. Matt Stafford hatte 148 Yards und die Lions liefen für 80 Yards, verloren allerdings auch drei Fumbles. Kein Kicker erzielte einen Punkt in diesem Spiel.

Oakland Raiders @ New York Jets 27:37

Nach zwei Pleiten in Serie präsentierten sich die Jets mal wieder in guter Form vor heimischer Kulisse. Quarterback Geno Smith warf zwar früh mal wieder eine Interception, doch er fing sich und fand im Auftaktviertel Jeremy Kerley für einen 25-Yard-Touchdown. Den Raiders gelang bis zur Pause lediglich ein Field Goal, während die Special Teams der Gastgeber noch vor dem Break einen weiteren Touchdown auf die Anzeigetafel brachten – Antonio Allen eroberte einen geblockten Punt in der Endzone – Pausenstand: 20:3 New York.

Die Gäste kamen mit Schwung aus der Kabine und Fullback Marcel Reece bewies bei seinem 63-Yard-Touchdown durch die Mitte große Sprinterqualitäten als er an allen vorbeilief. Die Jets ließ das kalt. Im Gegenzug erzielte Smith selbst einen TD über acht Yards. Die Antwort der Raiders: Ein 48-Yard-TD-Pass von Matt McGloin auf Rod Streater. Näher ran kam Oakland jedoch nicht mehr und so machte Chris Ivory im vierten Viertel mit seinem 15-Yard-Touchdown-Lauf den Deckel drauf. Den Raiders blieb dann nur noch Ergebniskosmetik.

Smith warf für 219 Yards (1 TD, 1 INT) und lief für 50 (1 TD). Zudem hatte Ivory 76 Yards (1 TD) auf dem Boden. McGloin kam auf 245 Yards (2 TD, 1 INT), Reece lief für 123 Yards (1 TD) und Streater hatte 130 Yards (7 REC, 1 TD).

Atlanta Falcons @ Green Bay Packers 21:22

Im Schnee kommen die Packers zum ersten Sieg in der Saison ohne Aaron Rodgers. Die Falcons kämpften lange und führten zeitweise, doch in der zweiten Hälfte übernahmen die Hausherren das Kommando.

Bei schlechtem Wetter und Schnee entwickelte sich schnell ein recht chaotisches Spiel, in dem die Hausherren die ersten Punkte am Ende des ersten Viertels erzielten: Eddie Lacy von der Eins. Im Gegenzug fand Matt Ryan Drew Davis aus 36 Yards zum Ausgleich. Wenig später war es Tony Gonzalez, der die Gäste mit einem kurzen TD-Catch in Führung brachte. Dem ging ein Fumble von Matt Flynn voraus. Zur Pause führten die Gäste mit 21:10, nachdem Sean Weatherspoon eine Interception über 71 Yards in die Endzone returnierte.

Im dritten Viertel gelangen Mason Crosby zwei Field Goals und zu Beginn des Vierten fand Matt Flynn dann Andrew Quarless zur erneuten Führung der Gastgeber. Atlanta drang zwar kurz vor Ende noch zweimal tief in die Hälfte der Packers vor, doch dort wurde man jeweils gestoppt.

Flynn warf für 258 Yards (1 TD, 1 INT), das Team lief für 113 Yards und Jordy Nelson kam auf 85 Yards auf vier Receptions. Ryan hatte 206 Yards (2 TD, 1 INT) und Roddy White fing acht Pässe (74 YDS).

Houston Texans @ Jacksonville Jaguars 20:27

Die Hausherren gaben gleich die Richtung vor und übernahmen nach einem 80-Yard-Touchdown-Drive die Führung durch einen TD-Catch von Mercedes Lewis. Zu Beginn des zweiten Viertels fand Chad Henne dann Cecil Shorts III in der Endzone zum 14:0. Die Gäste brachten zwar kurz nach der Two-Minute Warning noch einen Touchdown durch Keyshawn Martin aufs Scoreboard, aber ein Field Goal von Josh Scobee gab den Jaguars eine 17:7-Pausenführung.

Mitte des dritten Viertels gelang Randy Bullock ebenfalls ein erfolgreicher Kick – den Drive davor führte Matt Schaub an, der zur Pause für Case Keenum als QB übernahm. Doch wenig später setzte Jacksonville zum Gegenschlag an und griff wieder tief in die Trickkiste: Henne warf einen Lateral zu Wide Receiver Ace Sanders, der den Ball dann tief zu Running Back Jordan Todman in die Endzone zum 21-Yard-Touchdown warf. In der Folgezeit gelang den Texans auch noch ein Touchdown (Garrett Graham 5 REC YDS) und später ein Field Goal, letztlich beendete aber eine Interception von Schaub das Spiel. Die elfte Pleite (in Serie) für Houston war besiegelt.

Henne warf für 117 Yards (2 TD) und Maurice Jones-Drew lief für 103 Yards. Bei den Gästen kam Keenum auf 198 Yards (1 TD, 1 INT), Schaub warf für 159 Yards (1 TD, 1 INT) – beide hatten je 29 Passversuche, wobei Schaub eine Completion mehr verbuchte (17). Überragend war mal wieder Andre Johnson mit 13 Catches über 154 Yards. Bemerkenswert: Die Texans begingen 14 Strafen für 177 Yards - die meisten Straf-Yards für ein Team seit 2001!

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