Große Comebacks für Cowboys/Panthers, Rekord für Peyton

Hauptkategorie: Spielberichte
Autor AFinsider.de

Woche 16 stand im Zeichen großer Comebacks. Die Dallas Cowboys kämpften sich in Washington zurück und haben nun ein echtes Endspiel um die NFC East. Zeitgleich schlugen die Carolina Panthers die New Orleans Saints ebenfalls spät und stehen damit kurz vorm Divisionssieg. Selbigen haben die Patriots durch eine Pleite der Dolphins bereits eingefahren.

Derweil gewannen die Denver Broncos die AFC West und Peyton Manning stellte dabei mit 51 einen neuen Touchdown-Pass-Rekord auf. Indianapolis besiegte überraschend die Chiefs in Kansas City, während sich die Miami Dolphins in Buffalo blamierten. Andy Dalton spielte beim Heimsieg von Cincinnati groß auf.

Bei den späten Spielen verpassten die New England Patriots den Baltimore Ravens eine Abreibung. Pittsburgh siegte in einem wilden Spiel in Green Bay, während Detroit die nächste Heimpleite erlebte. Die Chargers und Cardinals, die sensationell in Seattle gewannen, bleiben im Playoff-Rennen.

Im Sunday Night Game wurden die Bears, die ihre Division hätten gewinnen können, in Philadelphia übel verhauen und stehen nun vor einem echten Endspiel gegen die Packers nächste Woche.

Zum Abschluss der Woche qualifizierten sich auch die San Francisco 49ers für die Playoffs und verabschiedeten den altehrwürdigen Candlestick Park mit einem spannenden Monday Night Game gegen die Atlanta Falcons.

Atlanta Falcons @ San Ftancisco 49ers 24:34

Im wohl letzten Spiel im Candlestick Park sicherten sich die 49ers nach packendem Spiel ihr Playoff-Ticket. Gleichzeitig erhielten sie sich die Chance auf den NFC-West-Titel.

Mehr als ein Field Goal Mitte des ersten Viertels war den Gastgebern in der ersten Halbzeit nicht vergönnt. Besser waren die Falcons, für die Steven Jackson Anfang des Zweiten einen 80-Yard-Drive mit einem Zwei-Yard-Touchdown-Lauf abschloss. Zehn Sekunden vor der Pause erhöhte Matt Bryant mit einem 35-Yard-Field-Goal gar auf 10:3.

San Francisco kam dafür verbessert aus der Pause und benötigte nur drei Minuten bis zum Ausgleich: Colin Kaepernick fand dann Anquan Boldin über zehn Yards zum Touchdown. Circa neun Minuten später ging man durch Phil Dawsons zweites Field Goal wieder in Führung. Und zum Start des Schlussviertels war es Kaepernick selbst, der den Vorsprung auf zehn Punkte ausbaute.

Aufstecken wollte Atlanta daraufhin aber noch nicht. Im Gegenteil: Das Team von Mike Smith legte einen sehenswerten Drive hin, an dessen Ende ein perfekter 39-Yard-Touchdown-Pass von Matt Ryan in die Endzone zu Roddy White stand. Die 49ers hatten trotz Doppeldeckung keine Chance. Nervös wurden letztere dadurch aber keineswegs. Stattdessen marschierten sie erneut übers Feld und Frank Gore stellte zügig den alten Abstand mit einem Ein-Yard-TD-Lauf wieder her – vorausgegangen war dem ein starker Lauf über 45 Yards von Kendall Hunter bis kurz vor die Endzone.

Da waren noch fünf Minuten zu spielen. Drei Minuten und elf Spielzüge später fand Ryan Tony Gonzalez in der Endzone und machte es wieder spannend. Weil die Niners bei diesem Touchdown eine Strafe für Roughing the Passer kassierten, erfolgte der anschließende Kickoff von der 50. Die Gäste entschlossen sich zum semi-überraschenden Onside-Kick, den Bryant flach nach links kickte. Der Ball kullerte unter NaVorro Bowman durch Richtung Seitenlinie und Jason Snelling eroberte ihn ohne große Mühe für Atlanta. Kurz darauf fanden sich die Falcons in der Red Zone wieder, doch Bowman durfte sein Missgeschick zügig wieder gutmachen: Er schnappte sich die abgefälschte Interception und trug das Leder über 89 Yards zum Touchdown. Die Entscheidung im Spiel!

Kaepernick warf für 197 Yards (1 TD) und lief für 51 (1 TD). Gore lief über 97 Yards (1 TD) und Michael Crabtree fing fünf Pässe für 102 Yards. Ryan hatte 348 Yards (2 TD, 2 INT) und White kam auf zwölf Receptions über 141 Yards (1 TD).

Chicago Bears @ Philadelphia Eagles 11:53

Die Bears hatten aufgrund der Niederlage der Packers die Chance, die NFC North mit einem Sieg in Philly bereits vorzeitig zu gewinnen. Doch sie mussten diese Hoffnung bereits früh im Spiel begraben und wurden regelrecht überrannt.

Nach einer schwachen Auftaktserie der Bears erzielten die Gastgeber gleich mit ihrem ersten Ballbesitz einen Touchdown – Nick Foles auf Riley Cooper. Während des anschließenden Kickoff-Returns verlor Devin Hester den Ball und LeSean McCoy erzielte kurz darauf den zweiten Eagles-TD. Und auch der dritte Drive der Eagles führte schließlich zum Touchdown. Zur Pause führten die Hausherren schließlich mit 24:3 nach zwei Field Goals auf beiden Seiten innerhalb der letzten zwei Minuten der ersten Hälfte.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich desaströs wie die erste für Chicago. Zunächst wurde Matt Forte für einen Safety in der eigenen Endzone gestoppt und im Folge-Drive fand einmal mehr McCoy die Endzone. Die Bears erzielten zwar im dritten Viertel auch noch einen Touchdown, Chris Polks TD-Lauf und eine Interception, die Brandon Boykin über 54 Yards in die Endzone trug, besiegelten aber letztlich den Kantersieg. Kurz darauf lief auch noch Bryce Brown über 56 Yards zum Touchdown, was den 50-Burger perfekt machte.

Nick Foles warf für 230 Yards (2 TD) und die Eagles liefen als Team über 289 Yards (4 TD). McCoy allein kam auf 133 (2 TD). Jay Cutler hatte 222 Yards (1 TD, 1 INT) und wurde am Ende durch Josh McCown ersetzt.

Pittsburgh Steelers @ Green Bay Packers 38:31

Schnee auf dem Spielfeld hinderte die Steelers und Packers nicht an einer Offensischlacht am Sonntagnachmittag in Green Bay. Matt Flynn warf einen Touchdownpass zu Jarrett Boykin und Eddie Lacy sprintete aus 14 Yards in die Endzone für die Packers in Hälfte eins. Pittsburgh punktete durch einen Touchdownpass von Ben Roethlisberger zu Emmanuel Sanders und ein Field Goal von Shaun Suisham zum 10:14-Pausenstand.

"Big Ben" brachte sein Team im dritten Viertel mit einem Touchdownlauf über 13 Yards in Front. Danach wurde es kontrovers. Die Steelers blockten ein Field Goal. Diese Aktion wurde aber durch eine rare Illegal-Batting-Strafe aufgehoben. So bekam Green Bay ein neues First Down, und Lacy lief zum zweiten Mal in die Endzone. Pittsburgh antwortete wütend mit zwei Touchdowns. Erst fing Matt Spaeth einen Pass von Roethlisberger zum 24:21, und nur 18 Sekunden später gelang Cortez Allen ein 40-Yard-Interception-Return-Touchdown.

Green Bay steckte aber nicht auf. Ein Field Goal von Mason Crosby und ein Touchdownlauf von John Kuhn bedeuteten den 31:31-Ausgleich. Matt Flynn unterlief 1:51 Minuten vor Spielende ein folgenschwerer Fehler. Er verlor einen Fumble an der eigenen 17-Yard-Linie, den Troy Polamalu verursachte und Brett Kiesel eroberte. 30 Sekunden später marschierte Le'Veon Bell aus einem Yard in die Endzone zum 38:31. Micah Hyde gelang ein spektakulärer Kickoff Return über 70 Yards. Green Bay schaffte es bis zur Ein-Yard-Linie der Steelers, aber nicht mehr in die Endzone zum Ausgleich.

"Big Ben" komplettierte 16 seiner 28 Pässe für 167 Yards (2 TD, 1 INT). Im Duell der Rookie Running Backs gab es keinen klaren Sieger. Le'Veon Bell lief für 124 Yards  und einen Touchdown bei 26 Versuchen, während Eddie Lacy 84 Laufyards bei nur 15 Versuchen zurücklegte und zwei TDs erzielte. Matt Flynn vervollständigte nur 21 seiner 39 Pässe für 232 Yards (1 TD, 1 INT).

New England Patriots @ Baltimore Ravens 41:7

Die Patriots standen schon vor dem Spiel als Sieger der AFC East fest, die Ravens kämpften noch um die Wildcard bzw. die AFC North. Doch anders als im letzten Duell der beiden im AFC Championship Game waren es dieses Mal die Patriots, die keine Zweifel daran ließen, wer das taffere Team ist.

Nach zwei erfolglosen Drives profitierten die Patriots von einer Pass Interference von Jimmy Smith, welche sie an die Ein-Yard-Linie beförderte. Von dort marschierte LeGarrette Blount zum ersten Touchdown des Spiels. Die Ravens hielten danach den Ball nur kurz, denn Logan Ryan holte sich eine Interception, nachdem Teamkollege Dont’a Hightower den Ball schon abgefälscht hatte. Wenig später fand Tom Brady Shane Vereen für einen Vier-Yard-Touchdown-Pass. Und zum Beginn des zweiten Viertels erhöhte Stephen Gostkowski gar auf 17:0. Dabei blieb es bis zur Halbzeit.

Den Patriots gelang dann bis zum vierten Field Goal nur noch ein Field Goal, doch die eigene Defensive hielt und schaffte sogar drei Stops bei vierten Versuchen im Spiel. Die einzigen Ravens-Punkte kamen schließlich im Schlussviertel durch einen Sneak von Flacco. Der letzte Offensiv-Drive der Patriots bescherte schließlich Blount den zweiten Touchdown. Im Anschluss kam die Defense noch zu zwei Touchdowns in Person von Chandler Jones nach einem Fumble und Tavon Wilson durch einen Pick-Six über 74 Yards gegen Tyrod Taylor.

Brady warf für 174 Yards (1 TD), das Team lief über 142 Yards und Julian Edelman kam auf sieben Receptions (77 YDS), die ihm über 100 Receptions in der Saison bescherten. Flacco hatte 260 Yards (2 INT, 1 RUSH TD) und steckte vier Sacks ein. Es war die höchste Heimniederlage in der Geschichte der Ravens.

Oakland Raiders @ San Diego Chargers 13:26

Zur Halbzeit war die Partie mit 10:10 ausgeglichen. Darren McFadden und Ryan Mathews  gelang je ein Touchdownlauf für Ihre Teams. San Diego hatte genug Chancen zu führen, leistete sich aber zwei Turnover in der gegnerischen Spielhälfte.

Die zweite Halbzeit dominierten die Chargers jedoch. Erst fing Keenan Allen einen Vier-Yard-Touchdownpass, und anschließend verwandelte Nick Novak seine Field Goals Nummer zwei, drei und vier. San Diego profitierte von zwei Ballverlusten der Raiders und zwölf Strafen für 73 Yards.

Ryan Matthews lief für 99 Yards und einen Touchdown bei 25 Versuchen. Philip Rivers brachte 19 seiner 29 Pässe für 201 Yards (1 TD, 1 INT) an. Matt McGloin vervollständigte 20 seiner 36 Pässe für 206 Yards und eine Interception.

Die Chargers (8-7) müssen nächste Woche gegen Kansas City gewinnen und auf Niederlagen von Miami und Baltimore hoffen, um die Playoffs noch zu erreichen..

New York Giants @ Detroit Lions 23:20 OT

Die Lions mussten ihr Heimspiel gegen die Giants gewinnen, um eine Chance auf die Playoffs zu haben. Doch nachdem sie im vierten Viertel die Führung hatten, sorgte ein schwerer Fehler von Matthew Stafford für die Wende im Spiel. Am Ende verlor man in der Verlängerung ist damit ausgeschieden.

Die Giants waren das klar bessere Team in der ersten Halbzeit und führten verdient mit 13:3 zur Pause nach einem Touchdown-Pass von Eli Manning auf Jerrel Jernigan. Die Lions wiederum kamen nach dem Break besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand durch einen Touchdown-Lauf von Joique Bell. Am Ende des Viertels war es die Defense der Lions, die für die nächsten Punkte sorgte – Nick Fairley schaffte einen Sack in der Endzone zum Safety.

Ein Touchdown-Lauf von Theo Riddick im Schlussviertel samt Two-Point-Conversion brachte die Gastgeber sogar in Führung, doch fünf Minuten vor Schluss machte ausgerechnet Matthew Stafford den verhängnisvollen Fehler – er warf einen Pick-Six zu Will Hill, der über 38 Yards in die Endzone rannte. Ausgleich. Auch dank einer Interception von Manning blieb es schließlich beim Unentschieden, so dass die Verlängerung herhalten musste.

In selbiger verlor Andre Brown bereits beim zweiten Play der Giants einen Fumble, doch die Lions machten nichts daraus und mussten punten. Im zweiten Anlauf machten es die Gäste besser und bereiteten einen Field-Goal-Versuch für Josh Brown aus 45 Yards vor – Brown versenkte den Kick und damit die Saison der Lions.

Manning warf für 256 Yards (1 TD, 1 INT) und hat nun den Franchise-Rekord mit 26 Interceptions in einer Saison. Stafford hatte 222 Yards (2 INT) und Joique Bell kam dank seiner zehn Receptions auf 154 Scrimmage-Yards (1 TD).

Arizona Cardinals @ Seattle Seahawks 17:10

Arizona dominierte die Partie, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Der Hauptgrund dafür waren vier Interceptions von Carson Palmer., zwei davon in der gegnerischen Endzone. Die Defensive der Cardinals dominierte im Gegenzug Russell Wilson, Marshawn Lynch & Co. Arizona führte Mitte des Schlußviertels durch drei Field Goals von Jay Feely mit 9:3. Den wirklich einzig gelungenen Drive der Seahawks-Offensive schloß Wilson 7:32 Minuten vor Spielende mit einem Elf-Yard-Touchdownpass zu Zach Miller ab. Doch Carson Palmer, der seine Fehler schnell zu vergessen scheint, warf einen sensationellen Touchdownpass über 31 Yards zu Michael Floyd  bei einem dritten Versuch 2:20 Minuten vor Ende. Karlos Dansby besiegelte die erste Heimniederlage in Russell Wilsons Profikarriere mit einer Interception. Im letzten Jahr bekam Arizona noch eine 0:58-Ohrfeige in Seattle verpasst.

Carson Palmer (178 Yards, 1 TD, 4 INT) traf viele schlechte Entscheidungen, warf aber am Ende einen überragenden Touchdownpass. Russell Wilson brachte nur 11 seiner 27 Pässe für nur 108 Yards (1 TD, 1 INT) an. Richard Sherman fing zwei Interceptions.

New Orleans Saints @ Carolina Panthers 13:17

Der Sieger würde ziemlich sicher die Division gewinnen und damit Platz 2 der NFC sichern. Und das schien den New Orleans Saints bewusst zu sein, denn sie begannen gerade defensiv stark: Den ersten vielversprechenden Drive der Hausherren beendeten sie mit einer Interception gegen Cam Newton. Überhaupt war Defense das Motto der ersten Hälfte. Die ersten Punkte kamen somit erst im zweiten Viertel zustande: Der neue Saints-Kicker Shayne Graham traf zweimal per Field Goal. Am Ende der ersten Hälfte machte dann auch Drew Brees, der am Tag insgesamt sechs Sacks kassierte, seinen ersten schweren Fehler: Er übersah Linebacker Thomas Davis, der sich eine Interception schnappte. Im folgenden Spielzug rauschte DeAngelo Williams über 43 Yards durch die Mitte zum Touchdown. Führung für die Panthers!

Diese wurde durch ein Field Goal im dritten Viertel ausgebaut, doch die Saints waren noch nicht am Ende. Nicht mal durch heftigen Regenschauer ließen sie sich Mitte des vierten Viertels stoppen und das, obwohl sie an der eigenen Drei-Yard-Linie starten mussten. Brees orchestrierte einen sehenswerten Drive mit zahlreichen wichtigen Receptions von Jimmy Graham. Folgerichtig fing auch der Tight End den Touchdown, der die Gäste in Führung brachte. Im Anschluss wurde Carolina noch zweimal gestoppt, doch den Saints gelang es auch eine Minute vor Ende nicht, die Uhr herunterzuspielen und so bekamen die Gastgeber noch einmal den Ball.

Newton eröffnete an der eigenen 35 mit einem 37-Yard-Pass auf Ted Ginn, fand dann Greg Olsen über die Mitte und war schon in der Red Zone. 23 Sekunden vor Ende fand er dann Domenik Hixon über 14 Yards in der Endzone zum Touchdown! Die Defense schaffte einen weiteren Stopp und die Panthers hatten den so wichtigen Sieg. Gewinnen sie nun auch ihr letztes Saisonspiel – oder die Saints verlieren ihres – dann sind sie die Sieger der NFC South. Einen Playoff-Spot hat Carolina bereits sicher.

Newton kam auf 181 Yards (1 TD, 1 INT), aber die Stars des Tages waren die Linebacker Luke Kuechly und Thomas Davis. Beide fingen je eine Interception und hatten zweistellige Tackles – Kuechly kam auf 24, Davis auf 14. Brees hatte 281 Yards (1 TD, 2 INT).

Denver Broncos @ Houston Texans 37:13

Peyton Manning hält zum zweiten Mal in seiner Karriere den Rekord für die meisten Touchdowns in einer Saison. In Houston gelangen ihm vier Touchdown-Pässe, womit er nun 51 auf dem Konto hat. Die alte Marke lag bei 50 (Tom Brady 2007). Zugleich sicherten sich die Broncos den Titel der AFC West, da die Kansas City Chiefs ihr Spiel gegen Peytons Ex-Team, die Indianapolis Colts, verloren.

Zur Pause führten die Broncos mit 16:6, doch Houston machte es nochmal spannend dank eines 15-Yard-Touchdowns von Keshawn Martin im dritten Viertel. Doch nachdem dann Matt Schaub eine Interception vor der eigenen Endzone warf, machten die Gäste kurzen Prozess im vierten Viertel mit drei Touchdowns. Den zum neuen Rekord fing schließlich Julius Thomas über 25 Yards.

Manning warf für 400 Yards (4 TD) und Eric Decker fing zehn Pässe für 131 Yards (2 TD). Schaub hatte 176 Yards (1 TD, 2 INT).

Miami Dolphins @ Buffalo Bills 0:19

Um aus eigener Kraft die Playoffs zu erreichen, brauchten die Dolphins dringend einen Sieg, doch die Bills hatten andere Pläne und ließen ihren Gästen nichts zu.

Nach einem Field Goal von Dan Carpenter im ersten Viertel war es Fred Jackson, der die Hausherren im zweiten Viertel in Führung brachte. Man hätte sogar noch höher führen können zur Pause, doch Thad Lewis warf eine Interception in der Red Zone.

Das fiel aber nicht weiter ins Gewicht, denn auch in der zweiten Hälfte sahen die Dolphins offensiv kein Land. Als dann auch noch Ryan Tannehill verletzt raus musste, waren die Hoffnungen der Dolphins endgültig erloschen. Den Bills gelangen im Schlussviertel derweil noch drei weitere Field Goals. Durch die Pleite der Dolphins sind die New England Patriots quasi kampflos Sieger der AFC East.

Lewis warf für 193 Yards (1 INT) und Jackson lief für 111 Yards (1 TD), das Team hatte 203 Yards auf dem Boden. Tannehill kam lediglich auf 82 Yards (10/27), während sein Team für 14 Yards lief.

Dallas Cowboys @ Washington Redskins 24:23

Die Cowboys leben noch! Dank eines magischen Comebacks von Tony Romo haben die Cowboys in Woche 17 die Chance mit einem Sieg gegen die Eagles die NFC East zu gewinnen.

Die Cowboys erwischten einen guten Start und führten dank Touchdowns von DeMarco Murray und Dez Bryant mit 14:6. Dann jedoch erwachten die Hausherren und erzielten bis zum Start des vierten Viertels 17 Punkte in Serie. Die Cowboys kamen dann sechs Minuten vor Schluss dank eines Field Goals von Dan Bailey wieder auf sechs Punkte heran – Romo hatte zuvor Bryant in der Endzone überworfen.

Letztlich bekam Dallas den Ball noch einmal mit knapp 3:30 Minuten zu spielen zurück, gelangte bis an die Zehn-Yard-Linie und stand dort nach einem großen Raumverlust vor dem alles entscheidenden vierten Versuch. Romo bekam den Snap, wich ein paar Verteidigern aus und fand schließlich Murray an der rechten Seitenlinie kurz vor der Endzone. Den Rest besorgte der Running Back und komplettiere den Zehn-Yard-Touchdown – der anschließende Extra-Punkt brachte die Führung. Den Rest besorgte ausnahmsweise die Defense.

Romo warf für 226 Yards (2 TD, 1 INT) und Murray lief für 96 Yards (1 TD). Kirk Cousins kam auf 197 Yards (1 TD, 1 INT), Alfred Morris hatte 88 Yards (1 TD) und Pierre Garcon fing elf Pässe über 144 Yards (1 TD).

Minnesota Vikings @ Cincinnati Bengals 14:42

Cincinnati nutzte in der ersten Spielhälfte mehrere Fehler von Vikings-Quarterback Matt Cassel aus.  Cassel warf zwei Interceptions und ihm unterlief zudem noch ein Fumble.  Andy Dalton fand A.J. Green und Jermaine Gresham in der gegnerischen Endzone. Benjarvus Green-Ellis (Vier-Yard-Touchdownlauf) und Vincent Rey (25-Yard-Interception-Return-Touchdown) trugen ihren Teil zum 28:7-Pausenstand bei.

Dalton  überzeugte auch in Hälfte zwei. Er ward seine Touchdownpässe Nummer drei und vier zu Mohamed Sanu und erneut zu A.J. Green. Cordarrelle Pattersons 35-Yard-Lauf zum Touchdown war nur noch Ergebnikosmetik.

Andy Dalton spielte überragend, warf für 383 Yards und vier Touchdowns. A.J. Green überzeugte ebenfalls auf ganzer Linie und fing  sieben Bälle für 97 Yards und zwei Touchdowns. Matt Cassel zeigte eine miserable Leistung. Er vervollständigte nur 13 seiner 27 Pässe für 114 Yards, einen Touchdown und drei Intercecptions. Zudem verlor er noch einen Fumble und kassierte vier Sacks.

Indianapolis Colts @ Kansas City Chiefs 23:7

Jamaal Charles machte da weiter, wo er letzte Woche aufgehört hatte. Er erzielte weiter munter Touchdowns und brachte die Chiefs nach einem Lauf über 31 Yards in Führung. Im zweiten Viertel drehten die Colts auf. Adam Vinatieri, der zunächst ein Field Goal verschoss, verwandelte seine nächsten beiden Versuche.  Einen Fumble von Running Back Knile Davis münzte Andrew Luck zu einem 33-Yard-Pass zu Donald Brown in einen Touchdown um. So führte Indianapolis mit 13:7 zur Halbzeit.

Beim Opening Drive in der zweiten Hälfte unterlief Alex Smith eine Interception.  Drei Spielzüge später sprintete Donald Brown ein zweites Mal zum Touchdown, dieses Mal per Lauf über 51 Yards. Danach kontrollierten die Colts das Spiel und die Uhr.  Adam Vinatieri traf aus 30 Yards zum 23:3, und die Defensive hielt gegen alle Angriffsversuche der Chiefs stand.

Andrew Luck gab beim Überraschungscoup der Colts eine gute Figur ab. Er komplettierte 26 seiner 37 Pässe für 241 Yards und einen Touchdown. Sein Gegenüber Alex Smith enttäuschte mit zwei Interceptions und nur 153 Yards (16 von 29). Jamaal Charles schaffte bei nur 13 Laufversuchen starke 109 Yards.

Cleveland Browns @ New York Jets 13:24

Billy Cundiff erzielte mit einem Field Goal aus 27 Yards die einzigen Punkte im ersten Viertel. Edwin Baker erhöhte für die Browns nach knapp 23 Spielminuten auf 10:0 mit einem Lauf über fünf Yards in die Endzone. Die Jets-Offensive zeigte sich erst spät, dann aber furios. In den letzten 1:22 Minuten der ersten Halbzeit warf Geno Smith einen Touchdownpass zu David Nelson, und anschließend  glich Nick Folk die Partie per Field Goal aus 21 Yards aus.

Die Kombination Smith / Nelson war es erneut, die für den ersten Touchdown in Hälfte zwei sorgte. Zwar brachte Billy Cundiff die Browns nochmal auf 13:17 heran, aber Geno Smith sorgte mit seinem 17-Yard-Touchdownlauf 3:26 Minuten vor Spielende für die Entscheidung.

Jason Campbell konnte nur 18 seiner 39 Pässe für 178 Yards anbringen und warf zwei Interceptions. Josh Gordon fing sechs Bälle für 97 Yards.  Bei den Jets zeigte sich Geno Smith verbessert. Er vervollständigte 20 seiner 36 Pässe für 214 Yards, zwei Touchdowns, erlief einen weiteren TD und vermeidete einen Sack. Chris Ivory schaffte 109 Laufyards bei 22 Versuchen.

Tampa Bay Buccaneers @ St. Louis Rams 13:23

Bobby Rainey brachte die Buccaneers durch einen Touchdownlauf aus einem Yard in Führung. Danach bekam St. Louis die Partie in den Griff. Zac Stacy und Stedman Bailey liefen beide in die gegnerische Endzone. Kellen Clemens hätte beinahe auf 21:7 erhöht für die Rams, aber verlor einen Fumble an der Zwei-Yard-Linie von Tampa Bay. Nach einem weiteren Fumble der Rams, dieses Mal von Stacy, verwandelte Rian Lindell ein Field Goal zum 10:14.

Lindell war es auch, der die ersten Punkte in der zweiten Hälfte erzielte. Danach ließ die dominate Defensive der Rams aber nichts mehr zu. Insgesamt sieben Sacks musste Mike Glennon einstecken und stand ständig unter Druck bei Passversuchen. Die Buccaneers-Offensive konnte nur 170 Gesamtyards erzielen, so wenig wie noch nie in dieser Saison. Greg Zuerlein schoß weitere drei Field Goals, und die Rams siegten souverän mit 23:13. 

Kellen Clemens brachte 16 seiner 20 Pässe für 158 Yards an. Zac Stacy steuerte 104 Laufyards bei 33 Versuchen und einen Touchdown zum Sieg bei. Robert Quinn war der überragende Mann auf dem Platz. Er verzeichnete drei Sacks  und sechs Tackles. Mike Glennon vervollständigte 16 seiner 26 Pässe für 158 Yards. Vincent Jackson fing fünf Bälle für 98 Yards.

Tennessee Titans @ Jacksonville Jaguars 20:16

Das Spiel hatte offensichtlich keine große Bedeutung mehr für beide Teams, aber für einen Spieler war es etwas Besonderes: Jaguars-Center Brad Meester bestritt sein letztes Heimspiel vor seinem Karriereende und durfte im ersten Viertel einen Snap als Tight End in der Red Zone absolvieren. Und natürlich bekam er einen Screen-Pass, den er zum First Down verwertete! Einen Spielzug später fand Chad Henne dann Mercedes Lewis zum Touchdown. Zur Pause führten die Gastgeber mit 13:6 nach einem weiteren TD-Pass von Henne auf Mike Brown.

Nach dem Break erhöhte Kicker Josh Scobee die Führung der Jaguars, doch vier Minuten vor dem Ende des Viertels kamen auch die Titans zu einem Touchdown. Shonn Greene vollendete einen fünfminütigen Drive von der Eins. Zu Beginn des vierten Viertels fand schließlich Ryan Fitzpatrick Nate Washington für einen 30-Yard-Touchdown zur Führung für Tennessee. Das sollte dann auch das Spiel entscheiden.

Fitzpatrick warf für 181 Yards (1 TD, 1 INT), das Team lief für 192 Yards und Washington kam auf 117 Yards (6 REC, 1 TD). Henne hatte 237 Yards (2 TD, 1 INT).

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