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Chargers souverän bei Dalton-Meltdown - 49ers gewinnen Thriller

NFL_playoffsWas für ein Auftakt in die Playoffs 2013! Die Kansas City Chiefs sahen schon früh wie der sichere Sieger aus, doch Andrew Luck, der zuweilen seinem Namen alle Ehre machte, ließ sich trotz einiger Fehler nicht beirren und führte sein Team am Ende zu einem Wahnsinnscomeback im heimischen Lucas Oil Stadium. Es ist ihr erster Playoff-Erfolg seit dem AFC Championship Game im Jahr 2010.

Das zweite Spiel des Wildcard-Samstags begann zwar weniger aufregend, steigerte sich jedoch im Laufe des Abends und endete schließlich mit einer Premiere für die New Orleans Saints, die bei den Philadelphia Eagles in letzter Sekunde gewannen und damit der nächste Gegner der Seattle Seahawks sind.

Den Sonntag eröffneten die San Diego Chargers mit einem klaren Erfolg in Cincinnati. Sie legten eine souveräne Vorstellung hin und profitierten maßgeblich von zahlreichen Fehlern der Bengals, insbesondere durch Andy Dalton. San Diego trifft damit auf die Broncos, während die Colts nach New England reisen.

Das letzte Spiel der Runde war dann nochmal ein echter Thriller. Bei eisigen Temperaturen erkämpften sich die San Francisco 49ers bei den Green Bay Packers das Ticket nach Carolina.

San Francisco 49ers @ Green Bay Packers 23:20

In einem bis zur letzten Sekunde intensive Spiel in der „Frozen Tundra“ setzten sich am Ende die 49ers dank eines Field Goals in letzter Sekunden durch und erreichten die Divisional Playoffs. Entscheidend war letztlich Quarterback Colin Kaepernick, der nur schwer zu halten war.

Das erste Viertel gehörte vollends den Gästen, die zwar nicht souverän auftraten, dafür aber zwei längere Drives zustande brachten. Beide endeten jedoch mit kurzen Field Goals von Phil Dawson innerhalb der Red Zone. Beim ersten Mal übersahen die Schiedsrichter allerdings eine klare Pass Interference von Davon House an Michael Crabtree in der Endzone.

Die Niners hatten alles im Griff, doch dann zerrte ausgerechnet Colin Kaepernick die Packers ins Spiel mit einer Interception zu Tramon Williams, der vor einem wenig aufmerksamen Vernon Davis an den Ball kam. Darauf folgte nicht nur das erste First Down der Packers im gesamten Spiel Anfang des zweiten Viertels, sondern auch die erste Führung der Hausherren. Rodgers fand sechs Minuten vor der Pause Jordy Nelson in der Endzone. Die Freude darüber wehrte aber nicht lang, denn nur fünf Spielzüge später lief Frank Gore in die Endzone und gab seinem Team die Führung zurück. Kaepernick hatte die Niners mit einem 42-Yard-Lauf in Position gebracht. Bis zur Pause verkürzten die Packers noch auf 13:10 dank Mason Crosbys Kick aus 34 Yards.

Die Niners wirkten nicht souverän in ihrer Offense und Kaepernick schien nicht ganz im Bilde zu sein in einigen Phasen der Partie. Das setzte sich fort zum Start des dritten Viertels. Bereits vor dem ersten Snap mussten die Gäste ihre erste Timeout der Halbzeit nehmen, weil keiner so recht wusste, wie er sich aufzustellen hatte. Der Ballbesitz führte dann auch zu nichts. Als San Francisco den Ball zurückbekam, arbeitete man sich bis an die Packers-25, musste dann aber schon wieder eine Timeout nehmen, weil die Formation nicht passte und die Zeit davonlief – in Halbzeit eins sah man dies auch schon zweimal. Was folgte war ein Sack, der die Gäste aus der Field-Goal-Reichweite beförderte und zum Punt zwang.

Defensiv sah es für die 49ers bis dahin ordentlich aus, doch zu Beginn des Schlussviertels drehte Mike McCarthys Team auf und ging mehr mit No-Huddle-Situationen, was den Niners deutlich Probleme bereitete. Sie hatten dann die Chance, Rodgers und Co. bei einem vierten Versuch zu stoppen, doch der Quarterback entging mindestens zweimal dem Sack in dem Spielzug und hielt den Drive am Leben. Wenig später lief dann John Kuhn von der Eins in die Endzone – 17:13 Green Bay mit zwölf Minuten auf der Uhr. Dieses Mal brauchten die 49ers für eine Antwort nur vier Spielzüge. Am Ende fand Kaepernick Davis für einen 28-Yard-Touchdown-Pass über die Mitte. 20:17 San Francisco mit 10:37 Minuten zu spielen.

Green Bay kam mit einem weiteren starken Drive zurück, musste sich dieses Mal jedoch mit einem Field Goal zum Ausgleich begnügen. Den Gästen blieben also fünf Minuten, das Spiel zu gewinnen. Und sie nutzten jede Sekunde der verbleibenden Zeit, um in Field-Goal-Reichweite zu gelangen. Maßgeblich dabei waren zahlreiche Plays von Kaepernick, der die Packers am Ende mit seinem Arm und seinen Beinen besiegte. Den Schlusspunkt setzte Phil Dawson mit seinem Kick über 33 Yards zum Sieg. Die Niners reisen somit zu den Carolina Panthers.

Kaepernick warf für 227 Yards (16/30, 1 TD, 1 INT) und lief für 98 Yards (7 CAR). Crabtree fing acht Pässe für 125 Yards. Rodgers kam nur auf 177 Yards (1 TD) und musste vier Sacks einstecken. Eddie Lacy hatte 81 Yards.

San Diego Chargers @ Cincinnati Bengals 27:10

Die San Diego Chargers tun es den Saints in der NFC gleich und gewinnen als Nummer 6 der Conference ihr Wildcard Game. Maßgeblich beteiligt an der kleinen Überraschung war in erster Linie Andy Dalton, der einen rabenschwarzen Tag erlebte.

Nachdem beide Teams eher konservativ ins Spiel gestartet waren, legten die Chargers Mitte des ersten Durchgangs einen fast siebenminütigen Drive hin, den Danny Woodhead mit einem Fünf-Yard-Touchdown-Lauf beendete. Im zweiten Viertel schlugen die Gastgeber zurück. Andy Dalton fand Jermaine Gresham für einen kurzen Touchdown-Pass infolge eines Drives über sechs Minuten. Wenig später drohten die Bengals erneut, aber Giovani Bernard verlor einen Fumble in der Red Zone, wodurch San Diego weitere Punkte verhinderte. Mit auslaufender Uhr gelang den Bengals aber doch noch ein Field Goal aus 46 Yards zur Pausenführung.

Die zweite Hälfte eröffneten die Chargers mit einem Defensiv-stopp gefolgt von einem starken Drive bis in die Endzone. Die Schlüsselspielzüge waren ein 33-Yard-Pass von Philip Rivers auf Eddie Royal und im Anschluss ein TD-Pass auf Lardarius Green. Rivers hatte zu diesem Zeitpunkt elf von zwölf Pässen im Spiel an den Mann gebracht. Im folgenden Angriff Cincinnatis geriet Dalton zunehmend unter Druck und entschied sich spontan zu einem Lauf, versuchte dann in der Nähe des Markers den Hechtsprung und verlor auf dem Boden den Ball – Fumble, erobert von San Diego! Im Anschluss gelang den Gästen ein weiteres Field Goal zum 17:10.

Dalton war aber noch lange nicht fertig und warf ebenfalls noch im dritten Viertel eine Interception zu Shareece Wright, der den Ball bis zur Drei-Yard-Linie trug. Die Defense hielt dem Angriff stand und so begnügten sich die Chargers abermals mit einem Kick von Nick Novak zur Zehn-Punkte-Führung 14 Minuten vor Schluss. Anschließend schienen sich die Bengals gefangen zu haben und marschierten in die gegnerische Hälfte, wo Dalton dann aber erneut Opfer einer Interception wurde – dieses Mal sprang Melvin Ingram vor den anvisierten Tyler Eifert und killte einen weiteren Drive der Hausherren. Aus diesem Turnover machte San Diego aber zur Abwechslung keine Punkte und begnügte sich damit, an der Uhr zu drehen.

Cincy machte aus den nächsten zwei Drives nichts im Gegensatz zu den Chargers, bei denen Oldie Ronnie Brown 2:17 Minuten vor Ende mit einem 58-Yard-Touchdown-Lauf den Deckel drauf machte.

Die Chargers fahren damit nächsten Sonntag nach Denver, wo sie in diesem Jahr schon einmal gewonnen haben.

Rivers kam auf 128 Yards (12/16, 1 TD), während sein Team für 196 Yards lief und vier Turnovers erzwang. Dalton hatte 331 Yards (28/50, 1 TD, 2 INT, 1 FUM LOST) und Marvin Jones fing Pässe über 130 Yards (8 REC).

New Orleans Saints @ Philadelphia Eagles 26:24

Zum ersten Mal in der Franchise-Geschichte gewinnen die New Orleans Saints ein Auswärtsspiel in den Playoffs. Nach hart umkämpftem Spiel, das vor allem durch die Defensivreihen geprägt wurde, musste schließlich ein Last-Second-Field-Goal die Entscheidung herbeiführen.

Das Spiel begann für beide Seiten eher gemächlich mit einer Interception von Drew Brees Mitte des ersten Viertels als erstem Highlight. Es war ein Pass auf Höhe Mittellinie, den Bradley Fletcher kurz vor der eigenen Endzone abfing. Es folgte ein längerer Drive der Hausherren, der allerdings am Ende durch einen Sack geschmälert wurde. Zu allem Überfluss verschoss danach auch noch Kicker Alex Henery aus 48 Yards. Im Gegenzug machte es Shayne Graham besser und erzielte aus 36 Yards die ersten Punkte für die Gäste.

Im nächsten Saints-Angriff übersah dann Brees beim Pass auf Lance Moore DeMeco Ryans völlig und der Linebacker fing das Zuspiel ab für Brees‘ zweiten Pick des Spiels. Der Return gab den Eagles den Ball an der gegnerischen 44. Zwei Minuten vor Ende der ersten Hälfte fand Nick Foles schließlich Riley Cooper für einen Zehn-Yard-Touchdown-Pass zur Führung. Graham verkürzte jedoch noch mit auslaufender Uhr auf 7:6.

Das dritte Viertel dominierten zunächst die Saints, die bis vier Minuten vor Ende des Viertels 14 Punkte in Serie erzielten. Brees warf zuerst einen 24-Yard-Touchdown-Pass auf Moore und dann war es Mark Ingram, der über vier Yards in die Endzone lief. Danach waren die Eagles an der Reihe und verkürzten den Rückstand durch LeSean McCoys TD, der allerdings begünstigt wurde durch eine 40-Yard-Reception von DeSean Jackson, der zuvor auf die Seitenlinie getreten war, was den Catch eigentlich annulliert hätte – jedoch sahen dies weder die Schiedsrichter noch Saints-Coach Sean Payton. Es war auch Jacksons erster Catch des Spiels.

Es folgten Field Goals auf beiden Seiten, so dass Philadelphia mit acht Minuten zu spielen weiterhin sechs Punkte Rückstand hatte. Die Eagles benötigten dann knapp drei Minuten um die Partie zu drehen. Dieses Mal half die Defense: Corey White wurde kurz vor der Endzone nach tiefem Pass von Foles auf Jackson der Pass Interference überführt, woraufhin Foles einen Drei-Yard-TD-Pass auf Zach Ertz in die Endzone beförderte. 24:23 Eagles fünf Minuten vor Ende.

New Orleans begann allerdings den Folge-Drive in der gegnerischen Hälfte dank eines Horse Collar Tackles von Cary Williams an Returner Darren Sproles. Die Vorlage nutzte Brees, um sein Team bis an die 14-Yard-Linie zu bewegen und währenddessen die Zeit herunterzuspielen. Mit auslaufender Uhr versenkte schließlich Graham souverän aus 32 Yards zum Sieg und besiegelte damit den ersten Playoff-Auswärtssieg der Saints überhaupt.

Brees warf für 250 Yards (1 TD, 2 INT) und sein Team lief für 185 Yards. Foles kam auf lediglich 195 Yards (2 TD), McCoy lief für 77 Yards (1 TD). Die Saints sind der sechste Seed der NFC und spielt somit in der kommenden Woche bei den Seattle Seahawks.

Kansas City Chiefs @ Indianapolis Colts 44:45

Die Colts kommen zu einem verrückten Heimsieg zum Auftakt der Playoffs. Nachdem sie bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit mit 28 Punkten zurücklagen, drehten sie die Partie mit einer furiosen Aufholjagd. Chiefs mussten hingegen schon früh den Verlust von Jamaal Charles (Gehirnerschütterung) verkraften, ließen sich dies aber lange nicht anmerken.

Bereits beim sechsten Spielzug der Partie war Schluss für Charles, doch das störte die Chiefs zunächst gar nicht: Sie marschierten über insgesamt 15 Spielzüge zum Touchdown – Alex Smith auf Dwayne Bowe. Die Colts zeigten sich unbeeindruckt und brauchten zum Ausgleich nur sieben Spielzüge. Am Ende fand Andrew Luck T.Y. Hilton über zehn Yards.

Im zweiten Drive merkten die Gäste aber doch kurz, was ihnen ohne Charles fehlte – sie kamen bis zur Eins, mussten sich aber mit einem Field Goal begnügen. Am Ende des ersten Viertels gelang den Gästen dann aber der erste Stopp im Spiel und es blieb beim 10:7. Im Anschluss traten die Chiefs gehörig aufs Gaspedal und erzielten schnelle 14 Punkte. Smith feuerte einen 79-Yard-Touchdown-Pass auf einen völlig offenen Donnie Avery und nachdem Trent Richardson bei seinem ersten Touch im Spiel einen Fumble verlor, fand Smith auch noch Anthony Sherman mit einem sehenswerten Shovel-Pass über fünf Yards zum nächsten Touchdown.

Den Hausherren gelang noch ein Field Goal, aber zwei Minuten vor der Pause lief auch noch Charles-Vertreter Knile Davis zum Touchdown in die Endzone. Es sollte aber noch schlimmer kommen für Indianapolis, denn Luck warf mit seinem letzten vor und seinem ersten Pass nach dem Break jeweils eine Interception. Die Erste blieb folgenlos, die Zweite jedoch bereitete einen weiteren Touchdown vor. Smith fand Davis über zehn Yards – Zwischenstand: 38:10 und damit Ende – oder?

Weit gefehlt, denn nach einem schnellen Drive samt TD-Lauf von Donald Brown erwachte plötzlich die Defense der Colts und setzte ein Ausrufezeichen. Zunächst erzwang Robert Mathis einen Fumble bei einem Sack. Luck nutzte die Vorlage und führte sein Team zu einem weiteren Touchdown. Im nächsten Angriff leistete sich der junge Quarterback allerdings gleich den nächsten Pick und KC machte daraus ein Field Goal. Doch auch diesen Rückschlag steckte das Heimteam weg: Sechs Spielzüge später warf Luck einen TD-Pass auf Coby Fleener. Und zum Start des vierten Viertels passierte dies: Donald Brown bekam den Ball an der Zwei, verlor einen Fumble, den Luck eroberte und mit ausgestrecktem Arm in die Endzone bewegte – Touchdown Colts! Spielstand: 41:38 Chiefs.

Die Chiefs schafften 5:40 Minuten vor Schluss noch ein Field Goal, wodurch Indianapolis einen Rückstand von sechs Punkten aufzuholen hatte. So viel Zeit brauchten sie allerdings nicht, denn schon eine knappe Minute später feuerte Luck eine 64-Yard-Bombe auf einen komplett freien Hilton für die erste Colts-Führung der Partie. Der letzte Drive der Chiefs endete schließlich mit einem Defensiv-Stopp, nachdem die Chiefs unnötigerweise und recht früh zu viele Timeouts verschwendet hatten. Die Letzte direkt nach der Two-Minute Warning-

Luck warf für 443 Yards (4 TD, 3 INT) in seinem ersten Postseason-Sieg. Hilton hatte 224 Yards (13 REC) und zwei Touchdowns. Bei den Chiefs warf Smith für 378 Yards (4 TD), während Bowe auf 150 Yards (8 REC, 1 TD) kam.

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